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Küche

Küchen­ge­rä­te: Das gehört in einen gut geführ­ten Haushalt

Wirklich viel ist in einer Küche nicht zwingend notwendig. Um manche Geräte kommst du aber kaum herum.

Beziehst du gera­de dei­ne ers­te Woh­nung oder star­test irgend­wo neu, dann brauchst du ver­mut­lich eine Grund­aus­stat­tung für die Küche. Gera­de die elek­tri­schen Gerä­te sind dabei wich­tig, sonst kommt das Kochen schnell ins Sto­cken. Damit du dir nicht selbst müh­sam eine Lis­te zusam­men­stel­len musst, erfährst du hier, wel­che klei­nen und gro­ßen Küchen­ge­rä­te du beim Ein­zug anschaf­fen soll­test und warum.

Gro­ße Küchen­ge­rä­te: Kühl­schrank, Back­ofen und Co.

Bevor du dir über klei­ne­re Gerä­te Gedan­ken machst, sind die gro­ßen an der Rei­he. Sie sind die Basis für die Küche und die größ­ten Hel­fer bei der Auf­be­wah­rung von Lebens­mit­teln und beim Kochen. Im Fol­gen­den fin­dest du die wich­tigs­ten Küchengeräte.

Kühl­schrank: Nach­hal­ti­ge High­tech-Gerä­te im schi­cken Design

Vor dem ers­ten Ein­kauf in den eige­nen vier Wän­den soll­test du einen Kühl­schrank haben. Hier bewahrst du Lebens­mit­tel auf, die Küh­lung benö­ti­gen. Dazu gehö­ren neben Fleisch, Käse und Milch auch Gemü­se­sor­ten wie Kar­tof­feln, Möh­ren und ab einem bestimm­ten Zeit­punkt nach dem Kauf auch Eier. Geträn­ke hältst du dar­in gera­de bei som­mer­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren schön kühl. Ein ein­fa­cher Kühl­schrank ist nicht unbe­dingt teu­er. Willst du ein gro­ßes Gerät mit viel Stau­raum und vie­len Extras, musst du natür­lich etwas mehr Geld in die Hand nehmen.

Emp­feh­lens­wert sind Kühl-Gefrier-Kom­bi­na­tio­nen, weil sie neben einem Kühl- auch einen Gefrier­teil haben. So bewahrst du gefro­re­nes Gemü­se, Piz­za, Fisch und mehr sicher auf. Hast du beson­ders viel Platz in der Küche und wohnst nicht allei­ne, dann könn­te sich ein Side-by-Side-Kühl­schrank loh­nen. Die Gerä­te bie­ten viel Raum, was gera­de in einer WG oder für grö­ße­re Fami­li­en von Vor­teil ist. Der Gefrier­teil im Kühl­schrank kann schnell ver­ei­sen. Hast du kei­ne Lust das Gerät mehr­mals pro Jahr abzu­tau­en, dann hal­te nach Model­len mit Low- oder No-Frost-Tech­nik Aus­schau.

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Ein ein­fa­cher Kühl­schrank ist in der Regel recht erschwing­lich. Für grö­ße­re Gerä­te mit viel Stau­raum und Extras wie einem gro­ßen Gefrier­fach, Eis­wür­fel­be­rei­ter oder für einen Side-by-Side-Boli­den musst du natür­lich etwas mehr Geld in die Hand neh­men. Da Kühl­schrän­ke in der Regel rund um die Uhr in Betrieb sind, lohnt es sich zudem, das Bud­get für ein Gerät mit bes­se­rer Ener­gie­ef­fi­zi­enz zu erhö­hen. Die Inves­ti­ti­on in die Nach­hal­tig­keit macht sich dau­er­haft in nied­ri­ge­rem Ener­gie­ver­brauch bemerk­bar – und damit ver­bun­de­nen gerin­ge­ren Kosten.

