Gesunde Lunchboxen: Drei einfache Rezepte to go

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Ich muss zugeben, ich war während meines Studi­ums das ein oder andere Mal nei­disch, wenn eine von den gut organ­isierten Voll­blut­stu­dentin­nen in der Mit­tagspause ein kleines Menü her­vorza­uberte. Schön, so ein Quinoa- Gemüse – Man­go – Tabouleh, aber als jemand mit Aufträ­gen und einem aktiv­en Freizeitleben neben­her, ist das für mich tat­säch­lich eher eine Wun­schvorstel­lung. So richtig aufwendig vorzukochen, schaffe ich bist heute fast nie.

Es gibt sie aber doch, die gesunde Pause. Und sie begin­nt bei ein klein wenig Organ­i­sa­tion. Ich will euch in diesem Artikel drei Lunchbox-Ideen mit Tipps zur Fül­lung vorstellen, die sog­ar für mich funk­tion­ieren, nach­haltig satt und glück­lich machen und dabei noch gut zur Umwelt sind

Rezeptübersicht

Der easy-peasy Weck-Salat

Mit­tler­weile ist das Weck-Glas wohl schon unter den Klas­sik­ern der Mitnahme-Gefäße für die Mit­tagspause ange­langt. Wenn man davon absieht, dass es ein biss­chen schw­er­er ist als Plas­tikgge­fäße, ist es aber die wohl nach­haltig­ste und prak­tis­chste Lösung, wenn man Salate und Co. wasserdicht ver­schließen möchte. Von kleinen Salat­en und Bowls über Obst­salate, Joghurts oder Bircher Müs­lis kann man in den hüb­schen Gläsern alles prak­tisch trans­portieren und direkt daraus essen. Für Salate oder Müs­lis kann man Dress­ing und Milch in sep­a­rat­en Gefäßen mit­nehmen.

Für alle, die genau wie ich nicht jeden Vor­abend Reis, Quinoa, Nudeln, Süß-/Kartoffeln und Co. kochen und kom­binieren wollen, habe ich eine Bowl-to-go-Idee mit Cous­cous. Die Vor­bere­itung wird deut­lich ein­fach­er, wenn man vorhan­dene Gemüser­este aus dem Kühlschrank (bei mir Brokkoli, Lauch, Tomate und Cashews) grob schnei­det und auf einem Back­blech (mit etwas Öl beträufelt und mit Salz/Pfeffer und Lieblingskräutern abgeschmeckt) im Ofen anschmort. Das geht auch gut neben­bei und wenn das Gemüse fer­tig ist, kommt es in ein Gefäß, das es zu einem Drit­tel füllt. Das zweite Drit­tel wird mit ungekochtem Cous­cous gefüllt, einen Schuss Essig dazu und mit kochen­dem Wass­er auf­füllen. Deck­el drauf und bis zum näch­sten Tag kühl stellen.

Das Geht-Immer-Sandwich aus der Edelstahlbox

Die klas­sis­che Stulle wird wohl nie aus­di­enen, sie wird aber deut­lich gesün­der, wenn die Fül­lung die Haup­trol­le spielt. Bei vie­len Bäck­ern gibt es mit­tler­weile Eiweiß-Brötchen. Die sind nicht nur sehr sät­ti­gend, son­dern liegen auch nicht so schw­er im Magen wie etwa Weißbrot. Auch Vol­lko­rn­brot macht länger satt, ist gesund und hält lange frisch. Für ein biss­chen Abwech­slung sorgt zum Beispiel ein Salatwrap aus ara­bis­chem Brot. Edel­stahlbox­en hal­ten Sand­wichs und Brötchen frisch, geben keinen Geschmack oder Schad­stoffe ab und hal­ten qua­si ein Leben lang. In einem Gespräch zu dem The­ma hörte ich neulich, die Box­en bekä­men immer so schnell Dellen. Tat­säch­lich gibt es einen großen Unter­schied zu Met­all­box­en. Edel­stahl ist zwar teur­er, die Investi­tion lohnt sich aber nicht nur aus Grün­den der Halt­barkeit, son­dern auch, weil Met­all Schad­stoffe an das Essen abgeben kann.

