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6 Fit­ness-Apps für Android: Die­se Apps unter­stüt­zen dich

Apps machen dir den Sport etwas leichter – oder zumindest dessen Tracking. Hier findest du Programme für Android.

Geht es um Work­outs – oder über­haupt Bewe­gung – ist das größ­te Pro­blem meist schnell iden­ti­fi­ziert: die Moti­va­ti­on. Von sich aus kom­men nur die wenigs­ten Men­schen in Gang, zumal es für Fit­ness auch Pla­nung und Über­wa­chung braucht. Zum Glück gibt es eine Viel­zahl an Apps, die dich dabei unter­stüt­zen und noch wei­te­re Vor­tei­le mit sich brin­gen. Hier fin­dest du sie­ben Apps für Android, mit denen dir das Fit blei­ben deut­lich leich­ter fällt.

Health-Tra­cker-Apps: Mehr als nur Schrittzähler

Das Smart­phone ist ohne­hin oft Dreh- und Angel­punkt des digi­ta­len Lebens. Natür­lich dür­fen da auch Funk­tio­nen zur Über­wa­chung der eige­nen Gesund­heit nicht feh­len. Health-Apps sam­meln dabei nicht nur Daten von exter­nen Quel­len wie Fit­ness­tra­ckern, Smart­wat­ches, Smart-Rings und mehr, son­dern erhe­ben auch selbst wel­che. So nut­zen sie etwa die ins Smart­phone inte­grier­te Sen­so­rik, um Schrit­te zu zäh­len. In ver­ein­fach­ten Über­sich­ten wer­den die Daten anschau­lich dar­ge­stellt. Auf Wunsch las­sen sich die Daten auch im Detail betrach­ten. Hier zwei star­ke Health-Apps für Android:

„Goog­le Fit“: Fit­ness-Track­ing im Alltag

Die „Google-Fit“-App erfasst auto­ma­tisch über die Bewe­gungs­sen­so­ren des Smart­phones, wie vie­le Schrit­te du machst, Minu­ten auf dem Fahr­rad zurück­legst oder wie vie­le Kilo­me­ter du joggst – alles ohne zusätz­li­che Hard­ware wie Fit­ness-Arm­bän­der oder Smart­wat­ches. Die absol­vier­te Rou­te wird auf Wunsch auf­ge­zeich­net, damit du sie spä­ter über Goog­le Maps nach­schau­en kannst. Als wei­te­re Daten pro­to­kol­liert die App die Distanz, Geschwin­dig­keit sowie den Kalo­rien­ver­brauch und zeigt alles sowohl in einer Ein­zel- als auch in einer Tages‑, Wochen- oder Monats­über­sicht an.

Wei­te­re Sport­ar­ten wie Yoga, Schwim­men oder Fris­bee spie­len kannst du manu­ell erfas­sen, eben­so wie dein eige­nes Gewicht. Dabei las­sen sich sowohl für dein Ziel­ge­wicht als auch für alle Akti­vi­tä­ten per­sön­li­che Leis­tungs­zie­le fest­le­gen, zum Bei­spiel pro Tag 10.000 Schrit­te zurück­zu­le­gen oder zwei­mal pro Woche zum Fit­ness­trai­ning zu gehen. Inwie­weit du das jewei­li­ge Ziel schon erreicht hast, ver­rät dir die App anhand von Kuchen­dia­gram­men und Fort­schritts­bal­ken. Alle Daten sind auch über die Android-Wear-Smart­watch oder im Inter­net unter fit.google.com abruf­bar und las­sen sich um Infor­ma­tio­nen aus ande­ren Apps erweitern.

„Goog­le Fit“ steht kos­ten­los bei Goog­le Play zum Down­load bereit.

„Sam­sung Health“ für einen gesun­den Lebensstil

Möch­test du dei­ne Gesund­heit umfas­sen­der ver­bes­sern und zusätz­lich zu den Bewe­gungs­da­ten auch dei­ne Ernäh­rung, die Schlaf­qua­li­tät und Gesund­heits­wer­te wie den Puls, Blut­druck und Blut­zu­cker erfas­sen, ist „Sam­sung Health“ eine gute Emp­feh­lung. Die App läuft seit Herbst 2015 nicht mehr nur auf Sam­sung-Smart­phones, son­dern auch auf allen ande­ren Android-Han­dys. Die Anwen­dung ermit­telt den Kalo­rien­ge­halt von Lebens­mit­teln auf Basis der inte­grier­ten Daten­bank oder durch den Scan eines Bar­codes auf der Lebens­mit­tel­ver­pa­ckung. Mit Sam­sung Gala­xy Smart­phones lässt sich über den inte­grier­ten Puls­sen­sor die Herz­fre­quenz ermitteln.

