Das für April erwar­te­te Creators Update für Win­dows 10 ver­spricht umfas­sen­de Ver­bes­se­run­gen. Vor allem die Pri­vat­sphä­re-Ein­stel­lun­gen des Betriebs­sys­tems sol­len ange­passt wer­den. Nun kam her­aus, dass künf­tig offen­bar eine auto­ma­ti­sche Abmel­dung erfol­gen kann, wenn der Benut­zer sich von sei­nem PC ent­fernt.

Die neue Dyna­mic-Lock-Funk­ti­on soll den inter­nen Arbeits­ti­tel “Win­dows Good­bye” tra­gen, berich­tet windowscentral.com. Bis­her bie­tet Win­dows 10 Benut­zern unter dem Namen “Win­dows Hel­lo” nur die Mög­lich­keit, sich mit Hil­fe einer gesichts­er­ken­nen­den Kame­ra oder per Fin­ger­ab­druck ohne ein Kenn­wort ein­zu­log­gen.

Bild­schirm vor neu­gie­ri­gen Augen schüt­zen

“Win­dows Good­bye” dürf­te vor allem für User inter­es­sant sein, die auf ihrem PC oft mit sen­si­blen Daten umge­hen und ihren Arbeits­platz immer mal wie­der ver­las­sen müs­sen. Mit der neu­en Funk­ti­on wäre der Bild­schirm vor zu neu­gie­ri­gen Augen auch dann geschützt, wenn der Benut­zer ver­gisst, sich manu­ell abzu­mel­den oder ihm die­se Pro­ze­dur zu müh­se­lig ist. Ohne die Dyna­mic-Lock-Funk­ti­on wird der Bild­schirm frü­hes­tens nach einer Minu­te auto­ma­tisch gesperrt – je nach Ein­stel­lung.

Wie das Gan­ze tech­nisch funk­tio­nie­ren wird, ist noch unklar. Als wahr­schein­lich gilt jedoch, dass auch “Win­dows Good­bye” auf Kame­ra und Sen­so­ren basiert. Zudem wird der Benut­zer die Mög­lich­keit haben, die Ein­stel­lung zu per­so­ni­fi­zie­ren, sodass der auto­ma­ti­sche Logout nicht zu einer ner­vi­gen, weil unge­woll­ten Ange­le­gen­heit ver­kommt.

Dar­über hin­aus sol­len Nut­zer mit dem Creators Update ganz ein­fach Zugriff auf sämt­li­che Pri­vat­sphä­re-Optio­nen erhal­ten. Schon bei der Instal­la­ti­on von Win­dows 10 besteht die Mög­lich­keit, die Daten­schutz-Ein­stel­lun­gen nach den eige­nen Wün­schen fest­zu­le­gen.

Neben den Ein­stel­lun­gen zur Pri­vat­sphä­re setzt das Update einen Schwer­punkt auf die Erschaf­fung von räum­li­chen Inhal­ten für jeder­mann, zudem sol­len auch Gamer auf ihre Kos­ten kom­men.