Eine Aus­wahl vom ein­fa­chen Kühl­schrank, über Kühl-Gefrier-Kom­bi­na­tio­nen bis zum Side-by-Side-Kühl­schrank fin­dest du hier:

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Back­ofen: Moder­ne Mul­ti­funk­ti­ons­ge­rä­te mit vie­len Zusatzfunktionen

Hast du die Lebens­mit­tel im Haus, willst du sie natür­lich auch zube­rei­ten. Dafür ist bei vie­len Gerich­ten ein Back­ofen hilf­reich. Ein sol­ches Gerät ist nahe­zu immer für den Ein­bau in eine Küchen­zei­le gemacht. Dabei gibt es Model­le, die du auf Boden­hö­he in die unte­re Küchen­zei­le baust oder in Sicht­hö­he in einen Hoch­schrank. Schaue vor dem Kauf also, wel­che Höhe es sein soll. Bei der Aus­wahl sind dann die Funk­tio­nen wich­tig. Ein Gerät mit Umluft-Pro­gramm ist fast schon Stan­dard. Vie­le moder­ne Gerä­te haben auch schon eine Heißluft-Funktion.

Beson­ders prak­tisch bei der regel­mä­ßi­gen Säu­be­rung ist eine Funk­ti­on zur Dampf­rei­ni­gung. Dabei hilft dir Was­ser­dampf dabei, die Ver­schmut­zun­gen von den Wän­den und dem Zube­hör zu ent­fer­nen. Du musst dann oft nur noch feucht nach­wi­schen. Gerä­te mit Dis­play zei­gen dir noch mehr Infor­ma­tio­nen an und haben oft auch eine Timer-Funk­ti­on. Back­sen­so­ren über­prü­fen wäh­rend des Back­vor­gangs den Feuch­tig­keits­grad der Back­wa­re und der Ofen passt Heiz­art, Tem­pe­ra­tur und Back­zeit auto­ma­tisch an. Beson­ders fort­schritt­li­che Model­le kannst du sogar in dein Smar­thome ein­bin­den. Anschlie­ßen soll­test du den Back­ofen nicht selbst, weil es sich um Stark­strom han­delt. Nimm lie­ber den Ein­bau­ser­vice des Händ­lers in Anspruch oder lass einen Elek­tri­ker kom­men. 

Hier haben wir eini­ge moder­ne Ein­bau-Back­öfen unter­schied­li­cher Preis­klas­sen zusammengestellt:

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Koch­feld: Schlaue Koch­zo­nen für Töp­fe und Pfannen

Ein Back­ofen allei­ne reicht natür­lich nicht aus. Fast sogar noch wich­ti­ger ist das Koch­feld, auf dem du Spei­sen in Töp­fen und Pfan­nen zube­rei­test. Ein sol­ches gibt es mit unter­schied­li­chen Tech­no­lo­gien. Ambi­tio­nier­te Hob­by-Köche schwö­ren auf Gas­koch­fel­der, wie sie oft auch in pro­fes­sio­nel­len Küchen zum Ein­satz kom­men. Der Stan­dard sind heu­te eher elek­tri­sche Koch­fel­der aus hit­ze­be­stän­di­gem Glas.

Noch kom­for­ta­bler sind Koch­fel­der mit Induk­ti­on, an denen du dich kaum noch ver­bren­nen kannst. Bei soge­nann­ten Voll­flä­chen-Induk­ti­ons­koch­fel­der funk­tio­niert die gan­ze Flä­che des Koch­felds wie eine gro­ße Koch­zo­ne. Alle Töp­fe und Pfan­nen kannst du belie­big auf dem Koch­feld plat­zie­ren. Die Koch­fel­der spei­chern die Hit­ze­ein­stel­lun­gen des jewei­li­gen Gefä­ßes und set­zen den Koch­vor­gang bei gleich­blei­ben­der Tem­pe­ra­tur fort, auch wenn du die ein­zel­nen Töp­fe verschiebst.

Koch­fel­der kannst du natür­lich sepa­rat kau­fen. Loh­nens­wer­ter sind oft aller­dings Sets, die einen Back­ofen und das dazu pas­sen­de Koch­feld ent­hal­ten. So ist die Tech­nik nicht nur gut auf­ein­an­der abge­stimmt, son­dern oft auch preis­wer­ter als beim Ein­zel­kauf. Vor­sicht: Bei einem Koch­feld ist auch immer eine Dunst­ab­zugs­hau­be notwendig.

