Energiespartipps: Ganz einfach Strom sparen

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Kli­maschutz fängt im Kleinen an und jed­er von uns kann einen wichti­gen Beitrag leis­ten, zum Beispiel mit ganz ein­fachen Energies­par­tipps. Wir zeigen dir, wie das geht und wie eine nach­haltige Energiev­er­sorgung funktioniert.

Energiespartipps im Haushalt

Egal, was wir machen – wir benutzen täglich und fast über­all Strom. Im let­zten Jahr haben wir so bun­desweit sage und schreibe 544 Ter­awattstun­den Strom ver­braucht. Und die Auswirkun­gen machen sich nicht nur auf dem Kon­to bemerk­bar, son­dern auch in der Natur, in der wertvolle Rohstoffe immer knap­per wer­den. Höch­ste Zeit also, um etwas gegen die Energiev­er­schwen­dung zu unternehmen. Mit unseren Energies­par­tipps tust du der Umwelt und deinem Porte­mon­naie etwas Gutes.

Energie sparen im Bad

Energie sparen beim Duschen

Wie kann man Energie sparen? Warmwass­er ist ein­er der größten Energiefress­er im Bad. Ein Beispiel: Um rund 150 Liter Wass­er für ein Voll­bad zu erwär­men, sind unge­fähr fünf Kilo­wattstun­den Strom nötig. Eine Dusche benötigt dage­gen nur ein Drit­tel der Wasser­menge und des Stroms. Kleine Strom­fress­er im Bad: Manche elek­trischen Zahn­bürsten, Rasier­er und Föhne wer­den mit einem Akku betrieben. Klingt erst mal nach einem guten Tipp zum Energies­paren, aber diese Mod­elle benöti­gen let­z­tendlich mehr Strom als Geräte, die dauer­haft an das Netz angeschlossen sind. Wer auf seine Akku-Bürste nicht verzicht­en möchte, kann Energie sparen, wenn er den Steck­er zieht, sobald der Akku kom­plett aufge­laden ist.

Zum Energies­paren im Haushalt bzw. im Bad gehört auch der richtige Umgang mit Waschmas­chine und Trock­n­er. Die Durch­schnittswaschmas­chine reinigt über 500 Kilo­gramm Wäsche pro Jahr. Eine ziem­liche Menge. Mit diesen Energies­par­tipps kannst du langfristig Strom und Geld sparen: Bei Bun­twäsche genügt in der Regel eine Waschtem­per­atur von 30 Grad Cel­sius. ECO-Waschprogramme laufen zwar länger, ver­brauchen aber weniger Strom und Wass­er. Denn sie heizen das Waschwass­er nicht so hoch auf wie kon­ven­tionelle Pro­gramme. Alles Weit­ere dazu erfährst du in unserem Rat­ge­ber „Nach­haltig Waschen“. Den Wäschetrock­n­er kannst du ruhig öfter aus­geschal­tet lassen. Schließlich trock­net die Sonne deine Wäsche opti­mal und an Regen­t­a­gen gilt: Gut geschleud­ert ist halb getrock­net. Übri­gens: Du kannst die Wäsche auch im Win­ter draußen trock­nen. Energie sparen im All­t­ag ist so kein Problem.

