AKTIVITÄTEN in Hamburg

Von Museen über Parkanlagen bis hin zu Vergnügungsparks, Hamburgs vielzählige Freizeitmöglichkeiten lassen keine Langeweile aufkommen.

Informationen in kürze:

Erlebnis & Sport - Ob ein entspannter Abend im Holthusenbad oder ein actionreicher Nachmittag im Indoor-Spielplatz rabatzz! - Hamburg bietet zahlreiche Möglichkeiten für die Freizeitgestaltung.

Plätze & Anlagen - Wer den Tag lieber in einem der zahlreichen Grünanlagen verbringen möchte oder durch die angesagten Szeneviertel der Stadt schlendern will, wird hier sicher fündig.

Geschichte, Kunst & Kultur - Hamburg hat natürlich auch eine Vielzahl an Freizeitmöglichkeiten rund um das Thema "Geschichte, Kunst & Kultur" zu bieten - so zum Beispiel Europas einziges Schiffstheater oder die größte Modeleisenbahnanlage der Welt.

Erleb­nis & Sport Akti­vi­tä­ten

Tier­park Hagen­beck

2007 fei­er­te der Tier­park Hagen­beck bereits sein 100-jäh­ri­ges Jubi­lä­um. Mit den meis­ten Besu­chern gilt er als belieb­tes­te Frei­zeit­ein­rich­tung der Han­se­stadt.

Tierpark Hagenbeck Hamburg

Ham­burg Tier­park Hagen­beck

Eine der bekann­tes­ten Bewoh­ne­rin­nen des Tier­parks war sicher­lich das Wal­ross Ant­je, das als Mas­kott­chen des NDR eini­ge Berühmt­heit erlang­te. Das 27-jäh­ri­ge Tier ver­starb 2003. Als 2012 das neue Eis­meer eröff­net wur­de, zogen erneut Wal­ros­se im Tier­park ein — die ein­zi­gen in Deutsch­land. Somit war es eine klei­ne Sen­sa­ti­on, als 2014 zum ers­ten Mal in Deutsch­land ein Baby­wal­ross das Licht der Welt erblick­te. Besu­cher, die eigens für den Besuch im Tier­park und dem anlie­gen­den Tro­pen-Aqua­ri­um nach Ham­burg rei­sen, haben die Mög­lich­keit im Lind­ner Park-Hotel Hagen­beck ein­zu­che­cken – es ist das ers­te und ein­zi­ge Tier­park-The­men­ho­tel in Deutsch­land.

 

Fun Fact: Das Stan­des­amt Eims­büt­tel bie­tet eine Hoch­zeit zwi­schen den Tie­ren im Frei­zeit­park an.

 

Mil­l­ern­tor-Sta­di­on

Das Mil­l­ern­tor-Sta­di­on ist weit über die Stadt­gren­zen bekannt. Nach einem schritt­wei­sen Umbau des Sta­di­ons von 2006 bis 2015 umfasst die Spiel­stät­te des FC St. Pau­li knapp über 29.000 Plät­ze.

Millerntorstadion Hamburg

Mil­l­ern­tor­sta­di­on in Ham­burg Sankt Pau­li

Als legen­där gel­ten die Heim­spie­le des Ver­eins. 10 Minu­ten vor Anpfiff ertönt weder Musik noch Wer­bung durch die Sta­di­on­laut­spre­cher, damit sich die Zuschau­er mit Fan­ge­sän­gen auf das Spiel ein­stim­men kön­nen. Beim Ein­lau­fen der Mann­schafft erklingt Hells Bells der Band AC/DC.  Das Sta­di­on befin­det sich auf dem Hei­li­gen­geist­feld und somit im Gegen­satz zu vie­len ande­ren Sta­di­en im Pro­fi­fuß­ball zen­tral in der Stadt. Sein Name ist auf die Tat­sa­che zurück­zu­füh­ren, dass sich das Sta­di­on in der Nähe des ehe­ma­li­gen Ham­bur­ger Stadt­tors Mil­l­ern­tor befin­det.
Was kaum einer weiß: das Sta­di­on war die ers­te Spiel­stät­te, in der jeg­li­che faschis­ti­sche oder ras­sis­ti­sche Paro­len ver­bo­ten wur­den. Glei­ches gilt für die Klei­der­mar­ke „Thor Stei­nar“, die in der rechts­ex­tre­men Sze­ne bekannt ist. Das Label ist eben­falls im Bun­des­tag unter­sagt.
Ein jähr­lich wie­der­keh­ren­des Event ist der „Tag der Legen­den“. Bei dem Bene­fiz-Spiel tritt das Team Ham­burg, bestehend aus ehe­ma­li­gen Spie­lern des FC St. Pau­li und dem HSV, gegen das Team Deutsch­land an, bestehend aus Ex-Natio­nal- und Bun­des­li­ga­spie­lern.

Fun Fact: Das Mil­l­ern­tor-Sta­di­on erhielt die Aus­zeich­nung „tier­freund­lichs­tes Fuß­ball­sta­di­on“. Grund dafür ist das gro­ße Ange­bot an vega­nen und vege­ta­ri­schen Gerich­ten.

 

HSV Sta­di­on

Das Volks­park­sta­di­on ist Hei­mat des Fuß­ball­ver­eins HSV. Die Spiel­stät­te befin­det sich im Alto­na­er Volks­park und war u.a. Aus­tra­gungs­ort der Fuß­ball-WM 1974 und 2006 sowie der Euro­pa­meis­ter­schaft 1988.

HSV Stadion

Volks­park­sta­di­on Ham­burg

Das Sta­di­on mach­te ins­be­son­de­re durch zahl­rei­che Namens­än­de­run­gen in der Ver­gan­gen­heit auf sich auf­merk­sam. So wech­sel­te es seit 2001 gan­ze vier Mal sei­nen Namen und hieß zwi­schen­zeit­lich AOL Are­na, HSH Nord­bank und Imtech Are­na. Wäh­rend der WM 2006 muss­te es dann kurz­zei­tig auf den Namen „Fifa WM-Sta­di­on Ham­burg“ umbe­nannt wer­den, da kei­ne Fremd­spon­so­ren durch den Fuß­ball-Welt­ver­band zuge­las­sen sind. Erst am 1. Juli 2015 wur­de es dann wie­der auf sei­nen alten Namen Volks­park­sta­di­on getauft. Die Spiel­stät­te umfasst Platz für etwa 57.000 Zuschau­er und steht neben den Fuß­ball­spie­len auch für Groß­ver­an­stal­tun­gen zur Ver­fü­gung. So tra­ten hier u.a. schon die Rol­ling Stones, Bon Jovi oder Depe­che Mode auf.

 

Air­bus­ge­län­de

Airbusgelände Hamburg

Ham­burg Fin­ken­wer­der A380 ist gelan­det

10 Kilo­me­ter Luft­li­nie west­lich des Ham­bur­ger Zen­trums trifft man auf den Flug­ha­fen Ham­burg-Fin­ken­wer­der. Das dor­ti­ge Air­bus-Betriebs­ge­län­de ist ein Son­der­lan­de­platz für Test-und Aus­lie­fe­rungs­flü­ge. Täg­lich lan­den und star­ten dort ca. 15 Flug­zeu­ge.

Air­bus bie­tet allen Inter­es­sier­ten des Flug­zeug­baus Füh­run­gen über das Werks­ge­län­de an. Das Gelän­de hat eine kaum vor­stell­ba­re Grö­ße von fast 500 Fuß­ball­fel­dern, auf dem in rie­si­gen Mon­ta­ge­hal­len die Pas­sa­gier­flug­zeu­ge her­ge­stellt wer­den. In zwei­ein­halb­stün­di­gen Tou­ren erfah­ren die Besu­cher wie die Flug­zeu­ge aus Mil­lio­nen von Ein­zel­tei­len zusam­men­ge­baut wer­den sowie alle Infor­ma­tio­nen zum Stand­ort Fin­ken­wer­der, der mitt­ler­wei­le zu den welt­weit bekann­tes­ten Luft­fahrt­zen­tren zählt.

