Kann jeder: Tipps zum Energiesparen im Alltag

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Liegt die Stromrechnung im Briefkasten, ist der Schreck häufig groß: Schon wieder so viel Geld. Dabei könnt ihr schon mit kleinen Tricks ganz leicht weniger Energie verbrauchen und somit euer Konto schonen, auch wenn der Strompreis jedes Jahr weiter ansteigt.

Doch nicht nur im Haushalt, sondern in fast allen Bereichen des täglichen Lebens lohnt sich ein verantwortungsvoller Umgang mit Energie. Wer Energie einspart, schont unsere Ressourcen. Nachhaltiger leben dank Energiesparen ist sowohl im kleinen als auch im großen Stil möglich. Hier findet ihr das nötige Hintergrundwissen und umfangreiche, praktische Tipps.

1. Energiesparen im Bad

Warmwasser ist einer der größten Energiefresser im Bad. Ein Beispiel: Um rund 150 Liter Wasser für ein Vollbad zu erwärmen, sind ungefähr fünf Kilowattstunden Strom nötig. Eine Dusche benötigt dagegen nur ein Drittel der Wassermenge und des Stroms. Ein zu hoher Wasserverbrauch ist jedoch hierzulande selten ein Problem. Im Gegenteil, kaum ein anderes Industrieland verbraucht pro Kopf so wenig Wasser wie Deutschland. Das kann sogar zu Problemen führen, weil Abwasserleitungen nicht gut genug durchgespült werden, sodass häufig Instandhaltungsmaßnahmen notwendig sind. Deshalb genügt es, wenn ihr darauf achtet, weniger warmes Wasser zu verbrauchen. Eine kalte Dusche am Morgen macht sowieso viel munterer.

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Manche elektrische Zahnbürsten, Rasierer und Föhne werden mit einem Akku betrieben. Doch die benötigen mehr Strom als Geräte, die dauerhaft an das Netz angeschlossen sind. Wer auf seine Akku-Bürste nicht verzichten möchte, zieht den Stecker, sobald der Akku komplett aufgeladen ist.

Tipps zum Strom sparen für Waschmaschine und Trockner

Die Durchschnitts-Waschmaschine reinigt über 500 Kilogramm Wäsche pro Jahr. Wenn ihr die nachfolgenden Tipps beachtet, könnt ihr beim Waschen langfristig Strom und Geld sparen. Entscheidend ist die richtige Temperatur. Zum Vergleich: Ein 90-Grad-Waschgang verbraucht über 40 Prozent mehr Strom als ein Waschgang bei 60 Grad Celsius. Handtücher, Unter- und Bettwäsche werden bei 60 Grad Celsius sauber und rein. Bei Buntwäsche genügt in der Regel eine Waschtemperatur von 30 Grad Celsius.

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Neuere Waschmaschinen bieten bereits Energiesparprogramme an. So könnt ihr schnell und einfach eure Kleidung reinigen und dabei Energie sparen. Lohnenswert ist darüber hinaus ein Warmwasseranschluss für die Waschmaschine. Da das Wasser nicht mehr stark erhitzt werden muss, sinkt der Energieverbrauch. Aber: Nicht alle Waschmaschinen sind dafür geeignet. Am besten fragt ihr beim Hersteller nach, damit die Garantie- und Gewährleistungsansprüche erhalten bleiben.

Den Wäschetrockner könnt ihr ruhig ab und zu ausgeschaltet lassen. Schließlich trocknet auch die Sonne die Wäsche und an Regentagen gilt: Gut geschleudert ist halb getrocknet.

Optimal lüften und heizen

Im Badezimmer darf es gern kuschelig warm sein, das mindert die Gefahr von Schimmelbildung. Denn: Beim Duschen und Baden entsteht Wasserdampf. Ist die Temperatur im Bad zu niedrig, trocknet womöglich die Feuchtigkeit nicht richtig. Putz und Tapeten können als Folge schimmeln. Trotzdem muss im Bad – wie in allen anderen Wohnräumen auch – regelmäßig gelüftet werden. Stoßlüften über einen kurzen Zeitraum von etwa fünf Minuten ist effizienter, als Fenster dauerhaft zu kippen.

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Besser ab und zu stoßlüften, statt das Fenster nur zu kippen.