Manch smar­te Waa­ge schickt sogar kabel­los dein aktu­el­les Gewicht und zusätz­li­che Daten an die App. „S Health“ ermög­licht die Ein­ga­be von Zie­len, unter­stützt dich durch kon­kre­te Trai­nings­plä­ne sowie Emp­feh­lun­gen beim Errei­chen der Zie­le und zeigt dei­ne gemach­ten Fort­schrit­te an. Extra Moti­va­ti­on schafft die App durch klei­ne Wett­be­wer­be mit Freun­den und der Fami­lie („Wer schafft es als Ers­ter, 5 km unter 30 Minu­ten zu lau­fen“) sowie durch den Ver­gleich mit Alters­ge­nos­sen auf der gan­zen Welt.

„Sam­sung Health” ist kos­ten­los bei Goog­le Play erhältlich.

Das soll­test du bei der Ver­wen­dung von Fit­ness-Apps beachten

Fit­ness-Apps kön­nen die Funk­ti­on eines Trai­ners oder einer Trai­ne­rin ergän­zen, aber natür­lich nie erset­zen. Das eige­ne Kör­per­ge­fühl soll­te bei dei­nem Trai­ning immer Vor­rang vor Emp­feh­lun­gen von Apps haben, die dei­ne indi­vi­du­el­len Stär­ken und Schwä­chen oder die Tages­form nicht berück­sich­ti­gen. Fühlst du dich für das laut App geplan­te Inten­siv­trai­ning zu müde, dann lege lie­ber eine ruhi­ge Ein­heit ein. Kommst du mit der Aus­füh­rung einer Kraft­übung par­tout nicht zurecht, dann wäh­le eben eine ande­re. Eine gesund­heits­för­dern­de Wir­kung ent­fal­tet das Smart­phone als Trai­nings­part­ner nur, wenn du die Apps als Impuls- und Ideen­ge­ber ver­stehst und nicht als star­re Pflicht­pro­gram­me. Bei einem eher inspi­rie­ren­den, moti­vie­ren­den Ein­satz las­sen sich beim Aus­dau­er- und Kraft­trai­ning, beim Abneh­men oder bei all­täg­li­cher Bewe­gung gute Erfol­ge erzielen.

Fit­ness-Apps für Ausdauersportler*innen: Fort­schrit­te mit GPS exak­ter tracken

Sport­li­che Fort­schrit­te las­sen sich nur mit dem rich­ti­gen Mix aus Inten­si­tät, Umfang und Rege­ne­ra­ti­on erzie­len. Vor allem für Läu­fer*innen und Rad­fah­rer*innen gibt es zahl­rei­che Apps, die dei­ne Akti­vi­tä­ten per GPS auf­zeich­nen, Trai­nings­plä­ne und Aus­wer­tungs­mög­lich­kei­ten zur Ver­bes­se­rung der Leis­tungs­fä­hig­keit bereit­stel­len und die Moti­va­ti­on mit Com­mu­ni­ty- und Unter­hal­tungs­ele­men­ten hoch­hal­ten. Wir stel­len dir im Fol­gen­den zwei der belieb­tes­ten Anwen­dun­gen für dein Out­door-Trai­ning vor.

„Adi­das Run­ning“: GPS-Track­ing-App mit star­ker Community

Die App zeich­net Distanz, Rou­te, Höhen­me­ter und Geschwin­dig­keit dei­ner Trai­nings­ein­hei­ten per GPS auf – unab­hän­gig davon, ob du läufst, Rad fährst, walkst oder wan­derst. Nach dem Öff­nen der App und dem Betä­ti­gen des „Start“-Buttons kannst du ein­fach los­lau­fen oder eine Lauf­ein­heit im Rah­men eines Trai­nings­plans der App absol­vie­ren. Die Trai­nings­da­ten las­sen sich wäh­rend der Akti­vi­tät auf dem Smart­phone-Dis­play able­sen. Auf Wunsch ist ein Sprach­coach akti­vier­bar, der wich­ti­ge Daten ansagt und dich moti­vie­ren kann. Inter­val­le für Sprach­an­sa­gen und die gewünsch­ten Infos sind einstellbar.

