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Haushalt

Saug­ro­bo­ter: 5 Model­le für sau­be­re Räume

Ein Saugroboter hält die Räume ganz automatisch sauber. Bei den Modellen gibt es aber größere Unterschiede.

Tech­nik kann im All­tag von gro­ßem Nut­zen sein. Das gilt gera­de dann, wenn sie dir unlieb­sa­me Arbei­ten im Haus­halt abnimmt. Dazu gehört für vie­le Men­schen auch das Staub­saugen. Zum Glück gibt es dafür mitt­ler­wei­le klei­ne Saug­ro­bo­ter, die ganz allei­ne den Boden von Staub und Schmutz befrei­en. Auf dem Markt sind vie­le Model­le mit unter­schied­lichs­ter Tech­nik und teils nied­ri­gen, teils hohen Prei­sen erhält­lich. Hier fin­dest du fünf davon, die zwi­schen 160 und 700 Euro kosten.

Medi­on MD 18501/50063192

Das deut­sche Unter­neh­men Medi­on ist der Tech­nik-Welt heu­te recht bekannt. Auf eine bestimm­te Kate­go­rie kon­zen­triert sich die Mar­ke nicht. So gehö­ren zu ihrem Ange­bot etwa Rech­ner, Note­books, Mikro­wel­len, Brot­back­au­to­ma­ten, Fern­se­her und vie­les mehr. Doch auch Staub­sauger und Saug­ro­bo­ter hat Medi­on zu bie­ten. Zu letz­te­ren gehört der MD 18501/50063192.

Der Saug­ro­bo­ter in mat­tem Weiß ist schon ab rund 170 Euro erhält­lich. Damit gehört er zu den güns­ti­ge­ren Model­len auf dem Markt. Dafür bekommst du ein Gerät, das sau­gen und wischen kann. Die Saug­öff­nung an der Unter­sei­te muss ohne eine Bürs­te aus­kom­men und fällt ver­gleichs­wei­se schmal aus. Für die Zufüh­rung von Staub und Schmutz sind zwei sich dre­hen­de Bürs­ten zustän­dig, die auch in die Ecken kom­men sollen.

Für die Navi­ga­ti­on sind Infra­rot-Sen­so­ren an Bord. Sie sol­len den Sau­ger davon abhal­ten, mit vol­lem Kara­cho gegen dei­ne Möbel oder bei Trep­pen in die Tie­fe zu don­nern. Stupst er den­noch gegen Möbel, fängt sei­ne Front die Stö­ße etwas ab. Weil ihm aller­dings Laser und Kame­ras feh­len, fährt er im Cha­os-Prin­zip durch die Woh­nung. Er rei­nigt also kreuz und quer. In der Pra­xis kann es so durch­aus vor­kom­men, dass er man­che Stel­le nicht erwischt.

Der Saug­ro­bo­ter von Medi­on lässt sich pro­gram­mie­ren, damit er immer zu einer bestimm­ten Zeit star­tet und kann dann bis zu 90 Minu­ten mit einer Akku­la­dung rei­ni­gen. Zum Auf­la­den fährt er auto­ma­tisch zurück zur Lade­sta­ti­on. Im Auf­fang­be­häl­ter haben 0,3 Liter Staub und Schmutz Platz. Mit einer Höhe von acht Zen­ti­me­tern passt er unter vie­le Möbel.

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Rowen­ta X‑plorer 60 (RR7447)

Einst in Deutsch­land gegrün­det, gehört die Mar­ke Rowen­ta seit den spä­ten 1980er Jah­ren zur Grou­pe SEB aus Frank­reich. Wei­te­re Töch­ter sind etwa Tefal, Krups und WMF. Doch zurück zu Rowen­ta, denn die Mar­ke stellt neben Bügel­eisen und nor­ma­len Staub­saugern auch Saug­ro­bo­ter her. Einer davon ist der X‑plorer 60 in der Aus­füh­rung RR7447.

Mit einem Preis von rund 300 Euro ist er bereits ein gan­zes Stück teu­rer als das Modell von Medi­on. Grund­sätz­lich hat er auch ähn­li­che Funk­tio­nen zu bie­ten. Der wei­ße X‑plorer 60 saugt nicht nur, er wischt den Boden auch. Ein Blick auf die Unter­sei­te offen­bart aller­dings den ers­ten Unter­schied: Der Rowen­ta hat eine sich dre­hen­de Bürs­te an der Saug­öff­nung, die auch deut­lich brei­ter aus­fällt. Zwei Bürs­ten als Zufüh­rung des Schmut­zes gibt es hier ebenfalls.

