Du liebst dei­nen Hund oder dei­ne Kat­ze, aber die Haa­re, die der Vier­bei­ner kon­ti­nu­ier­lich in dei­nem Zuhau­se ver­liert, machen viel Arbeit. Fast täg­lich musst du die Fell­res­te von Böden und Tep­pi­chen ent­fer­nen. Viel­leicht hast du dir schon ein­mal über­legt, dir einen Saug­ro­bo­ter zuzu­le­gen, der die­se Arbeit ganz auto­ma­ti­siert für dich erle­digt? UPDATED erklärt, wor­auf es bei Saug­ro­bo­tern für Tier­haa­re ankommt und wie du das bes­te Modell für dich fin­dest. 

Wor­auf du bei der Wahl des Saug­ro­bo­ters für Tier­haa­re ach­ten soll­test

Saug­ro­bo­ter sind auf dem Vor­marsch. Kein Wun­der: Immer­hin neh­men uns die klei­nen Haus­halts­hel­fer eine der unlieb­sams­ten Arbei­ten im All­tag ab. Hast du ein Haus­tier – oder sogar meh­re­re – soll­te dein künf­ti­ger Staub­sauger-Robo­ter aller­dings gewis­se Anfor­de­run­gen erfül­len. Auf die­se sie­ben Fea­tures soll­test du ach­ten:

Saug­leis­tung 

Ein Saug­ro­bo­ter für Tier­haa­re soll­te vor allem über eine mög­lichst star­ke Saug­leis­tung ver­fü­gen. Nur so kann er die Haa­re, die Hund und Kat­ze hin­ter­las­sen haben, auch wirk­lich zuver­läs­sig auf­sau­gen. Das gilt für Hart­bö­den – und ist auf Tep­pich dop­pelt wich­tig. Min­des­tens 2.000 Pas­cal (Pa) Saug­kraft soll­ten es sein, damit Tier­haa­re und Fell­knäu­le sau­ber besei­tigt wer­den.

Opti­mal ist es, wenn das Gerät ver­schie­de­ne Saug-Modi bie­tet. So kann es sich eigen­stän­dig an unter­schied­li­che Anfor­de­run­gen wie wech­seln­de Unter­grün­de anpas­sen.

Bürs­ten 

Damit dein Saug­ro­bo­ter Tier­haa­re auch gründ­lich auf­neh­men kann, kommt es auf die rich­ti­gen Bürs­ten an. Für Kat­zen- und Hun­de­haa­re haben sich Kom­bi-Bürs­ten bewährt. Sie sind sowohl mit Kunst­stoff­bors­ten als auch Gum­mi­la­mel­len aus­ge­rüs­tet und neh­men Haa­re und Fell auf ver­schie­de­nen Unter­grün­den gründ­lich auf. Rei­ne Gum­mi­la­mel­len­auf­sät­ze kön­nen eine Alter­na­ti­ve sein.

So oder so soll­test du dich nach Mög­lich­keit für ein Gerät mit abnehm­ba­rer Bürs­te ent­schei­den. Denn: Tier­haa­re kön­nen sich in Bors­ten und Wal­ze der Saug­ro­bo­ter-Bürs­te ver­fan­gen. Lässt sich die­se vom Gerät abneh­men, erleich­tert das die Rei­ni­gung unge­mein.

Wenn du in dei­nem Heim nur Hart­bö­den hast, kann außer­dem ein Saug­ro­bo­ter ganz ohne Bürs­te eine Alter­na­ti­ve sein. Die­se Gerä­te kom­men ohne Bors­ten und Lamel­len aus und sind statt­des­sen nur mit einer Saug­dü­se aus­ge­rüs­tet. Ver­hed­dern kann sich hier nichts, aller­dings schei­tern sol­che Model­le meist an Tier­haa­ren im Tep­pich.

Immer mehr Her­stel­ler legen ihren Saug­ro­bo­tern übri­gens ver­schie­de­ne Bürs­ten bei, sodass du das für dei­ne Bedürf­nis­se pas­sen­de Zube­hör aus­su­chen kannst.

Behäl­ter

Damit du den Staub­be­häl­ter des Saug­ro­bo­ters nicht über­mä­ßig oft aus­lee­ren musst, soll­te er ein mög­lichst gro­ßes Volu­men haben, denn Kat­zen- und Hun­de­haa­re neh­men mehr Platz ein als her­kömm­li­cher Staub.

