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Fritz­box-Kin­der­si­che­rung ein­rich­ten: So geht’s Schritt für Schritt

Mit der Fritzbox-Kindersicherung legst du fest, wann und wie lange Geräte im Heimnetz online sein dürfen.

Smart­phone, Tablet, Com­pu­ter und Spie­le­kon­so­le gehö­ren für vie­le Kin­der zum All­tag. Gleich­zei­tig stellt sich für ver­ant­wor­tungs­vol­le Eltern die Fra­ge, wie lan­ge der Inter­net­zu­gang für ihre Kin­der täg­lich ver­füg­bar sein soll und wel­che Inhal­te erreich­bar sein dür­fen. Mit der Kin­der­si­che­rung der Fritz­box kannst du dafür fes­te Regeln fest­le­gen. Zeit­plä­ne, Nut­zungs­bud­gets und Web­sei­ten­fil­ter kannst du direkt im Rou­ter ver­wal­ten und ein­zel­nen Gerä­ten oder gan­zen Gerä­te­grup­pen zuord­nen. 

So funk­tio­niert die Kin­der­si­che­rung der Fritzbox

Die Kin­der­si­che­rung arbei­tet mit soge­nann­ten Zugangs­pro­fi­len. In einem Pro­fil legst du fest: 

  • wann ein Gerät online gehen darf
  • wie lan­ge der Zugang genutzt wer­den darf
  • wel­che Web­sei­ten erlaubt oder gesperrt sind
  • ob meh­re­re Gerä­te ein gemein­sa­mes Zeit­bud­get teilen

Bereits ein­ge­rich­tet sind die Pro­fi­le “Stan­dard”, “Unbe­schränkt” und “Gast”. Dar­über hin­aus kannst du belie­big vie­le eige­ne Pro­fi­le anle­gen. Neue Gerä­te lan­den zunächst auto­ma­tisch im Pro­fil „Stan­dard“. Ein gro­ßer Vor­teil der Pro­fi­le: Du kannst meh­re­re Gerä­te dem­sel­ben Pro­fil zuord­nen. Dadurch gel­ten für Smart­phone, Note­book und Kon­so­le die­sel­ben Regeln. Auf Wunsch tei­len sich die Gerä­te sogar das ver­füg­ba­re Online-Zeit­bud­get. 

Die fol­gen­de Anlei­tung ori­en­tiert sich an der Fritz­box 7690 und am Betriebs­sys­tem Frit­zOS 8.50. Die Menüs kön­nen je nach instal­lier­ter FRITZ!OS-Version leicht abweichen. 

Fritz­box-Kin­der­si­che­rung ein­rich­ten – Schritt für Schritt

Die Kin­der­si­che­rung rich­test du über die Benut­zer­ober­flä­che dei­ner Fritz­box ein, und zwar fol­gen­der­ma­ßen: Zunächst erstellst du ein Zugangs­pro­fil, anschlie­ßend legst du Zeit­be­schrän­kun­gen und Web­sei­ten­fil­ter fest und ord­nest die gewünsch­ten Gerä­te zu. Pla­ne zum Abschluss einen kur­zen Funk­ti­ons­test ein, damit die Regeln tat­säch­lich auf allen vor­ge­se­he­nen Gerä­ten grei­fen. 

1. An der Fritz­box anmelden

Öff­ne einen Brow­ser und rufe fritz.box auf. Mel­de dich anschlie­ßend mit dei­nem FRITZ!Box-Kennwort an. Wechs­le danach zu: Inter­net > Fil­ter > Kin­der­si­che­rung. Hier fin­dest du sämt­li­che Ein­stel­lun­gen für Zeit­plä­ne, Bud­gets und Web­sei­ten­fil­ter. 

2. Neu­es Zugangs­pro­fil erstellen

Kli­cke auf Neu­es Zugangs­pro­fil und ver­gib einen Namen. Sinn­voll ist meist ein eige­nes Pro­fil pro Kind. Dadurch kannst du Zei­ten und Fil­ter indi­vi­du­ell anpas­sen und behältst auch bei meh­re­ren Gerä­ten den Über­blick. 

Zeit­plan oder Zeit­bud­get: Was passt besser?

Man­che Eltern nut­zen nur eine der bei­den Funk­tio­nen. Oft ist jedoch die Kom­bi­na­ti­on bei­der Optio­nen die prak­ti­ka­bels­te Lösung. 

