Nachhaltige Weihnachtsdeko

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Wei­h­nacht­en ist nicht nur die Zeit des Schlem­mens, son­dern auch der gemütlichen Deko­ra­tio­nen. Lei­der beste­hen die oft aus Plas­tik und sind damit wenig ökol­o­gisch. Wir zeigen dir, wie du nach­haltige Wei­h­nachts­deko sel­ber machen kannst. Dazu haben wir sechs DIY mit Anleitung für dich.

Weihnachtsdeko Naturmaterialien Tanne

Alle Jahre wieder glitzern die Christ­baumkugeln in den Schaufen­stern um die Wette, die Straßen sind bunt und grell beleuchtet und fes­tliche Deko-Accessoires an jed­er Ecke erin­nern uns tagtäglich daran, dass bald wieder Wei­h­nacht­en ist. Keine Frage, Deko­ra­tion gehört zur Wei­h­nacht­szeit ein­fach dazu! Doch muss sie auch zwangsläu­fig immer aus Plas­tik sein? Ein­deutige Antwort: Nein! Natur­ma­te­ri­alien kom­men ganz ohne Müll und zum Null­tarif daher – und sind die beste Grund­lage für eine nach­haltige Wei­h­nachts­deko. Wir zeigen dir, wie du in fein­ster DIY- und Upcycling-Manier eine schöne natür­liche Wei­h­nachts­deko sel­ber machen kannst. Ganz ohne Kitsch und Bling-Bling, dafür aber mit ganz viel Fest­tagsstim­mung. „Wei­h­nachts­deko Natur“ ist in diesem Jahr das Motto.

Warum keine gekaufte Weihnachtsdeko?

Weihnachtsdeko mit Strohstern und Christbaumkugeln

Du kennst das bes­timmt: Du gehst in der Wei­h­nacht­szeit einkaufen und über­all gibt es die ver­schieden­sten Dekoar­tikel zu kaufen. Bunte Christ­baumkugeln, Lichter­ket­ten, Girlan­den aus kün­stlich­er Tanne – alles sieht schön und beson­ders fes­tlich aus. Allerd­ings gibt es da einen Hak­en: Die Pro­duk­tion der vie­len schö­nen Sachen belastet unsere Umwelt enorm. Denn die Poly­mere, aus denen unsere Plas­tikdeko beste­ht, wer­den zumeist auf Erdöl­ba­sis hergestellt. Ein Rohstoff, der nur begren­zt vorkommt und dessen Förderung zum Raub­bau an der Natur führt. Jährlich wer­den enorme Men­gen Erdöl für unser alltäglich­es Leben gefördert. Nicht nur für Ver­pack­un­gen aus Plas­tik, Deko und Hygie­n­eartikel, son­dern auch für Heizöl, Ben­zin und Diesel. Dazu wird beispiel­sweise auf Ölplat­tfor­men bis zu 8.500 Meter tief gebohrt. Die Ölbohrun­gen zer­stören ganze Leben­sräume und es kommt immer wieder zu ver­heeren­den Ölkatas­tro­phen, wenn z. B. ein Öltanker havariert.

Aber nicht nur die Pro­duk­tion und Gewin­nung sind aus ökol­o­gis­ch­er Sicht schwierig, auch der Abbau von Plas­tik führt zu Prob­le­men. Kun­st­stoffe sind nicht voll­ständig abbaubar und gelan­gen als Mikro­plas­tik in unser Grund­wass­er sowie unsere Lebens­mit­tel und damit in unseren Organ­is­mus. Welche konkreten Schä­den sie dort anricht­en, wird noch erforscht. Aber Wis­senschaftler gehen davon aus, dass bes­timmte Erkrankun­gen wie Krebs dadurch begün­stigt wer­den. Kaufen wir viel Plas­tik, schaden wir also nicht nur der Umwelt, son­dern auch uns selb­st. Das bedeutet allerd­ings nicht, dass du jet­zt deine gesamte Wei­h­nachts­deko weg­w­er­fen sollst. Behalte die Teile, die du bere­its hast, und ver­wende sie, so lange es geht. Dazu kannst du aber auch nach­haltige Wei­h­nachts­deko ergänzen, bis die alte voll­ständig aus­ge­tauscht ist.

