Der Ring fun­kelt eben­so schön wie die Augen, wenn das The­ma Hoch­zeit auf­kommt. Bis zum gro­ßen Tag sind es zwar noch eini­ge Mona­te, den Ter­min sol­len sich Freun­de und Bekann­te aber lie­ber jetzt schon im Kalen­der mar­kie­ren. Beson­ders char­mant gibst du das Datum mit Save-the-Date-Kar­ten bekannt. Für die Gestal­tung gibt es unend­lich vie­le wun­der­vol­le Mög­lich­kei­ten. Wir haben eini­ge beson­ders schö­ne Anre­gun­gen für dich zusam­men­ge­fasst – und hel­fen dir Schritt für Schritt bei der Umset­zung: vom Bild bis zur fer­ti­gen Kar­te.

1. Authen­tisch: Pär­chen­fo­tos mit dem Smart­pho­ne sel­ber machen

Du lächelst ohne­hin gern mit dei­nem Part­ner zusam­men in die Kame­ra? Dann macht doch ein­fach ein Sel­fie. Oder ein “Rel­fie”, wie die Pär­chen-Bil­der auch gern genannt wer­den. Dahin­ter ver­ber­gen sich die Wör­ter “Rela­ti­ons­hip” und “Sel­fie”. Und so knipst du das per­fek­te Sel­fie:

  • Das rich­ti­ge Licht: Tages­licht zau­bert schö­ne­re Gesich­ter als eine Neon­be­leuch­tung. Ver­mei­de aber die direk­te Son­ne und geh lie­ber in den Schat­ten. So ver­hin­derst du Schat­ten im Gesicht und zuge­knif­fe­ne Augen.
  • Der rich­ti­ge Ort: Stellt euch vor eine ein­far­bi­ge Wand oder legt euch auf eine grü­ne Wie­se – je gleich­mä­ßi­ger der Hin­ter­grund ist, umso weni­ger lenkt er von euren Gesich­tern ab.
  • Der rich­ti­ge Abstand: Nut­ze am bes­ten einen Sel­fiestick. Damit ihr bei­de auf das Bild kommt, soll­te das Smart­pho­ne aus­rei­chend Abstand von euren Kör­pern haben.
  • Die Nach­be­ar­bei­tung: Nichts geht ohne Fil­ter? Grund­sätz­lich spricht nichts dage­gen, aller­dings ska­lie­ren Insta­gram & Co. dei­ne Bil­der run­ter. Das heißt: Du kannst die­se spä­ter mög­li­cher­wei­se nicht so groß aus­dru­cken. Die Insta­gram-App spei­chert alle Bil­der nur mit 1.080 x 1.080 Pixel. Um ein ansehn­li­ches Ergeb­nis zu erhal­ten, wird mit 300 dpi gedruckt. Die Fotos kön­nen dann aber nur bis auf 9 x 9 Zen­ti­me­ter gedruckt wer­den.

Wei­te­re Tipps zum per­fek­ten Smart­pho­ne-Foto fin­dest du in unse­rem Rat­ge­ber Han­dy-Fotos: So gelin­gen mit dem Smart­pho­ne bes­se­re Auf­nah­men.

2. Pro­fes­sio­nell: Pär­chen­bil­der mit DSLR, Pola­roid & Co.

Willst du für dei­ne Fotos lie­ber auf eine Spie­gel­re­flex­ka­me­ra oder ein ähn­li­ches Modell set­zen? Kein Pro­blem. Bit­te hier am bes­ten Freun­de um Hil­fe, da Sel­fies meist nicht zur Stär­ke die­ser Kame­ras gehö­ren.

Stell dei­ne DSLR auf den Por­trät-Modus. Dazu drehst du das Modus­rad auf das Pik­to­gramm mit einem Kopf. Alter­na­tiv kön­nen die Bil­der natür­lich auch im manu­el­len Modus auf­ge­nom­men wer­den. Dre­he das Modus­rad auf M. Wie du oder dei­ne Hel­fer Blen­de, Belich­tungs­zeit und ISO-Wert rich­tig ein­stel­len, haben wir in unse­rem Rat­ge­ber Gesich­ter foto­gra­fie­ren: 5 Ideen und Tipps für Por­trait­fo­to­gra­fie zusam­men­ge­fasst.