Elektrogroßgeräte wie Kühlschränke, Waschmaschinen oder Geschirrspüler produzieren Abwärme. Deswegen genügt es, wenn ihr in der Küche sparsam heizt. Grundsätzlich gilt: Wenn ihr die Raumtemperatur um nur einen Grad Celsius senkt, spart ihr fünf bis zehn Prozent der Heizenergie. Nach Berechnungen des WWF ergibt das eine Ersparnis von jährlich rund 70 Euro und 200 Kilogramm Kohlenstoffdioxid.

Übrigens, beim Heizen ist Energiesparen buchstäblich im Handumdrehen möglich. Denn das Entlüften der Heizung ist schnell erledigt und kann die Kosten um bis zu 15 Prozent verringern. Wenn die Heizung nur gluckert und nicht richtig warm wird, ist in der Regel Luft im Heizsystem die Ursache dafür. Die angesammelte Luft behindert die Heißwasser-Zirkulation, die Heizung kann nicht richtig arbeiten. Das Ventil am Heizkörper lässt sich mit einem speziellen Entlüftungsschlüssel oder, je nach Modell, auch mit einem Schlitzschraubenzieher öffnen.

So funktioniert das Entlüften: Zuerst einen Becher unter das Ventil halten, dann vorsichtig öffnen und einen Moment warten, bis die überschüssige Luft entwichen oder sogar Heizwasser abgelaufen ist, Ventil wieder schließen, fertig.

2. Energiesparen in der Küche

Neben dem richtigen Umgang mit dem Kühlschrank gibt es weitere Möglichkeiten, mit denen ihr in der Küche ganz einfach nicht nur Energie und Geld, sondern auch Zeit sparen könnt. Wenn ihr zum Beispiel nur geringe Mengen kochendes Wasser benötigt, erhitzt es statt im Topf lieber im Wasserkocher. So können Nudeln und Kartoffeln schneller garen und müssen nicht auf die richtige Temperatur warten.

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Wer zu faul für den Abwasch ist, darf sich freuen: Ein Geschirrspüler ist bequem und schont zugleich die Umwelt. Ein Gerät der Klasse A+++ verbraucht etwa drei Viertel der Wasserkosten und etwa die Hälfte des Stroms gegenüber dem Abwasch per Hand. Das gilt allerdings nur dann, wenn der Geschirrspüler voll beladen ist.

Tipp Nummer drei für die Küche: Gönnt jedem Topf seinen Deckel. Das verbraucht ungefähr ein Drittel weniger Energie als „oben ohne“. Denkt dran, den Topf auf die passende Herdplatte zu stellen, sodass keine Energie verloren geht. Der Braten gelingt übrigens auch ohne Vorheizen des Backofens. So nutzt ihr weniger Strom und das Sonntagsessen schmeckt trotzdem. Falls ihr Reste für die nächste Mahlzeit im Kühlschrank aufbewahren wollt, wartet am besten, bis die Temperatur gesunken ist. Warme Speisen lassen den Kühlschrank sonst auf Hochtouren laufen.

Tipps für den Kühlschrankkauf

Nicht nur das Energielabel solltet ihr beim Kauf eines neuen Gerätes beachten. Wichtig ist auch die Frage, wie groß der Kühlschrank überhaupt sein sollte. Denn pro 100 Liter Volumen steigt der Stromverbrauch um etwa ein Fünftel. Für Singles genügt ein Kühlschrank mit einem Fassungsvermögen von 100 bis 150 Litern. Familien sollten pro Person um die 50 Liter einrechnen.

Die Temperatur des Kühlschranks spielt ebenso eine wichtige Rolle. Je niedriger die Temperatur eingestellt ist, desto mehr Strom frisst der Kühlschrank. Sechs bis sieben Grad Celsius genügen völlig, um Lebensmittel kühl zu halten.

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Die Gefriertruhe sollte auf minus 18 Grad Celsius eingestellt sein. Mit der richtigen Temperatur spart ihr Geld und Kohlenstoffdioxid, dass für den Klimawandel verantwortlich gemacht wird. Laut WWF spart ein Kühlschrank mit der optimalen Temperatur gegenüber einer Kühlung auf fünf Grad Celsius rund zehn Euro jährlich und ca. 20 Kilogramm Kohlenstoffdioxid.

Wichtig: Achtet beim Aufstellen des Kühlschranks unbedingt darauf, dass das Gerät nicht neben einer Heizung oder einer anderen Wärmequelle steht. Je kühler die Umgebung, desto weniger Energie verbraucht der Kühlschrank, um die richtige Temperatur zu halten.