Min­des­tens 400 bis 500 Mil­li­li­ter Volu­men sind hier sinn­voll, es darf aber auch ger­ne mehr sein. Meist reicht die Span­ne der ver­füg­ba­ren Staub­be­häl­ter­vo­lu­mi­na je nach Modell von 300 bis 700 Mil­li­li­ter.

Laut­stär­ke 

Dein Saug­ro­bo­ter ver­rich­tet sei­ne Arbeit nicht inner­halb von ein paar Minu­ten. Statt­des­sen ist das Gerät für län­ge­re Zeit und teil­wei­se mehr­mals am Tag unter­wegs, um Tier­haa­re und ande­ren Schmutz zu besei­ti­gen. Damit weder du noch dein Haus­tier auf Dau­er gestört wer­den, soll­te das Gerät des­halb so lei­se wie mög­lich arbei­ten. Auch die Nach­barn freu­en sich, wenn sie nicht über Stun­den durch einen laut brum­men­den Staub­sauger-Robo­ter beschallt wer­den.

Vie­le moder­ne Saug­ro­bo­ter – egal, ob spe­zi­ell für Tier­haa­re oder regu­lä­res Modell – sind inzwi­schen mit einer Laut­stär­ke von 55 bis 65 Dezi­bel unter­wegs. Zum Ver­gleich: Das ist etwa so laut wie ein nor­ma­les Gespräch (55 dB) oder mode­ra­te Stra­ßen­ver­kehrs­ge­räu­sche (65 dB).

Gerä­te mit einer Laut­stär­ke von 70 Dezi­bel oder mehr soll­test du dage­gen mei­den. Das ent­spricht näm­lich bereits dem Lärm eines vor­bei­fah­ren­den Motor­rads oder eines lau­fen­den Rasen­mä­hers!

Fil­ter 

Spe­zi­el­le Fil­ter sor­gen dafür, dass kleins­te Schmutz­par­ti­kel, aber auch Mil­ben und Pol­len, auf­ge­nom­men wer­den und nicht wie­der aus dem Saug­ro­bo­ter ent­wei­chen kön­nen. Die soge­nann­ten HEPA-Fil­ter hal­ten je nach Klas­se bis zu 99,95 Pro­zent aller Kleinst­par­ti­kel zurück. So kön­nen sie dabei hel­fen, All­er­gien vor­zu­beu­gen und All­er­gi­ker zu schüt­zen. Das gilt übri­gens sowohl für Tier­haa­re als auch Staub und ande­re Par­ti­kel. Selbst, wenn du per­sön­lich nicht von einer Tier­haar­all­er­gie betrof­fen bist, macht es Sinn, auf gute Fil­ter in dei­nem Saug­ro­bo­ter zu ach­ten. Auch Besuch soll sich schließ­lich bei dir wohl­füh­len.

Beson­ders prak­tisch ist es, wenn die ein­ge­setz­ten Fil­ter wasch­bar sind, damit du sie nicht so oft aus­tau­schen musst. Alter­na­tiv soll­test du dar­auf ach­ten, dass pas­sen­de Wech­sel­fil­ter für dein Gerät gut zu bekom­men sind.

In wel­chen Abstän­den die Fil­ter aus­ge­wa­schen oder getauscht wer­den soll­ten, erfährst du nor­ma­ler­wei­se aus der Bedie­nungs­an­lei­tung. Gene­rell gilt: Mit Haus­tie­ren im Haus wirst du dem Fil­ter dei­nes Saug­ro­bo­ters häu­fi­ger Beach­tung schen­ken müs­sen als ohne tie­ri­sche Mit­be­woh­ner.

Wisch­funk­ti­on 

Neben Tier­haa­ren hin­ter­las­sen Hun­de und Kat­zen auch ande­re Spu­ren in dei­nem Heim. Bei Pfo­ten­ab­drü­cken oder Sab­ber­fle­cken auf dem Fuß­bo­den ist es mit rei­nem Sau­gen nicht getan. Prak­tisch, wenn dein Saug­ro­bo­ter des­halb nicht nur staub­saugen, son­dern auch wischen kann.

Vie­le Gerä­te bie­ten inzwi­schen die­se Mul­ti­funk­ti­on und sind dafür neben einem Staub­be­häl­ter und Bors­ten auch mit Was­ser­tank und Wisch­tuch aus­ge­rüs­tet. Zwar kön­nen auch die­se Staub­sauger-Robo­ter dir manu­el­les Wischen nicht kom­plett abneh­men, für die schnel­le Hil­fe gegen gro­be Spu­ren sind sie aber alle­mal geeig­net.

