Gesund und öko: Ernährungstipps für die Schwangerschaft

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Okay – Gelüste hätte man als Schwan­gere, heißt es ja immer wieder. Und man müsse für zwei essen – auch das: Defin­i­tiv ein Gerücht. Zumin­d­est aus mein­er Erfahrung. Jet­zt ist ja jede Schwan­gere anders, klar. Aber ganz ehrlich? Du bist, was du isst! Daran glaube ich fest – und noch mehr in der Schwangerschaft.

we are having a baby

Das Kind fut­tert ja irgend­wie mit. Wenn ich also Fer­tig­piz­za und Gum­mibärchen in mich rein­stopfe, als ob es kein Mor­gen gäbe, dann kann das nicht so gut für das Kind sein. Denke ich mir. Deswe­gen galt und gilt bei mir: Jet­zt erst recht ins Reformhaus. Deme­ter oder Bioland. Zwei der streng­sten Siegel, die es aktuell auf dem Bio­markt gibt. Und meine Lieblingssiegel. Nicht veg­an und nicht rein veg­e­tarisch, weil auch B-Vitamine und Eisen wichtig sind für die Entwick­lung der Schwangerschaft.

Vegetarisch essen in der Schwangerschaft

Eigentlich bin ich ja Veg­e­tari­erin. Aber, jet­zt kommt das große ABER – so ein Baby im Bauch braucht auch B12 und andere Vit­a­mine, die vor allem im Fleisch steck­en. Deswe­gen gibt es 9 Monate lang auch Fisch und Rinder­brühe – selb­st­gekocht aus tier­fre­undlich­er Hal­tung vom Bauern ums Eck.

Genug Milch und Milch­pro­duk­te gle­ichen da einiges aus. Wenn man so gar nicht ans Fleisch denken mag, dann lieber regelmäßig das Eisen beim Bluttest check­en lassen. Weil – und das ist nun ein­mal so – im Fleisch viel Eisen enthal­ten ist.

Wer das so gar nicht kann und will – das kann ich als Veg­e­tari­erin auch ver­ste­hen – der kann auch auf Tablet­ten set­zen. Es gibt alles! Mag­ne­sium, B12, Omega 3 Fis­chölka­pseln und Co. Der Rest ist frisches Gemüse, Salat und gesunde Ernährung. Unge­spritzt, biol­o­gis­ch­er Anbau, aus der Region am Besten.

Wie wichtig sind Demeter und Bio?

Als Umweltjour­nal­istin stand ich ja mit Deme­ter und Bioland­bauern auch schon für Reporta­gen auf den Feldern und kon­nte mit eige­nen Augen sehen, wie sie mit viel Liebe Wech­sel­wirtschaft auf den Feldern betreiben und ohne Glyphosat und andere Unkrautver­nich­tungsmit­tel arbeit­en. Das mag manch­mal anstren­gend sein, aber es ist so viel gesün­der. Die bei­den Siegel haben sog­ar ein eigenes Label fürs Tier­wohl einge­führt – mit den streng­sten Bes­tim­mungen. Mein Lieblings­deal­er ist der Demeter-Bauer, der auch die Häh­nchen leben lässt.

Wenn das nicht extra auf der Ver­pack­ung ste­ht, kann es sein, dass die männlichen Küken massen­weise getötet wer­den. Sie bekom­men ein­fach nicht schnell genug Fleisch auf die Rip­pen und dann lohnt sich let­ztlich auch die Aufzucht nicht. Sagt die Indus­trie. Aber es gibt auch Gegen­beispiele. Das beruhigt und lässt einem den Glauben an die Men­schheit ein bisschen.

verschiedene Gemüse und Obstsorten in Körben

Du bist, was du isst

Das gilt ja let­ztlich auch für das, was man seinem Kind im Bauch zukom­men lässt. Viel Obst und Gemüse. Viel Vol­lko­rn und gesun­des Eiweiß in Quark und Joghurt zum Beispiel. Immer­hin ver­sor­gen wir die Kleinen ja mit unserem Stof­fwech­sel mit. Viel trinken, wenig Süsskram und Snacks. Im Grunde eine natür­liche Ernährung, ohne Indus­triefut­ter – und am Besten eben vom Bioan­bi­eter des Vertrauens.

Dann wird das schon. Ein biss­chen Jod noch (zum Beispiel durch Salz) und genug Fol­säure (zum Beispiel durch Hülsen­früchte, Gemüse wie Grünkohl oder Weißkohl).

Und ein ganz ganz heißer Tipp für die Ver­dau­ung: Kefir + Flohsamen! Jeden Tag ein Glas. Weil die Schwanger­schaft bei vie­len Frauen den Magen und den Darm etwas einschränkt.

Schwangere Frau isst Müsli

Do’s und Don’ts bei der Ernährung in der Schwangerschaft

Obst! Obst! Obst! Gemüse! Gemüse! Gemüse! Manch­es soll man nicht so, aber verückt machen darf man sich auch nicht. Da gibt’s ja einige Mythen. Klar, keine Rohen Sachen, wie Rohmilchkäse oder Tar­tar. Dann weniger Kaf­fee, lei­der. Aber 1-2 Tassen am Tag sind gar kein The­ma. Und dann gibt’s noch Überraschungen.

Was ich zum Beispiel nicht wusste ist, dass Mohn in der Schwanger­schaft keine gute Idee ist. Denn immer wieder passiert es, dass der Back­mohn aus der gle­ichen Pro­duk­tion stammt wie der medi­zinis­che Mohn. Es gibt vor allem in Aus­tralien ein paar Pharma-Anbaugebiete. Die verkaufen die Reste dann auch weit­er. Wenn der aber nicht heiß genug behan­delt und gut genug gewaschen und gere­inigt wurde vorher, hat er unter Umstän­den einen zu großen Opiat-Anteil. Und das kann bis zum Atem­still­stand führen. Kurz­er Schock, Mohn­brötchen wegle­gen und anson­sten weit­er­essen wie bisher.

Das ist näm­lich ohne­hin die beste und kurze Zusam­men­fas­sung der ganzen gesun­den Ernährung in der Schwanger­schaft: Bio, Vol­lko­rn, Obst und Gemüse. Nicht viel mehr als vorher und viel trinken.

Nahaufnahme von einer Schwangeren, die einen Salat isst

Statt Blumen: Romantische Kurztrips am Valentinstag

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Zum Valentinstag scheint die Welt voller Herzchen und verliebter Blicke. Auch wenn es Tradition ist, Blumen zu schenken, wie wäre es stattdessen, ein romantisches Wochenende zu planen?

Die schönsten Orte für den Valentinstag 

Bamberg Thüringer Urwald Sand unter den Füßen Urbane Glücksmomente Schlösschen auf dem Meer Liebesbriefe für dich Eiche Märchenschloss im Morgengrauen Geschenke statt Blumen

Bamberg

Auf sieben Hügeln erbaut ist nicht nur Rom, sondern auch das bayerische Bamberg. Möglicherweise zählt der Dom zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten. Schönster Platz Bambergs aber ist das Alte Rathaus, das wie ein steinernes Fachwerkschiff in…

Hi, ihr Lieben! Mein Name ist Petra und ich blogge auf „Hollightly“ über Fashion, Design und grünen Lifestyle. Ich bin bekennendes Modemädchen mit Hang zu schönen Dingen und überzeugt davon,...

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