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UPDATED wee­kly: Gala­xy Note8 ist da, Android Oreo kommt, Whats­App dreht die Zeit zurück & mehr

Jede Woche geschehen interessante Dinge in der Technik-Welt. Es ist schwer, da den Überblick zu behalten. UPDATED fasst daher die wichtigsten News kompakt zusammen.

Die Kar­ten auf­de­cken. Far­be beken­nen. Hosen run­ter. Wie beim Poker schlägt auch in der Tech-Welt ein­mal die Stun­de der Wahr­heit. Das Nokia 8 mach­te den Anfang, jetzt war es für Sam­sungs Gala­xy Note8 soweit. Auch Goog­le lüf­te­te end­lich ein lan­ge gehü­te­tes Geheim­nis, wäh­rend sich Apple beim iPho­ne 8 wei­ter­hin nicht in die Kar­ten schau­en lässt. Wer ein schlech­tes Blatt erwischt hat, dem gibt Whats­App jetzt die Chan­ce, noch ein­mal neu zu mischen. Nin­ten­do dage­gen spielt statt Kar­ten lie­ber wei­ter­hin sei­ne Retro-Games und hofft auf Gleich­ge­sinn­te. Und auch für uns ist jetzt der Point of no Return gekom­men. In die­sem Sin­ne: Hier sind sie, die unver­stell­ten, unver­deck­ten, ein­zig wah­ren Tech-News der ver­gan­ge­nen Woche.

Sam­sung muss dem jüngs­ten Moment der Wahr­heit beson­ders auf­ge­regt ent­ge­gen gese­hen haben. Bekommt die Gala­xy-Note-Rei­he nach den Dis­kus­sio­nen ums Gala­xy Note7 eine neue Chan­ce? Die Süd­ko­rea­ner tra­ten die Flucht nach vorn an und bekann­ten bei der Prä­sen­ta­ti­on des Gala­xy Note8, dass man die Sam­sung-Gemein­de in der Ver­gan­gen­heit “ent­täuscht” habe. Die Kri­tik, aber auch die Loya­li­tät sei­en Ansporn gewe­sen zu noch mehr Anstren­gun­gen. Das Ergeb­nis: das Sam­sung Gala­xy Note8. Das Pha­blet glänzt mit einer Top-Aus­stat­tung, unter ande­rem einer Dual-Kame­ra mit zwei­fa­cher Bild­sta­bi­li­sie­rung und ver­än­der­ba­rer Tie­fen­schär­fe. Am 12. Sep­tem­ber star­tet das Gala­xy Note8 in den Han­del. Der nächs­te Moment der Wahr­heit steht für Sam­sung also bereits vor der Tür.

Der steht auch HMD Glo­bal bevor, das im Sep­tem­ber das Nokia 8 in die Ver­kaufs­re­ga­le schickt. Wie ent­spannt ist da doch noch die Lage beim Nach­fol­ger, dem Nokia 9. Der könn­te eine ver­grö­ßer­te Vari­an­te des aktu­el­len Flagg­schiffs wer­den, mut­maßt man in der Gerüch­te­kü­che – und würzt schon ein­mal mit ein paar Leaks nach. Dem­nach könn­te das Dis­play beim Nokia 9 bis zu 5,7 Zoll groß sein, viel­leicht bekommt das Smart­pho­ne auch einen Iris-Scan­ner spen­diert. In jedem Fall dürf­te es wie das Nokia 8 mit dem Betriebs­sys­tem Android O aus­ge­stat­tet sein.

Ein Keks ver­deckt die Son­ne – und die Gerüch­te­kü­che gähnt

Und das hat mitt­ler­wei­le sogar einen rich­ti­gen Namen, denn auch Goog­le muss­te irgend­wann “But­ter bei die Fische” geben. Wobei die But­ter das Halt­bar­keits­da­tum schon fast über­schrit­ten hat­te, so lan­ge stand sie schon in der Gerüch­te­kü­che – bezie­hungs­wei­se: So lan­ge schon gin­gen die Weis­sa­ger davon aus, dass das “O” ver­mut­lich für “Oreo” ste­hen wür­de. Nun leg­te Goog­le die Kar­ten auf den Tisch und sie­he da: Das “O” steht tat­säch­lich für “Oreo”. Immer­hin gab Goog­le bei der Bekannt­ma­chung noch ein paar wei­te­re Details preis. So gibt es unter ande­rem neue Ver­wal­tungs­fea­tures für Apps und eine Bild-in-Bild-Ein­blen­dung für Vide­os, die dadurch auch par­al­lel ange­se­hen wer­den kön­nen. Und ein wei­te­res Geheim­nis wur­de gelüf­tet: Die tota­le Son­nen­fins­ter­nis am letz­ten Mon­tag in Nord­ame­ri­ka wur­de durch einen Oreo-Keks ver­ur­sacht. Goog­le hat einen Video-Beweis.