Sperr­zo­nen

Saug­ro­bo­ter für Tier­haa­re soll­ten nicht nur kräf­tig sau­gen kön­nen, son­dern auch bei der Navi­ga­ti­on durch dein Heim so schlau wie mög­lich vor­ge­hen. Beson­ders eig­nen sich daher Model­le mit Laser-Navi­ga­ti­on. Sie erstel­len vir­tu­el­le Kar­ten dei­ner Woh­nung oder dei­nes Hau­ses und kön­nen so beson­ders effi­zi­en­te Putz­plä­ne anfer­ti­gen und abar­bei­ten.

Noch bes­ser: Wenn du in der zuge­hö­ri­gen App auch soge­nann­te No-go-Are­as hin­ter­le­gen kannst, also Berei­che, um die dein Staub­sauger-Robo­ter einen Bogen machen soll. Das kön­nen gan­ze Zim­mer sein, oder auch nur die Ecke, in der die Fut­ter- und Was­ser­näp­fe ste­hen und dein Haus­tier sei­nen per­sön­li­chen Rück­zugs­ort hat.

3 geeig­ne­te Model­le für die Tier­haar­ent­fer­nung 

Du bist jetzt bes­tens dar­über infor­miert, auf was du bei einem Saug­ro­bo­ter für Tier­haa­re ach­ten soll­test. Im Fol­gen­den stel­len wir dir noch drei Gerä­te vor, die es sowohl mit Kat­zen- als auch Hun­de­haa­ren auf­neh­men kön­nen.

iRo­bot Room­ba i7+

Der iRo­bot Room­ba i7+ ist mit zwei Mul­ti­bo­den­bürs­ten aus­ge­rüs­tet und somit bes­tens für Tier­haa­re gewapp­net. Die bei­den Gum­mi­bürs­ten beför­dern Schmutz und Staub zuver­läs­sig zur Ansaug­öff­nung. Der Rei­ni­gungs­kopf passt sei­ne Höhe auto­ma­tisch an den Unter­grund an.

Beson­ders prak­tisch: Zum iRo­bot Room­ba i7+ gehört eine auto­ma­ti­sche Absaug­sta­ti­on. Die soge­nann­te Clean Base ent­leert den Staub­fang­be­häl­ter des Saug­ro­bo­ters eigen­stän­dig. Tier­haa­re und Schmutz wer­den in der Base in einem anti­all­er­ge­nen Ein­weg­beu­tel gesam­melt, der bis zu 30 Behäl­ter­la­dun­gen fasst.

Pas­send dazu

In der zuge­hö­ri­gen iRo­bot HOME-App (kos­ten­los für iOS und Android) kannst du genau fest­le­gen, wo, wann und wie der Saug­ro­bo­ter sei­nen Dienst ver­rich­ten soll. Außer­dem sorgt die Navi­ga­ti­ons­tech­no­lo­gie dafür, dass der Saug­ro­bo­ter dein Heim kar­tiert und ken­nen­lernt. So fin­det er immer den rich­ti­gen Weg, um für eine effek­ti­ve Rei­ni­gung zu sor­gen.

  • Fas­sungs­ver­mö­gen Staub­be­häl­ter: 400 Mil­li­li­ter
  • Akku­lauf­zeit: ca. 75 Minu­ten
  • HEPA-Fil­ter: Ja
  • Laut­stär­ke in Betrieb: ca. 66 dB

ZACO Nass-Tro­cken-Saug­ro­bo­ter A9s

Der Nass-Tro­cken-Saug­ro­bo­ter A9s von ZACO kann sowohl staub­saugen als auch wischen und ist damit für Haus­tier­be­sit­zer eine prak­ti­sche Opti­on. Die vibrie­ren­de Boden­plat­te des Was­ser­tanks soll laut Her­stel­ler auch fest­sit­zen­den Schmutz vom Boden lösen kön­nen.

An Bürs­ten gibt es gleich meh­re­re Vari­an­ten: Im Saug­ro­bo­ter selbst nimmt es eine Hybrid-Bors­ten-Bürs­te mit Kat­zen- und Hun­de­haa­ren auf. Zusätz­lich ist eine Gum­mi­la­mel­len-Bürs­te vor­han­den.

