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Von Techie zu Techie: Fachsimpeln mit Expert*innen
Technologie

Von Techie zu Techie: Fachsimpeln mit Expert*innen

Im neuen TechTalk tauschen sich Job-Interessierte direkt mit den Tech-Bereichen aus – ohne HR

Autorin Linda Gondorf Lesedauer: 3 Minuten
Über 160 offene Stellen hat OTTO derzeit zu besetzen, darunter zahlreiche Tech-Jobs. Für den zunächst rein fachlichen Austausch hat OTTO eine neue Idee der „Tech Talks“ eingeführt: Interessierte können sich ab sofort direkt mit Entwickler*innen, Data Engineers oder Scrum Master austauschen. Auf Augenhöhe und ohne Bewerbungsdruck – ohne HR

Einmal ungezwungen über Data Science, neue Tech-Entwicklungen oder die Herausforderungen eines Scrum Masters bei OTTO quatschen. Auf Augenhöhe fachsimpeln. Die neue OTTO-Idee TechTalk macht genau das möglich. Ildiko Peter ist Senior Manager im HR Marketing und erklärt die neue Aktion so: „Wir wollen authentische Einblicke in den Arbeitsalltag unserer Tech-Teams geben und einen direkten fachlichen Austausch ermöglichen. Fachliche Fragen können am besten Kolleg*innen beantworten, die in den Teams arbeiten. So können sich Interessierte gleich selbst bei einem Gesprächspartner einbuchen – unabhängig davon, ob sie sich später bei uns bewerben oder nicht“, sagt Ildiko. Darüber hinaus können Externe auch die Möglichkeit nutzen, Zwischenmenschliches zu erfragen: Wie ist das Team aufgebaut und besetzt, welche Team-Kultur gibt es, wie ist die Unternehmenskultur von OTTO?

Wenn Techies dann doch an einem Jobwechsel interessiert sind, nehmen wir uns viel Zeit für den persönlichen Kontakt und wollen Bewerber*innen vielfältige Wege bieten

Ildiko Peter, Senior Manager im HR Marketing

Gefragte Tech-Spezialist*innen ansprechen

Die neue Aktion setzt den Fokus auf Technologie. Pietro Ferro ist Head of Recruitment bei OTTO. Wieso hat sich HR vor allem auf Tech-Spezialist*innen fokussiert? „Tech-Profile sind aktuell, getrieben durch die Digitalisierung und damit zusammenhängend der Automatisierung, unsere Hauptzielgruppe“, so Pietro. OTTO bietet also zusätzliche und exklusive Gesprächstermine mit erfahrenen Entwickler*innen an. „Die Idee entstammt auch dem Feedback von Bewerber*innen und Gesprächen mit gefragten Expert*innen aus dem Haus. Developer und Data Engineers sprechen somit mit Tech-Interessierten über Tools, Frameworks und Methoden – ganz ohne HR. Und wenn sie dann doch an einem Jobwechsel interessiert sind, nehmen wir uns viel Zeit für den persönlichen Kontakt und wollen Bewerber*innen vielfältige Wege bieten, auch für sich zu prüfen, ob OTTO der richtige Arbeitgeber ist“, erklärt Ildiko.

Recruiting im Wandel

Der Recruiting-Prozess befindet sich im stetigen Wandel. Somit braucht es immer wieder neue, frische Ideen, um Interessierte auf sich aufmerksam zu machen. Seit ein paar Jahren können Bewerber*innen bereits im Erstkontakt mit zukünftigen Kolleg*innen sprechen um die Fachbereiche kennenzulernen. Auf ein persönliches Bewerbungsschreiben verzichtet OTTO hingegen schon seit geraumer Zeit - wer sich auf einen Job bewirbt, braucht neben einem aktuellen Lebenslauf nur noch zwei Motivationsfragen zu beantworten.

„Nerd-Talk“

Auf der OTTO-Jobs-Website sieht man alle Expert*innen im Überblick, damit sich Externe direkt bei diesen melden können. Die HR-Abteilung findet einen Termin und dann kann der TechTalk auch schon losgehen. Roman Lamsal ist einer dieser Expert*innen bei OTTO. Er ist Software Developer und Cloud Enabler. Seine Aufgabe: Anderen Teams im Bereich die Erfahrungen mit Cloud-Architekturen vermitteln. Er macht beim TechTalk mit, weil er „aus eigener Erfahrung weiß, wie anders ein Gespräch verläuft, wenn man die Techies unter sich mal schnacken lässt – ganz ohne Druck.“

Ich erhoffe mir einen Nerd Talk und dass beim Austausch ohne HR auch bei den Gesprächspartner*innen das Gefühl aufkommt, dass sie die Waage in Richtung Tech ausschlagen lassen dürfen

Roman Lamsal, Software Developer und Cloud Enabler

Er erhofft sich „Nerd Talk“. In einem Gespräch, bei dem HR-Kolleg*innen dabei sind, versuchen Bewerber*innen die Waage zwischen Tech und persönlicher Motivation zu halten. „Ich hoffe, dass beim Austausch ohne HR auch bei den Gesprächspartner*innen das Gefühl aufkommt, dass sie die Waage in Richtung Tech ausschlagen lassen dürfen“, so Roman.

Pietros Hoffnung vom TechTalk ist klar: „Ich erhoffe mir durch die TechTalks eine Möglichkeit zu schaffen, interessierten Menschen einen ganz persönlichen Einblick geben zu können. Wir wollen aufzeigen, wie vielfältig wir in unseren Tech-Bereichen aufgestellt sind, wie dort gearbeitet wird und an welchen „heißen“ Themen wir dran sind. Toll wäre es, wenn wir dadurch nicht nur ein Netzwerk schaffen, sondern künftige Mitarbeiter*innen für uns gewinnen können, die uns helfen, unsere Ziele zu verwirklichen.“

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