 

Hamburger Hafen

Vor der Cap San Die­go auf der Elbe

Elb­fahr­ten

Die Elbe trägt maß­geb­lich zum mari­ti­men Flair Ham­burgs bei. Sie ver­bin­det die Nord­see mit der Han­se­stadt und ist bei Tou­ris­ten sowie Ein­hei­mi­schen für Spa­zier­gän­ge am Elb­strand oder Hafen­rund­fahr­ten sehr beliebt.

Besu­cher, die nicht nur die vor­bei­zie­hen­den Con­tai­ner­schif­fe von Land aus betrach­ten wol­len, kön­nen sich für eine Hafen­rund­fahrt ent­schei­den. Beson­ders beliebt ist die HADAG-Linie 62, die von den Lan­dungs­brü­cken aus­ge­hend am Fisch­markt und dem Dock­land vor­bei bis nach Fin­ken­wer­der führt.

 

 

Indoor Spielplatz Rabatzz in Hamburg

Indoor Spiel­platz Rabatzz in Ham­burg Eidels­tedt

rabatzz! und Schwarz­licht­vier­tel

Viel los ist im rabatzz!, der größ­ten Indoor-Spiel­wie­se in Ham­burg. Dort kann man sich auf einer Flä­che von rund 3.500m² aus­to­ben.

Wer denkt, dass der Indoor-Spiel­platz nur etwas für die Klei­nen ist, liegt falsch. Das rabatzz! bie­tet allen Jung­ge­blie­ben­den ein etwas ande­res After-Work Ver­gnü­gen. Jeden ers­ten und drit­ten Don­ners­tag im Monat öff­net der Indoor-Spiel­platz für alle über 18-Jäh­ri­gen. Zum abend­li­chen Aus­powern wer­den Cock­tails ser­viert. Zudem kön­nen Eltern in der Eltern-Lounge ent­span­nen, wäh­rend sich ihre Klei­nen aus­to­ben. Bei der „Lan­gen Nacht der Kur­zen“, die jeden 2. Sams­tag im Monat statt­fin­det, kön­nen die Kids zudem an einem Indoor-Camp teil­neh­men.

Mit dem Schwarz­licht­vier­tel befin­det sich eine wei­te­re Indoor-Attrak­ti­on direkt neben­an. Hier wird Euch ein Frei­zeit­an­ge­bot etwas ande­rer Art gebo­ten. So befin­den sich in der fan­ta­sie­vol­len Schwarz­licht­welt u.a. eine Schwarz­licht-Mini­golf­an­la­ge oder auch ein Laser-Par­cours.

 

Hol­thu­sen­bad

Wer eine ganz beson­de­re Art der Aus­zeit sucht, ist im Spa‑, Sau­na- und Bade­tem­pel Hol­thu­sen­bad gut auf­ge­ho­ben. Es zählt zu den ältes­ten Bädern Deutsch­lands, die noch heu­te in Betrieb sind.

Holthusenbad in Eppendorf

Hol­thu­sen­bad in Eppen­dorf

Das aus dem Jahr 1914 stam­men­de Bad ist durch sei­nen his­to­ri­schen Stil geprägt. Man gelangt über eine impo­san­te Frei­trep­pe in die Emp­fangs­hal­le des Bades. Es ver­fügt über zwei his­to­ri­sche Schwimm­hal­len sowie ein Außen­be­cken. Auf der Gale­rie befin­den sich u.a. sechs unter­schied­li­che Dampf­bä­der und eine über 900m² gro­ße Sau­na­land­schaft. Ein ganz beson­de­res High­light ist das jeden Frei­tag­abend statt­fin­den­de Cand­le-Light-Schwim­men. Wer sich in die­ser his­to­ri­schen Kulis­se ent­span­nen möch­te, fin­det das Hol­thu­sen­bad im Stadt­teil Ham­burg-Eppen­dorf nahe der U‑Bahn-Sta­ti­on Kel­ling­hu­sen­stra­ße.

 

 

 

Frei­bad Fin­ken­wer­der

Im Som­mer steht man vor zahl­rei­chen Mög­lich­kei­ten, wenn man sich im küh­len Nass erfri­schen will. Das Frei­bad Fin­ken­wer­der sticht hier­bei beson­ders her­aus, denn sowohl vom Was­ser als auch von der Lie­ge­wie­se bie­tet es eine ein­ma­li­ge Sicht auf die Elbe und die vor­bei­fah­ren­den Schif­fe.

Freibad Finkenwerder und die Elbe

Frei­bad Fin­ken­wer­der und die Elbe

Die Fahrt zum Frei­bad ist schon ein High­light für sich: mit der Fähr­li­nie 62 gelangt man von den Lan­dungs­brü­cken nach Fin­ken­wer­der. 20 Minu­ten dau­ert die Fahrt dort­hin. Wer sich neben dem Schwim­men und Fau­len­zen sport­lich betä­ti­gen möch­te, hat die Aus­wahl zwi­schen Tisch­ten­nis, Beach­vol­ley­ball, Fuß­ball und Bas­ket­ball.

 

 

Ham­bur­ger Dom       

Bei dem Ham­bur­ger Dom han­delt es sich mit ins­ge­samt drei Ver­an­stal­tun­gen um Nord­deutsch­lands größ­tes als auch längs­tes Volks­fest. Den Besu­chern ste­hen mehr als 260 Schau­stel­ler sowie ca. 110 Gas­tro­no­mie­be­trie­be zur Aus­wahl.

Hamburg Heiligengeistfeld DOM

Ham­burg Hei­li­gen­geist­feld DOM

Das Volks­fest fin­det drei­mal im Jahr mit dem Früh­lings­fest im März, dem Som­mer-Dom (Hum­mel­fest) sowie dem Win­ter-Dom (Dom-Markt) auf dem Hei­li­gen­geist­feld statt. Alle Ver­an­stal­tun­gen dau­ern ca. vier Wochen und zie­hen Mil­lio­nen von Besu­chern an. Ursprüng­lich zogen die Händ­ler und Schau­stel­ler durch die Stadt­tei­le um sich dann auf die ver­schie­de­nen Markt­plät­ze zu ver­tei­len. Wegen des Ham­bur­ger „Schiet­wet­ters“ wur­de ihnen 1337 der Mari­en-Dom als Auf­ent­halts­ort geneh­migt. Erst Ende des 19. Jahr­hun­derts wur­de ihnen der jet­zi­ge Stand­ort zuge­spro­chen.

 

© JUMP House / Anna-Lena Ehlers

© JUMP House / Anna-Lena Ehlers

JUMP House

Der Tram­po­lin­park JUMP House hat das gute alte Tram­po­lin neu ent­deckt. Auf einer Sprung­flä­che von 1.600 m² kom­men Groß und Klein auf 70 Tram­po­li­nen hoch hin­aus!
In drei 3D-Are­nen mit Wand- und Boden­tram­po­li­nen kann man sich beim Game­JUMP spie­le­risch aus­le­ben und Völ­ker­ball auf eine ganz ande­re Art erle­ben. Ein neu­es Gefühl der Schwe­re­lo­sig­keit bie­tet der Foam­JUMP, in dem man sicher in einem mit 6000 Schaum­stoff­wür­feln gefüll­ten Becken lan­det. Neu­er­dings kön­nen zudem klei­ne Gla­dia­to­ren in der Batt­le­Box auf einem Bal­ken über einer Schaum­stoff­gru­be gegen­ein­an­der antre­ten. Wenn die Eltern mal kei­ne Lust auf Jum­pen haben, kön­nen sie ihren Kin­dern bei Snacks und Geträn­ken in der JUMP Lounge beim Sprin­gen zugu­cken.
Tol­les Extra: Im JUMP House kön­nen Kin­der ihren Geburts­tag fei­ern und sich zusam­men mit ihren Par­ty­gäs­ten rich­tig aus­to­ben. Zur Stär­kung gibt es Piz­za und Geträn­ke und natür­lich jede Men­ge Spaß.