Ein All-Time-Hit ist bei mir das Eiweiß-Avocado-Brötchen. Ein­fach Feld­salat in das Brötchen leg­en, darü­ber körni­gen Frischkäse, Avo­ca­do und ganz viel Kresse, Salz und Pfef­fer. Schafft man garantiert vorzu­bere­it­en und passt immer!

Gut geeignet ist auch ein­gelegtes aus dem Glas: Rotkraut zu Ruco­la, Gurke , Karotte und etwas gewürztem Joghurt in Vol­lko­rn­brot ist schw­er zu top­pen! Toll vorzu­bere­it­en sind Auf­striche wie etwa der Karot­te­nauf­strich, für den ich eine gewür­felte Schalotte anschwitze, Wür­fel aus vier Karot­ten dazugebe und das Ganze mit etwas Schaf­skäse, Salz und Pfef­fer püriere. Dazu Salat, Kräuter, Frischkäse, Ziegenkäse,… Rohkost oder auch mal geröstetes Gemüse und man hat unendlich viele Kom­bi­na­tion­s­möglichkeit­en.

Der zuperzoziale Zwischendurch-Snack

Wenn man während der Arbeit in Stress gerät, nicht zum Essen kommt oder einen Zucker-Schub braucht, ist meist die Kol­le­gin mit Schoko­lade und Co. nicht weit, oder? Dass Schoko­lade nicht der ide­ale Arbeitss­nack ist, wis­sen wir aller­spätestens beim schlecht­en Gewis­sen, es gibt aber ein paar gute Energieliefer­an­ten und Sattmach­er für Zwis­chen­durch, die man gut mit­nehmen kann und die trotz­dem leck­er sind.

Die ide­ale Energiezu­fuhr kön­nt ihr euch zum Beispiel mit unseren Müs­liriegeln mit­nehmen, die man auch gut als Kekse back­en kann. Außer­dem gibt es tolle Biosorten von Knäcke­brot und Reis-/Maiswaffeln, Trockenob­st, Nüsse oder Raw Bars. Zuper­zozial macht tolle Box­en und auch andere Pro­duk­te wie To-Go-Becher aus biol­o­gisch abbaubarem Bambus-Material. Während ich feuchte Speisen nicht in die Box­en pack­en würde, weil ich dadurch schon unschöne Abfär­bun­gen bekom­men habe, eignen sich die schö­nen Lunch­box­en für solche Snacks und hal­ten immer eine gesunde Alter­na­tive bere­it.

Was esst ihr denn in der Mit­tagspause am lieb­sten? Gehört ihr auch zu den organ­isierten „Vorkochern“ oder habt ihr vielle­icht sog­ar eine andere nach­haltige Lösung gefun­den?

Selbstgemachte Kräuter- und Blüten-Limonade

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Jetzt im Sommer gibt es kaum etwas Besseres als selbstgemachte Limonade mit frischen Kräutern und duftenden Blüten. Und das Allerbeste: Die Limo ist nicht nur ganz einfach gemacht, dank der vielen möglichen Kräuter- und Blütenzusätze bekommt jeder auch seine Lieblingsvariante. Als Erstes ab in den Garten oder die Natur, frische Kräuter oder Blüten sammeln. Zitronig schmeckt die Limo mit Zitronenmelisse oder -verbene, erfrischend mit Minze, herb mit Rosmarin und blumig mit Lavendel oder Wildrosenblüten. Die Kräuter bzw. Blüten abschütteln, damit mögliche Insekten herausfallen, zu einem Sträußchen binden und dann vorsichtig mit dem Nudelholz oder einem Glas darüber rollen – so…

Es ist viel nachhaltiger, in das zu investieren, das wir lieben, als diese Leidenschaft durch falsche Ideale und Konsum zu ersetzen. Hi, ich bin Vera und blogge seit 2012 auf...

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