Im Ver­gleich zum Medi­on ist der X‑plorer 60 mit mehr Sen­so­ren aus­ge­stat­tet. Eine Kom­bi­na­ti­on aus Gyro­skop, Kame­ra und Infra­rot ist für die Navi­ga­ti­on zustän­dig. So fährt der Saug­ro­bo­ter die Räu­me sys­te­ma­tisch ab. Auf Wunsch rei­nigt er aber auch nur bestimm­te Berei­che oder ent­lang von Wänden.

Die Pro­gram­mie­rung des Sau­gers erfolgt über die Rowen­ta-App, also auf dei­nem Smart­pho­ne. Der Akku soll für bis zu 60 Minu­ten Rei­ni­gung aus­rei­chen. Bis zu 0,36 Liter Staub und Schmutz saugt er auf, bis sein Behäl­ter voll ist. Mit sechs Zen­ti­me­tern ist er nied­rig genug, um auch unter so man­ches Sofa zu kommen.

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iRo­bot Room­ba i6

Ähn­lich wie Hoo­ver hat auch iRo­bot sei­ne Wur­zeln in den USA. Wie der Name bereits ver­mu­ten lässt, hat sich das Unter­neh­men auf die Pro­duk­ti­on von Robo­tern spe­zia­li­siert. Das sind in ers­ter Linie Gerä­te zur Rei­ni­gung im Haus­halt. Beson­ders bekannt ist die Room­ba-Rei­he, die es schon seit 2002 gibt. Zu den neue­ren Model­len gehört der iRo­bot Room­ba i6.

Güns­tig sind die Saug­ro­bo­ter der Mar­ke nicht, wie sich auch am Preis von rund 500 Euro für den Room­ba i6 zeigt. Dafür gilt die Tech­nik von iRo­bot als fort­schritt­lich und die App als gut pro­gram­miert. Im Ver­gleich zu den Sau­gern von Hoo­ver und Medi­on kann der Room­ba nicht wischen. Er saugt den Boden also nur ab. Die Saug­öff­nung ist dabei beson­ders groß und mit zwei Gum­mi-Wal­zen ver­se­hen, die für eine noch gründ­li­che­re Rei­ni­gung sor­gen sol­len. Als Zufüh­rung ist aber nur eine Bürs­te an Bord. Ecken erreicht der Room­ba also nur auf der rech­ten Seite.

Mit Infra­rot-Tech­nik und opti­schen Sen­so­ren erstellt der iRo­bot eine Kar­te sei­ner Umge­bung. Anschlie­ßend ver­sucht er, die Räu­me sys­te­ma­tisch abzu­fah­ren und somit lücken­los zu rei­ni­gen. Stößt er den­noch irgend­wo an oder kommt einer Trep­pe nahe, ver­sucht er, das Hin­der­nis zu umfah­ren. Zur Lade­sta­ti­on fährt er voll­au­to­ma­tisch zurück.

Pro­gram­mie­ren lässt sich der Room­ba i6 über die App von iRo­bot. Alter­na­tiv sind Knöp­fe am Gerät selbst ange­bracht. Zur Akku­lauf­zeit macht der Her­stel­ler lei­de kei­ne Anga­ben. Der Staub­be­häl­ter ist mit 0,4 Litern durch­schnitt­lich groß und das Gerät mit 9,3 Zen­ti­me­tern rela­tiv hoch.

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Eco­vacs Dee­bot Ozmo 950

Mitt­ler­wei­le eben­falls auf Robo­ter spe­zia­li­siert ist das chi­ne­si­sche Unter­neh­men Eco­vacs. Das bie­tet mit der Dee­bot-Rei­he zahl­rei­che Saug­ro­bo­ter für pri­va­te Haus­hal­te an. Zuvor mach­te sich die Fir­ma mit ein­fa­chen Staub­saugern auf dem hie­si­gen Markt einen Namen. Eco­vacs gilt, wie auch iRo­bot, als einer der erfolg­reichs­ten Her­stel­ler von Saug­ro­bo­tern. Zu den bes­ser aus­ge­stat­te­ten Model­len gehört der Dee­bot Ozmo 950 in Schwarz.