Energiesparen im Alltag durch richtiges Heizen

Im Badez­im­mer darf es gern kusche­lig warm sein, das min­dert die Gefahr von Schim­mel­bil­dung. Denn: Beim Duschen und Baden entste­ht Wasser­dampf. Ist die Tem­per­atur im Bad zu niedrig, trock­net die Feuchtigkeit nicht richtig ab. Putz und Tape­ten kön­nen als Folge schim­meln. Trotz­dem muss im Bad – wie in allen anderen Wohn­räu­men auch – regelmäßig gelüftet wer­den. Stoßlüften über einen kurzen Zeitraum von etwa fünf Minuten ist effizien­ter, als Fen­ster dauer­haft zu kip­pen. Tipp: Wenn du die Raumtem­per­atur um nur einen Grad Cel­sius senkst, sparst du fünf bis zehn Prozent der Heizen­ergie. Nach Berech­nun­gen des WWF ergibt das eine Erspar­nis von jährlich rund 70 Euro und 200 Kilo­gramm Kohlen­stoff­diox­id. Übri­gens, beim Heizen ist Energies­paren buch­stäblich im Han­dum­drehen möglich. Denn das Entlüften der Heizung ist schnell erledigt und kann sowohl die Kosten als auch den Ver­brauch um bis zu 15 Prozent ver­ringern. So funk­tion­iert das Entlüften: Zuerst einen Bech­er unter das Ven­til hal­ten, dann vor­sichtig öff­nen und einen Moment warten, bis die über­schüs­sige Luft entwichen und etwas Heizwass­er abge­laufen ist, Ven­til wieder schließen, fer­tig. Tipps zum Heizen ohne Strom find­est du in unserem Ratgeber.

Energie sparen in der Küche

Energie sparen beim Kochen

Neben den Tipps zum Ein­stellen der richti­gen Kühlschrank­tem­per­atur gibt es weit­ere Möglichkeit­en, mit denen du in der Küche ganz ein­fach nicht nur Geld und Energie sparen kannst, son­dern auch weniger Zeit zum Kochen brauchst. Wenn du zum Beispiel nur geringe Men­gen kochen­des Wass­er benötigst, erhitze es statt im Topf lieber im Wasserkocher. So kön­nen Nudeln und Kartof­feln schneller garen und du energies­parend kochen.

Auch beim Abwasch kön­nen wir Energie sparen. Aber ist die Spül­mas­chine oder von Hand spülen nach­haltiger? Wer zu faul für den Abwasch ist, darf sich freuen: Ein Geschirrspüler ist bequem und schont bei richtigem Gebrauch zugle­ich die Umwelt. Ein Gerät der Klasse A+++ ver­braucht etwa drei Vier­tel der Wasserkosten und etwa die Hälfte des Stroms gegenüber dem Abwasch per Hand. Das gilt allerd­ings nur dann, wenn der Geschirrspüler voll beladen ist.

Weit­ere Energies­par­tipps für die Küche: Gönne jedem Topf seinen Deck­el. Das ver­braucht unge­fähr ein Drit­tel weniger Energie als „oben ohne“. Denk dran, den Topf auf die passende Herd­plat­te zu stellen, sodass keine Energie ver­loren geht. Falls du Reste der let­zten Mahlzeit im Kühlschrank auf­be­wahren willst, warte, bis sie abgekühlt sind. Warme Speisen lassen den Kühlschrank auf Hoch­touren laufen.

Die Tem­per­atur des Kühlschranks spielt eben­so eine wichtige Rolle. Je niedriger die Tem­per­atur eingestellt ist, desto mehr Strom frisst der Kühlschrank. Sechs bis sieben Grad Cel­sius genü­gen völ­lig, um Lebens­mit­tel kühl zu hal­ten. Wichtig: Achte beim Auf­stellen des Kühlschranks unbe­d­ingt darauf, dass das Gerät nicht neben ein­er Heizung oder ein­er anderen Wärme­quelle ste­ht. Je küh­ler die Umge­bung, desto weniger Energie ver­braucht der Kühlschrank, um die richtige Tem­per­atur zu hal­ten. Und noch ein Tipp: Sobald du den Kühlschrank öffnest, strömt warme und feuchte Luft hinein – es bildet sich mit der Zeit eine Eiss­chicht an der Rück­wand. Das kann den Stromver­brauch in die Höhe treiben, deshalb soll­test du deinen Kühlschrank regelmäßig abtauen.