Nach der Sport­ein­heit fin­dest du die Daten inklu­si­ve Kalo­rien­ver­brauchs­be­rech­nung in einem Trai­nings­ta­ge­buch und kannst sie über sozia­len Medi­en, per E‑Mail und in der in der App-Com­mu­ni­ty mit ande­ren tei­len. Mit der Live-Track­ing-Funk­ti­on sehen dei­ne Freun­de in Echt­zeit, was und wo du gera­de trai­nierst und kön­nen dich sogar anfeu­ern. Was natür­lich auch nicht feh­len darf: eine Viel­zahl an Pro­gram­men zum geführ­ten Trai­ning sowie Wer­bung für pas­sen­de Schu­he des Unter­neh­mens. 

„Adi­das Run­ning“ gibt es kos­ten­los bei Goog­le Play.

Fit­ness-Apps mit oder ohne Werbung

Da Nut­zer*innen nur sel­ten bereit sind, für Apps Geld aus­zu­ge­ben, sind die meis­ten Fit­ness-Apps kos­ten­los bei Goog­le Play erhält­lich. Man­che Anbie­ter refi­nan­zie­ren die­ses Ent­ge­gen­kom­men gegen­über ihren Kund*innen mit In-App-Wer­bung – ent­spre­chend erschei­nen in die­sen Apps regel­mä­ßig Wer­be­ein­blen­dun­gen. Frei von Wer­bung sind dage­gen jene Fit­ness-Apps, für deren Down­load die Her­stel­ler einen Preis ver­lan­gen. Die­ser liegt in der Regel bei weni­gen Euro. Wei­te­re Bezahl­va­ri­an­ten: Apps mit Abo-Model­len oder In-App-Käu­fe, bei denen du inner­halb der kos­ten­lo­sen Apps zusätz­li­che Inhal­te oder Diens­te erwer­ben kannst.

„Stra­va“: GPS-Tra­cker für den Leistungsvergleich

Die Stra­va-App ist gut geeig­net für Rad- und Laufsportler*innen, die geplan­te Rou­ten im Trai­ning absol­vie­ren möch­ten und ihre Leis­tun­gen ger­ne mit ande­ren ver­glei­chen. Das Beson­de­re an die­sem GPS-Tra­cker sind die soge­nann­ten Seg­men­te: Dabei han­delt es sich um Stre­cken­ab­schnit­te, über die Bes­ten­lis­ten geführt wer­den. Sobald du eine die­ser öffent­li­chen Wett­kampf­pas­sa­gen pas­sierst, erfasst „Stra­va“ die von dir benö­tig­te Zeit und sor­tiert doch in der Rang­lis­te ein. Die Seg­men­te rei­chen vom kur­zen Feld­weg zwi­schen Sport­platz und Wald­rand in der Nähe dei­nes Wohn­orts bis hin zu bekann­ten Berg­etap­pen. Sowohl Hob­by- als auch Profisportler*innen ver­ewi­gen sich mit ihren Leis­tun­gen in der Stra­va-Bes­ten­lis­te, so dass du breit gefä­cher­te Ver­gleichs­mög­lich­kei­ten hast.

Du kannst Seg­men­te und ande­re belieb­te Rou­ten gezielt bei „Stra­va“ aus­wäh­len und nach­fah­ren bzw. ‑lau­fen oder GPS-Rou­ten aus ande­ren Quel­len in die App laden. Wei­ter­hin ste­hen dir ein Trai­nings­ta­ge­buch mit dei­nen auf­ge­zeich­ne­ten Akti­vi­tä­ten, KI– und Com­mu­ni­ty-Funk­tio­nen zur Ver­fü­gung. Für ambi­tio­nier­te Sportler*innen bie­tet das kos­ten­pflich­ti­ge „Stra­va Pre­mi­um“ detail­lier­te Trai­nings­pla­nungs- und Ana­ly­se­mög­lich­kei­ten, wobei Zusatz­ge­rä­te wie GPS-Emp­fän­ger und Herz­fre­quenz­mes­ser erfor­der­lich sind.

„Stra­va“ ist kos­ten­los bei Goog­le Play verfügbar.

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Ver­gleich: Die belieb­tes­ten Fitnesstracker 

Work­out-Apps für das Fit­ness­trai­ning zu Hause

Apps für das Heim­trai­ning hel­fen dir, Kräf­ti­gungs- und Kon­di­ti­ons­übun­gen ziel­ge­rich­tet und mög­lichst kor­rekt durch­zu­füh­ren. Die Aus­wahl ist rie­sig und reicht vom har­ten Mus­kel­auf­bau­trai­ning bis zur Pro­blem­zo­nen­for­mung. Nach­fol­gend stel­len wir dir unse­re drei Favo­ri­ten vor.

