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Smartphones

Hua­wei will ers­tes “ech­tes” falt­ba­res Smart­pho­ne präsentieren

Huawei könnte schon im kommenden Jahr ein faltbares Smartphone präsentieren.

Falt­ba­re Smart­pho­nes sind der letz­te Schrei – nun will auch Hua­wei auf die­sen Zug auf­sprin­gen. Dabei ent­wi­ckeln die Chi­ne­sen ein ein­zi­ges gro­ßes Dis­play, das beim Aus­ein­an­der­klap­pen kei­ne Lücke in der Mit­te auf­weist. Die bis­he­ri­gen Lösun­gen der Kon­kur­renz set­zen noch auf zwei Screens, die dann in aus­ge­fal­te­tem Zustand immer noch von einem Rah­men getrennt sind.

Der chi­ne­si­sche Smart­pho­ne-Her­stel­ler Hua­wei ent­wi­ckelt ein falt­ba­res Smart­pho­ne – das berich­tet zumin­dest CNET unter Beru­fung auf ein Inter­view mit Hua­wei-CEO Richard Yu. Dort bestä­tigt der Fir­men­boss, dass sein Unter­neh­men ein sol­ches Han­dy nicht nur in Pla­nung hat, son­dern sogar schon ein Pro­to­typ exis­tie­re. Die Tech­nik müs­se aller­dings noch aus­ge­feilt wer­den. Den­noch sei ein Erschei­nen im kom­men­den Jahr denkbar.

Falt­ba­re Smart­pho­nes könn­ten der Trend schlecht­hin im Jahr 2018 wer­den. Kürz­lich war das ZTE Axon M erschie­nen, das ers­te Klapp-Han­dy mit zwei Dis­plays über­haupt. Und auch Sam­sung arbei­tet mit Nach­druck an einem sol­chen Gerät, das im nächs­ten Jahr – unter Umstän­den als Teil der Note-Serie – für einen star­ken Abver­kauf sor­gen soll.

Hua­wei will Lücke zwi­schen den Dis­plays loswerden

Deren Über­le­gun­gen gehen aber offen­bar in die glei­che Rich­tung, die auch ZTE ein­ge­schla­gen hat: Ein auf­klapp­ba­res Han­dy, das dann zwei von­ein­an­der getrenn­te Screens auf­weist, die von einem Rah­men getrennt sind. Die Inhal­te gehen dann inein­an­der über, ähn­lich wie das bei zwei PC-Moni­to­ren funk­tio­niert, die an einen Com­pu­ter ange­schlos­sen sind.

Für Yu ist die­se Tech­nik aller­dings kei­ne Opti­on, er will die Lücke zwi­schen den bei­den Dis­plays auf jeden Fall ver­schwin­den las­sen. Doch die­se Idee las­se sich nicht so ein­fach umset­zen. Die Dis­play-Tech­no­lo­gie müs­se dafür fle­xi­bler werden.

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