Unterwegs Energie sparen

Unterwegs Energie sparen Tipps

Nicht nur Energies­paren im Haushalt lohnt. Du soll­test in fast allen Bere­ichen des täglichen Lebens auf einen ver­ant­wor­tungsvollen Umgang mit Energie umstellen. Mit diesen Energies­par­tipps kannst du auch unter­wegs Energie sparen: Intel­li­gente Haustech­nik und smarte Apps helfen dabei. Inzwis­chen bieten ver­schiedene Her­steller intel­li­gente Tech­nik an, die zum Beispiel automa­tisch die Heizung regelt, sobald das Fen­ster zum Lüften geöffnet wird. Sog­ar Licht oder Rol­l­lä­den kön­nen unter­wegs per Handy ges­teuert wer­den. Dieser Trend zum soge­nan­nten Smart Home erle­ichtert nicht nur den All­t­ag, son­dern spart Energie. Ein erster Schritt kön­nen Ther­mostatven­tile sein, mit denen du deine Heizkör­p­er aus­rüstest. Das rech­net sich!

Ein Beispiel: Gün­stige Ther­mostate gibt es bere­its ab 20 Euro. Regelt der Ther­mo­stat die Tem­per­atur nachts oder während län­ger­er Abwe­sen­heit­en auf 15 Grad Cel­sius herunter, lassen sich damit etwa 85 Euro Heizkosten jährlich einsparen.

Nachhaltige Energieversorgung

Energie sparen mit Oekostrom

Mit der Energiewende ist Energies­paren sog­ar geset­zlich ver­ankert. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz sieht vor, dass fos­sile Ressourcen wie Erdöl, Erdgas sowie Braun- und Steinkohle geschont wer­den und dafür die Erzeu­gung von Strom aus erneuer­baren Quellen wie Wind, Wass­er und Sonne gefördert und aus­ge­baut wird. Das konkrete Ziel heißt: Der Anteil erneuer­bar­er Energien an der Stromver­sorgung soll bis zum Jahr 2025 auf bis zu 45 Prozent – und bis 2035 auf 60 Prozent – erhöht wer­den. Damit wird die Energiev­er­sorgung von Jahr zu Jahr grün­er. Bere­its jet­zt tra­gen die erneuer­baren Energien etwa ein Vier­tel zur Brut­tostromerzeu­gung bei.

Wenn du im größeren Stil Teil der Energiewende wer­den willst, kannst du deinen eige­nen Ökostrom erzeu­gen. Hau­seigen­tümer kön­nen mit ein­er Solaran­lage auf dem Dach oder mit einem eige­nen kleinen Block­heizkraftwerk im Keller zum Vor­re­it­er wer­den, indem sie ihren eige­nen Strom nutzen sowie über­schüs­sige Energie ins Netz ein­speisen und damit sog­ar Geld ver­di­enen. Doch solch eine Investi­tion muss genau geplant und durch­dacht wer­den: Nicht jedes Dach eignet sich für eine Solaran­lage. Nötig ist eine größere Dachfläche, die in einem nicht allzu steilen Winkel nach Süden aus­gerichtet ist. Die Ver­braucherzen­tralen in den 16 Bun­deslän­dern informieren zuver­läs­sig darü­ber, welche Aspek­te bei der Pla­nung und beim Kauf ein­er Anlage berück­sichtigt wer­den müssen. Die Ver­brauch­er­schützer sind eben­falls Ansprech­part­ner bei der Frage, ob sich ein eigenes Block­heizkraftwerk ren­tiert. Die Heizung, die auch Strom liefert, ist eine große Investi­tion und vor allem dann wirtschaftlich, wenn sich die hohen Investi­tion­skosten durch den selb­st erzeugten Strom bezahlt machen.

10 Energiespartipps für den Alltag

Wie kann man Energie sparen

Nach­haltiger leben und Energie sparen ist sowohl im kleinen als auch im großen Stil möglich. Hier find­est du das nötige Hin­ter­grund­wis­sen und umfan­gre­iche prak­tis­che Energiespartipps.