Völ­lig unbe­ein­druckt vom Android-Keks zeigt sich Apple. Schließ­lich haben die Kali­for­ni­er mit iOS 11 ein eige­nes neu­es Betriebs­sys­tem kurz vorm Aus­rol­len. Doch das iPho­ne 8 hält man in Cup­er­ti­no wei­ter blick­dicht ver­schlos­sen. Ein kur­zes Blin­zeln führ­te dann aber doch zu tie­fen Ein­bli­cken. In der aktu­el­len Beta-Ver­si­on von iOS 11 fand die Tech-Gemein­de zwei Vide­os mit Wisch­ges­ten, die den Druck auf den Home But­ton erset­zen könn­ten – der dann über­flüs­sig wür­de. Und wie dann das iPho­ne ent­sper­ren? Auch da weiß die Gerüch­te­kü­che Rat und tippt wei­ter auf einen 3D-Scan­ner mit Infra­rot-Tech­nik, der das Gesicht des Besit­zers eben­so schnell wie sicher oder auch im Dun­keln erken­nen und das Smart­pho­ne ent­sper­ren soll. Wann für das iPho­ne 8 der Moment der Wahr­heit gekom­men sein mag? Womög­lich am 12. Sep­tem­ber, sagen jüngs­te Gerüchte.

“Spie­le-Kon­so­len sind sowas von von ges­tern!” – “Na hoffentlich.”

Lasst doch die Smart­pho­ne-Her­stel­ler atem­los an immer neu­en Gerä­ten bas­teln – wir erwe­cken lie­ber die Ver­gan­gen­heit zu neu­em Leben. So oder so ähn­lich könn­te man bei Nin­ten­do den­ken und schiebt nach den Erfol­gen der NES und SNES Clas­sic noch eine SNES-Ver­si­on der New Nin­ten­do 3DS XL nach. Wie weit wird Nin­ten­do die Retro-Wel­le noch trei­ben? Kommt nächs­ten Monat die Switch Clas­sic? Oder Super Mario als Brettspiel?

Zurück in die Ver­gan­gen­heit möch­te wohl auch man­cher, der per Whats­App eine schlüpf­ri­ge Lie­bes­nach­richt ver­se­hent­lich an die fal­sche Per­son geschickt hat oder eine unüber­leg­te Schimpf­ka­no­na­de an den Chef. Mit dem Zeit­sprung rück­wärts könn­te man sich dann selbst vorm Absen­den K.O. schla­gen. Nun, eine Zeit­ma­schi­ne hat man bei Whats­App zwar noch nicht zur Ver­fü­gung – den­noch lässt sich die Uhr im Mes­sen­ger ein klein wenig zurück­dre­hen. Denn in der Beta-Ver­si­on der Android-App wur­de die “Nach­richt zurückrufen”-Funktion erwei­tert. Dann soll es mög­lich sein, die pein­li­che Nach­richt auch vom Smart­pho­ne des Emp­fän­gers zu ent­fer­nen. Viel­leicht lässt sich der Point of no return dadurch ja gera­de noch verhindern.

“Oben ohne” und trotz­dem Make-up im Gesicht

Nicht mehr rück­gän­gig machen lässt sich ein ver­patz­tes Make-up – zumin­dest, wenn man schon auf der Par­ty ange­kom­men ist und an den mit­lei­di­gen Bli­cken erkennt, dass der lila Lip­pen­stift zu der grü­nen Wim­pern­tu­sche wohl doch kei­ne so gute Idee war. Sol­che Sty­ling-Pan­nen ver­hin­dern soll künf­tig das Modi­Face ARKit. Die­se iOS-App zau­bert vir­tu­el­les Make-up ins gefilm­te Gesicht und erstellt von jedem fer­ti­gen Sty­ling ein Foto. So kann Frau (oder Mann) genau sehen und ver­glei­chen, wel­che Far­be wel­che Wir­kung hin­ter­lässt, ohne das Make-up vor­her anzu­le­gen. Denn mer­ke: Der bes­te Moment der Wahr­heit beim Schmin­ken ist vorm Schminken.

Aller­dings muss man für das Modi­Face ARKit noch das Smart­pho­ne zur Hand neh­men. Die Phan­ta­sie der AR-Pro­phe­ten geht da schon längst viel wei­ter. Infor­ma­tio­nen zum Bau­werk, vor dem man gera­de steht, vir­tu­el­le Weg­wei­ser zum nächs­ten Geld­au­to­ma­ten, ein­ge­blen­de­te Über­set­zun­gen auf chi­ne­si­schen Hin­weis­schil­dern – und das alles direkt vor dem Auge, per AR-Head­set, Bril­le oder implan­tier­tem Chip. Wie wür­de unse­re Welt dann aus­se­hen? Der Desi­gner und Fil­me­ma­cher Keiichi Mat­su­da unter­nimmt schon ein­mal einen klei­nen Rund­gang durch die­ses Utopia:

Ganz real wird es dann wie­der in der kom­men­den Woche, wenn für Sony und LG im Vor­feld der IFA 2017 der Moment der Wahr­heit ansteht. Was es zum Xpe­ria XZ1 oder dem LG 30 zu berich­ten gibt und was die Woche an wei­te­ren Tech-News zu bie­ten hat – wir wer­den es im Auge behal­ten. Bis dahin: Einen guten Start in die nächs­te Woche!

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