Bei­spie­le für aktu­el­le Koch­fel­der mit unter­schied­li­chen Tech­no­lo­gien fin­dest du hier:

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Spül­ma­schi­ne: Damit du nicht per Hand spü­len musst

Zu einer moder­nen Küche soll­te auch ein Geschirr­spü­ler gehö­ren. Sein größ­ter Vor­teil ist, dass du dein Geschirr nicht mit der Hand spü­len musst. Gleich­zei­tig kann er aber auch zur Spar­sam­keit bei­tra­gen. In der Regel ver­braucht das hän­di­sche Spü­len ins­ge­samt mehr Was­ser, als es bei einem Geschirr­spü­ler der Fall ist. Auch hier­bei han­delt es sich um Ein­bau­ge­rä­te. Sie sind meist in Boden­nä­he in die Küchen­zei­le inte­griert. Für klei­ne Küchen gibt es sogar beson­ders schma­le Model­le. Bei den Pro­gram­men und der Auf­tei­lung gibt es teils grö­ße­re Unter­schie­de. Gut ist, wenn der Geschirr­spü­ler einen Eco-Modus hat. Mit einer sen­sor-gesteu­er­ten Auto­ma­tik brauchst du dich zudem nicht um die rich­ti­gen Ein­stel­lun­gen kümmern.

Eine Aus­wahl aktu­el­ler Geschirr­spü­ler fin­dest du hier:

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Klei­ne Küchen­ge­rä­te: Mikro­wel­le, Mixer und mehr

Die gro­ßen Gerä­te sind die not­wen­di­ge Grund­aus­stat­tung für die Küche. Aller­dings loh­nen sich auch klei­ne­re Küchen­hel­fer, um dir die Arbeit deut­lich zu erleich­tern oder über­haupt erst das Zube­rei­ten bestimm­ter Spei­sen zu ermög­li­chen. Wel­che Küchen­ge­rä­te sich beson­ders loh­nen, erfährst du im Folgenden.

Mikro­wel­le: Gute Ergän­zung zum Backofen

Mit einer Mikro­wel­le holst du dir ein ech­tes All­round-Gerät ins Haus. Sie kann bereits vor­ge­koch­te Spei­sen wie­der erwär­men, man­ches Zube­rei­ten und gefro­re­nes schnell auf­tau­en. Rei­ne Mikro­wel­len sind außer­dem sehr güns­tig und des­halb eine gute Ergän­zung zu einem Back­ofen. Noch mehr gilt letz­te­res aller­dings, wenn die Mikro­wel­le zusätz­li­che Funk­tio­nen besitzt. Mit Ober- und Unter­hit­ze machst du dar­in etwa auch eine Piz­za oder backst sogar einen Kuchen. Selbst die Zube­rei­tung von Fleisch und Fisch gelingt damit. Kochst du für meh­re­re Per­so­nen, kann das bei ander­wei­tig beleg­tem Back­ofen sehr nütz­lich sein.

Hier fin­dest du Mikro­wel­len unter­schied­li­cher Preisklassen:

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Was­ser­ko­cher: Hei­ße Geträn­ke und mehr

Was­ser in einem Topf auf dem Koch­feld zu erhit­zen ist umständ­lich und dau­ert lan­ge. Ein Was­ser­ko­cher lohnt sich daher als Teil der Grund­aus­stat­tung. Das Erhit­zen ist zudem mit einem Was­ser­ko­cher oft sogar ener­gie­spa­ren­der als auf dem Herd. Auf Knopf­druck bekommst du so hei­ßes Was­ser, das du für Tee, Instant-Nudeln oder per Hand­fil­ter zube­rei­te­ten Kaf­fee nut­zen kannst. In der Regel ist eine Ska­la inte­griert, sodass du die gewünsch­te Was­ser­men­ge genau abmes­sen kannst und beim Erhit­zen kei­ne Ener­gie ver­schwen­dest. Ach­te bei Was­ser­ko­chern dar­auf, dass sie aus Glas oder Metall sind. Model­le aus Plas­tik sind eher nicht zu emp­feh­len, weil hier Schad­stof­fe ins Was­ser gelan­gen kön­nen. Beson­ders hilf­reich sind Was­ser­ko­cher, bei denen du die Tem­pe­ra­tur ein­stel­len kannst.