Und noch ein Tipp: Sobald ihr den Kühlschrank öffnet, strömt warme und feuchte Luft hinein – es bildet sich mit der Zeit eine Eisschicht an der Rückwand. Das kann den Stromverbrauch in die Höhe treiben, deshalb solltet ihr euren Kühlschrank regelmäßig abtauen.

3. Nachhaltige Energieversorgung

energie sparen windkraft

Mit der Energiewende ist Energiesparen sogar gesetzlich verankert. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz sieht vor, dass fossile Ressourcen wie Erdöl, Erdgas sowie Braun- und Steinkohle geschont und dafür die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Quellen wie Wind, Wasser und Sonne gefördert und ausgebaut werden.

Das konkrete Ziel heißt: Der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromversorgung soll bis zum Jahr 2025 auf bis zu 45 Prozent – und bis 2035 auf 60 Prozent – erhöht werden. Damit wird die Energieversorgung von Jahr zu Jahr grüner. Bereits jetzt tragen die erneuerbaren Energien etwa ein Viertel zur Bruttostromerzeugung bei. Dennoch stellt die Energiewende alle Beteiligten vor Herausforderungen: Helft mit und spart Energie.

Stromtarif wechseln

Ihr könnt die Energiewende vorantreiben, indem ihr selbst Strom aus regenerativen Quellen nutzt oder gar erzeugt. Die einfachste Möglichkeit: Wechselt euren Stromanbieter oder den Tarif und nutzt künftig Ökostrom. Die fünf größten deutschen Energieunternehmen E.ON , RWE , VattenfallEnBW und EWE bieten bereits Ökostrom- oder umweltfreundliche Tarife an.

strom sparen lampen

Über Onlinetools könnt ihr als Kunden ziemlich einfach den Tarif wechseln. Allerdings empfiehlt der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland Ökostromanbieter, die mit dem „Grüner Strom Label“ ausgezeichnet sind. Das Label steht nicht nur für 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energiequellen, sondern garantiert zugleich Investitionen in den Ausbau regenerativer Energien.

Ökostrom eilt ein teurer Ruf voraus. Aber auch wenn ihr im ersten Schritt vielleicht kein Geld einspart, lohnt sich ein Wechsel, weil ihr damit langfristig die Umwelt und ihre Ressourcen schont. Wenn ihr trotz Ökotarif weniger Geld ausgeben wollt, erfahrt ihr im nächsten Absatz, wie ihr die größten Stromfresser bei euch zu Hause identifiziert.

Energielabel als Entscheidungshilfe

Stromfresser im Haushalt sind in erster Linie Elektrogeräte, die im Durchschnitt um die Hälfte der Stromrechnung ausmachen. Vor allem ältere Elektrogeräte mit einem hohen Energieverbrauch treiben die Kosten in die Höhe. Deshalb lohnt es sich oft, neue und viel sparsamere Geräte anzuschaffen. Der Kaufpreis amortisiert sich verhältnismäßig schnell durch die eingesparten Stromkosten.

Orientierung im Angebotsdschungel bietet euch das EU-Energielabel. Hersteller von Elektrogroßgeräten sind dazu verpflichtet, das Label als zusätzliche Information auf ihren Produkten anzubringen. Energieeffizient sind Waschmaschinen und Co genau dann, wenn sie ihren Nutzen mit minimalem Energieaufwand erreichen.

Das Label zeigt eine Bewertungsskala, die sich am britischen und amerikanischen Schulnotensystem orientiert. Damit steht G für den schlechtesten Wert: Ein mit G gekennzeichnetes Gerät verbraucht besonders viel Energie. Für den besten Wert und somit für einen niedrigen Energiebedarf steht das A. Inzwischen erzielen dank technischem Fortschritt immer mehr Geräte Bestwerte und werden deshalb seit ein paar Jahren in die zusätzlichen Klassen A+, A++ und A+++ eingeteilt. Diese Kennzeichnung gibt es für:

  • Geschirrspüler
  • Fernseher
  • Waschmaschinen
  • Kühlschränke

Und auch Lampen, Staubsauger, Backöfen, Wäschetrockner und Heizungen müssen mit dem EU-Energielabel über ihren Verbrauch informieren.

energiesparen waschmaschine

Die Initiative EnergieEffizienz bietet auf ihrer Website einen Stromkosten-Check  für verschiedene Haushaltsgeräte.