Soll der Saug­ro­bo­ter um einen Bereich einen Bogen machen, hilft der mit­ge­lie­fer­te Invi­si­ble­Wall-Sen­der. Er erzeugt eine vir­tu­el­le Bar­rie­re, sodass dein schlau­er Haus­halts­hel­fer den dahin­ter­lie­gen­den Bereich auf sei­ner Putz­tour aus­spart.

Pas­send dazu

In der zuge­hö­ri­gen ZACO-App (kos­ten­los für iOS und Android) kannst du die Was­ser­zu­fuhr in drei Stu­fen regu­lie­ren und zum Bei­spiel auch von unter­wegs sehen, wo schon alles gerei­nigt wur­de. Die kame­ra­ba­sier­te Navi­ga­ti­ons­tech­nik sorgt dafür, dass der Saug­ro­bo­ter sich bes­tens in dei­nem Heim zurecht­fin­det. Eine 3D-Kar­te in der App hilft bei der Rei­ni­gung.

Prak­tisch: Zusätz­lich zur App kannst du den Saug­ro­bo­ter auch per Sprach­be­fehl an Ale­xa kon­trol­lie­ren.

  • Fas­sungs­ver­mö­gen Staub­be­häl­ter: 600 Mil­li­li­ter
  • Fas­sungs­ver­mö­gen Nass­schmutz­be­häl­ter: 300 Mil­li­li­ter
  • Akku­lauf­zeit: ca. 180 Minu­ten
  • HEPA-Fil­ter: Ja
  • Laut­stär­ke in Betrieb: ca. 60 dB

Xiao­mi Saug­ro­bo­ter mit Wisch­funk­ti­on, Mi Robot Vacu­um Mop

Der Mi Robot Vacu­um Mop von Xiao­mi besei­tigt Tier­haa­re und Schmutz sowohl per Tro­cken- als auch Nass­rei­ni­gung. Die ver­wen­de­te Was­ser­men­ge kann in drei Stu­fen regu­liert wer­den. Zusätz­lich saugt der Haus­halts­hel­fer in drei unter­schied­li­chen Modi: Stan­dard, maxi­mal oder lei­se.

In der zuge­hö­ri­gen Mi-Home-App (kos­ten­los für iOS und Android) kannst du den Saug­ro­bo­ter steu­ern, Rei­ni­gungs­plä­ne erstel­len oder kon­trol­lie­ren, wo schon alles geputzt wur­de. Eine App-inter­ne Kar­te dei­nes Heims sorgt für Über­sicht. Zudem kannst du in der App vir­tu­el­le Wän­de erstel­len, um den Robo-Staub­sauger um bestimm­te Berei­che dei­nes Zuhau­ses her­um­zu­lot­sen.

Wenn du möch­test, hört der Saug­ro­bo­ter sogar aufs Wort. Eine Sprach­steue­rung ist via Ale­xa oder Goog­le Assi­stant mög­lich.

  • Fas­sungs­ver­mö­gen Staub­be­häl­ter: 600 Mil­li­li­ter
  • Fas­sungs­ver­mö­gen Nass­schmutz­be­häl­ter: 200 Mil­li­li­ter
  • Akku­lauf­zeit: ca. 150 Minu­ten
  • HEPA-Fil­ter: Ja
  • Laut­stär­ke in Betrieb: n/a
Pas­send dazu

Mit dem pas­sen­den Saug­ro­bo­ter sind Tier­haa­re kein Pro­blem mehr

Haus­tie­re sind eine ech­te Berei­che­rung – trotz­dem kön­nen Kat­zen- und Hun­de­haa­re auf Fuß­bö­den und im Tep­pich eini­ges an Mehr­auf­wand beim Haus­putz bedeu­ten. Ein Saug­ro­bo­ter kann wert­vol­le Unter­stüt­zung bie­ten, soll­te dafür aber bestimm­te Fähig­kei­ten mit­brin­gen. Beson­ders wich­tig ist, dass Bürs­ten und Saug­leis­tung zu den beson­de­ren Her­aus­for­de­run­gen durch Tier­haa­re pas­sen. Außer­dem soll­te der Schmutz­be­häl­ter aus­rei­chend groß sein, damit du ihn nicht zu oft aus­lee­ren musst. Ist der Staub­sauger-Robo­ter zudem mit einem HEPA-Fil­ter aus­ge­rüs­tet, kön­nen Tier­haa­re und Kleinst­par­ti­kel auch All­er­gi­ker kaum noch schre­cken.

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