 

Der Zeit­plan eig­net sich für fes­te Regeln: 

  • kein Inter­net nach einer bestimm­ten Uhr­zeit 
  • Sper­re wäh­rend der Schul­zeit 
  • spä­te­re Frei­ga­be am Wochen­en­de 

 

Ein Zeit­bud­get bie­tet mehr Fle­xi­bi­li­tät. Kin­der kön­nen selbst ent­schei­den, wann sie die ver­füg­ba­re Zeit ein­set­zen. Gleich­zei­tig bleibt die täg­li­che Nut­zungs­dau­er begrenzt. Bei­spiel: 

  • Inter­net zwi­schen 14 und 20 Uhr erlaubt 
  • maxi­mal zwei Stun­den Nut­zung pro Tag 

 

So schaffst Du fes­te Rah­men­be­din­gun­gen, gleich­zei­tig bleibt Spiel­raum bei der Nut­zung. 

3. Zeit­plan festlegen

Über den Zeit­plan unter dem Menü­punkt Zeit­be­schrän­kung bestimmst du, wann der Inter­net­zu­gang erlaubt oder gesperrt ist. Akti­vie­re die Opti­on Zeit­plan. Es öff­net sich ein Fens­ter, in dem du für jeden Wochen­tag sepa­rat fest­le­gen kannst, wann Zugang zum Inter­net ver­füg­bar ist und wann nicht. Mar­kie­re dafür ein­fach die gewünsch­ten Zeit­fens­ter in der Wochen­über­sicht, um bei­spiels­wei­se fol­gen­de Regeln zu hin­ter­le­gen: 

  • kein Inter­net wäh­rend der Nacht 
  • sepa­ra­te Regeln für Schul- und Wochen­end­ta­ge 
  • fes­te Off­line-Zei­ten für Haus­auf­ga­ben 

4. Zeit­bud­get einrichten

Wäh­rend der Zeit­plan fest­legt, wann das Inter­net ver­füg­bar ist, bestimmt das Zeit­bud­get, wie lan­ge Gerä­te online sein dür­fen. 

Akti­vie­re die Opti­on Zeit­bud­get um die gewünsch­te Nut­zungs­dau­er für die ein­zel­nen Wochen­ta­ge fest­zu­le­gen. Sinn­voll ist es, bei­de Funk­tio­nen zu kom­bi­nie­ren, um bei­spiels­wei­se dei­nem Kind zu erlau­ben, zwi­schen 14 und 20 Uhr zwei Stun­den lang das Inter­net zu nut­zen.  

Zusätz­lich kannst du den gleich­na­mi­gen Menü­punkt ein Gemein­sa­mes Bud­get für meh­re­re Gerä­te akti­vie­ren, die das­sel­be Pro­fil nut­zen. Dann grei­fen meh­re­re Gerä­te auf die­sel­be ver­füg­ba­re Zeit zu. Das bedeu­tet: Nutzt dein Kind bereits eine Stun­de an der Kon­so­le, steht ent­spre­chend weni­ger Zeit für Smart­phone oder Lap­top zur Ver­fü­gung.  

Ein wich­ti­ger Hin­weis: Man­che Apps hal­ten auch dann Kon­takt zum Inter­net, wenn sie gera­de nicht aktiv genutzt wer­den. Mes­sen­ger wie Whats­App prü­fen bei­spiels­wei­se regel­mä­ßig neue Nach­rich­ten oder laden Inhal­te im Hin­ter­grund. Dadurch kann das Zeit­bud­get schnel­ler sin­ken als erwar­tet. Für sol­che Gerä­te ist ein fes­ter Zeit­plan oft die bes­se­re Wahl als ein knap­pes Tages­bud­get. 

5. Web­sei­ten filtern

Neben Zeit­li­mits las­sen sich aller­dings auch Inhal­te ein­schrän­ken. Akti­vie­re dazu die Funk­ti­on Inter­net­sei­ten fil­tern. Anschlie­ßend kannst du zwi­schen zwei Vari­an­ten wäh­len: 

Sper­ren: Bei die­ser Vari­an­te blei­ben grund­sätz­lich alle Sei­ten erreich­bar. Nur die Ein­trä­ge in der Sperr­lis­te wer­den blo­ckiert. Die Lösung eig­net sich, wenn nur ein­zel­ne Ange­bo­te aus­ge­schlos­sen wer­den sol­len. Zusätz­lich soll­test du die Opti­on Nut­zung des Gast­zu­gangs gesperrt akti­vie­ren. Dadurch kön­nen Gerä­te nicht ein­fach auf das Gast­netz ausweichen. 