Ein Beispiel: Eine Kühl-Gefrierkombination mit 450 Liter Fassungsvermögen kostet in der Energieeffizienzklasse A+ maximal 113 Euro Strom pro Jahr. In der besten Klasse A+++ kommen Stromkosten in Höhe von maximal 57 Euro pro Jahr auf euch zu. Das ergibt eine mögliche Ersparnis von 56 Euro jährlich. Ist euer Gerät deutlich älter und nur mit einem B oder noch schlechter gekennzeichnet, fällt die Einsparung pro Jahr deutlich höher aus.

Es lässt sich nicht pauschal festlegen, ob ein Kühlschrank oder ein anderes Haushaltsgerät nach zwölf, zehn oder schon nach fünf Jahren ausgewechselt werden muss. Das hängt immer von der jeweiligen Nutzung ab. Waschmaschinen, die nur alle paar Tage angeworfen werden, dürfen auch etwas älter sein. Kühlschränke sind aber dagegen im Dauerbetrieb aktiv und halten rund um die Uhr unsere Lebensmittel frisch. Deshalb kann es sich für euch durchaus lohnen, bei einem zehn Jahre alten Kühlschrank über eine Neuanschaffung nachzudenken

Selbst Ökostrom erzeugen

Wenn ihr im größeren Stil Teil der Energiewende werden wollt, könnt ihr euren eigenen Ökostrom erzeugen. Die Hauseigentümer unter euch können mit einer Solaranlage auf dem Dach oder mit einem eigenen kleinen Blockheizkraftwerk im Keller zum Vorreiter werden, ihren eigenen Strom nutzen sowie überschüssige Energie ins Netz einspeisen und damit sogar Geld verdienen. Doch solch eine Investition muss genau geplant und durchdacht werden: Nicht jedes Dach eignet sich für eine Solaranlage. Nötig ist eine größere Dachfläche, die in einem nicht allzu steilen Winkel nach Süden ausgerichtet ist.

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Mit der Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, die 2014 in Kraft getreten ist, ist allerdings die Einspeisevergütung gesunken. Das heißt konkret: Früher war es lukrativer, selbst erzeugten Ökostrom ins Netz einzuspeisen und dafür Geld zu kassieren. Inzwischen gibt es nur um die zwölf Cent pro Kilowattstunde – es lohnt sich, den Strom selbst zu verbrauchen. Deshalb sind große Solaranlagen, die deutlich mehr Strom erzeugen, als man selbst nutzen kann, nicht mehr sinnvoll. Ideal sind kleine Photovoltaikanlagen oder Mini-Varianten, die nicht die Gesamtversorgung abdecken, sondern nur als Unterstützung für einen Teil des Bedarfs aufkommen.

Die Verbraucherzentralen in den 16 Bundesländern informieren zuverlässig darüber, welche Aspekte bei der Planung und bei dem Kauf einer Anlage berücksichtigt werden müssen. Die Verbraucherschützer sind ebenfalls Ansprechpartner bei der Frage, ob sich ein eigenes Blockheizkraftwerk rentiert. Die Heizung, die auch Strom liefert, ist eine große Investition und vor allem dann wirtschaftlich, wenn sich die hohen Investitionskosten durch den selbst erzeugten Strom bezahlt machen.

4. Außerhalb des Hauses Energie sparen

Nicht nur im Haushalt, sondern in fast allen Bereichen des täglichen Lebens lohnt sich ein verantwortungsvoller Umgang mit Energie. Mit diesen Tipps könnt ihr auch unterwegs Energie sparen.

Intelligente Haustechnik und smarte Apps

Zu bequem, um täglich die Heizung hoch- und runterzudrehen? Zu faul, um die Waschmaschine genau dann anzuschalten, wenn der Stromtarif besonders günstig ist? Holt euch Helferlein. Inzwischen bieten verschiedene Hersteller intelligente Haustechnik an, die zum Beispiel automatisch die Heizung regelt, sobald das Fenster zum Lüften geöffnet wird. Sogar Licht oder Rollläden können unterwegs per Handy gesteuert werden. Dieser Trend zum sogenannten Smart Home erleichtert nicht nur den Alltag, sondern spart Energie.

