Auch wenn mitt­ler­wei­le ein Groß­teil der Wäsche fal­ten- und knit­ter­frei ist, so exis­tie­ren noch zahl­rei­che Klei­dungs­stü­cke, die Sie unbe­dingt bügeln müs­sen. Doch schon nach eini­gen Wochen kann das Bügel­eisen ver­schmut­zen und glei­tet dadurch nicht mehr schnell und ange­nehm über Ihre Klei­dung. Zudem set­zen sich Klei­dungs­res­te am Bügel­eisen fest, die dort einen Brand­fleck hin­ter­las­sen kön­nen.

Mit unse­ren Tipps rei­ni­gen Sie Ihr Bügel­eisen in weni­gen Minu­ten und kön­nen so wie­der schwung­voll die Wäsche bügeln.

Grün­de für Ver­schmut­zung: Von Fett bis zu ver­brann­ter Klei­dung

Ihr Bügel­eisen glei­tet mehr­mals pro Woche oder pro Monat über unter­schied­li­che Klei­dungs­stü­cke und nimmt dabei nicht nur Kleidungs‑, son­dern auch Wasch­mit­tel­res­te oder Fett­be­stand­tei­le auf, die über die Haut an die Klei­dung gelangt sind. Durch die hohe Wär­me des Eisens und die Beschaf­fen­heit der Unter­sei­te kle­ben die­se Bestand­tei­le schnell am Mate­ri­al fest und beein­flus­sen so die Gleit- und Bügel­ei­gen­schaf­ten.

Damit das Eisen wie­der zufrie­den­stel­lend bügelt, kommt es einer wah­ren Ver­jün­gungs­kur nahe, wenn Sie gele­gent­lich Ihr Bügel­eisen rei­ni­gen.

Rei­ni­gung mit Haus­mit­teln

Sie brau­chen für die Rei­ni­gung des Bügel­eisens nicht zwin­gend zu che­mi­schen Rei­ni­gern grei­fen — bewähr­te Haus­mit­tel erfül­len ihren Zweck in glei­chem Maße und sind dazu noch umwelt­scho­nend.

Zitro­nen­säu­re: All­zweck­rei­ni­ger für fri­schen Duft

Eines der belieb­tes­ten Haus­mit­tel ist die Zitro­nen­säu­re, die fast in allen Lebens­la­gen im Haus­halt zum Ein­satz kommt. Ob beim Rei­ni­gen der Wasch­ma­schi­ne, des Kühl­schranks oder der Mikro­wel­le, die Zitro­nen­säu­re ist ein All­zweck­rei­ni­ger, wie er im Buche steht.

Dank der che­mi­schen Zusam­men­set­zung löst die Säu­re Fet­te, aber auch Wasch­mit­tel­res­te vom Bügel­eisen, rei­nigt die Unter­sei­te und lässt sie wie­der strah­len:

  1. Erwär­men Sie das Eisen leicht.
  2. Geben Sie ein wenig Zitro­nen­säu­re auf ein Tuch oder einen Schwamm.
  3. Polie­ren Sie die metal­li­sche Unter­sei­te des Bügel­eisens. Um alle Res­te zu ent­fer­nen, wie­der­ho­len Sie die­sen Vor­gang noch ein­mal.
  4. Nach dem Polier­vor­gang mit der Zitro­nen­säu­re neh­men Sie ein tro­cke­nes Tuch und ent­fer­nen nun alle Res­te der Säu­re.

Doch die Zitro­nen­säu­re zeigt sich nicht nur als Rei­ni­gungs­pro­fi, son­dern auch als natür­li­ches Deo. Nach dem Polie­ren haf­tet der Duft der Zitro­ne auch noch nach meh­re­ren Bügel­vor­gän­gen am Eisen und über­trägt so einen fri­schen Geruch auf Ihre Wäsche, der sich im gesam­ten Klei­der­schrank ver­teilt.

Essig­es­senz: Für beson­de­re Rei­ni­gungs­kraft

Wer das Bügel­eisen rei­ni­gen möch­te, kann neben der Zitro­nen­säu­re auch zu einem wei­te­ren belieb­ten Haus­mit­tel grei­fen: Essig­es­senz. Auch sie bringt eine hohe Rei­ni­gungs­kraft mit. Beach­ten Sie dabei unbe­dingt, dass das Bügel­eisen vom Strom­netz getrennt ist, ansons­ten kön­nen Brand­schä­den ent­ste­hen.

  1. Trän­ken Sie hier­bei ein Tuch in Essig­es­senz.
  2. Stel­len Sie Ihr Bügel­eisen mit der Unter­sei­te für zehn Minu­ten dar­auf.
  3. Nach dem Ein­wei­chen der Unter­sei­te ent­fer­nen Sie die Res­te mit einem tro­cke­nen Tuch oder etwas Papier.

Back­ofen­spray: Das Rei­ni­gungs­mit­tel als Alter­na­ti­ve

Neben den belieb­ten Haus­mit­teln Zitro­nen­säu­re und Essig­es­senz ist auch Back­ofen­spray wun­der­bar zum Rei­ni­gen des Bügel­eisens geeig­net.

