6 Tipps, wie man auch mit Baby die Müllberge klein halten kann

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Neun Monate lang trägt man das Mini-Me mit sich durch die Gegend. Es ist neun Monate lang abso­lut nach­haltig, ökol­o­gisch kor­rekt und verur­sacht 0% Müll. Das ändert sich rabi­at, sobald das Mini-Me auf der Welt ist.

Baby in blauen Handtuch

Das kann man sich auch gar nicht schön reden. Babys ver­brauchen und Babys verur­sachen Müll. Berge von Müll! Allein die Windeln sind eine Art ökol­o­gis­ch­er Mini-Supergau. Wir zeigen dir sechs Tipps, wie du den Massen an Müll ent­ge­gen­wirken kannst.

Die Müllvermeidungsliste für Babys:

Stoffwindeln

Nicht jed­er Müll lässt sich ver­mei­den. Jet­zt kön­nte ich als ökol­o­gisch kor­rek­te Mut­ti natür­lich auf Stof­fwindeln set­zen und reini­gen was das Zeug hält. Eine andere Option Stof­fwindeln lei­hen. Aber ganz ehrlich? Ich bin ja wirk­lich bere­it nach­haltig und fair zu leben, rase von Reformhaus zu Reformhaus, kaufe beim Bauern ums Eck und ver­mei­de Plas­tik wo es nur geht – aber das ist die Gren­ze. Da will ich ehrlich sein. Auch wenn man wirk­lich gut Müll sparen kann mit Stof­fwindeln. Mir ist das neben all den Verän­derun­gen und Waschrun­den ein­fach eine Runde zuviel. Aber das wäre natür­lich der Tipp Num­mer 1 an alle Öko­mut­tis zur Mül­lver­mei­dung: Stof­fwindeln! Schicke Teile gibt es übri­gens bei der Windel­man­u­fak­tur.

Stoffwindeln in Korb

Wer wie ich faul und bequem ist, kan­nt auch auf Windeln set­zen, die nach­haltig pro­duziert sind und ohne Silikone und Parabene auskom­men. Wir haben ein Winde­labo auf Lil­ly­doo gebucht. Die Windeln sind aus Zell­stof­fen von FSC-zertifizierten Waldbestän­den, wer­den ohne Duft­stoffe und Zusatzstoffe hergestellt und sehen zuck­er­süß aus!

Selber Kochen

Als Aus­gle­ich mache ich alle Breis ein­fach selb­st – kaufe wed­er im Plas­tik noch im Gläschen ein, son­dern koche Karot­ten, Kartof­feln und Äpfel und Bir­nen und was man so in das Mini-Me stopft selb­st ein und hebe es im Kühlschrank auf. Noch bess­er: Ein­fach tief­frieren und in Stücke hack­en. Dann spart man als Öko­mum schon mal viele viele Gläschen und Plas­tikpötte voller Brei. Das ist mein per­sön­lich­er Tipp Num­mer 2, um Müll zu vermeiden.

Eiswürfelbehälter mit Babybrei

Feuchttücher

Feucht­tüch­er. Ja, die ver­braucht man ohne Ende. Und weil ich schon Windeln kaufe, set­ze ich immer­hin auf Mehrfach-Feuchttücher. Die mache ich ein­fach selb­st. Auch weil ich der zarten Baby­haut die Fer­tigtüch­er ungerne zumuten möchte. Was da oft alles drin ist … Parabene, Silikone, Duft­stoffe und noch viel mehr. Die pure Chemie! Das Rezept für die selb­st­gemacht­en Feucht­tüch­er ist ger­adezu gnaden­los ein­fach: Stell dir eine hüb­sche Wasser­schale mit warmem Wass­er neben den Wick­eltisch. Dazu ein Waschlap­pen und fer­tig ist das Selfmade-Feuchttuch. Waschbar, wiederver­wend­bar und frei von Chemie.

Qualität pur

Stich­wort: Spielzeug! Da lässt sich auch Müll sparen. Genau wie bei Baby-Klamotten. Wenn man auf Qual­ität set­zt. Die Sachen wer­den tausend­mal gewaschen und kön­nen danach immer noch weit­ergegeben wer­den. Von Öko­mum zu Öko­mum zum Beispiel – via Klei­derkreisel oder über Freundinnen.

Umso bess­er die Qual­ität ist, umso länger hal­ten sie und umso öfter kön­nen sie wiederver­wen­det und weit­ergegeben wer­den. Auch das spart Müll. So albern das vielle­icht klingt. Aber die Müll­berge weltweit wach­sen auch weil wir ständig Bil­lig­ware einkaufen, die dann keine drei Waschgänge über­ste­ht. Wenn du also beim Spielzeug auf Chemiefreie Holzsachen set­zt und bei den Klam­ot­ten auf Babysachen aus Biobaum­wolle von guter Qual­ität, kann man auch zu kleineren Müll­ber­gen beitragen.

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Zuhause essen

Zuhause! Kinder wer­fen gerne alles auf den Boden. Wenn man also bruch­sicheres Kindergeschirr aus Edel­stahl oder Bam­bus nimmt, dann kann man sich auch da sich­er sein, dass es sämtliche Wur­fat­tack­en des Kindes gut über­ste­hen wird.

Heißt also: Lan­glebiges auf den Tisch pack­en, das mehrere Jahre über­ste­hen kann. Das gilt übri­gens auch für unter­wegs. Wenn man vorher plant und genug mit­nimmt, muss man keine Spon­tankäufe täti­gen, wenn das kleine Mini-Me plöt­zlich Hunger bekommt. Spon­tankäufe in Sachen Essen und Trinken haben sehr oft mit Plas­tik und Müll zu tun. Papiertüten für die But­ter­brezel oder Plas­tik für die Wasser­flasche. Wo lan­det das alles am Ende? Im Müll!

Glas statt Plastik

Ganz grund­sät­zlich gilt sowieso – lieber auf Glas­flaschen für das Wass­er set­zen oder sog­ar aus der Leitung trinken, als immer alles schön in Plas­tik­flaschen zu kaufen. Egal ob Saft oder Wass­er. Das schont die Umwelt enorm. Mal ganz abge­se­hen von den ganzen Weich­mach­ern, die oft in den Plas­tik­flaschen steck­en. Da weiß noch kein­er, ob die vielle­icht eine Langzeitwirkung auf dein Baby haben kön­nen. Es spart also nicht nur Müll, son­dern ist auch noch gesünder.

Fazit

Wenn man möchte, dann lassen sich ganz ein­fach Müllspar­tipps im All­t­ag ein­bauen, die nicht nur der Umwelt, son­dern auch dem Baby guttun.
Damit gar nicht erst zu viel gekauft wird haben, sollte man sich ganz bewusst über­legen, was wirk­lich notwendig ist. Wir haben dir eine Liste zusam­mengeschrieben, die die wichtig­sten Dinge aufge­lis­tet hat. 

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