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Die Kosten für die innovative Technik fallen je nach Hersteller unterschiedlich aus. Ein erster Schritt können Thermostatventile sein, mit denen ihr eure Heizkörper ausrüstet. So lässt sich die Temperatur in jedem Raum individuell regeln. Das rechnet sich! Ein Beispiel: Günstige Thermostate gibt es bereits ab 20 Euro. Regelt das Thermostat die Temperatur nachts oder während längerer Abwesenheiten auf 15 Grad Celsius herunter, lassen sich damit etwa 85 Euro Heizkosten jährlich einsparen.

Doch nicht nur spezielle Haustechnik, sondern sogar das Smartphone kann zum Energieberater werden – dank kluger Apps, die uns helfen, den Stromverbrauch zu senken, nachhaltige Lebensmittel einzukaufen oder die nächste Bahn zu erwischen. Stöbert einfach durch die Apps eures Anbieters; einen guten Überblick hält aber auch das Onlineportal Utopia für nachhaltigen Konsum bereit.

Nachhaltig einkaufen, arbeiten und unterwegs sein

Das große Angebot an energiesparenden, „grünen“ Apps beweist: Ein nachhaltiges und energieeffizientes Handeln beschränkt sich nicht nur auf den Haushalt, sondern ist in allen Lebensbereichen sinnvoll.

Achtet doch künftig im Büro darauf, dass ungenutzte Geräte nicht im Standby-Modus laufen. Wenn ihr mal wieder zu den Letzten gehört: Drucker aus, Licht aus, Fenster zu – die Umwelt sagt Danke, auch wenn euer Konto nicht direkt davon profitiert. Während im Haushalt das EU-Energielabel sparsame Geräte kennzeichnet, kommt das Siegel „Energy Star“ vor allem bei Bürogeräten zum Einsatz. Technik mit diesem Siegel unterstützt euch beim Energiesparen während der Arbeit: Es garantiert unter anderem, dass sich ein Produkt automatisch ausschaltet, wenn es längere Zeit nicht genutzt wird.

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Gut für die Umwelt und eure Finanzen ist ein bewusster Einkauf. Allein, wenn ihr ab sofort auf Plastiktüten verzichtet und künftig mit wiederverwendbaren Beuteln oder Körben eure Lebensmittel nach Hause bringt, könnt ihr Geld sparen. Außerdem sind saisonale Lebensmittel meist günstiger: Himbeeren sind das ganze Jahr über erhältlich, kosten im Sommer aber weniger als die Hälfte im Vergleich zum Rest des Jahres. Spezielle Lebensmittel-Siegel kennzeichnen zum Beispiel Fisch aus nachhaltigem Fang oder Fleisch aus artgerechter Haltung. Doch die Anzahl der Siegel ist groß, Verwirrung ist vorprogrammiert. Das Onlineportal das-ist-drin.de klärt auf und zeigt, welches Siegel eigentlich was bedeutet.

Die umweltfreundlichste Alternative, um eure Einkäufe nach Hause zu bringen, ist der Fußweg oder das Rad. Klar, das ist in der Realität selten machbar, ein Auto gehört fast zur unverzichtbaren Ausstattung. Trotzdem: Probiert doch mal aus, das Auto ab und zu stehen zu lassen oder plant gleich einen autofreien Tag pro Woche ein. Busse und Bahnen sind einfach die nachhaltigere Variante.

Wer auf bequeme Autofahrten nicht verzichten möchte, aber nur unregelmäßig oder für kurze Strecken ein Auto braucht, kann Carsharing ausprobieren: Das erlaubt, anders als herkömmliche Autovermietungen, kurzzeitiges Ausleihen von Fahrzeugen. Apps zeigen einfach und schnell an, wo der nächste Wagen steht. Und schon kann die Fahrt beginnen.

Moin, ich bin Marie. Waschechte Hamburgerin und nordisch by nature. Hier bei OTTO halte ich für re:BLOG Ausschau nach spannenden Ideen und Menschen, coolen Eco-Outfits und berichte für euch von den kleinen und großen Schritten, die in Sachen Nachhaltigkeit gemacht werden. Das fängt für mich vor allem im Alltag bei jedem von uns an, wenn eben der Mehrweg-Kaffeebecher mitgenommen wird oder eben das köstliche vegane Gericht auf dem Teller landet.

Letzte Kommentare (15)

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Viktoria Maisner
Montag, 27. März 2017, 11:14 Uhr

Hallo Marie,
vielen lieben Dank für deinen hilfreichen und spannenden Artikel. Ich bin mir sicher, dass mir deine Tipps helfen werden Strom einzusparen. Ich hätte nicht gedacht, dass das Warmwasser ein solcher Energiefresser ist. Wirklich erschreckend.