Erlau­ben: Hier funk­tio­niert das Prin­zip umge­kehrt. Dein Kind darf aus­schließ­lich die Web­sei­ten öff­nen, die du frei­ge­ge­ben hast. Möch­test du bei­spiels­wei­se nur den Zugriff auf aus­ge­wähl­te Lern­an­ge­bo­te oder kind­ge­rech­te Web­sei­ten erlau­ben, blei­ben alle ande­ren Inter­net­sei­ten auto­ma­tisch gesperrt. Die­se Vari­an­te eig­net sich vor allem für jün­ge­re Kin­der.  

Man­che Web­sei­ten laden Inhal­te von wei­te­ren Domains nach. Gibst du bei­spiels­wei­se die URL einer Lern­platt­form frei, kann es sein, dass Bil­der, Vide­os oder Anmel­de­funk­tio­nen von ande­ren Inter­net­adres­sen gela­den wer­den. Sind die­se Adres­sen nicht eben­falls frei­ge­ge­ben, wird die Sei­te unter Umstän­den nur teil­wei­se ange­zeigt oder funk­tio­niert nicht wie gewünscht. Funk­tio­niert eine frei­ge­ge­be­ne Sei­te nicht wie erwar­tet, soll­test du des­halb prü­fen, ob zusätz­li­che Adres­sen auf die Frei­ga­be­lis­te gesetzt wer­den müs­sen. 

Abschlie­ßend spei­cherst Du dei­ne Ein­stel­lun­gen mit einem Klick auf Über­neh­men.  

6. Gerä­te zuordnen

Nun ord­nest du die gewünsch­ten Gerä­te die­sem Pro­fil zu, also bei­spiels­wei­se alle Gerä­te eines Kin­des, sodass sie alle das­sel­be Bud­get nut­zen, ob Smart­phone, Tablet oder Lap­top. Öff­ne dazu Inter­net > Fil­ter > Kin­der­si­che­rung. In der Lis­te der ver­bun­de­nen Gerä­te wählst du das gewünsch­te Smart­phone, Tablet, den Com­pu­ter oder die Spie­le­kon­so­le aus und weist dem Gerät das gewünsch­te Pro­fil zu. Die­sen Schritt wie­der­holst du für alle Gerä­te, die den­sel­ben Regeln fol­gen sol­len. Alter­na­tiv las­sen sich Gerä­te voll­stän­dig sper­ren. Für die meis­ten Fäl­le sind jedoch indi­vi­du­el­le Zugangs­pro­fi­le deut­lich fle­xi­bler und damit praktischer.

7. Ein­stel­lun­gen testen

Prü­fe nach der Ein­rich­tung direkt am Gerät, ob die Regeln funk­tio­nie­ren. 

Kon­trol­lie­re unter ande­rem: 

  • den Zeit­plan 
  • das Zeit­bud­get 
  • die Web­sei­ten­fil­ter 
  • die kor­rek­te Pro­fil­zu­ord­nung 

So stellst du sicher, dass die gewünsch­te Ein­schrän­kung tat­säch­lich auf dem rich­ti­gen Gerät greift. Das spart spä­ter meist eini­ges an Feh­ler­su­che, etwa wenn ein Gerät ver­se­hent­lich dem fal­schen Pro­fil zuge­wie­sen wur­de oder eine Frei­ga­be nicht wie erwar­tet funk­tio­niert. 

Zusätz­li­che Online-Zeit per Ticket freigeben

Die Fritz­box bie­tet eine prak­ti­sche Aus­nah­me­funk­ti­on: Du kannst Tickets ver­ge­ben, um dei­nem Kind zusätz­li­che Online-Zeit zu spen­die­ren. Tickets eig­nen sich, wenn es zusätz­li­chen Bedarf an Online­zeit gibt, bei­spiels­wei­se für: 

  • Schul­pro­jek­te 
  • zusätz­li­che Recher­che­zei­ten 
  • beson­de­re Aus­nah­men am Wochen­en­de 

Ein Ticket besteht aus einem sechs­stel­li­gen Zah­len­code. Nach dem Ein­lö­sen erhält das betref­fen­de Gerät ein­ma­lig 45 Minu­ten zusätz­li­che Inter­net­zeit. Die übri­gen Ein­stel­lun­gen blei­ben unver­än­dert bestehen. Du fin­dest die Funk­ti­on unter: Inter­net > Fil­ter > Tickets für Online-Zeit.

Gerä­te mit akti­ver Gerä­te­sper­re oder Gerä­te im Gast­netz kön­nen aller­dings kei­ne Tickets ver­wen­den.  

