Erblickt das lang erwartete Samsung Galaxy X in einem Monat endlich das Licht der Öffentlichkeit? Mit einer Plakataktion schüren die Südkoreaner das Gerücht, dass sie das Falt-Smartphone am 20. Februar präsentieren. Doch der ist bereits für das Galaxy S10 reserviert. Werden etwa beide Modelle zu sehen sein?

Eine „aufregende Zukunft“ sollen sie anteasern, eine „kühne neue Vision für die Marke Galaxy, die die Smartphone-Innovation in den nächsten 10 Jahren und darüber hinaus vorantreiben wird.“ Mit diesen markigen Sprüchen beschreibt Samsung eine Plakataktion, die derzeit in Paris zu sehen ist. Dort hängen derzeit mehrere Werbetafeln rund um den Place de la Concorde. Der in Hangeul – den koreanischen Buchstaben – geschriebene Text verkündet: „Die Zukunft entfaltet sich“ und „20. Februar.“

Die Gerüchteküche wartet schon lange

Entfalten? Das Wort lässt aufhorchen. Und heizt die Gerüchteküche kräftig an. Schließlich wartet man dort schon seit einer gefühlten Ewigkeit auf das erste faltbare Samsung-Smartphone, das mal als Galaxy X, mal als Galaxy F gehandelt wird. Bereits im Herbst 2017 kündigte Mobilsparten-Chef DJ Koh, das Falt-Handy an – für 2018. Ein Jahr weiter und unzählige Leaks später könnte es nun also so weit sein.

Doch es ist nicht auszuschließen, dass Samsung hier auch nur einen besonderen Marketing-Trick anwendet. Denn der Termin 20. Februar ist nicht neu. Vor wenigen Tagen erst hatten die Südkoreaner offiziell für diesen Tag das Unpacked-Event für das Galaxy S10 verkündet. Soll die Aussicht auf das Galaxy X zusätzliche Aufmerksamkeit für das neueste Flaggschiff generieren?

Doch kein Schaukampf der Top-Modelle?

Zumindest sind Zweifel angebracht, dass Samsung tatsächlich gleich beide Modelle präsentiert. Denn dann bestünde die Gefahr, dass das eine das andere in den Schatten stellt. Für das Galaxy X bliebe immer noch immer noch genug Zeit – und genug Publikum – auf dem MWC, der eine Woche später in Barcelona beginnt. Erst recht, wenn das Galaxy X wie vermutet zunächst nur für eine kleine Zielgruppe gedacht ist – und entsprechend viel kostet.