Weihnachtsdeko Natur: Die Vorteile

Weihnachtsdeko selber machen Naturmaterialien

Wei­h­nachts­deko mit Natur­ma­te­ri­alien hat den enor­men Vorteil, dass sie keinen unnöti­gen und ökol­o­gisch beden­klichen Müll pro­duziert. Viele Dinge wie Strohsterne lassen sich über Jahre hin­weg wiederver­wen­den oder, wenn sie kaputt sind, im Bio-Müll entsor­gen. Das ist dop­pelt nach­haltig gedacht, denn so belastest du die Umwelt nicht mit schädlichen Mate­ri­alien und du pro­duzierst nur Müll, der rück­stand­s­los abge­baut wer­den kann. Ressourcen wer­den eben­falls nicht ver­schwen­det, denn du find­est viele Mate­ri­alien für deine Wei­h­nachts­deko in der Natur. Schon beim Herb­stspazier­gang kannst du anfan­gen, Äste, Nüsse und Nadelzweige zu sam­meln. Kurz vor der Adventszeit nimmst du dir dann ein Woch­enende Zeit und es geht ans Basteln. Ein besinnlich­es Pro­jekt für dich alleine oder zusam­men mit Fre­un­den und Fam­i­lie. So kannst du deinen ökol­o­gis­chen Fußab­druck ver­ringern, der Natur und deinem Porte­mon­naie etwas Gutes tun. Außer­dem ist die selb­st gemachte nach­haltige Wei­h­nachts­deko abso­lut individuell.

Weihnachtsdeko selber machen aus Naturmaterialien: 6 DIYs

Weihnachtsdeko mit Naturmaterilaien

Als Inspi­ra­tion für deine nach­haltige Wei­h­nachts­deko haben wir sechs DIY-Anleitungen für dich von tra­di­tionellen Strohster­nen bis zu mod­er­nen Papier­vari­anten und Natur-Weihnachtsdeko mit Tan­nen­zapfen. Los geht es mit einem Klas­sik­er, dem Strohstern:

1. Strohsterne sel­ber basteln

Aus echt­en Stro­hhal­men, nicht denen zum Trinken, lässt sich ganz ein­fach Wei­h­nachts­deko sel­ber machen. Natur­ma­te­ri­alien wie Stroh passen sehr gut zu Tan­nen­grün, sehen aber auch als Girlande am Fen­ster schön aus. Schon mal handgemachte Strohsterne aus­pro­biert? Wir zeigen dir, wie es geht.

Strohstern selber machen

Das brauchst du:

  • Stro­hhalme (find­et man in jedem gut sortierten Bastelladen)
  • Bind­faden in der Farbe dein­er Wahl
  • Wass­er
  • Bügeleisen
  • Sch­ablo­nen­mess­er
  • Reißzweck­en

Und so geht’s:

  1. Damit das Stroh beim Basteln nicht bricht und split­tert, wird es zunächst ca. eine halbe Stunde lang in kaltem Wass­er eingewe­icht. Trockne die Halme danach mit einem Küchen­hand­tuch ab.
  2. Stelle nun das Bügeleisen auf die niedrig­ste Stufe ein und bügle die Stro­hhalme ganz vor­sichtig. Durch das Bügeln wird das Stroh leicht gebräunt und platt – in diesem Zus­tand kann man aus ihm bess­er Sterne basteln.
  3. Nun schnei­dest du die Stro­hhalme in gle­ich­lange Stücke. Für einen ein­fachen Stern brauchst du vier bis sechs gle­ich große Strohhalme.
  4. Nimm zwei Halme und lege sie über Kreuz aufeinan­der. Das Gle­iche machst du mit zwei weit­eren Hal­men. Die bei­den Kreuze wer­den anschließend ver­set­zt übere­inan­der gelegt und mit ein­er Reißzwecke im Mit­telpunkt befes­tigt. Mit einem Bind­faden wer­den die Stro­hhalme dann umwick­elt und zuge­knotet. Wenn das Ganze gut hält, wird aus dem Fade­nende eine Schlaufe gebun­den, an welch­er der Stern aufge­hängt wer­den kann.
  5. Mit einem Sch­ablo­nen­mess­er kannst du die Enden der Halme abschrä­gen. So bekommt der Stern seine Spitzen.
Nachhaltige und selbst gemachte Weihnachtsdeko mit Orangen

2. Wei­h­nachts­deko Natur sel­ber machen mit getrock­neten Früchten

Natür­liche Ele­mente sor­gen automa­tisch für wei­h­nachtliche Akzente. Gemeint sind nicht nur schöne Zweige, Zapfen oder Kas­tanien, son­dern auch Früchte. Getrock­nete Orangen­scheiben, Apfel­ringe oder Aprikosen sind eine natür­liche, nach­haltige Alter­na­tive zu Plas­tikdeko und der tra­di­tionell­ste Baum­schmuck über­haupt. In den ältesten Bericht­en über Wei­h­nachts­bäume wird auss­chließlich ess­bar­er Baum­schmuck erwäh­nt. Übri­gens, schön­er Neben­ef­fekt von getrock­neten Frücht­en: Vor allem Orangen­scheiben ver­strö­men einen wun­der­bar wei­h­nachtlichen Duft.