Wich­ti­ge Einstellungen

Mit der Ein­rich­tung des Zugangs­pro­fils ist die Kin­der­si­che­rung grund­sätz­lich ein­satz­be­reit. Eini­ge zusätz­li­che Ein­stel­lun­gen hel­fen dir jedoch dabei, die Regeln zuver­läs­sig durch­zu­set­zen und typi­sche Stol­per­fal­len zu ver­mei­den. Außer­dem soll­test du berück­sich­ti­gen, in wel­chen Situa­tio­nen die Fritz­box-Kin­der­si­che­rung an ihre Gren­zen stößt. 

Stan­dard­pro­fil prüfen

Neue Gerä­te erhal­ten stets auto­ma­tisch das Pro­fil „Stan­dard“. Des­halb soll­test du regel­mä­ßig kon­trol­lie­ren, wel­che Rech­te die­ses Pro­fil besitzt. Andern­falls kann ein neu ein­ge­rich­te­tes Smart­phone ohne Ein­schrän­kun­gen online gehen. 

Fritz­box-Kenn­wort schützen

Die Benut­zer­ober­flä­che soll­te mit einem siche­ren Kenn­wort geschützt sein, damit nie­mand Unbe­fug­tes die ein­stel­lun­gen unge­hin­dert ändern kann. Das gilt nicht nur für die Ein­stel­lun­gen zur Kin­der­sci­he­rung. Ver­wen­de mög­lichst kein Pass­wort, das bereits für ande­re Diens­te genutzt wird. So ver­hin­derst du uner­wünsch­te Ände­run­gen an den Ein­stel­lun­gen. 

Gren­zen der Kindersicherung

Die Fritz­box regelt den Inter­net­zu­gang nur im eige­nen Heim­netz. Ver­bin­det sich ein Smart­phone aller­dings über das Mobil­funk­netz, das WLAN bei Freun­den oder einen öffent­li­chen Hot­spot, grei­fen die Regeln des Rou­ters nicht. 

Für sol­che Situa­tio­nen lohnt sich ein Blick auf die Jugend­schutz­funk­tio­nen der jewei­li­gen Gerä­te. Unter Android kannst du bei­spiels­wei­se Goog­le Fami­ly Link nut­zen, auf iPho­nes und iPads die Funk­ti­on Bild­schirm­zeit. So gel­ten bestimm­te Ein­schrän­kun­gen auch außer­halb des hei­mi­schen WLANs. 

Auch ein­zel­ne Apps las­sen sich über die Fritz­box nur ein­ge­schränkt steu­ern. Vie­le Anwen­dun­gen kom­mu­ni­zie­ren mit unter­schied­li­chen Ser­vern und Inter­net­adres­sen. Möch­test du die Nut­zung bestimm­ter Apps begren­zen oder Bild­schirm­zei­ten ver­wal­ten, gelingt das des­halb meist zuver­läs­si­ger direkt auf Smart­phone oder Tablet als über den Rou­ter. 

Häu­fi­ge Stol­per­stei­ne bei der Kindersicherung

Die Ein­rich­tung der Kin­der­si­che­rung klappt in weni­gen Schrit­ten, wie du gese­hen hast. Im All­tag kann es den­noch die eine oder ande­re Her­aus­for­de­rung geben, etwa wenn ein Gerät dem fal­schen Pro­fil zuge­ord­net ist oder Zeit­li­mits nicht wie erwar­tet funk­tio­nie­ren. Die fol­gen­den Tipps hel­fen dir dabei, typi­sche Feh­ler­quel­len schnell zu erken­nen und zu beheben.

1. Das Gerät hat das fal­sche Profil

Nach einem Gerä­te­wech­sel oder der Ein­rich­tung eines neu­en Smart­phones lan­det das Gerät häu­fig im Stan­dard­pro­fil und über­nimmt dadurch nicht die gewünsch­ten Ein­schrän­kun­gen. Ein Hin­weis auf die unge­wünsch­te Zuord­nung ist, wenn die fest­ge­leg­ten Regeln nicht grei­fen. Das kann bei­spiels­wei­se der Fall sein, wenn ein Gerät trotz Zeit­li­mit wei­ter­hin online bleibt oder gesperr­te Web­sei­ten plötz­lich erreich­bar sind.