 

Hamburg Dungeon Speicherstadt

© Ham­burg Dun­ge­on

Ham­burg Dun­ge­on

Gru­sel­fans auf­ge­passt: Im Ham­burg Dun­ge­on erlebt man Ham­burgs Geschich­te ein­mal auf eine ganz ande­re Art und Wei­se. Pro­fes­sio­nel­le Schau­spie­ler beglei­ten die Besu­cher auf einer unter­halt­sa­men 90-minü­ti­gen Rei­se durch über 600 Jah­re gru­se­li­ger Ham­burg-Geschich­te und bin­den sie aktiv in die his­to­ri­schen Ereig­nis­se ein – Lacher eben­so garan­tiert wie kal­te Schau­er über den Rücken.
Steigt ein in den Fahr­stuhl des Grau­ens und begeg­net in 13 inter­ak­ti­ven Shows düs­te­ren Gestal­ten wie Plün­de­rern beim gro­ßen Brand oder dem See­räu­ber Stör­te­be­ker. Adre­na­lin­fans kom­men in zwei Fahr­ge­schäf­ten auf Ihre Kos­ten. Klei­ner Tipp: Wer sein Ticket im Vor­aus online kauft, spart bis zu 40 Pro­zent. Der etwas ande­re Fami­li­en­aus­flug wird nicht nur Mama und Papa zum Schrei­en brin­gen. Ach­tung: Sich rich­tig fürch­ten dür­fen nur Kin­der ab 10 Jah­ren.

 

BallinStadt Auswanderermuseum

© Ball­in­Stadt Aus­wan­derer­mu­se­um

Ball­in­Stadt Aus­wan­derer­mu­se­um

Mit dem Schiff zum Muse­um? Kein Pro­blem. Ein Erleb­nis für die gan­ze Fami­lie bie­tet das Erleb­nis­muse­um Ball­in­Stadt, wel­ches mit der Bar­kas­se ab Lan­dungs­brü­cken ange­fah­ren wer­den kann.

Albert Bal­lin, Chef der HAPAG, grün­de­te 1901 die Aus­wan­derer­hal­len. Was vie­le Ham­bur­ger gar nicht wis­sen: Anfang des 19. Jhd. nah­men rund 5 Mio. Men­schen den Weg über Ham­burg um ihr Glück in Über­see zu fin­den. Auch des­halb wird die­ser his­to­ri­sche Ort als Port of Dreams bezeich­net. Die Geschich­ten der Men­schen, die auf eine bes­se­re Zukunft hoff­ten, wer­den ein­drucks­voll und anschau­lich durch inter­ak­ti­ve Ele­men­te und his­to­ri­sche Expo­na­te erzählt. Das Muse­um wid­met sich Fra­gen rund um das Aben­teu­er Aus­wan­de­rung: War­um muss­ten Leu­te ihre Hei­mat ver­las­sen? Wel­che Stra­pa­zen muss­ten sie auf sich neh­men? Und haben sie ihr Glück gefun­den? Ergänzt wird das his­to­ri­sche Muse­um durch span­nen­de Son­der­aus­stel­lun­gen über Ham­burg und die Welt. Als beson­de­res High­light kann man zusam­men mit sei­nen Kin­dern im Fami­li­en­for­schungs­zen­trum auf inter­ak­ti­ve Suche nach Fami­li­en­mit­glie­dern gehen, die aus­ge­wan­dert sind.

 

© G2 Baraniak

© G2 Bara­ni­ak

Dia­log im Dun­keln

Bei die­sem Aus­flug müs­sen Erwach­se­ne und Kin­der ihren Hör- und Tast­sinn akti­vie­ren und unter Beweis stel­len. Dia­log im Dun­keln ist eine Aus­stel­lung, in der man zusam­men mit der gan­zen Fami­lie das Unsicht­ba­re ent­de­cken kann.

In völ­lig abge­dun­kel­ten Räu­men zei­gen Blin­de Sehen­den, wie man sich ohne Augen­licht ori­en­tiert. Aus­ge­stat­tet mit einem Blin­den­stock füh­ren seh­be­hin­der­te Men­schen klei­ne Besu­cher­grup­pen durch die Aus­stel­lung. Dort kön­nen All­tags­si­tua­tio­nen wie z.B. der Spa­zier­gang durch den Park, das Über­que­ren der Stra­ße oder das Fah­ren mit einem Schiff in kom­plet­ter Dun­kel­heit erfah­ren wer­den.

Wer spä­ter noch Lust auf eine Rei­se durch die Welt der Stil­le hat, der kann den Dia­log im Stil­len besu­chen. Im Sep­tem­ber 2014 öff­ne­te die Aus­stel­lung ihre Türen, die sich an das Kon­zept des Dia­logs im Dun­keln anlehnt. Gehör­lo­se Men­schen füh­ren die Besu­cher durch schall­iso­lier­te Räu­me und zei­gen wie man sich nur mit Hil­fe von Hand­zei­chen, Kör­per­spra­che und Gesichts­aus­drü­cken ver­stän­di­gen kann.

 

© INDOO Spielwerk Betriebs GmbH und Co. KG

© INDOO Spiel­werk Betriebs GmbH und Co. KG

Klet­ter­wald Ham­burg

Action pur und viel fri­sche Luft bie­tet der Hoch­seil­gar­ten in Ham­burg-Volks­dorf. Mit­ten in der Natur heißt es auf sie­ben Par­cours Klet­tern was das Zeug hält. Kin­der aber auch Erwach­se­ne kön­nen hier an ihre Gren­zen gehen und sich sport­lich betä­ti­gen.
Klet­ter­gur­te und Sicher­heits­hel­me gibt es vor Ort und auch das geschul­te Per­so­nal steht jeder­zeit hilfs­be­reit zur Ver­fü­gung. Falls Mama und Papa sich in der Höhe nicht so wohl füh­len, kön­nen sie den Kin­dern kos­ten­frei von unten aus zuschau­en. Die­ses gilt aller­dings erst für Kin­der ab 10 Jah­ren, für Jün­ge­re ist eine Begleit­per­son erfor­der­lich.
Tipp: Um War­te­zei­ten zu ver­mei­den, emp­fiehlt sich eine Reser­vie­rung. Ach­tung: Man muss min­des­tens 1,10 Meter groß sein, um den Par­cours zu durch­klet­tern. Der Besuch im Klet­ter­wald ist wet­ter­ab­hän­gig. Bei Sturm oder Gewit­ter kann nicht geklet­tert wer­den. Im Win­ter schließt der Klet­ter­wald sei­ne Türen. Und nun: Gur­te fest­schnal­len und ab in die Baum­kro­nen!

 

Ausflugsziel Altes Land

Aus­flugs­ziel Altes Land

Altes Land

Für eine klei­ne Aus­zeit mit der gan­zen Fami­lie bie­tet sich das Alte Land an. Süd­lich der Elbe, zwi­schen Ham­burg und Nord­see, gilt es als größ­tes geschlos­se­nes Obst­an­bau­ge­biet in Deutsch­land.
Das Alte Land ist über die Stadt­gren­zen hin­aus bekannt für die all­jähr­li­che Obst­ern­te sowie die bis in den Herbst statt­fin­den­den Ern­te­fes­te. Unge­fähr 10.500 Hekt­ar Land wer­den für den Obst­an­bau genutzt. Tra­di­tio­nell wer­den hier neben Äpfeln auch Kir­schen, Bir­nen und Zwetsch­gen gepflückt. Abseits des Groß­stadt­tru­bels gilt das Alte Land als belieb­tes Aus­flugs­ziel für die gan­ze Fami­lie. Das weit­läu­fi­ge Anbau­ge­biet eig­net sich an son­ni­gen Tagen her­vor­ra­gend für Rad­tou­ren und lan­ge Spa­zier­gän­ge. Klei­ne Hof­lä­den laden zu Zwi­schen­stopps ein. Eini­ge von ihnen bie­ten sogar Fahr­ten mit dem Apfel­kis­ten­ex­press an.
Ob die Blü­ten­pracht in den ers­ten war­men Früh­lings­ta­gen genie­ßen oder die letz­ten Son­nen­strah­len zur Ern­te­zeit im gol­de­nen Herbst ein­fan­gen – hier heißt es raus in die Natur und ab auf’s Land!

