Ein einfaches Stück Papier – aber es zeigt deinem Gegenüber sofort, wer du bist, was du tust und dass du ihn wertschätzt. Zumindest sollte die perfekte Visitenkarte genau das tun. Um dich und dein Unternehmen richtig zu präsentieren, ist eine professionelle und prägnante Visitenkarte ausschlaggebend. UPDATED zeigt dir vier Anwendungen, die dir im Web zum idealen Design verhelfen – und dir die fertigen Karten direkt ins Haus liefern.

1. “Vistaprint”: Visitenkarten gestalten wie Profis

Eckig, abgerundet, schmal oder quadratisch – “Vistaprint” hat sie alle. Der Online-Editor lässt dich aber nicht nur aus mehreren Formen auswählen, auch die Papierart und eventuelle Veredelungen deiner Wunsch-Visitenkarten stehen im Fokus. So kannst du etwa aus folgenden Papiersorten auswählen:

  • Hochglanz
  • Matt
  • Perlglanz
  • Kraftpapier
  • Strukturpapier

Highlights sind bei “Vistaprint” Visitenkarten aus Leinen und mattem Recyclingpapier. Veredelungen mit Metallic-Effekt oder Relieflack geben deinen Karten obendrauf das gewisse Etwas.

Zusätzlich bietet der Branchenriese eine große Auswahl an vorgefertigten Design-Templates. Diese unterteilen sich in mehrere Kategorien, etwa Einzelhandel & Verkauf, Essen & Trinken oder Immobilien. So ist für jeden und jedes Unternehmen das richtige dabei – egal, ob Freelancer oder aufstrebender Start-up-Gründer.

Tipp: Besonders kreative Köpfe können bei “Vistaprint” ihr eigenes Design oder Foto hochladen. Dabei sind den Ideen prinzipiell keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist nur, dass die Dateien ein Foto-Format wie JPG oder PNG aufweisen.

Am Ende werden deine Visitenkarten direkt bei “Vistaprint” gedruckt. Per Post werden sie bequem zu dir an die Haustüre geliefert – einfach, schnell und versandkostenfrei.

2. “Moo”: Visitenkarte online basteln und bestellen

Eine Packung, viele Designs: Bei “Moo” musst du dich nicht auf ein Visitenkarten-Design beschränken, sondern kannst viele verschiedene Muster ausprobieren. Ein Angebotspaket des Visitenkarten-Spezialisten lautet Printfinity. Dabei wird auf jeder Karte ein anderes Design verwendet. Besonders für noch Unentschlossene bietet das die perfekte Möglichkeit, sich in natura von seinem Favoriten zu überzeugen.

Für alle, die schon etwas genauer über ihr Design Bescheid wissen, bietet “Moo” verschiedene Individualisierungsmöglichkeiten, etwa die Papiersorte:

  • Premium-Papier
  • Papier aus recyceltem T-Shirt-Stoff
  • Seidenweiches Papier in Soft Touch oder High Gloss
  • Extradickes Mohawk Superfine-Luxus-Papier

Zusätzlich lassen sich die Visitenkarten hinsichtlich ihres Formats anpassen. “Moo” stellt dir hier die eigene Moo-Größe, ein quadratisches Format und Mini Visitenkarten zur Verfügung.

Zu den weiteren Individualisierungen und Veredelungen gehören:

  • Goldfoliendruck
  • Print von Sportlack oder Relieflack
  • Letterpress-Visitenkarten
  • NFC-fähige Visitenkarten

“Moo” stellt dir viele verschiedene Templates zur Verfügung. Alternativ kannst du deine Karten mit einem hauseigenen Online-Editor selbst zusammenstellen. Natürlich lässt sich auch ein eigenes Design hochladen, sofern es in den Formaten PDF, GIF, JPG oder PNG gehalten ist. Die Lieferung erfolgt – laut Herstellerversprechen – innerhalb eines Werktags.

3. “Overnightprints”: Visitenkarte selbst designen

Ob vorgefertigtes Template, eigenes Design oder Erstellung per Online-Editor – bei “Overnightprints” kommt jeder auf seine Designer-Kosten. Wer mag, nimmt sich sogar eine Visitenkarte im trendigen Hochformat und individualisiert diese ganz nach den eigenen Vorstellungen. Für alle anderen bleibt eine Vielzahl an Templates über, die sich nach Kategorien wie Auto, Baugewerbe oder Gastronomie aussuchen lassen. So findet jeder ohne Probleme genau das Richtige für sein Unternehmen.

Bezüglich Format und Papier hebt sich “Overnightprints” vor allem durch Klappvisitenkarten und Multiloft-Karten mit farbigem Inlay-Papier ab. Dabei können prinzipiell alle verfügbaren Seiten der Karten bedruckt werden.