Orangen als Weihnachtsgirlande auffaedeln

Getrock­nete Orangen­scheiben musst du nicht in einem Bastel­laden kaufen, son­dern kannst du auch ganz ein­fach sel­ber machen.

Das brauchst du:

  • Orangen
  • ein schar­fes Messer
  • Back­pa­pi­er
  • Back­ofen oder Heizung
  • Nadel und Faden

Und so geht’s:

  1. Die Orangen mit dem Mess­er gle­ich­mäßig in ca. 5 mm dicke Scheiben schnei­den. Mit einem Küchen­tuch kannst du sie ein wenig abtupfen, sodass die erste Flüs­sigkeit bere­its aufge­so­gen wird.
  2. Anschließend kom­men die Scheiben auf ein Back­pa­pi­er und wer­den über der Heizung ca. 2 Tage lang gut durchgetrock­net. Diejeni­gen, die es etwas eiliger haben, kön­nen die Orangen­scheiben auf ein Git­ter­rost im Back­ofen leg­en und bei rund 100 Grad ca. 2–3 Stunden lang trock­nen. Auf die gle­iche Art und Weise kannst du übri­gens auch andere Zitrusfrüchte oder Äpfel trock­nen. Weit­ere Tipps zu diesem und weit­eren Meth­o­d­en bekommst du in unserem Rat­ge­ber „Obst und Gemüse trock­nen“.
  3. Sind die Orangen­scheiben durchgetrock­net, kannst du daraus Anhänger oder eine Girlande machen, indem du sie mit der Nadel auf­fädelst und am Baum, Adventskranz oder Adventskalen­der aufhängst.
Tannenzweige fuer Weihanchtsdeko Natur

3. Nach­haltige Wei­h­nachts­deko mit Tan­nen­zapfen und Zweigen

Es gibt (fast) nichts Schöneres, als im Win­ter die Schneeschuhe festzuschnüren und anschließend durch den Wald zu wan­dern. Denn so ein Spazier­gang ist nicht nur gut für das Immun­sys­tem und die Stim­mung, son­dern auch die per­fek­te Gele­gen­heit, um natür­liche Wei­h­nachts­deko zu sam­meln. Denn schöne Zweige, Tan­nen­zapfen und Moos gibt’s hier 1. en masse, 2. für lau und 3. sind sie das per­fek­te Mate­r­i­al für eine feier­liche, nach­haltige Dekoration.

Tannenzapfen und Apfel fuer selbst gemachte Weihnachtsdeko

Aus den Wald­ma­te­ri­alien lassen sich anschließend nicht nur tolle Tür- oder Adventskränze sel­ber binden, du kannst die Äste zu Hause auch gut durchtrock­nen lassen und anschließend naturbe­lassen oder hüb­sch bemalt in ein­er Vase arrang­ieren. Funk­tion­iert natür­lich auch mit frischen Tan­nen­zweigen. Das ist auch eine schöne, nach­haltige Wei­h­nachts­bau­mal­ter­na­tive, denn die Zweige kön­nen auch mit Christ­baum­schmuck deko­ri­ert wer­den. Echte Klas­sik­er unter den Wei­h­nacht­szweigen sind außer­dem die Stech­palme und der tra­di­tionelle Mis­telzweig. Mis­telzweige sind nicht nur schön anzuse­hen, son­dern auch ein alter Wei­h­nachts­brauch. Sie wer­den als Deko über der Haustür aufge­hängt und ste­hen für Ver­söh­nung und Glück. Küssen sich dann zwei Men­schen unter dem Mis­telzweig, wer­den sie – laut der Wei­h­nacht­sle­gende – zu einem glück­lichen Paar und bleiben ein Leben lang zusammen.