  • Ökostrom beziehen: Ja, wir brauchen Strom. Deswe­gen ist die Wahl des Stro­man­bi­eters ein wichtiger Schritt beim Energies­paren. Dabei soll­test du auf drei wichtige Dinge acht­en: auf die Kosten, den Ser­vice und natür­lich auf die ökol­o­gis­chen Aspek­te. Wer auf Ökostrom set­zt, unter­stützt automa­tisch die Energiewende und kann seinen ökol­o­gis­chen Fußab­druck deut­lich reduzieren. Denn hier erfol­gt die Stromerzeu­gung mith­il­fe erneuer­bar­er Energien wie Wind­kraft, Bio­masse oder Wasserkraft. Aber Achtung: Der Begriff „Öko“ ist im Bezug auf Strom nicht geschützt und nicht hin­ter allen Ökostrom-Tarifen steckt auch grüne Energie. Um nicht dem klas­sis­chen Green­wash­ing zum Opfer zu fall­en, kannst du dich an Siegeln wie das ok-Power-Label und das Grüner-Strom-Label ori­en­tieren. Einen guten Ver­gle­ich ser­iös­er Ökostrom-Anbieter find­est du zum Beispiel hier. Übri­gens: Ökostrom ist sel­ten teur­er als die Grund­ver­sorgung. Ein Wech­sel lohnt sich also für das gute Gewis­sen, aber auch finanziell.
Energie sparen durch Energiekonto
  • Ein Energies­parkon­to anle­gen: Wenn man den Überblick über seinen Energieaufwand und die Stromkosten behal­ten möchte, ist es gut, den eige­nen Ver­brauch als Energies­parkon­to zu doku­men­tieren. Beim Track­ing deines Energie­ver­brauchs, aber auch für Kaufentschei­dun­gen kann eine App nüt­zlich sein. ecoGA­TOR ist kosten­los und hil­ft dir nicht nur bei der Doku­men­ta­tion. Du kannst damit auch den Energie­ver­brauch über län­gere Zeiträume oder die Gerätelebens­dauer berech­nen und ver­gle­ichen.  
  • Warmwasserver­brauch ein­schränken: Grund­sät­zlich sollte die Wassertem­per­atur zu den Nutzungszeit­en nicht höher eingestellt sein als notwendig. Meist lässt sich das ganz ein­fach an der Therme ein­stellen. Damit sich keine Keime bilden, sollte man allerd­ings nicht langfristig unter 60 Grad stellen. Auch bei der Kör­per­hy­giene kann man Warmwass­er und damit Energie sparen: Durch einen Eco­duschkopf kannst du in einem Zweier-Haushalt rund 70 Kilo­gramm CO2 im Jahr eins­paren. Im Bau­markt oder online bekommt man gün­stig einen Durch­fluss­be­gren­z­er, der Luft unter das Wass­er mis­cht und damit jährlich etwa 500 Kilo­gramm CO2 eins­paren kann.
Stecker rausziehen gehoert zu den wichtigsten Energie Spartipps
  • Stand­by ver­mei­den: Es klingt wie der älteste Stromspar-Trick der Welt, trotz­dem erwis­cht man sich immer wieder dabei, wie man ver­gisst, dafür zu sor­gen, dass alle Elek­trogeräte nach Gebrauch wirk­lich keinen Strom mehr ziehen. Geräte im Stand-by-Modus ver­brauchen Strom und kön­nen in Summe dur­chaus ordentlich zum Stromver­brauch beitra­gen. Allein 240 Kilo­gramm CO2-Verbrauch lassen sich für einen Zwei-Personen-Haushalt nur für die Standby-Nutzung jährlich ver­an­schla­gen. Aber was viele gar nicht wis­sen: Ein mech­a­nis­ches Abschal­ten ist nicht bei allen Geräten möglich. Du soll­test also unbe­d­ingt beim Kauf darauf acht­en, dass sich das Gerät auch wirk­lich abschal­ten lässt. Auch gut zu wis­sen: Ladegeräte oder Stro­madapter sollte man nicht an der Steck­dose hän­gen lassen, weil sie selb­st dann meist noch Strom ziehen, wenn kein Gerät angesteckt ist. Sobald das Gerät also geladen ist, sollte der Steck­er aus der Steck­dose gezo­gen wer­den.  
  • Abschalt­bare Steck­dosen­leis­ten nutzen: Es kann eine Hil­fe sein, sich eine Steck­dosen­leiste zu besor­gen, die man an- oder abschal­ten kann. Mit nur einem Klick kann man so Geräte vom Strom tren­nen, statt sie im Stand-by-Modus zu lassen. Vor allem prak­tisch, wenn es keinen 100-prozentigen Auss­chal­ter gibt. Wer es noch ein­fach­er und beque­mer mag, kann sich eine Zeitschal­tuhr besor­gen, die automa­tisch das Ein- und Auss­chal­ten von Strom regelt.