„Free­le­tics“: Fit­ness ohne Geräte

Übun­gen nur mit dem eige­nen Kör­per­ge­wicht las­sen sich immer aus­füh­ren. Da im Ver­gleich zum Gerä­te­trai­ning im Fit­ness­stu­dio die Bewe­gun­gen nicht von den Maschi­nen geführt wer­den, ist eine kor­rek­te Hal­tung und sau­be­re Aus­füh­rung beson­ders wich­tig. Die App „Free­le­tics“ ver­an­schau­licht bei­des anhand von pro­fes­sio­nel­len Zeit­lu­pen-Vide­os und nicht nur mit ani­mier­ten Figu­ren wie ande­re Apps. Aus mehr als 900 Übun­gen las­sen sich Work­outs zusam­men­stel­len oder du wählst je nach Fit­ness­zu­stand, Zeit und Zie­len (abneh­men, fit wer­den oder Mus­keln auf­bau­en) Trai­nings­ein­hei­ten mit einer Dau­er von 5 bis 30 Minu­ten aus.

In der Free­le­tics-Com­mu­ni­ty ist ein Aus­tausch und Ver­gleich mit ande­ren Nutzer*innen mög­lich. Umfas­sen­de Coa­ching-Funk­tio­nen las­sen sich direkt in der App kau­fen (In-App-Käu­fe). Bei­spiels­wei­se klärt ein Fit­ness­test, auf wel­chem Level du dich befin­dest und die App schlägt pas­sen­de Work­outs vor. Der vir­tu­el­le Coach prüft nach jedem Trai­ning dei­ne Fort­schrit­te und passt die Plä­ne gege­be­nen­falls an. 

„Free­le­tics“ gibt es kos­ten­los bei Goog­le Play, InApp-Käu­fe sind verfügbar.

„JEFIT Gym Work­out Tra­cker“: Gro­ße Übungs­samm­lung für Fortgeschrittene

Sportler*innen mit Erfah­rung, die zum Bei­spiel eine Übung für einen bestimm­ten Mus­kel suchen oder ambi­tio­niert Body­buil­ding betrei­ben, sind bei „JEFIT“ gut auf­ge­ho­ben. Mit der App las­sen sich vor­ge­fer­tig­te oder indi­vi­du­ell zusam­men­ge­stell­te Work­outs nut­zen, um gezielt an Schwä­chen zu arbei­ten oder etwa in sie­ben Wochen den Bizeps zu defi­nie­ren. Die mit mehr als 1.300 Übun­gen umfang­rei­che Daten­bank umfasst sowohl Gerä­te- als auch Eigen­ge­wichts­übun­gen, deren Aus­füh­rung anhand von klei­nen Ani­ma­tio­nen und Schritt-für-Schritt-Anlei­tun­gen erklärt wird. Der Trai­nings­fort­schritt lässt sich anhand von Berich­ten ver­fol­gen und in der eng­lisch­spra­chi­gen JEFIT-Com­mu­ni­ty tei­len. Ein­zi­ger Wer­muts­trop­fen der App: Die deut­sche Über­set­zung lässt sprach­lich zu wün­schen übrig. Wer über eng­li­sche Sprach­kennt­nis­se ver­fügt, instal­liert bes­ser gleich die Ori­gi­nal­ver­si­on auf sei­nem Smartphone.

Down­load der JEFIT-App kos­ten­los bei Goog­le Play.

Mit dem Smart­phone effek­tiv die Fit­ness verbessern

Fit­ness- und Sport-Apps für Android-Smart­phones unter­stüt­zen dich dabei, dich zu bewe­gen und dei­ne Gesund­heit zu för­dern. Ob als digi­ta­le Schritt­zäh­ler oder aus­ge­klü­gel­te Trai­nings­auf­zeich­nungs- und -ana­ly­se­pro­gram­me, die Apps beglei­ten, moti­vie­ren und lei­ten dich beim Lau­fen, Rad­fah­ren oder Indoor-Work­out an. Rang­lis­ten und Com­mu­ni­ty-Funk­tio­nen ermög­li­chen den Ver­gleich mit ande­ren Sport­ler*innen und hel­fen dir, am Ball zu blei­ben. So macht das Trai­ning mehr Spaß und lässt sich geziel­ter verfolgen.

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