In 7 Schritten zu natürlich
schönen Nägeln

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Ich bekomme regelmäßig nette Kom­mentare zu meinen Nägeln, dabei habe ich mir eigentlich nie so richtig Gedanken um nach­haltig schöne Fin­gernägel gemacht oder darü­ber, was ich genau mache, damit sie so gesund ausse­hen. Ich hat­te lange nie eine definierte Nagelpflege-Routine, habe aber fest­gestellt, dass ich automa­tisch recht viel richtig gemacht habe. Hier meine per­sön­lichen Tipps.

Naturkosmetik Nagellack

1. Regelmäßig kurz schneiden

Fingernaegel Pflege

Ich halte meine Nägel eigentlich nur sel­ten auf ein­er bes­timmten Länge. Meis­tens lasse ich sie ein­fach wach­sen, bis sie mich ner­ven und stutze sie dann mit einem Nagelknipser wieder zurück auf eine sehr kurze Länge. Dadurch, so scheint es mir jeden­falls, wach­sen sie stärk­er und dick­er nach, als wenn ich sie immer auf eine bes­timmte Länge feilen würde. Dieser Tipp klappt für mich per­sön­lich sehr gut. Du kannst das ja ein­fach mal aus­pro­bieren!

2. Handcreme oder Öl verwenden

Naturkosmetik Handcreme Oel

Da ich sehr trock­ene Hände habe, benutze ich regelmäßig Handpflege. Sel­tener Hand­creme, dafür häu­figer Öle, die ich in die feuchte Haut einar­beite. Ich liebe ins­beson­dere Jojoba-, Oliven- und Arganöl. Diese ver­wende ich sowieso häu­fig für meinen ganzen Kör­p­er, achte aber darauf, dass ich am Ende auch inten­siv meine Nägel damit ein­reibe. Der Vorteil von Jojobaöl: Es ist nicht fett, wie das bei vie­len ver­gle­ich­baren Pflanzenölen der Fall ist, son­dern enthält in erster Lin­ie Provi­t­a­min A, Vita­min E, Vita­min B sowie Min­er­al­stoffe und hat einen natür­lichen Son­nen­schutz­fak­tor. Echt super für die nach­haltige Hautpflege und eben auch für wider­stands­fähigere Nägel.

3. Leinsamen-Gel gegen brüchige Nägel

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Mein Geheimtipp: DIY-Leinsamengel. Das gebe ich regelmäßig als Leave-In Con­di­tion­er in meine Lock­en und pflege dabei gle­ichzeit­ig auch meine Fin­gernägel auf nach­haltige und natür­liche Weise. Wenn ich zum Beispiel sehr brüchige Nägel habe, nehme ich eine kleine Menge des Gels und massiere es direkt auf meine Nägeln ein. Du kannst es ganz ein­fach sel­ber her­stellen, indem du 2 Tassen Wass­er und 1/3 Tasse ganze Lein­samen aufkochen lässt, bis eine schleimige Masse entste­ht. Gieß das Ganze durch ein Sieb in eine Schüs­sel, lass es abkühlen und lagere es im Kühlschrank oder in der Tiefkühltruhe. So hält es sich bess­er.

4. Besser natürlich: Bio-Nagellackentferner

Die meis­ten ken­nen diesen Tipp bes­timmt bere­its: Ich per­sön­lich merke aber immer wieder, wie wichtig es für meine Nägel ist, dass ich so sel­ten wie möglich Nag­el­lack ver­wende. Viele Pro­duk­te ver­sprechen zwar Nagelpflege, aber ich per­sön­lich habe für mich gemerkt, dass mir Natür­lichkeit am besten hil­ft. Deshalb benutze ich auch auf den Nägeln Naturkos­metik. Bio-Nagellack ist eine gute Wahl, wenn man doch etwas Abwech­slung braucht. Beim Ent­fern­er ist es übri­gens genau­so: Nur mit Bio-Nagellackentferner habe ich bish­er ganz gute Erfahrun­gen gemacht. Die Fin­gernägel wur­den san­ft gere­inigt und nicht geschädigt. Außer­dem trock­nete die Nagel­haut nicht aus, was bei nor­malen Nag­el­lack­ent­fern­ern oft passiert.