Energie sparen durch regelmaessiges Abtauen
  • Kühlschrank und Gefrier­fach richtig pfle­gen: Wenn man bedenkt, dass alleine der Kühlschrank in einem Zwei-Personen-Haushalt knapp 300 Kilo­wattstun­den pro Jahr aus­machen kann (das entspricht einem Zehn­tel des Stromver­brauchs), dann lohnt es sich, hier anzuset­zen. Zum Beispiel, indem du Kühl- und Gefrier­schrank richtig befüllst. Es lohnt sich näm­lich, den Kühlschrank vol­lzu­pack­en. Gekühlte Flüs­sigkeit­en kön­nen wie Küh­lakkus die Kälte spe­ich­ern und an ihre Umge­bung abgeben. Ein voller Kühlschrank ver­braucht also weniger Strom. Übri­gens beträgt die aus­re­ichende Kühlschrank­tem­per­atur 5 bis 7 Grad Cel­sius. Tat­säch­lich machen rund 2 Grad Käl­te­un­ter­schied laut der deutschen Energie-Agentur schon 10 Prozent mehr Stromver­brauch aus. 
  • Energies­parend kochen: Wenn du gerne kochst oder bäckst, dann ver­braucht das tat­säch­lich mehr Strom, als man vielle­icht denken mag. Rund 450 Kilo­wattstun­den benötigt ein Zwei-Personen-Haushalt jährlich, wenn regelmäßig mit dem Elek­tro­herd gekocht wird. Wenn du kon­se­quent auf das Vorheizen verzicht­est und Rest­wärme nutzt, kannst du lock­er 50 Kilo­gramm CO2 pro Jahr sparen. Nutze so wenige Herd­plat­ten wie möglich. Am sparsam­sten sind natür­lich One Pot Gerichte oder du greif­st auf Camp­ing­gerichte zurück.
Energie sparen im Alltag durch Energiesparlampen
  • Strom sparen bei der Beleuch­tung: Zu unseren Energies­par­tipps für den Haushalt gehört natür­lich auch die Beleuch­tung. Die ver­braucht jährlich im Durch­schnitt 330 Kilo­wattstun­den pro Haushalt und hat damit einen ver­gle­ich­baren Energie­ver­brauch wie ein Kühlschrank. Energies­par­lam­p­en ver­brauchen nur ein Fün­f­tel des Stroms ein­er klas­sis­chen Glüh­birne und hal­ten dabei noch etwa zehn Mal länger. Noch sparsamer sind LED-Lampen, die im Ver­gle­ich zur Glüh­birne 90 Prozent weniger Strom ver­brauchen und dabei etwa 15.000 Stunden nutzbar sind. LED-Lampen sind also trotz ihrer höheren Anschaf­fungskosten in jedem Fall die beste Wahl, wenn es um Energies­par­tipps im Haushalt geht.
  • Energies­parende Geräte auswählen: Zunächst sollte man sich fra­gen, welche Geräte man wirk­lich braucht und welche vielle­icht ein­fach nur „nice to have“ sind. Oft ist weniger eben wirk­lich mehr. Tat­säch­lich soll­ten wir immer gut über­legen, bevor wir uns ein neues Elek­trogerät zule­gen. Auch wenn die neuen Geräte oft viel sparsamer sind, macht es aus nach­haltiger Sicht mehr Sinn, die Nutzungs­dauer kom­plett auszureizen. Die Aus­nahme ist hier allerd­ings der Kühlschrank. Ein 15 Jahre altes Gerät ver­braucht rund ein Drit­tel mehr Strom als ein neues. Diese Rech­nung geht aber nur auf, wenn du dir ein Gerät mit der höch­sten Energieef­fizien­zk­lasse und in der passenden Größe besorgst. Daneben sollte man darauf acht­en, dass die Geräte einen Energies­par­modus oder ein Öko­pro­gramm anbieten.
  • Energie sparen im Büro und Home­of­fice: Wenn du die Wahl hast, ist ein Lap­top in jedem Fall stroms­paren­der als ein Desktop-PC. Während im Haushalt das EU-Energielabel sparsame Geräte kennze­ich­net, kommt das Siegel „Ener­gy Star“ vor allem bei Bürogeräten zum Ein­satz. Tech­nik mit diesem Siegel unter­stützt dich beim Energies­paren während der Arbeit. Es garantiert unter anderem, dass sich ein Pro­dukt automa­tisch auss­chal­tet, wenn es län­gere Zeit nicht genutzt wird. Energies­par­tipps für Profis also.

