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Presse

In Hamburg sagt man Tschüss: OTTO führt Mehrwegbecher ein

12.01.2017
Als eines der ersten Großunternehmen investiert der Onlinehändler ab 1. Februar 2017 in Nachhaltigkeit und Style – und bietet statt Einweg-Pappbechern neue OTTO-Mehrwegbecher für seine Mitarbeiter an. Rund 130.000 Wegwerfbecher können so jedes Jahr eingespart werden.

Statt Pappe kommen daher zukünftig To-Go-Becher aus recyclebarem Kunststoff zum Einsatz. Hersteller des Mehrwegbechers ist das mehrfach ausgezeichnete Unternehmen KeepCup, das in Australien gegründet wurde und mittlerweile weltweit tätig ist. Die nachhaltigen Becher können von OTTO-Mitarbeitern in allen Bistros der Unternehmenszentrale zu einem vergünstigten Preis gekauft werden – der erste Kaffee ist dabei sogar kostenlos. Und auf jedes Getränk, das danach direkt aus der Maschine in den KeepCup und nicht in einen Einwegbecher fließt, erhält der Mitarbeiter einen Rabatt.

Als Teilnehmer des Hamburger Kaffeegipfels, einer Initiative der Bürgerschaft, ist OTTO aktiv daran beteiligt, eine stadtweite Lösung für nachhaltigen Kaffeekonsum zu finden und gestaltet die aktuelle gesellschaftliche Debatte um die Pappbecher aktiv mit.

Die nachhaltige Ausrichtung der eigenen Geschäftstätigkeit und das Reduzieren von Umweltauswirkungen vor Ort ist bei dem Onlinehändler dabei schon lange fester Bestandteil der Unternehmensführung. „In puncto Nachhaltigkeit nehmen wir seit Jahren eine Vorreiterrolle in Deutschland ein. Dass wir den Kaffeebechern aus Pappe nun den Kampf ansagen, ist ein wirkungsvoller Schritt um das Umweltbewusstsein unserer Mitarbeiter weiter zu stärken und einen Beitrag zum schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen zu leisten“, erläutert Dr. Michael Heller, OTTO-Bereichsvorstand Categories und stellvertretender Sprecher.

Mit der Initiative treibt der Onlinehändler sein wegweisendes Engagement für den Umweltschutz weiter voran und setzt ein sichtbares Zeichen gegen Verschwendung. Wie die Deutsche Umwelthilfe berechnete, landen in Deutschland pro Jahr rund drei Milliarden Einwegbecher im Müll.

Dabei hat sich der Kauf eines Mehrwegbechers mit Blick auf dessen Ökobilanz schnell gerechnet: Schon nach der 16. Nutzung ist er der Papiervariante umwelttechnisch überlegen. So kann OTTO seinen ökologischen Fußabdruck deutlich senken – und zwar um jährlich etwa 390 Kilogramm Plastik. In einem Jahr werden außerdem große Mengen Energie eingespart. So viel, dass damit – über die Lebensspanne der KeepCup-Becher gerechnet – 20 Haushalte ein Jahr lang mit Strom versorgt werden könnten.

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