Auch eine schö­ne Idee: ein Foto im Foto. Mache etwa vor­her ein Bild vom Ring mit der Pola­roid­ka­me­ra – oder lass ein nor­ma­les Foto in die­sem Stil ent­wi­ckeln – und hal­te es in die Kame­ra, wäh­rend du im Hin­ter­grund mit dei­nem Part­ner zu sehen bist.

Wel­ches Papier für Save-the-Date-Kar­ten?

Wer schö­ne Save-the-Date-Kar­ten ver­schi­cken will, soll­te nicht an der fal­schen Stel­le spa­ren. Das Papier, auf das Pär­chen­bil­der und Text gedruckt wer­den, soll­te in etwa 300 Gramm pro Qua­drat­me­ter wie­gen.

Beliebt sind der­zeit Loo­ks in Matt oder Perl­glanz. Soll ein Foto inte­griert wer­den, bie­tet sich auch hier ein mat­tes Foto­pa­pier an. Hoch­glanz-Vari­an­ten gel­ten als ver­al­tet und wir­ken meist bil­li­ger als edle matt-gestri­che­ne Papie­re.

3. Retro: Krea­ti­ve Save-the-Date-Kar­ten im Vin­ta­ge-Stil

Wer sich für sei­ne Save-the-Date-Kar­ten für etwas Inspi­ra­ti­on durch Pin­te­rest klickt, wird frü­her oder spä­ter über die­se Kom­po­si­ti­on stol­pern: Save-the-Date-Kar­ten, die so aus­se­hen, als wären die Bil­der direkt in einem Foto­au­to­ma­ten gemacht wor­den. Meist erzäh­len die vier Bil­der sogar eine kur­ze Geschich­te. Genau das willst du auch? Kein Pro­blem! So geht’s:

  • Such den nächs­ten Foto­au­to­ma­ten auf. Die klas­si­schen Foto­au­to­ma­ten fin­dest du oft in Par­ty-Vier­teln vor Knei­pen oder Clubs. Hier wird das Ergeb­nis meist zu schö­nen Schwarz-Weiß-Bil­dern, die kei­nen Retro-Fil­ter mehr brau­chen.
  • Weni­ger ist mehr: Lass den roten Lip­pen­stift und star­kes Augen-Make-up weg. Da die Bil­der oft etwas dun­kel wer­den, soll­test du zudem ein­far­bi­ge, hel­le Ober­tei­le wäh­len.
  • Über­leg dir vor­her, wel­che Geschich­te du erzäh­len möch­test und sprich die Rei­hen­fol­ge der Bil­der und die geplan­ten Posen mit dei­nem Part­ner durch.
  • Beson­ders schö­ne Idee: Schreib klei­ne Schil­der jeweils mit Infos, die auf die Save-the-Date-Kar­te kom­men soll­ten, also das Wo und Wann der Hoch­zeit. Nun hältst du für jedes Foto eine ande­re Kar­te in die Kame­ra. Dazu kannst du zusam­men mit dei­nem Part­ner vier ver­schie­de­ne Posen ein­neh­men.

Eine ande­res, eben­falls schö­ne Motiv: den Antrag nach­spie­len. Auf einem Bild wäre dann etwa der Ring in sei­ner Hand, auf dem nächs­ten Bild an ihrem Fin­ger.

Alter­na­ti­ve zum Foto­au­to­ma­ten: Smart­pho­ne-Apps

Statt auf dem Dreh­stuhl und vor beschmier­ter Graf­fi­ti­wand kannst du die typi­schen Foto­au­to­ma­ten-Bil­der auch mit dem Smart­pho­ne knip­sen. Mit die­sen Apps funktioniert’s:

  • Für iOS: Incredi­Booth Video-Foto­au­to­mat von Hipsta­ma­tic, LLC. Die­se kos­ten­pflich­ti­ge App ver­wan­delt mit ver­schie­de­nen Fil­tern und Effek­ten jedes Foto in ein täu­schend ech­tes Foto­au­to­ma­ten-Bild.
  • Für Android: Pocket­booth (pho­to booth) von Pro­ject Box. Die­se kos­ten­pflich­ti­ge App sorgt für tol­le Fotos und Retro-Fee­ling.