Mit einem Preis von rund 600 Euro ist er zwar nicht unbe­dingt güns­tig. Dafür bekommst du einen Sau­ger, der gleich­zei­tig auch den Boden wischen kann. Sei­ne Saug­öff­nung fällt rela­tiv groß aus und ist mit einer Bürs­te aus­ge­stat­tet. Zu den Sei­ten hin neh­men zwei Bürs­ten den Schmutz auf und füh­ren ihn dem Ozmo 950 zu. Ecken sind also unab­hän­gig sei­ner Aus­rich­tung kein Problem.

Der Eco­vacs ist das ers­te Gerät in die­ser Lis­te, das mit einem Laser aus­ge­stat­tet ist. Damit soll er die Räum­lich­kei­ten genau aus­mes­sen kön­nen. Bei der ers­ten Fahrt in einer neu­en Umge­bung legt er also eine Kar­te an und unter­teilt die­se auto­ma­tisch in ein­zel­ne Räu­me. Laut Her­stel­ler funk­tio­niert das sogar mit bis zu zwei Eta­gen. Damit er nicht an Stel­len fährt, die er nicht rei­ni­gen kann oder soll, kannst du vir­tu­el­le Gren­zen in der App fest­le­gen. Vor Trep­pen macht er natür­lich eben­falls Halt. Soll er also auf einem ande­ren Stock­werk sau­gen oder wischen, musst du ihn dort­hin tra­gen. Befin­det sich der Eco­vacs er auf einer Eta­ge mit sei­ner Lade­sta­ti­on, fährt er auto­ma­tisch zu ihr zurück.

Die Pro­gram­mie­rung erfolgt über die App von Eco­vacs. Dabei kannst du auch fest­le­gen, dass er an einem bestimm­ten Tag nur einen bestimm­ten Raum rei­ni­gen soll. Der Akku soll bis zu 180 Minu­ten durch­hal­ten. Im Staub­be­häl­ter haben bis zu 0,43 Liter Schmutz Platz. Mit 9,3 Zen­ti­me­tern ist er recht hoch.

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Robo­rock S7

Im Ver­gleich zu vie­len ande­ren Mar­ken, die Saug­ro­bo­ter her­stel­len, ist Robo­rock noch sehr jung. Mit­te der 2010er gegrün­det, hat­te früh das chi­ne­si­sche Unter­neh­men Xiao­mi in die Mar­ke aus dem glei­chen Land inves­tiert. Heu­te stellt Robo­rock nicht nur erfolg­reich Saug­ro­bo­ter her, son­dern gilt für vie­le Nut­zer als Geheim­tipp in die­sem Gebiet. Eines der fort­schritt­lichs­ten Model­le des Unter­neh­mens ist der Robo­rock S7.

All­zu güns­ti­ge Prei­se soll­test du aber trotz der Her­kunft von Robo­rock nicht erwar­ten. Mit rund 600 Euro ist der schwar­ze S7 eines der teu­ers­ten Model­le in die­ser Lis­te. Dafür bekommst du auch hier ein Gerät, dass nicht nur den Boden saugt, son­dern ihn im Nach­gang auch nass wischt. Auf der Unter­sei­te zeigt sich eine brei­te Saug­öff­nung mit einer Bürs­te, ähn­lich wie beim Dee­bot. Aller­dings hat der Robo­rock nur eine Sei­ten­bürs­te als Zufüh­rung. Das hat unter den fünf vor­ge­stell­ten Model­len sonst nur der iRobot.

Was die Sen­so­rik angeht, fährt Robo­rock eini­ges auf. Oben am Gerät sitzt ein LiDAR-Sys­tem, das die Woh­nung genau ver­misst. Dazu kommt ein Ultra­schall-Sen­sor unten am Sau­ger, der Tep­pi­che genau erken­nen soll. Die­se mei­det er dann ent­we­der oder hebt den Mopp im Wisch-Modus an, um ihn nicht nass zu machen. Apro­pos wischen: Den Mopp lässt der Robo­rock dabei vibrie­ren, was für mehr Sau­ber­keit sor­gen soll. Kar­ten und Ein­stel­lun­gen siehst du natür­lich in der Roborock-App.

Mit einer Akku­lauf­zeit von 180 Minu­ten hält er so lan­ge durch wie der Eco­vacs. Das Fas­sungs­ver­mö­gen des Staub­be­häl­ters beträgt 0,47 Liter. Er ist 9,7 Zen­ti­me­ter hoch und somit das höchs­te Gerät unter den genannten.

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