 

© jumicar.com

© jumicar.com

Jumi­car-Ham­burg

Bei Jumi­car lau­tet das Prin­zip „Fahr­spaß mit Lern­ef­fekt“. Hier kön­nen Kin­der ab einem Alter von 6 Jah­ren mit motor­be­trie­be­nen Mini­au­tos ein Gelän­de mit Ampeln und Ver­kehrs­zei­chen abfah­ren.
Auf die­se Art sol­len die klei­nen Fah­rer spie­le­risch ein rich­ti­ges Ver­hal­ten im Stra­ßen­ver­kehr erler­nen. Geschul­tes Per­so­nal ver­folgt das Gesche­hen auf den Stra­ßen, sodass die Kin­der nicht nur fit für den Ver­kehr gemacht wer­den, son­dern auch einen rück­sichts­vol­len Umgang erfah­ren. So wird auf eine tol­le Art Frei­zeit­spaß mit Ler­nen ver­bun­den. Für Kin­der ab 10 Jah­ren wird zusätz­lich eine For­mel 1‑Bahn ange­bo­ten und ab 12 Jah­ren haben die Kids die Mög­lich­keit exklu­siv in Ham­burg die Stre­cke mit den neu­en Nine­bot-Ones zu tes­ten.

 

Eislaufbahn Planten un Blomen

Ⓒ INDOO Spiel­werk Betriebs GmbH und Co. KG

Roll­schuh- und Eis­lauf­bahn Plan­ten un Blo­men

Plan­ten un Blo­men bie­tet nicht nur groß­flä­chi­ge Grün­an­la­gen und all­abend­li­che Was­ser­licht­spie­le. Rund geht’s auf der 4.3000 Qua­drat­me­ter gro­ßen Roll­schuh­bahn, die Groß und Klein zum Ska­ten ein­lädt.
Hier ist das gan­ze Jahr etwas los: Von Anfang April bis Ende Okto­ber kann man täg­lich von 9 bis 21 Uhr kos­ten­los sei­ne Run­den dre­hen. Die rest­li­che Zeit des Jah­res ver­wan­delt sich die Roll­schuh­bahn in Deutsch­lands größ­te Open-Air Eis­bahn.

 

 

Plät­ze & Anla­gen

Hamburg Schulterblatt Schanzenviertel

Ham­burg Schul­ter­blatt Schan­zen­vier­tel

Schan­zen­vier­tel

Das Sze­ne­vier­tel, auch Schan­ze genannt, liegt süd­west­lich des Stern­schan­zen­parks und ist beson­ders bei jun­gen Leu­ten mit sei­nen zahl­rei­chen Cafés, Shops und Knei­pen ange­sagt.

Vie­le Par­ty­gän­ger schät­zen die beson­de­re Atmo­sphä­re der Schan­ze, die im Gegen­satz zur Ree­per­bahn nicht ganz so tou­ris­tisch wirkt. Das jähr­lich statt­fin­den­de Schan­zen­fest bekam in den ver­gan­ge­nen Jah­ren ver­mehrt media­le Auf­merk­sam­keit. Bei dem links-alter­na­ti­ven Fest, das neben einem gro­ßen Floh­markt Live Musik und Stra­ßen­künst­ler zu bie­ten hat, kam es zu  teils star­ken Aus­schrei­tun­gen.

Die Blog­ge­rin Ilka von „Lil­li & Luke“ hat ganz in der Nähe der Schan­ze ihre Lieb­lings­lo­ca­ti­on gefun­den. Wo genau das ist, erfahrt Ihr in ihrem Blog­ger­bei­trag.

 

Hamburg Karolinenviertel

Ham­burg Karo­li­nen­vier­tel

Karo­li­nen­vier­tel

Das Karo­vier­tel, wie es von den meis­ten genannt wird, gilt neben der Schan­ze als wei­te­res Sze­ne­vier­tel der Stadt. Das Vier­tel, das zwi­schen St. Pau­li und der Stern­schan­ze liegt, ist beson­ders wegen sei­ner sty­li­schen Mode­ge­schäf­te und gemüt­li­chen Cafés beliebt.

War­um Ste­fa­nie vom mylovely­ham­burg-Blog das Karo­vier­tel so liebt, könnt Ihr in unse­ren Blog­ger-Tipps nach­le­sen.

 

Lan­ge Rei­he

Die Lan­ge Rei­he ist die zen­tral gele­ge­ne Ein­kaufs­stra­ße des Stadt­teils St. Georg.

Hamburg Sankt Georg Lange Reihe

Ham­burg Sankt Georg Lan­ge Rei­he

Sie gilt mit ihren zahl­rei­chen Cafés, klei­nen Geschäf­ten, Restau­rants und Kul­tur­ange­bo­ten als bun­te Mei­le und hat sich zudem als Ham­bur­ger Schwu­len-und Les­ben­vier­tel eta­bliert. Mehr­mals im Jahr ver­wan­delt sich die Lan­ge Rei­he in eine Par­ty-Mei­le, z.B. für den Chris­to­pher-Street Day im August oder zur „Bun­ten Lan­gen Rei­he“ im Früh­ling. Einen Bum­mel durch die Bun­te Stra­ße soll­ten Besu­cher am bes­ten am Haupt­bahn­hof begin­nen um sich dann durch die Künst­ler­ate­liers am Stra­ßen­rand sowie die ver­schie­de­nen Loka­li­tä­ten trei­ben zu las­sen.

 

 

Als­ter

Ins­ge­samt 56 Kilo­me­ter ist die Als­ter, ein Neben­fluss der Elbe, lang und fließt durch Ham­burg und Süd-Hol­stein. Der bekann­tes­te Abschnitt ist sicher­lich der Als­ter­see, der inner­halb Ham­burgs durch die Bin­nen-und Außen­als­ter gebil­det wird.

Außenalster in Hamburg am Morgen

Außen­als­ter in Ham­burg am Mor­gen

Zahl­rei­che Erho­lungs-und Frei­zeit­an­ge­bo­te machen die Als­ter zu einem belieb­ten Aus­flugs­ziel für Ein­hei­mi­sche und Tou­ris­ten. Als­ter­schiff­fahr­ten gel­ten als Klas­si­ker. Zwi­schen April und Okto­ber wer­den zahl­rei­che Fahr­ten ange­bo­ten, bei denen man an belie­bi­gen Anle­ge­stel­len aus-und zustei­gen kann. Neben den klas­si­schen Als­ter­damp­fern hat man zudem die Mög­lich­keit mit dem Solar­ka­ta­ma­ran „Als­ter­son­ne“ die Umge­bung zu erkun­den. Für all die­je­ni­gen, die sich lie­ber an Land auf­hal­ten, ist die Als­ter­wie­se Schwa­nen­wik eine gute Alter­na­ti­ve. Als Teil des Als­ter­parks bie­ten sich die Grün­flä­chen beson­ders zum Gril­len und Son­nen­ba­den an.

 

Bober­ger Dünen

Das Ham­burg viel­sei­tig ist, bewei­sen nicht zuletzt die Bober­ger Dünen – Ham­burgs letz­te Wan­der­dü­ne, umge­ben von den Wei­ten der Hei­de. Die Land­schaft ist Teil des Natur­schutz­ge­bie­tes Bober­ger Nie­de­rung.