Ob Glas oder Metall, wir haben hier Was­ser­ko­cher für jeden Geschmack zusammengestellt:

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Mixer: Stand­ge­rät oder Hand­ge­rät für den per­fekt Mix

Beim Backen und Kochen glei­cher­ma­ßen hilf­reich ist ein Mixer. Mit ihm pürierst du etwa Früch­te, berei­test dir einen Shake zu oder machst Gemü­se für Sup­pen und Ein­töp­fe klein. Die Küchen­ge­rä­te gibt es meist in zwei Aus­füh­run­gen: als Stab­mi­xer für die Hand und als ste­hen­des Gerät. Ers­te­rer reicht meist aus und ist gera­de dann von Vor­teil, wenn du Lebens­mit­tel direkt im Topf oder Becher zer­klei­nern möch­test. Ein Stand­mi­xer hat nicht sel­ten etwas mehr Power und kann viel­leicht sogar Eis­wür­fel und Nüs­se zer­mah­len. Wofür du dich ent­schei­dest, liegt also ganz bei dir und dei­nen Bedürfnissen.

Hier sind ein paar Bei­spie­le für moder­ne Stand- und Handmixer:

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Küchen­ma­schi­ne: All­round-Hel­fer für die Küche

Frisch zu kochen macht nicht nur Spaß, son­dern ist auch gesund. Ver­ar­bei­test du fri­sche Lebens­mit­tel, tra­gen die­se noch alle wert­vol­len Inhalts­stof­fe wie Vit­ami­ne und Mine­ra­li­en in sich. Aller­dings fal­len dabei auch Arbei­ten an, die weni­ger Spaß machen. Dazu gehört bei­spiels­wei­se das Schnei­den von Gemü­se. Auch dafür gibt es aller­dings eine kom­for­ta­ble Lösung, näm­lich eine Küchen­ma­schi­ne. Die Gerä­te bie­ten meist vie­le unter­schied­li­che Funk­tio­nen. Beson­ders zen­tral ist dabei das Kne­ten von Tei­gen. Mit Zube­hör kannst du bei­spiels­wei­se Gemü­se in Schei­ben schnei­den oder es häckseln.

Mit wei­te­ren Auf­sät­zen las­sen sich vie­le Model­le sogar noch stär­ker erwei­tern, womit du dann etwa eige­nes Mehl her­stel­len oder Saft pres­sen kannst. Bei man­chen Gerä­ten sind bereits meh­re­re Auf­sät­ze in einem Set mit dabei, bei ande­ren musst du sie jeweils dazu­kau­fen. Küchen­ma­schi­nen sind des­halb ech­te All­roun­der. Kei­ne Sor­ge, denn ver­nünf­ti­ge Küchen­ma­schi­nen gibt es schon rela­tiv günstig.

Eini­ge Bei­spie­le für Küchen­ma­schi­nen fin­dest du hier:

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Zusätz­li­che Küchen­ge­rä­te: Ganz nach dei­nem Geschmack

Die oben genann­ten Gerä­te zäh­len zur Grund­aus­stat­tung, sozu­sa­gen als Must-Haves für Dei­ne Küche. Natür­lich kannst du sie noch mit vie­len wei­te­ren Hel­fern aus­stat­ten, die dei­nen Anfor­de­run­gen ent­spre­chen. Kochst du bei­spiels­wei­se viel mit Reis, dann lohnt sich viel­leicht die Anschaf­fung eines Reis­ko­chers. Magst du ger­ne Sand­wi­ches, leis­ten dir ein Sand­wich­ma­ker oder ein Kon­takt­grill gute Diens­te. Und mit einer Heiß­luft­frit­teu­se zau­berst du knusp­ri­ge Pom­mes Fri­tes ohne unnö­ti­ges Fett. Die Lis­te lässt sich je nach Bedarf wei­ter­füh­ren, denn die Aus­wahl ist groß. Ein Tipp: Gib dir selbst etwas Zeit, um dich an die neue Küche und die Gerä­te zu gewöh­nen. Mit der Zeit fällt dir dann schon auf, wenn dir noch etwas fehlt. Schau dich bes­ser erst dann nach neu­en Küchen­ge­rä­ten um, damit die Küche nicht zu schnell über­füllt ist.

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