Fazit: Energiesparen im Haushalt ist kein Problem

Energiesparen fuer die Umwelt

Mit wenig Aufwand und etwas Köpfchen kann jed­er von uns im All­t­ag eine Menge Energie eins­paren, seine Klima­bi­lanz verbessern und gle­ichzeit­ig bares Geld sparen. Oft reicht es schon aus, nur ein paar der oben genan­nten Energies­par­tipps umzuset­zen und wenige sin­nvolle Investi­tio­nen zu täti­gen. Das Wichtig­ste ist jedoch, das eigene Ver­hal­tens­muster zu hin­ter­fra­gen und gegebe­nen­falls zu durchbrechen.

Nachhaltiger Frühjahrsputz mit umweltfreundlichen Putzmitteln

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Wenn der Frühjahrsputz ansteht, kommen oft chemische Reiniger zum Einsatz. Wir zeigen dir, warum ein umweltfreundliches Putzmittel genau so effektiv ist und welche Bio-Reiniger du bereits zu Hause hast.

Nachhaltig putzen
Was gehört zu einem erfolgreichen Frühjahrsputz? Aufräumen, Fensterputzen, Saubermachen und natürlich die entsprechenden Putzmittel. Zeit, unsere Putzutensilien zu überdenken: Was können umweltschonende Putzmittel oder sind die klassischen Chemiekeulen doch effektiver? Bei vielen Menschen sind Putzmittel eher das absolute Gegenteil von nachhaltig. Putzmittel aus der Drogerie schaden demnach nicht nur der Umwelt, sondern können auch unserer Haut bzw. unserer Gesundheit Schaden zufügen. Wir haben deshalb ein paar Tipps zu umweltfreundlichen…

Moin, ich bin Marie. Waschechte Hamburgerin und nordisch by nature. Hier bei OTTO halte ich für re:BLOG Ausschau nach spannenden Ideen und Menschen, coolen Eco-Outfits und berichte für euch von...

Zum Autor

Dado
Freitag, 22. Dezember 2017, 20:08 Uhr

Ger­ade im Bere­ich der Heizung kann man sehr viel sparen. Wenn man nur an die neuen Infrarotheizun­gen denkt. Heute ist vieles möglich.
Vie­len Dank für den inter­es­san­ten Artikel.

Viktoria Maisner
Montag, 27. März 2017, 11:14 Uhr

Hal­lo Marie,
vie­len lieben Dank für deinen hil­fre­ichen und span­nen­den Artikel. Ich bin mir sich­er, dass mir deine Tipps helfen wer­den Strom einzus­paren. Ich hätte nicht gedacht, dass das Warmwass­er ein solch­er Energiefress­er ist. Wirk­lich erschreckend.

Viktoria28
Mittwoch, 1. Februar 2017, 8:49 Uhr

Hal­lo Marie,
vie­len lieben Dank für deinen span­nen­den und infor­ma­tiv­en Artikel. Er ist sehr aus­führlich geschrieben und enthält aller­hand hil­fre­iche Tipps. Beson­ders inter­es­sant finde ich die Ver­gle­ich des Stromver­brauchs zwis­chen Duschen und Baden! Das ist wirk­lich erheblich.

Marcus
Mittwoch, 25. Januar 2017, 15:17 Uhr

Vie­len Dank für den hil­fre­ichen Artikel. Strom sparen ist heutzu­tage sehr wichtig. Es ist auch gar nicht mal so schw­er die großen Strom­fress­er im Haushalt zu finden.