Sanddünen bei Boberg

Sand­dü­nen bei Boberg

Das unter Natur­schutz ste­hen­de Gebiet ist beson­ders bei Spa­zier­gän­gern beliebt, die inmit­ten gro­ßer Sand- und Gras­flä­chen Erho­lung abseits der Groß­stadt suchen. Das Are­al ist Über­bleib­sel einer groß­flä­chi­gen Dünen­land­schaft, die sich vom Ber­li­ner Tor bis hin nach Ber­ge­dorf erstreck­te. Im 19. und 20. Jahr­hun­dert wur­de sie nach und nach abge­tra­gen. War­um die Bober­ger Dünen heu­te noch als letz­ter Teil die­ser Dünen­land­schaft exis­tie­ren, hat einen ganz bana­len Grund – man konn­te sich 1927 schlicht­weg auf kei­nen Sand­preis eini­gen.
Ein Teil des Dünen­ge­län­des wird heu­te als Segel­flug­platz genutzt, der angren­zen­de Bade­see ist beson­ders an war­men Som­mer­ta­gen bei vie­len Besu­chern beliebt.

 

Alto­na­er Volks­park

Die Han­se­stadt hat vie­le Grün­an­la­gen zu bie­ten, der Alto­na­er Volks­park gehört nicht unbe­dingt zu den bekann­tes­ten davon – und das obwohl er Ham­burgs größ­ter öffent­li­cher Park ist.

Eingang zum Volkspark Hamburg

Ein­gang zum Volks­park Ham­burg

Mit einer Flä­che von 205 Hekt­ar über­bie­tet der Alto­na­er Volks­park den all­seits bekann­ten Stadt­park. Ein 22 Kilo­me­ter lan­ges Wege­netz, ein­ge­bet­tet in einem groß­flä­chi­gen Wald, ermög­licht Besu­chern eine immer wech­seln­de Rou­te durch die Grün­an­la­ge. Hier trifft man auf unzäh­li­ge Freizeit‑, Bil­dungs- und Erho­lungs­mög­lich­kei­ten wie z.B. eine Mini­golf­an­la­ge, ein Hecken­thea­ter, ein Wald­lehr­pfad und selbst eine Grund­schu­le sowie ein Kin­der­heim befin­den sich auf dem Gelän­de.
Die Idee zum Park wur­de 1895 durch ein Komi­tee ins Leben geru­fen, das gegen den Frei­flä­chen­man­gel ange­hen und statt­des­sen die Gesund­heits­für­sor­ge stär­ken woll­te. Alto­na war damals stark indus­tri­ell geprägt und gehör­te zu den dicht­be­sie­dels­ten Berei­chen im Deut­schen Reich.

 

Planetarium im Hamburger Stadtpark

Pla­ne­ta­ri­um im Ham­bur­ger Stadt­park

Stadt­park

Die Park­an­la­ge mit einer Flä­che von 148 Hekt­ar befin­det sich im Stadt­teil Win­ter­hu­de. Auf der Frei­licht­büh­ne fin­det das jähr­li­che Stadt­park Open-Air statt, bei dem vie­le, auch inter­na­tio­na­le, Musik Acts über die Som­mer­mo­na­te ver­teilt auf­tre­ten.

Ins­be­son­de­re im Som­mer bie­tet der Stadt­park vie­le Mög­lich­kei­ten dem Groß­stadt­tru­bel zu ent­flie­hen: Kon­zer­te auf der Frei­licht­büh­ne, Schwim­men im Stadt­park­see, Tret­boot­fah­ren, Stand-Up-Paddling oder ein­fach mit Freun­den gril­len. Neben den ins­ge­samt 22 Kunst­wer­ken, die es zu ent­de­cken gibt, gilt das Pla­ne­ta­ri­um als Wahr­zei­chen des Parks. Es gilt welt­weit als das tech­nisch moderns­te sei­ner Art. Inter­es­sier­te wer­den sich jedoch eine Wei­le gedul­den müs­sen, da es wegen Bau­maß­nah­men bis Anfang 2017 geschlos­sen bleibt.

 

Fried­hof Ohls­dorf

Ein Fried­hof ist nicht unbe­dingt fes­ter Bestand­teil eines Städ­te­rat­ge­bers. Bei dem Fried­hof Ohls­dorf ist das anders: mit 400 Hekt­ar Flä­che ist er der größ­te Park­fried­hof welt­weit und als Land­schafts­park bei vie­len Besu­chern ein belieb­tes Aus­flugs­ziel.

Hamburg Ohlsdorfer Friedhof

Ham­burg Ohls­dor­fer Fried­hof

Der Park strahlt durch sei­ne etwa 35.000 Bäu­me, die zahl­rei­chen Wie­sen und Kanä­le einen ganz beson­de­ren Charme aus, den vie­le Besu­cher außer­halb des Tru­bels schät­zen und zur Ruhe kom­men lässt. Besu­cher kön­nen an Füh­run­gen teil­neh­men oder die Anla­ge auf eige­ne Faust erkun­den – über 80 Kilo­me­ter Weg­stre­cke kön­nen abge­lau­fen wer­den. Bei die­ser Grö­ße ver­fügt der Park sogar über eine eige­ne Post­leit­zahl. Auf der Anla­ge fin­det man u.a. meh­re­re Frei­licht­mu­se­en sowie einen Natur­lehr­pfad. Ein Spa­zier­gang lohnt sich ganz beson­ders zwi­schen Ende April und Mit­te Mai, denn dann las­sen die Rho­do­den­dron­blü­ten den Park erwa­chen.

 

Geschich­te, Kunst & Kul­tur in Ham­burg erle­ben

Cap San Die­go

Museumsschiff Cap San Diego im Hamburger Hafen

Muse­ums­schiff Cap San Die­go im Ham­bur­ger Hafen

Die Cap San Die­go ist ein Muse­ums­schiff, das im Ham­bur­ger Hafen an der Über­see­brü­cke liegt. Es gilt als welt­weit größ­tes fahr­tüch­ti­ges Muse­ums-Fracht­schiff.

Der 1961 gebau­te Stück­gut­frach­ter wur­de bis 1981 haut­säch­lich für Fahr­ten nach Süd­ame­ri­ka ein­ge­setzt. Das Beson­de­re: das mari­ti­me Denk­mal ist gleich­zei­tig ein schwim­men­des Hotel. Hier kön­nen Besu­cher in Ein­zel-oder Dop­pel­ka­bi­nen auf der Elbe näch­ti­gen. Mehr­mals im Jahr kann man zudem das Schiff in Fahrt erle­ben. Bis zu 500 Pas­sa­gie­re kön­nen dann jeden Win­kel des Schif­fes erkun­den – inklu­si­ve Maschi­nen­raum und Kom­man­do­brü­cke.

 

Muse­ums­ha­fen Oevel­gön­ne

Für Schiff­fahrts­in­ter­es­sier­te ist der Muse­ums­ha­fen Oevel­gön­ne ein Muss bei einem Besuch in der Han­se­stadt. Hier tum­meln sich mit his­to­ri­schen Boo­ten sowie Muse­ums- und Tra­di­ti­ons­schif­fen ca. 20 Schiffs-Old­ti­mer.

Museumshafen Oevelgönne in Hamburg an der Elbe

Muse­ums­ha­fen Oevel­gön­ne in Ham­burg an der Elbe

Der Muse­ums­ha­fen lässt sich the­men­ge­mäß mit der Fäh­re 62 errei­chen, Anle­ger Neumühlen/Oevelgönne. Die aus­ge­stell­ten Schif­fe stam­men über­wie­gend aus der Zeit von 1880 bis 1960 und waren für den Ham­bur­ger Hafen sowie den gesam­ten nord­deut­schen Raum von gro­ßer Bedeu­tung. Vie­le der Schif­fe wur­den auf­wen­dig restau­riert nach­dem eini­ge von ihnen als Wracks in umlie­gen­den Orten ent­deckt wur­den. Alle Was­ser­fahr­zeu­ge sind gegen­wär­tig fahr­tüch­tig, sodass Besu­cher sich gege­ben­falls auf leer­ste­hen­de Lie­ge­plät­ze im Hafen ein­stel­len müs­sen. Ein beson­de­res High­light im Muse­ums­ha­fen ist das leuch­tend rote Feu­er­schiff Elbe 3. Mitt­wochs und sams­tags wer­den Besich­ti­gun­gen auf dem ältes­ten fahr­tüch­ti­gen Feu­er­schiff ange­bo­ten, im Som­mer sind sogar Gast­fahr­ten mög­lich.