5. Bio-Nagellack: 5-Free oder 7-Free

Naturkosmetik Nagellack

Auch wenn ich sehr auf Naturkos­metik achte: Nag­el­lack ist nie rein biol­o­gisch. Es gibt aber Marken, die den 5-Free oder sog­ar den 7-Free-Standard einge­führt haben. Das bedeutet, dass sie auf fünf beziehungsweise sieben gesund­heitss­chädliche Stoffe in der Rezep­tur verzicht­en, zum Beispiel auf Formalde­hyd, Tolu­ol, Dibutyl Phtha­lat, Formaldehyd-Harz und Cam­pher. Für mich per­sön­lich ist es auch noch wichtig, dass Nag­el­lack ohne Tierver­suche hergestellt wurde und keine tierischen Bestandteile bein­hal­tet, also veg­an ist.

6. Ausgewogene Ernährung für nachhaltig schöne Fingernägel

Ernaehrungtipps Mia

Ich bin keine Ernährungs­ber­a­terin und kann euch deshalb keine Ernährungstipps geben. Aber ich habe für mich per­sön­lich gemerkt, dass je aus­ge­wo­gen­er ich esse, desto gesün­der sehen auch Haare, Haut und Nägel aus – was ja eigentlich logisch ist! Ich achte beson­ders darauf, jeden Tag grünes Gemüse (viel Gemüse all­ge­mein), Obst (speziell auch immer Beeren), Nüsse, Samen, Lein­samen, Vol­lko­rn­pro­duk­te, viele gesunde Gewürze und pflan­zliche Pro­teine zu mir zu nehmen. Möglichst natür­lich region­al und saison­al. Und ich ver­suche immer genug zu trinken und mich aus­re­ichend zu bewe­gen.

7. Auf natürliche Produkte beim Putzen umsteigen

Natuerliche Reiniger Putzen

Seit ich auch im Bere­ich Haushalt auf natür­liche und umwelt­fre­undliche Pro­duk­te umgestiegen bin, freuen sich auch meine Hände! Sie sind weniger trock­en und meine Nägel scheinen durch die Umstel­lung sel­tener brüchig zu sein. Schön­er Neben­ef­fekt: Durch den Verzicht auf chemis­che Haushalt­sreiniger wird auch die Umwelt geschont, denn es gelangt viel weniger Chemie ins Abwass­er. Wer will, kann natür­lich beim Putzen auch Hand­schuhe tra­gen, ist allerd­ings weniger nach­haltig.

Fashion Guide: So geht faire & nachhaltige Mode

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Immer mehr, immer billiger und meist immer schneller im Müll – Kleidung ist in den letzten Jahren zum Wegwerfprodukt geworden. Nachhaltige Mode tickt allerdings anders: Sie bietet eine Alternative zur kurzlebigen "Fast-Fashion" und deren schädlichen Folgen für Mensch und Umwelt. Hier findest du alle Infos rund um ökologische Kleidung, die besten Labels und Siegel für Bio-Mode oder faire Produktion.

Shopping Mode

Ökologische Kleidung erkennen und "besser" shoppen:

Warum nachhaltige Mode besser ist Ist Bio-Mode gleichzeitig faire Mode? Wie erkenne ich faire und ökologische Kleidung? Noch mehr Nachhaltigkeit: Pflegen, Reparieren und Secondhand Labels für nachhaltige Mode

Warum nachhaltige Mode…

Ich heiße Mia und bin Bloggerin, PR Beraterin, Psychologin, Sport- und Food-Vernarrte aus Berlin. Ich habe meinen Blog 2010, inspiriert von der New York Fashion Week, in den USA gestartet,...

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