Sigrid
Freitag, 6. Januar 2017, 13:01 Uhr

Super hil­fre­ich­er Beitrag! Angesichts der jährlich schle­ichend steigen­den Stromkosten sollte man sich wirk­lich mal genauer mit der ganzen The­matik befassen und schauen, wo man sparen kann!
Beste Grüße! 🙂

Thomas
Montag, 21. November 2016, 14:03 Uhr

Vie­len Dank für den hil­fre­ichen Artikel. Da sieht man wieder, dass let­z­tendlich jed­er einzelne dafür ver­ant­wortlich ist, seinen Teil zur Energiewende beizutragen.

Daniela
Sonntag, 6. November 2016, 15:52 Uhr

Vie­len Dank für die tollen Energies­par­tipps. Es ist ja eigentlich so ein­fach hier und da etwas einzus­paren aber viele Dinge ver­gisst man lei­der oder man ist zu bequem.

    reblog2
    Montag, 7. November 2016, 17:18 Uhr

    Schön, dass dir der Beitrag ein biss­chen Inspi­ra­tion liefern kon­nte, Daniela 🙂

Simon
Freitag, 23. September 2016, 17:45 Uhr

Vie­len Dank für diesen Artikel! Einiges habe ich noch nicht gewusst. Da lässt sich bei mir sich­er einiges an Geld sparen!

    reblog2
    Montag, 26. September 2016, 9:02 Uhr

    Das freut uns zu hören Simon!
    Liebe Grüße vom re:BLOG-Team

Daniel
Montag, 19. September 2016, 12:22 Uhr

Ich finde eure Energies­par­tipps echt gut. Sie geben einen neuen Anreiz zum Energies­paren und das meis­tens ohne (größere) Investi­tion, denn durch ein paar kleinen Änderung in der Nutzung von Haushalts­geräten lässt sich bere­its jede Menge Energie und Kosten einsparen.

Mit eini­gen dieser Energies­par­tipps lässt sich der Energie­ver­brauch um 25% reduzieren.

Tim
Samstag, 3. September 2016, 9:06 Uhr

Vie­len Dank für den Artikel. Habe ihn mit Begeis­terung gelesen!
Vor allem der Ansatz mit dem Energie sparen bei den Kühlschränken. Da werde ich gle­ich erst ein­mal die Tem­per­atur ein biss­chen hochstellen 😉
– Run­dum gelun­gen. Danke.

Stefan
Freitag, 2. September 2016, 12:48 Uhr

Vie­len Dank für den wirk­lich sehr inter­es­san­ten Artikel! Es gibt ein­fach unendlich viele Möglichkeit­en, wie man Geld sparen kann, in dem man mit dem Haushaltsstrom „intel­li­gent“ umgeht 🙂

Marko S.
Samstag, 13. August 2016, 2:39 Uhr

Eben­falls erst­mal Vie­len Danke für diesen inter­es­san­ten Artikel. Es gibt wirk­lich viele Möglichkeit­en im Haushalt Geld zu sparen. Allein schon die Aufrüs­tung auf neue stroms­parende Geräte lohnt sich. Da muss ich Hol­ger echt Zustimmen!

LG

Samstag, 19. Dezember 2015, 9:04 Uhr

Die Dig­i­taluhr unseres Back­ofens ver­braucht eine Menge an Strom. Das war die Ent­deck­ung, die uns fast „aus den Schuhen gehauen hat“ (wir kon­trol­lieren regelm. den Strom­stand). Wir schal­ten den Back­ofen jet­zt nach Benutzung über die Sicherung aus. Ein wenig schräg, aber die erhöht­en Stromver­brauch­swerte haben sich wieder normalisiert.

Holger
Freitag, 4. Dezember 2015, 20:31 Uhr

Ich danke Ihnen für diesen inter­es­san­ten Artikel. Es gibt wirk­lich viele Möglichkeit­en im Haushalt Geld zu sparen. Allein schon die Aufrüs­tung auf neue stroms­parende Geräte lohnt sich.