Fun Fact: Feu­er­schif­fe wer­den nicht zur Bekämp­fung von Brän­den ein­ge­setzt, son­dern wer­den als eine Art schwim­men­de Leucht­tür­me ein­ge­setzt.

 

Völkerkundliches Museum Hamburg

Völ­ker­kund­li­ches Muse­um Ham­burg

Muse­um für Völ­ker­kun­de

Eines der größ­ten Völ­ker­kun­de­mu­se­en Euro­pas fin­det man in Ham­burg. Mit über 600.000 Objek­ten und Doku­men­ten ler­nen Besu­cher dort unter dem Mot­to „ein Dach für alle Kul­tu­ren“ frem­de Län­der­wel­ten ken­nen.

Das Muse­um wur­de 1879 gegrün­det und hat es sich, als Sym­bol der Welt­of­fen­heit Ham­burgs, zur Auf­ga­be gemacht einen Treff­punkt der Kul­tu­ren zu schaf­fen. Besu­cher kön­nen sich mit der Fra­ge ihrer natio­na­len und euro­päi­schen Iden­ti­tät aus­ein­an­der­set­zen und zudem ihnen unbe­kann­te Völ­ker und deren Bräu­che ken­nen­ler­nen. Beson­ders erleb­bar wer­den die Tra­di­tio­nen frem­der Kul­tu­ren durch jähr­lich statt­fin­den­de Fes­te, dazu gehö­ren u.a. das Latein­ame­ri­ka­fest, das Japa­ni­sche Mäd­chen­fest oder der Markt der Völ­ker.

 

Deich­tor­hal­len

Mit der Hal­le für aktu­el­le Kunst und dem Haus der Pho­to­gra­fie gehö­ren die Deich­tor­hal­len zu den euro­pa­weit größ­ten Aus­stel­lungs­häu­sern für zeit­ge­nös­si­sche Foto­gra­fie und Kunst.

Außenansicht Deichtorhallen Hamburg

Deich­tor­hal­len Ham­burg

Die von 1911 bis 1914 gebau­ten Stahl­kon­struk­tio­nen dien­ten damals als Markt­hal­len, heu­te dage­gen sind sie Aus­stel­lungs­ort für inter­na­tio­na­le Groß­aus­stel­lun­gen. Wäh­rend im nörd­li­chen Gebäu­de künst­le­ri­sche Posi­tio­nen der Gegen­wart aus­ge­stellt wer­den, bie­tet die süd­li­che Hal­le inter­na­tio­na­le Wech­sel­aus­stel­lun­gen zum The­ma Foto­gra­fie an. Das Haus der Pho­to­gra­fie zählt die Samm­lung F. C. Grund­lach aus dem Bereich künst­le­ri­sche Foto­gra­fie und Mode­fo­to­gra­fie sowie das Bild­ar­chiv des Spie­gels zu sei­nen Kern­stü­cken. Die Samm­lung Falcken­berg erwei­tert mit ihren 2.000 Arbei­ten der zeit­ge­nös­si­schen Kunst das künst­le­ri­sche Ange­bot in den Phoe­nix-Hal­len in Ham­burg-Har­burg, dem drit­ten Stand­ort der Deich­tor­hal­len.

 

Maritimes Museum in Hamburg

Mari­ti­mes Muse­um in Ham­burg

Mari­ti­mes Muse­um Ham­burg

Der Kai­spei­cher B ist der ältes­te erhal­te­ne noch betrie­be­ne Spei­cher in der Hafen­Ci­ty und wur­de für das Inter­na­tio­na­le Mari­ti­me Muse­um auf­wen­dig umge­baut. Das Schiff­fahrts­mu­se­um eröff­ne­te 2008 und beinhal­tet die welt­weit größ­te Samm­lung von mari­ti­men Aus­stel­lungs­stü­cken.

Von Schiffs­mo­del­len, über Gemäl­de bis hin zu Mari­ne­uni­for­men – über 40.000 Ein­zel­stü­cke sowie über eine Mil­lio­nen Foto­gra­fien füh­ren die Besu­cher des Muse­ums durch ins­ge­samt 3.000 Jah­re Schiff­fahrts- und Mari­ne­ge­schich­te. Ein beson­de­res High­light ist für vie­le Lieb­ha­ber der Schiff­fahrt der Schä­del von Klaus Stör­te­be­ker, der damals in der Elb­stadt geköpft wur­de.

 

Miniaturwunderland Speicherstadt Hamburg

Minia­tur­wun­der­land Spei­cher­stadt Ham­burg

Minia­tur­wun­der­land

Das Minia­tur­wun­der­land befin­det sich in der Spei­cher­stadt und gilt als größ­te Mode­lei­sen­bahn­an­la­ge der Welt. Ins­ge­samt fah­ren 1.000 Trieb­wa­gen mit mehr als 15.000 Wag­gons auf der gesam­ten Anla­ge.
Die Besu­cher haben die Mög­lich­keit in ver­schie­de­nen Räu­men ins­ge­samt acht fer­tig­ge­stell­te Abschnit­te zu bestau­nen. Neben exis­tie­ren­den Area­len wie bei­spiels­wei­se Mit­tel­deutsch­land, Öster­reich oder Skan­di­na­vi­en, zählt die Fan­ta­sie­stadt Knuf­fin­gen mit ihren 6.000 Ein­woh­nern und mehr als 100 Modell­au­tos zu den Beson­der­hei­ten des Minia­tur­wun­der­lan­des.

Fun Fact: Im Minia­tur­wun­der­land fand 2009 die kleins­te Schiffs­tau­fe der Welt statt. Mit einer 15cm klei­nen Sekt­fla­sche wur­de das 2,2 Meter lan­ge Modell der AIDA Blu getauft.

 

 

Hamburg Sankt Pauli U-Boot zum besichtigen

Ham­burg Sankt Pau­li U‑Boot zum besich­ti­gen

U‑434

Die U‑434, ein U‑Boot der rus­si­schen und sowje­ti­schen Mari­ne, fin­det heu­te als Muse­ums­schiff in der Han­se­stadt Ver­wen­dung.

Obwohl ihr Dienst bei der rus­si­schen Mari­ne 2002 ein­ge­stellt wur­de, ist das Unter­see­boot, das als Spio­na­ge­mit­tel ein­ge­setzt wur­de, noch immer funk­ti­ons­tüch­tig. Es zählt zu den welt­weit größ­ten U‑Booten, das nicht atom­ge­trie­ben ist. Bevor das Muse­ums­schiff 2010 an den St. Pau­li Fisch­markt trans­por­tiert wur­de, konn­te man es in der Hafen­Ci­ty bestau­nen.

 

 

Hamburger Reeperbahn Panoptikum

Ham­bur­ger Ree­per­bahn Pan­op­ti­kum

Pan­op­ti­kum

Ber­lin hat das Madame Tus­s­auds, Ham­burg das Pan­op­ti­kum – es gilt als Deutsch­lands größ­tes und auch ältes­tes Wachs­fi­gu­ren­ka­bi­nett. Seit 1889 kann man die Attrak­ti­on auf dem Spiel­bu­den­platz an der Ree­per­bahn besu­chen.

Das Pan­op­ti­kum hat eine lan­ge Geschich­te hin­ter sich. Bis zum Zwei­ten Welt­krieg bestand die Samm­lung des Kabi­netts aus 300 Figu­ren, die aller­dings zum Groß­teil 1943 durch Bom­ben zer­stört wur­den. 28 Figu­ren konn­ten geret­tet wer­den und wur­den ab 1948 wie­der aus­ge­stellt. Eini­ge Jah­re spä­ter wur­de dann das aktu­el­le Gebäu­de am alten Stand­ort wie­der errich­tet. Heu­te kön­nen Besu­cher dort mehr als 130 Berühmt­hei­ten aus Geschich­te, der Elb­stadt sowie dem inter­na­tio­na­len Umfeld antref­fen.