Upcycling Weihnachtsdeko aus Stoff

4. Baum­schmuck aus Stof­fresten sel­ber machen

Alte Vorhänge, Stof­freste vom Nähen oder Bet­twäsche wan­dern entwed­er in den Abfall oder ver­stauben in irgendwelchen Schubladen. Doch mit wenig Aufwand kön­nen sie zu ein­er tollen Wei­h­nachts­deko umfunk­tion­iert wer­den. Schnei­de den alten Stoff beispiel­sweise ein­fach in Streifen und binde diese als Schleifen um die Zweige des Wei­h­nachts­baumes. Das ist nicht nur eine blitzschnelle Upcycling-Idee, son­dern die Schleifen sind garantiert auch echte Hin­guck­er. Du kannst aber auch Baum­schmuck sel­ber nähen. Sterne, Engel oder Tan­nen­bäume sind beliebte und ein­fache Motive.

Weihnachtsdeko selber machen Stofftannenbaum

Das brauchst du für kleine Stoff-Tannenbäume:

  • Stof­freste
  • Schere
  • Bän­der oder Fäden zum Aufhängen
  • Wat­te für die Füllung
  • ein weich­er Bleistift
  • Nadel und Faden oder eine Nähmaschine
  • Tan­nen­baumvor­lage aus Pappe
  • Steck­nadeln

Und so geht’s:

  1. Mith­il­fe des Bleis­tifts und der Sch­ablone aus Pappe malst du zwei Tan­nen­bäume auf die Stof­freste. Diese zwei iden­tis­chen Bäume wer­den anschließend mit der Schere ausgeschnitten.
  2. Als Näch­stes wer­den die bei­den Tan­nen­bäume aufeinan­dergelegt und mit Nadeln abgesteckt. Mit der Näh­mas­chine oder per Hand nähst du nun an den Kan­ten ent­lang. Lass am Ende ein kleines Stück frei.
  3. Durch diese Öff­nung kannst du den Tan­nen­baum nun gle­ich­mäßig mit Wat­te füllen. Dann wird die Öff­nung zugenäht. Mit ein­er Nadel kannst du an der Spitze des Stoff­tan­nen­baums einen Bind­faden befes­ti­gen, an welchem er am Ende aufge­hängt wer­den kann. Noch mehr Inspi­ra­tion gefäl­lig? Wer keine Lust auf nähen hat und es sich noch ein­fach­er machen möchte, kann aus alten Filzresten wei­h­nachtliche Motive auss­chnei­den und diese mit einem Band an den Wei­h­nachts­baum hängen.
Papierstern selber machen

5. Nach­haltige Wei­h­nachts­deko aus Papierresten

Du kannst nicht nur nach­haltige Wei­h­nachts­deko mit Natur­ma­te­ri­alien basteln, son­dern auch mit alten Papier­resten lässt sich toller Baum­schmuck her­stellen. Ob Zeitungspa­pi­er, alte Buch­seit­en, Geschenkpa­pier­reste – bevor du all das wegschmeißt, mach doch lieber indi­vidu­elle Deko daraus. Wie zum Beispiel einen Frö­bel­stern. Dieser Papier­stern ist mit­tler­weile ein absoluter Klas­sik­er und lässt sich mit geringem Aufwand basteln.

Das brauchst du: 

  • 4 gle­iche Papierstreifen
  • Schere
  • Faden zum Aufhängen

 Und so geht’s:

  1. Zunächst wer­den die Papier­streifen in der Mitte gefal­tet und anschließend die Enden mit der Schere schräg abgeschnit­ten. Anschließende steckst du die Streifen so zusam­men, dass auf Vorder- und Rück­seite jew­eils ein geflocht­enes Quadrat entsteht.
  2. Nun wer­den die Papier­streifen auf die jew­eils gegenüber­liegende Seite gefal­tet. Der let­zte Streifen wird zusät­zlich durch die Schlaufe des zuerst geklappten Streifens gefädelt.
  3. Danach nimmst du den oberen recht­en Streifen und fal­test ihn 90 Grad nach rechts hin­ten. Dadurch entste­ht ein kleines Dreieck. Indem du ihn anschließend 90 Grad nach vorne fal­test, entste­ht ein zweites kleines Dreieck.
  4. Diese bei­den Dreiecke wer­den nun ent­lang der Mit­tellinie aufeinan­der gefal­tet und anschließend nach hin­ten weggeklappt. Der Streifen wird nun in die darunter liegende Schlaufe gefädelt – jet­zt ist die erste Spitze des Sterns fertig.
  5. Das Ganze wieder­holst du nun bei den drei anderen Streifen. Achte darauf, dass auch der let­zte Streifen wieder einge­fädelt wird.
  6. Nun drehst du das Ganze um und fal­test auch auf der Rück­seite – mith­il­fe der gle­ichen Methodik – die Spitzen des Sterns. Beginne mit dem unteren recht­en Streifen und drehe 90 Grad nach rechts hin­ten eine Schlaufe.
  7. Dann steckst du diesen Streifen unter den oberen, waagerecht­en Streifen durch. So entste­ht ein kleines Tütchen. Drehe den fast fer­ti­gen Stern gegen den Uhrzeigersinn und falte das näch­ste Tütchen.
  8. Sind vier Tütchen geformt, wird der Stern wieder gewen­det und auch auf der Vorder­seite wer­den diese Tütchen gefal­tet. Schnei­de zum Schluss die über­ste­hen­den Streifen mit der Schere ab und dein Frö­bel­stern ist fertig!
Holz Weihnachtsstern selber machen

6. Wei­h­nachts­deko Natur: DIY-Ideen aus Holzresten

Holz ist zeit­los schön, natür­lich, ver­bre­it­et eine warme Atmo­sphäre und ist außer­dem – oder ger­ade deswe­gen – das per­fek­te Mate­r­i­al für nach­haltige Wei­h­nachts­deko. Aus Holzresten kön­nen Bastel-Anfänger schö­nen Baum­schmuck basteln. Fort­geschrit­tenere Heimw­erk­er kön­nen sich sog­ar an anspruchsvollere Upcycling-Projekte wagen, wie selb­st gemachte Holzsterne oder Krippen.

Sterne gehören zu den typ­is­chen Wei­h­nachtsmo­tiv­en. Warum also nicht ein­mal einen aus alten Holzresten basteln?

Das brauchst du dafür:

  • alte Holz­plat­ten
  • Eine Stich­säge
  • Bleis­tift
  • Lin­eal, ggf. Geodreieck
  • Schleif­pa­pi­er 

Und so geht’s:

  1. Lege eine der Holz­plat­ten bere­it und zeichne mith­il­fe des Lin­eals und Bleis­tifts einen Stern. Damit die Spitzen gle­ich­mäßig wer­den, kannst du ein Geo­dreieck ver­wen­den. Bei fünf Spitzen haben die jew­eili­gen Eck­en ein Winkel­maß von jew­eils 72 Grad.
  2. Ist der Stern fer­tig geze­ich­net, kommt die Stich­säge zum Ein­satz. Mit ihr wird der Stern ausgeschnitten.
  3. Damit man sich hin­ter­her nicht ver­let­zt oder einen Split­ter in den Fin­ger bekommt, wer­den die Kan­ten des Holzsterns mit dem Schleif­pa­pi­er geglät­tet. Fer­tig ist der DIY-Holzstern! Wenn du magst, kannst du ihn jet­zt noch einölen oder mit Farbe bemalen.

Fazit nachhaltige Weihnachtsdeko

Weihnachtsdekto natur selber machen DIY Ideen

Bevor du dir Deko kauf­st, soll­test du darü­ber nach­denken, ob du dieses Jahr nicht ein­fach selb­st etwas basteln willst. Denn Wei­h­nachts­deko sel­ber machen aus Natur­ma­te­ri­alien oder Papier- bzw. Stof­fresten ist gar nicht schw­er. Dazu kommt, dass selb­st gemachter Baum­schmuck und Co. gut für die Umwelt sind. So pro­duzierst du keinen über­flüs­si­gen Müll und verzicht­est auf Plas­tikdeko, die auf Erdöl­ba­sis pro­duziert wird und so eine erhe­bliche Belas­tung für die Umwelt darstellt. Nach­haltige Wei­h­nachts­deko kann wie die gekaufte mehrere Jahre ver­wen­det wer­den, ist aber bei der späteren Entsorgung viel ökol­o­gis­ch­er, da sie sich zu 100 Prozent abbauen lässt. Damit brauchst du Wei­h­nacht­en kein schlecht­es Gewis­sen zu haben und machst unserem Plan­eten ein großes Geschenk. Weit­ere Geschenk­tipps bekommst du in unserem Rat­ge­ber „Green Christ­mas: Eco-Geschenktipps für Wei­h­nacht­en“.

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