Was kommt auf Save-the-Date-Kar­ten?

Ist das per­fek­te Pär­chen­bild im Kas­ten, ist der Weg zur per­fek­ten Save-the-Date-Kar­te auch nicht mehr weit. Apps, Com­pu­ter­pro­gram­me und Online-Diens­te hel­fen bei der Gestal­tung, sor­gen für den rich­ti­gen Druck und kle­ben manch­mal sogar schon die Brief­mar­ke auf. Du brauchst dich dann nur noch um die schö­nen Details zu küm­mern.

Save-the-Date-Kar­ten gestal­ten

Ob ganz schlicht oder mit rosa Herz­chen – ent­wirf dei­ne Kar­te so, wie es dir gefällt. Das Rund­um-Sorg­los-Paket erhältst du etwa bei Anbie­tern wie send­mo­ments oder Kar­ten­ma­che­rei. Hier brauchst du nur aus einem der vor­ge­ge­be­nen Lay­outs dein Lieb­lings­mo­tiv aus­wäh­len, dei­ne Daten und Fotos ein­fü­gen und der fer­ti­ge Sta­pel Kar­ten wird zu dir nach Hau­se gelie­fert.

Für mehr Indi­vi­dua­li­tät kannst du selbst gestal­te­risch tätig wer­den. Beson­ders pro­fes­sio­nell geht dies am Com­pu­ter. Hier hel­fen dir ver­schie­de­ne Pro­gram­me, etwa die, die wir in unse­rem Rat­ge­ber Bild­be­ar­bei­tung: 4 nütz­li­che und kos­ten­lo­se Pro­gram­me vor­stel­len.

Wer statt zum PC lie­ber zum Smart­pho­ne greift, kann Save-the-Date-Kar­ten aber auch bequem per App gestal­ten:

  • Die kos­ten­pflich­ti­ge iOS-App Typic bringt Text und Dood­les auf dei­ne Bil­der.
  • Phon­to bie­tet sowohl für iOS als auch für Android eine gro­ße Aus­wahl an Schrif­ten und lässt die Samm­lung auch um eige­ne Fonts erwei­tern. Die App ist in der Grund­ver­si­on kos­ten­los.

Save-the-Date-Kar­ten beschrif­ten

Viel Platz für krea­ti­ve Ideen – auf die Vor-Ein­la­dungs­kar­ten kom­men nur die­se drei Infos, der Rest kann frei gestal­tet wer­den:

  • Die Namen der Frisch­ver­lob­ten.
  • Das Datum der Trau­ung.
  • Der Ort der Trau­ung.

Danach heißt es: Ab in den Druck. Adres­se drauf und los geht’s! Vie­le Anbie­ter dru­cken dein Bild nicht nur auf sta­bi­lem Post­kar­ten-Papier, son­dern ver­se­hen die fer­ti­gen Kar­ten auch gleich mit einer Brief­mar­ke. Etwa Lal­a­labDM oder Ross­mann.

Fast schö­ner als die rich­ti­gen Ein­la­dungs­kar­ten

Save-the-Date-Kar­ten erfreu­en sich hier­zu­lan­de immer grö­ße­rer Beliebt­heit. War­um? Weil sie so herr­lich krea­tiv gestal­tet wer­den kön­nen. Wäh­rend auf den rich­ti­gen Ein­la­dungs­kar­ten vie­le und detail­lier­te Infor­ma­tio­nen unter­ge­bracht wer­den müs­sen, las­sen die Save-the-Date-Kar­ten ganz viel Platz für Ideen und schö­ne Pär­chen­fo­tos – und sor­gen so für Herz­klop­fen am Brief­kas­ten.

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