 

Speicherstadt Museum in der Speicherstadt Hamburg

Spei­cher­stadt Muse­um in der Spei­cher­stadt Ham­burg

Spei­cher­stadt­mu­se­um

The­men­ge­treu in einem Lager­haus kön­nen Besu­cher mehr über die dama­li­ge Arbeit der Quar­tiers­leu­te sowie die typi­schen Import­gü­ter wie Kaf­fee, Tee oder Tabak erfah­ren. Die Bau-und Nut­zungs­ge­schich­te der Spei­cher­stadt steht eben­falls im Fokus.

Direkt am Sand­tor­kai gele­gen, umge­ben von wei­te­ren Attrak­tio­nen wie das Minia­tur Wun­der­land oder das Gewürz­mu­se­um, kann man mehr über den Ham­bur­ger Tee- und Kaf­fee­han­del erfah­ren oder auch über die Bau­ge­schich­te der Spei­cher­stadt, doku­men­tiert mit his­to­ri­schen Plä­nen und Fotos. Regel­mä­ßig locken Son­der­ver­an­stal­tun­gen wie Kri­mi­le­sun­gen oder Tee­ver­kos­tun­gen in das Spei­cher­stadt­mu­se­um.

 

Krame­ramts­stu­ben

Krameramtsstuben in Hamburg

Krame­ramts­stu­ben in Ham­burg

Unter­halb des Michels, am Kray­en­kamp, stößt man auf die Krame­ramts­stu­ben – die letz­te geschlos­se­ne Hof­be­bau­ung aus dem 17. Jahr­hun­dert, die in Ham­burg zu fin­den ist.

Das Ensem­ble aus Fach­werk­häu­sern wur­de zwi­schen 1620 und 1700 gebaut und als Wohn­raum für Wit­wen und arbeits­un­fä­hi­ge Krä­mer des Krame­ramts genutzt. Heu­te befin­den sich in den Woh­nun­gen Gale­rien, Restau­rants und klei­ne­re Läden. Eine der Woh­nun­gen ist noch in ihrem Ori­gi­nal­zu­stand als Muse­um „Kra­mer-Wit­wen-Woh­nung“ zu besich­ti­gen. Dort kann man die dama­li­ge Aus­stat­tung aus der Zeit 1850/60 bewun­dern.

Fun Fact: Die Stock­wer­ke der Fach­werk­häu­ser wur­den nach oben hin brei­ter gebaut. Somit konn­te man oben mehr und güns­ti­ge­ren Wohn­raum schaf­fen, da sich der Preis an der Grund­stücks­flä­che ori­en­tier­te.

 

Rick­mer Rick­mers Muse­ums­schiff

Rickmer Rickmers Museumsschiff in Hamburg

Rick­mer Rick­mers Muse­ums­schiff in Ham­burg

Das heu­ti­ge Muse­ums-und Denk­mal­schiff ist das schwim­men­de Wahr­zei­chen der Han­se­stadt. Unüber­seh­bar liegt sie an den St. Pau­li Lan­dungs­brü­cken, wo sie bei vie­len Tou­ris­ten als belieb­tes Foto­mo­tiv gilt.

Die Rick­mer Rick­mers wur­de nach dem Enkel des dama­li­gen Ree­ders benannt und ver­fügt über die drei Antriebs­ar­ten Dampf, Wind und Die­sel. Das drei­mas­ti­ge Fracht­se­gel­schiff lief 1886 vom Sta­pel, heu­te wird es haut­säch­lich als Muse­um und Restau­rant genutzt. Klei­ner Geheim­tipp für alle Schwin­del­frei­en: ein ganz beson­de­rer Blick über den Hafen bie­tet sich beim Klet­tern auf der Rick­mer Rick­mers. Jeden Sams­tag zwi­schen 12 und 18 Uhr hat man die Mög­lich­keit bis zu 35 Meter hoch in die Take­la­ge zu klet­tern.

 

 

Schmidts Tivo­li

Hamburger Reeperbahn Schmidt Theater

Ham­bur­ger Ree­per­bahn Schmidt Thea­ter

Das Schmidts Tivo­li ist Teil des Schmidt Thea­ter, ein Pri­vat­thea­ter am Spiel­bu­den­platz in St. Pau­li. Es zählt mit sei­nen 620 Sitz­plät­zen als „Gro­ßes Haus“, wäh­rend das eigent­li­che Schmidt Thea­ter 423 Plät­ze umfasst.

Das Tivo­li eröff­ne­te 1991, drei Jah­re nach dem Schmidt Thea­ter. Bun­des­weit bekannt wur­de die Spiel­stät­te durch die im Fern­se­hen aus­ge­strahl­te Mit­ter­nachts­show, die aus Klein­kunst­num­mern und Lai­en­dar­bie­tun­gen bestand. Mitt­ler­wei­le hat sich das schrä­ge Kult­thea­ter zum Herz­stück von St. Pau­li eta­bliert. Die Eigen­pro­duk­ti­on „Hei­ße Ecke“, ein St. Pau­li Musi­cal, wird sogar als das erfolg­reichs­te deutsch­spra­chi­ge Musi­cal beti­telt. Und auch bekann­te Gast­spie­ler wie bei­spiels­wei­se Dr. Eck­art von Hirsch­hau­sen oder Ingo Appelt stat­ten dem Thea­ter ger­ne einen Besuch ab.

 

Tha­lia Thea­ter

Das Tha­lia Thea­ter ist eines der drei Ham­bur­ger Staats­thea­ter mit einem fes­ten und viel gerühm­ten Ensem­ble. Das „Gro­ße Haus“ befin­det sich direkt im Ham­bur­ger Stadt­zen­trum, zwi­schen Möncke­berg­stra­ße und Bin­nen­als­ter.

Thalia Theater Hamburg Aussenansicht Copyright by Arno Declair Stresemannstr.11 D-22769 Hamburg Konto 600065 208 Blz 20010020 Postbank Hamburg Verffentlichung honorarpflichtig!

Tha­lia Thea­ter Ham­burg — Copy­right by Arno Dec­lair

Es erhielt für sei­ne Pro­duk­tio­nen bereits vie­le Aus­zeich­nun­gen und auch die Insze­nie­run­gen fin­den welt­weit Beach­tung. So wer­den vie­le davon auf inter­na­tio­na­len Fes­ti­vals gezeigt oder als Gast­spiel ein­ge­la­den.

Der jet­zi­ge Inten­dant Joa­chim Lux setzt sich ver­stärkt für die Ver­stän­di­gung zwi­schen den Kul­tu­ren, gesell­schaft­li­chen Schich­ten und Reli­gio­nen ein. Dafür steht auch das inter­kul­tu­rel­le Fes­ti­val „Um alles in der Welt – Les­sing­ta­ge“, das seit 2010 zwi­schen Ende Janu­ar und Anfang Febru­ar, aus­ge­hend von Les­sings auf­klä­re­ri­schen Gedan­ken, am Tha­lia Thea­ter mit renom­mier­ten inter­na­tio­na­len Gast­spie­len statt­fin­det.

Nach einem Besuch im Gro­ßen Haus kön­nen Gäs­te, aber auch Schau­spie­ler und Mit­ar­bei­ter noch einen Abste­cher in das Nacht­asyl machen – Thea­ter­bar, Club und Auf­füh­rungs­ort in einem. Auch dort gibt es ein gro­ßes und abwechs­lungs­rei­ches Pro­gramm, von Poe­try Slams bis hin zu gro­ßen Par­tys. So wird das Nacht­asyl Thea­ter­soap, Talk-Show, Kino, Game-Show, Ort für eine Lesung, ein Kon­zert, Tanz­bar oder ein­fach der Ort für ein Getränk.