Beach­ten Sie bei Back­ofen­spray unbe­dingt, dass es Alu­mi­ni­um angreift und schwarz ver­färbt. Soll­ten Sie ein Bügel­eisen mit einer Unter­sei­te aus Alu­mi­ni­um besit­zen, grei­fen Sie lie­ber zur Zitro­nen­säu­re als zu die­ser che­mi­schen Vari­an­te. Ansons­ten gehen Sie wie folgt vor:

  1. Erwär­men Sie das Gerät auf eine ange­neh­me Stu­fe.
  2. Sprü­hen Sie danach etwas Spray auf die Unter­sei­te.
  3. Wie bei der Zitro­nen­säu­re polie­ren Sie nun die Ober­flä­che und wischen Res­te mit einem tro­cke­nen Tuch ab.

Ein Geheim­tipp: Bügel­eisen mit Alu­fo­lie säu­bern

Neben den oben genann­ten Rei­ni­gern gibt es noch wei­te­re Geheim­tipps für ver­schie­de­ne Haus­halts­ge­rä­te. So muss nicht immer Zitro­nen­säu­re oder Essig­es­senz das All­heil­mit­tel zur Bekämp­fung von Schmutz und Bak­te­ri­en sein. Auch Alu­fo­lie erweist sich beim Ent­fer­nen von schwie­ri­gen Schmutz­schich­ten als wah­res Natur­ta­lent.

  1. Legen Sie ein A3 bis A4 gro­ßes Stück Alu­fo­lie auf Ihr Bügel­brett.
  2. Erwär­men Sie nun Ihr Bügel­eisen, am bes­ten auf die maxi­mal mög­li­che Stu­fe.
  3. Bügeln Sie nun ein­fach die Alu­mi­ni­um­fo­lie. Der Schmutz ver­teilt sich auf dem Metall und bleibt dar­an haf­ten.

Je nach Ver­schmut­zung kann es sein, dass Sie die­sen Vor­gang mehr­mals wie­der­ho­len soll­ten, um sämt­li­chen Schmutz zu ent­fer­nen und die Bügel­eisen­un­ter­sei­te voll­stän­dig zu rei­ni­gen. Res­te, die durch den Bügel­vor­gang nicht ver­schwin­den, eli­mi­nie­ren Sie schnell und unkom­pli­ziert mit einem tro­cke­nen Papier­tuch.

Schmutz mit Salz ent­fer­nen

Oft­mals ist auch von einer ein­fa­chen Rei­ni­gung mit­tels Salz zu hören oder zu lesen, das den gro­ben Schmutz vom Bügel­eisen hobelt. Tat­säch­lich ent­fer­nen Sie mit die­ser gro­ben Metho­de beson­ders Res­te von ein­ge­brann­ter Klei­dung oder ande­ren fest­ge­setz­ten Stof­fen.

Sie kön­nen damit aber auch leicht Ihr Bügel­eisen unbrauch­bar machen. Durch die gro­ben Salz­kör­ner ent­ste­hen bei zu hohem Druck schnell Krat­zer auf der Unter­sei­te, die das Bügel­er­geb­nis stark beein­träch­ti­gen kön­nen.

Ent­kal­ken ist nicht immer not­wen­dig

Emp­feh­lens­wert ist es, das Bügel­eisen stets mit destil­lier­tem Was­ser zu benut­zen, damit kei­ne Kalk­ab­la­ge­run­gen im Inne­ren des Gerä­tes ent­ste­hen kön­nen. Die­ses Was­ser kann aller­dings beim Kon­takt mit der Luft CO2 bin­den, was zu Rost füh­ren kann. Erkenn­bar ist dies an rot­brau­nem Dampf oder klei­nen röt­li­chen Was­ser­trop­fen auf Ihrer Klei­dung.

Wenn im Inne­ren des Bügel­eisens erst ein­mal viel Rost ent­stan­den ist, kön­nen Sie es kaum noch davon befrei­en. Aus die­sem Grund legen wir Ihnen nahe, stets zumin­dest eine Mischung aus destil­lier­tem und nor­ma­lem Lei­tungs­was­ser zu benut­zen. Klei­ne­re Kalk­ab­la­ge­run­gen, die nach eini­gen Mona­ten ent­ste­hen könn­ten, ent­fer­nen Sie schnell und unkom­pli­ziert mit einer Essig­spü­lung des Eisens.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Ent­kal­ken des Bügel­eisens fin­den Sie in unse­ren Rat­ge­ber: “Bügel­eisen ent­kal­ken

Grün­de für das Rei­ni­gen des Bügel­eisens

  • Das Bügel­eisen klebt an der Wäsche und ver­teilt Schmutz und Fett­res­te.
  • Das Eisen ver­liert sei­ne guten Gleit­ei­gen­schaf­ten.

Check­lis­te: Bügel­eisen rei­ni­gen

  • Polie­ren Sie die Unter­sei­te mit klas­si­schen Haus­mit­tel: etwas Zitro­nen­säu­re oder Essig­es­senz hilft.
  • Eine Alter­na­ti­ve ist Back­ofen­spray, das Sie aber kei­nes­falls bei Model­len mit Alu­mi­ni­um-Bügel­sei­te ver­wen­den dür­fen.
  • Soll­ten Ihnen bei­de Vari­an­ten nicht gefal­len, bügeln Sie ein gro­ßes Stück Alu­mi­ni­um­fo­lie, an der der Schmutz haf­ten bleibt.

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