Farbige Wände: Welche Wand du farbig streichen solltest

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Orangefarbige Wand in modernem Wohnzimmer

Das Tolle an Farben: Sie sehen nicht nur gut aus, sondern können auf der richtigen Wand auch die Raumwirkung verändern. Während Wände in warmen Tönen dafür sorgen, dass ein Raum weniger groß und gemütlich erscheint, vermitteln kühle Töne dagegen ein Gefühl von Weite. Gesagt, getan, hier findest du Tipps und Ideen dazu, welche Wand du farbig streichen solltest.

Inhaltsverzeichnis

Mit diesen Farben wirken Räume größer

Farbige Wänden sind nichts für kleine Räume? Ganz im Gegenteil: Mit ein paar Tipps und Tricks kann ein Raum mit ausgewählter Wandfarbe um einiges größer wirken, als er tatsächlich ist. Für einen großzügigen Eindruck hilft es zusätzlich, wenn du zum Beispiel Möbel mit schlanken und hohen Füßen aufstellst.

Alle Wände im Flur und Wohnzimmer blau-grau
  • Ein Raum wirkt höher, wenn die Decke in einer hellen Farbe gestrichen ist. Neben Weiß kannst du auch gut zu Creme, Hellblau und Gelb greifen. Senkrechte Streifenmuster an den Wänden ziehen die Wände optisch in die Länge. Dabei sollten die Streifen unbedingt bis zur Decke reichen.
  • Wenn ein schlauchförmiger Raum optisch breiter wirken soll, können die Seitenwände in einer hellen Farbe gestrichen werden und die Kopf- und Stirnseiten in einer dunkleren Farbe.
  • Wenn kleine Räume komplett in einer Farbe gestrichen sind, verschwimmen Kanten und Übergänge und der Raum wirkt größer. Das funktioniert in kleinen Zimmern mit sehr dunklen Farben sogar noch besser als mit hellen Tönen.
  • Glänzend statt matt: Wandfarbe mit einem seidigen Schimmer-Effekt sorgt optisch für mehr Weite. Auf der leicht glänzenden Oberfläche wird das Licht reflektiert und in den Raum zurückgeworfen.

So wirken große Räume kleiner und gemütlicher

Schwedenrote Wand im Esszimmer

Dunkle Farben sind prima, um große Räume kleiner wirken zu lassen. Dabei muss es aber nicht gleich ein Rundumschlag in Grau sein, denn so gut wie jede Farbe gibt es auch in dunkleren Nuancen. Auch Rottöne, dazu zählen auch Orange und Rosa, schaffen ein warmes Ambiente und lassen die Wände optisch näher zusammenrücken.

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  • Die Decke wirkt niedriger, wenn sie in einer dunklen Farbe gestrichen ist. Für einen noch stärkeren Effekt kannst du die Deckenfarbe ungefähr 10-15 cm auf die Wände runterziehen, das senkt die Decke optisch noch mehr ab.
  • Wände in warmen Farben wirken weniger groß. Wie wäre es mit einem dunklen Rot, Orange oder sanften Brauntönen?
  • Diagonal verlaufende Muster lassen einen Raum im Nu kleiner wirken. Wer kein Fan von schrägen Linien ist, kann auch zu großteiligen Mustern oder breiten Längsstreifen greifen. Mit Klebeband lassen sich zum Beispiel geometrische Formen bilden und die Flächen in unterschiedlichen Farbnuancen streichen.
  • Matt statt glänzend: Matte Farben haben eine kreidige und hochwertige Wirkung, da die Pigmente hier besonders intensiv zur Geltung kommen.

Warum Schwarz und Grau Statements setzen

Schwarzes Sofa vor schwarzer Wand

Schwarze Wände sorgen für einen dramatischen Auftritt. Du hast dich bisher nicht an dunkle Farben herangetraut? Wenn dir Schwarz zu krass ist, sind etwas hellere Nuancen wie Anthrazit, Tannengrün oder tiefes Blau eine schöne Alternative. Dunkle Hintergründe wirken wie eine Präsentationsfläche, vor der Farben und Formen besser zur Geltung kommen und optisch hervorgehoben werden. Das können schöne Möbel oder auch Bilder sein, die an der Wand hängen.

Welche Wand eignet sich dafür? Dunkle Wände setzen überall Akzente, das können große Wände im Wohnzimmer sein oder auch ein dunkel gestrichenes Bad. Je größer die Wand, desto stärker ist der Effekt.

Rosa Sofa vor dunkelblauer Wand

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Wände zweifarbig streichen

Schlafzimmer mit orangefarbiger und pinker Wand

Zwei Farben wirken besonders harmonisch miteinander, wenn sie entweder konträr zueinander sind, sich also im Farbkreis gegenüberliegen, oder wenn sie aus derselben Farbfamilie stammen, wie zum Beispiel dunkles und helles Blau. Für eine zweifarbige Wand kannst du diese Regel anwenden, um ein stimmiges und angenehmes Raumgefühl zu schaffen.

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Du kannst die Wand zum Beispiel waagerecht unterteilen, die dunklere Farbe sollte dabei im unteren Bereich aufgetragen werden. Ansonsten kann die dunkle Farbe auf der oberen Hälfte der Wand schnell bedrückend wirken. Streifenmuster sind ebenfalls eine gute Wahl für zweifarbige Wände.

Für einen soften Übergang kannst du auch mit einem Farbverlauf arbeiten. Das gelingt gut, wenn du sehr ähnliche Farben verwendest, also zum Beispiel Blau und ein helles Blau. Trage die beiden Farben auf die Wand auf (dort, wo die beiden Farben aufeinandertreffen, brauchst du in diesem Fall nicht super akkurat zu arbeiten). Den Übergang befeuchtest du dann mit Wasser aus der Sprühflasche und verwischst die beiden Farben so lange mit einem breiten Pinsel, bis ein gleichmäßiger Verlauf entsteht.

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Du hast Lust auf Veränderung bekommen? Dann nichts wie ran an die Farbrolle und los geht’s!

Mit diesen Hilfsmitteln steht dem Projekt „Farbige Wände“ nichts mehr im Weg:

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