Kleines Manko: “Overnightprints” lässt keine eigene Papierwahl zu. Die Formatvorlagen werden entweder auf spezielles Multiloft-Papier oder auf stabilem 300-Gramm-Karton gedruckt. Dieser kann allerdings auf Wunsch mit einer Hochglanzbeschichtung versehen werden.

Dafür ergibt sich aber ein großer Vorteil: Wer sich vorab unsicher ist, kann auch ein Gratismuster per E-Mail beantragen. So kann man sich vorab von der Qualität der Karten überzeugen lassen. Ob Gratismuster oder richtige Bestellung, bei “Overnightprints” ist Name Programm: Die bestellten Karten werden direkt am nächsten Werktag ausgeliefert.

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4. “CEWE”: Visitenkarten einfach gestalten

CEWE” kann mehr als nur Fotos. Bei der großen Online-Druckerei können auch ganz einfach Visitenkarten gestaltet werden. Der intuitive Online-Editor macht individuelle Designs problemlos möglich. Die Gestaltung kann dabei direkt im Web vorgenommen werden oder durch Uploads von Fotos oder PDF-Dokumenten ergänzt werden.

Hinsichtlich der Formate zeigt sich “CEWE” flexibel. Karten können …

  • … im Hoch- oder Querformat gekauft werden.
  • … einseitig oder zweiseitig bedruckt werden.
  • … vierseitig (Klappkarten) hoch oder quer konfiguriert werden.

Beim Papier kannst du zwischen Bilderdruckpapier, Naturpapier, Recyclingpapier und Postkartenkarton auswählen. Die einzelnen Papiersorten können mit unterschiedlichem Finish ausgewählt werden, zum Beispiel matt, glänzend oder gestrichen mit Dispersionslack.

Veredelungen bietet “CEWE” in Form von UV-, Relieflack, Cellophanierung oder Soft Touch an. Der Versand erfolgt kostenfrei oder gegen einen kleinen Aufpreis per Express oder sogar “overnight”.

Highlight bei “CEWE”: Anleitungen, Vorlagen und Tipps geben dir wichtigen Input dazu, was du bei der Gestaltung deiner Visitenkarten beachten solltest und sorgen für eine Extraportion Inspiration.

Visitenkarte in Word erstellen: Alternative?

Wer auf die Online-Editoren der Visitenkarten-Druckereien lieber verzichten möchte, aber dennoch sein eigenes Design aufs virtuelle Papier bringen will, kann seine Karten auch per Word erstellen – oder? Ja, das geht. Hier ist allerdings etwas Vorsicht geboten. Viele Druckereien akzeptieren als Format lediglich PDF. Achte also auf eine korrekte Datei-Konvertierung.

Zusätzlich solltest du die Abmessungen der Visitenkarte bedenken. Ein Online-Editor gibt dir in der Regel einen Rand vor, der unbedruckt bleiben muss. Bei Word kannst du diesen mithilfe der Lineale und Hilfslinien markieren. Einzelne Text- und Grafikbausteine lassen sich so auch passgenau platzieren.

Schließlich kannst du dein Dokument bei Online-Druckereien hochladen oder mit deinem Entwurf auch Geschäfte in deiner Umgebung aufsuchen – und deine Visitenkarten dort ausdrucken lassen. So erstellst du deine vollkommen eigene Visitenkarte, nur mit Word und ein wenig Kreativität.

Visitenkarten: Von der Idee zur Umsetzung

Schöne Visitenkarten sind essentiell für den Eindruck, den du und deine Firma bei (potenziellen) Kunden hinterlassen. Damit aus dem ersten Eindruck ein gutes Geschäft wird, sollten deine Visitenkarten professionell aussehen und prägnant zeigen, wofür du stehst.

Online-Druckereien wie “Vistaprint” oder “Moo” helfen dir ganz unkompliziert mit ihren unzähligen Templates und Papiersorten, aus der Masse an Visitenkarten herauszustechen.

Dienste wie “Overnightprints” und “CEWE” überzeugen mit einem intuitiv zu bedienenden Online-Editor, der auch gefaltete und Klappvisitenkarten möglich macht.

Willst du es ganz anders und individuell haben, kannst du deine Visitenkarten auch per Word designen. Dazu benötigst du ein wenig Kreativität und die Hilfe von Linealen. Anschließend kannst du dein Design als PDF abspeichern und selbst Druckereien in deiner Nähe aufsuchen. Der Weg der Visitenkarten von der Idee zur realen Umsetzung ist also denkbar einfach.