Viktoria28
Mittwoch, 1. Februar 2017, 8:49 Uhr

Hallo Marie,
vielen lieben Dank für deinen spannenden und informativen Artikel. Er ist sehr ausführlich geschrieben und enthält allerhand hilfreiche Tipps. Besonders interessant finde ich die Vergleich des Stromverbrauchs zwischen Duschen und Baden! Das ist wirklich erheblich.

Marcus
Mittwoch, 25. Januar 2017, 15:17 Uhr

Vielen Dank für den hilfreichen Artikel. Strom sparen ist heutzutage sehr wichtig. Es ist auch gar nicht mal so schwer die großen Stromfresser im Haushalt zu finden.

Sigrid
Freitag, 6. Januar 2017, 13:01 Uhr

Super hilfreicher Beitrag! Angesichts der jährlich schleichend steigenden Stromkosten sollte man sich wirklich mal genauer mit der ganzen Thematik befassen und schauen, wo man sparen kann!
Beste Grüße! 🙂

Thomas
Montag, 21. November 2016, 14:03 Uhr

Vielen Dank für den hilfreichen Artikel. Da sieht man wieder, dass letztendlich jeder einzelne dafür verantwortlich ist, seinen Teil zur Energiewende beizutragen.

Daniela
Sonntag, 6. November 2016, 15:52 Uhr

Vielen Dank für die tollen Energiespartipps. Es ist ja eigentlich so einfach hier und da etwas einzusparen aber viele Dinge vergisst man leider oder man ist zu bequem.

    reblog2
    Montag, 7. November 2016, 17:18 Uhr

    Schön, dass dir der Beitrag ein bisschen Inspiration liefern konnte, Daniela 🙂

Simon
Freitag, 23. September 2016, 17:45 Uhr

Vielen Dank für diesen Artikel! Einiges habe ich noch nicht gewusst. Da lässt sich bei mir sicher einiges an Geld sparen!

    reblog2
    Montag, 26. September 2016, 9:02 Uhr

    Das freut uns zu hören Simon!
    Liebe Grüße vom re:BLOG-Team

Daniel
Montag, 19. September 2016, 12:22 Uhr

Ich finde eure Energiespartipps echt gut. Sie geben einen neuen Anreiz zum Energiesparen und das meistens ohne (größere) Investition, denn durch ein paar kleinen Änderung in der Nutzung von Haushaltsgeräten lässt sich bereits jede Menge Energie und Kosten einsparen.

Mit einigen dieser Energiespartipps lässt sich der Energieverbrauch um 25% reduzieren.

Tim
Samstag, 3. September 2016, 9:06 Uhr

Vielen Dank für den Artikel. Habe ihn mit Begeisterung gelesen!
Vor allem der Ansatz mit dem Energie sparen bei den Kühlschränken. Da werde ich gleich erst einmal die Temperatur ein bisschen hochstellen 😉
– Rundum gelungen. Danke.

Stefan
Freitag, 2. September 2016, 12:48 Uhr

Vielen Dank für den wirklich sehr interessanten Artikel! Es gibt einfach unendlich viele Möglichkeiten, wie man Geld sparen kann, in dem man mit dem Haushaltsstrom „intelligent“ umgeht 🙂

Marko S.
Samstag, 13. August 2016, 2:39 Uhr

Ebenfalls erstmal Vielen Danke für diesen interessanten Artikel. Es gibt wirklich viele Möglichkeiten im Haushalt Geld zu sparen. Allein schon die Aufrüstung auf neue stromsparende Geräte lohnt sich. Da muss ich Holger echt Zustimmen!

LG

Samstag, 19. Dezember 2015, 9:04 Uhr

Die Digitaluhr unseres Backofens verbraucht eine Menge an Strom. Das war die Entdeckung, die uns fast „aus den Schuhen gehauen hat“ (wir kontrollieren regelm. den Stromstand). Wir schalten den Backofen jetzt nach Benutzung über die Sicherung aus. Ein wenig schräg, aber die erhöhten Stromverbrauchswerte haben sich wieder normalisiert.

Holger
Freitag, 4. Dezember 2015, 20:31 Uhr

Ich danke Ihnen für diesen interessanten Artikel. Es gibt wirklich viele Möglichkeiten im Haushalt Geld zu sparen. Allein schon die Aufrüstung auf neue stromsparende Geräte lohnt sich.