Prü­fe daher regel­mä­ßig die Gerä­te­zu­ord­nung in der Kin­der­si­che­rung. Öff­ne dazu Inter­net > Fil­ter > Kin­der­si­che­rung und kon­trol­lie­re, wel­ches Zugangs­pro­fil dem betrof­fe­nen Gerät zuge­ord­net ist. Wur­de das fal­sche Pro­fil aus­ge­wählt, genügt es meist, das Gerät dem gewünsch­ten Pro­fil zuzu­wei­sen und die Ein­stel­lun­gen zu speichern.

2. Das Zeit­bud­get ist schnel­ler ver­braucht als erwartet

Es kann pas­sie­ren, dass die Online-Zeit ist bereits deut­lich frü­her auf­ge­braucht als geplant, obwohl dein Kind das Gerät nur kurz genutzt hat oder die fest­ge­leg­te Nut­zungs­dau­er noch nicht erreicht hat?

Wenn die­ser Fall auf­tritt, kon­trol­lie­re, ob Gerä­te ein gemein­sa­mes Bud­get nut­zen, die nicht für die­ses Bud­get vor­ge­se­hen sind. Zusätz­lich kön­nen Mes­sen­ger und ande­re Hin­ter­grund­diens­te regel­mä­ßig Daten über­tra­gen. Dadurch wird unter Umstän­den Zeit ange­rech­net, obwohl das Smart­phone oder Tablet gar nicht aktiv genutzt wird. In sol­chen Fäl­len kann ein fes­ter Zeit­plan sinn­vol­ler sein als ein knap­pes Tages­bud­get. 

3. Der Inter­net­zu­gang wird trotz Frei­ga­be gesperrt

Ist ein Gerät trotz Frei­ga­be wei­ter­hin blo­ckiert, liegt die Ursa­che häu­fig in den Netz­werk­ein­stel­lun­gen. Das kann bei­spiels­wei­se pas­sie­ren, wenn ein Smart­phone, Tablet oder Com­pu­ter eine fes­te IP-Adres­se ver­wen­det oder über einen zusätz­li­chen Rou­ter bezie­hungs­wei­se Repea­ter mit dem Heim­netz ver­bun­den ist. 

Öff­ne die Netz­werk­ein­stel­lun­gen des betrof­fe­nen Geräts und prü­fe, ob die IP-Adres­se auto­ma­tisch per DHCP bezo­gen wird. Ver­bin­de das Gerät anschlie­ßend test­wei­se direkt mit der Fritz­box und nicht über einen Repea­ter oder ein ande­res Netz­werk­ge­rät. Funk­tio­niert der Inter­net­zu­gang danach wie­der wie erwar­tet, liegt die Ursa­che wahr­schein­lich in der Netz­werk­kon­fi­gu­ra­ti­on. 

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Mit Zugangs­pro­fi­len behältst du die Online-Zeit im Blick

Auch klei­ne Kin­der grei­fen regel­mä­ßig auf Online-Inhal­te zu – nicht leicht, sie dabei jeder­zeit im Blick zu behal­ten. Mit der Fritz­box-Kin­der­si­che­rung kannst du Inter­net­zei­ten und Inhal­te zen­tral ver­wal­ten, ohne jedes Gerät ein­zeln kon­fi­gu­rie­ren zu müssen.

Über Zugangs­pro­fi­le legst du fest, wann Smart­phones, Tablets, Com­pu­ter oder Spie­le­kon­so­len online gehen dür­fen und wel­che Inhal­te erreich­bar sind. Zeit­plä­ne hel­fen dabei, fes­te Regeln für den All­tag ein­zu­rich­ten, wäh­rend Zeit­bud­gets mehr Fle­xi­bi­li­tät bei der Nut­zung ermög­li­chen. Nutzt dein Kind meh­re­re Gerä­te, las­sen sich die­se bequem einem gemein­sa­men Pro­fil zuord­nen. Über Tickets kannst du bei Bedarf zusätz­li­che Online-Zeit frei­ge­ben, ohne die bestehen­den Ein­stel­lun­gen dau­er­haft zu ändern.

Die Fritz­box-Kin­der­si­che­rung schafft damit einen kla­ren Rah­men für die Inter­net­nut­zung im eige­nen Heim­netz. Für unter­wegs oder zur Ver­wal­tung ein­zel­ner Apps lohnt es sich zusätz­lich, die Jugend­schutz­funk­tio­nen von Smart­phone, Tablet oder Kon­so­le zu nut­zen. So grei­fen wich­ti­ge Ein­schrän­kun­gen auch dann, wenn ein Gerät nicht mit dem hei­mi­schen WLAN ver­bun­den ist.

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