Eine wei­te­re Spiel­stät­te des Tha­li­as ist das Tha­lia Gauß in der Gau­stra­ße in Alto­na, hier wird jun­gen Autoren und neu ent­deck­ten Regis­seu­ren eine Büh­ne für ihre Stü­cke gege­ben. Die Gauß­stra­ße ist eine sich ste­tig wei­ter­ent­wi­ckeln­de Bau­stel­le. In den letz­ten zehn Jah­ren hat sie sich vom Fabrik­ge­län­de in ein Krea­tiv­zen­trum mit dem Charme eines New Yor­ker Hin­ter­hofs ver­wan­delt.

 

Ohn­sorg Thea­ter

Das Ohn­sorg-Thea­ter hat es sich zur Auf­ga­be gemacht, die nie­der­deut­sche Spra­che (Platt­deutsch) zu för­dern. Hier wer­den neben ori­gi­nal nie­der­deut­schen Stü­cken auch aus dem Hoch­deutsch oder ande­ren Spra­chen über­setz­te Wer­ke auf­ge­führt.

Hamburg Ohnsorg Theater am Hauptbahnhof

Ham­burg Ohn­sorg Thea­ter am Haupt­bahn­hof

Das Ohn­sorg-Thea­ter fin­det man seit 2011 nörd­lich vom Haupt­bahn­hof am Hei­di-Kabel-Platz, im denk­mal­ge­schütz­ten Bie­ber­haus. Am Ein­gang des Thea­ters wird man zudem von einer Hei­di Kabel-Bron­ze­sta­tue emp­fan­gen. Das hat sei­nen Grund: die deut­sche Volks­chau­spie­le­rin begann ihre 75-jäh­ri­ge Schau­spiel­kar­rie­re im Ohn­sorg-Thea­ter und brach­te dem Spiel­ort ins­be­son­de­re durch die Fern­seh­über­tra­gun­gen seit 1954 viel Auf­merk­sam­keit im deutsch­spra­chi­gen Raum ein. Damit die aus­ge­strahl­ten Stü­cke auch über die Gren­zen des nie­der­deut­schen Rau­mes ver­stan­den wer­den konn­ten, wur­den sie in Mis­singsch gespro­chen — einer stark nord­deutsch­klin­gen­den Form des Hoch­deutsch. Vie­le Stü­cke sind mitt­ler­wei­le sogar auf Video und DVD erschie­nen.

 

 

 

 

Theaterschiff das Schiff Hamburg Nikolai Fleet

Thea­ter­schiff das Schiff Ham­burg Niko­lai Fleet

Thea­ter­schiff “Das Schiff”

Im Niko­laifleet, mit­ten im Ham­bur­ger Stadt­zen­trum, trifft man auf Euro­pas ein­zi­ges Schiffs­thea­ter. Ins­ge­samt 120 Besu­cher fin­den hier Platz.

Das Pri­vat­thea­ter ver­fügt über ein eige­nes Schiffs-Ensem­ble, das bereits 12 Pro­duk­tio­nen auf die Bei­ne gestellt hat. Zudem fin­den regel­mä­ßig Gast­spie­le auf der schwim­men­den Büh­ne statt.
Das Stahl­schiff wur­de 1912 auf den Namen „See­mö­we“ getauft und ver­sank im Zwei­ten Welt­krieg im Ham­bur­ger Hafen. Eini­ge Jah­re spä­ter wur­de das Schiff geho­ben, auf­wen­dig restau­riert und war seit­dem unter dem Namen „MS Rita Funck“ unter­wegs. Da sich das Dampf­schiff jedoch als unwirt­schaft­lich erwies, wur­de es zum Thea­ter­schiff umfunk­tio­niert, das 1975 sei­ne Pre­mie­re als sol­ches fei­er­te.

 

AIDA Musi­cal Bou­le­vard

Hamburg Musical König der Löwen und die Wunde von Bernd

Ham­burg Musi­cal König der Löwen und das Wun­der von Bern

Ein Musi­cal­be­such ist für vie­le der Inn­be­griff eines Ham­burg-Trips. Kein Wun­der, denn die Han­se­stadt ist nach New York und Lon­don die welt­weit dritt­größ­te Musi­cal­me­tro­po­le.

Ins­ge­samt vier Musi­cal­thea­ter locken jähr­lich mehr als 2 Mil­lio­nen Besu­cher in die Stadt. Beson­ders die bei­den Sta­ge Thea­ter auf der süd­li­chen Elb­sei­te, am soge­nann­ten AIDA Musi­cal Bou­le­vard, prä­gen das Stadt­bild. Gegen­über der St. Pau­li Lan­dungs­brü­cken erkennt man die Thea­ter von Dis­neys König der Löwen sowie Das Wun­der von Bern. Ers­te­res fei­er­te 2014 bereits die 5000. Auf­füh­rung, wäh­rend das Wun­der von Bern im glei­chen Jahr sei­nen Auf­takt hat­te. Das Beson­de­re für die Besu­cher des Musi­cal Bou­le­vards: Die Thea­ter ver­fü­gen über einen direk­ten Zubrin­ger mit eigens the­ma­ti­sier­ten Fähr­schif­fen.

 

stpauli_museum

© Archiv Sankt Pau­li Muse­um

St. Pau­li Muse­um

Im St. Pau­li Muse­um durch­lau­fen Besu­cher die abwechs­lungs­rei­che Ent­wick­lung des berühm­ten Stadt­teils von Ham­burg von 831 n.Chr. bis heu­te.

Wech­seln­de Son­der­aus­stel­lun­gen sowie eine stän­di­ge Aus­stel­lung von Bil­dern und Expo­na­ten las­sen die Besu­cher in die Geschich­te St. Pau­lis ein­tau­chen. So erfährt man u.a. war­um aus­ge­rech­net ein Klos­ter als Aus­gangpunkt des Stadt­teils gilt oder die berühmt berüch­tig­te Her­bert­stra­ße einen Sicht­schutz hat.

 

 

© C. Gutbier/theater-fuer-kinder.de

© C. Gutbier/theater-fuer-kinder.de

Thea­ter für Kin­der

Hier wer­den Kin­der­träu­me wahr! Das mehr­fach aus­ge­zeich­ne­te Thea­ter für Kin­der bie­tet genau das was sein Name ver­spricht: Lesun­gen, Kon­zer­te und Thea­ter­stü­cke extra für Kin­der. Ob Weih­nachts­mär­chen oder kind­ge­rech­te Opern­auf­füh­rung –hier ist für jeden etwas dabei.

Seit 2009 gibt es sogar extra Auf­füh­run­gen für Kin­der ab 3 Jah­ren. 2014 wur­de „Der Frosch­kö­nig und der eiser­ne Hein­rich“ gezeigt. Auch Erwach­se­ne kom­men auf ihre Kos­ten. Im Bis­tro Foy­er, das mit einer Alu­mi­ni­um-Glas Kon­struk­ti­on aus­ge­stat­tet ist und jedes Mal für Stau­nen sorgt, kann man es sich in den Pau­sen gemüt­lich machen. Eine schö­ne Idee: Zu fast jedem Thea­ter­stück gibt es einen Mal­wett­be­werb, bei dem die Kin­der zei­gen kön­nen was ihnen beson­ders in Erin­ne­rung geblie­ben ist.

 

© hamburgerpuppentheater.de/

© hamburgerpuppentheater.de/

Ham­bur­ger Pup­pen­thea­ter

Die Welt des Pup­pen­spiels kön­nen Kin­der im Ham­bur­ger Pup­pen­thea­ter erle­ben. Wäh­rend der lau­fen­den Spiel­zeit von Sep­tem­ber bis Ende April gas­tie­ren hier jeden Sonn­tag zwei­mal pro Tag Büh­nen aus ganz Deutsch­land mit ihren bun­ten Pro­duk­tio­nen.
Kin­der­gast­stät­ten sowie Schu­len kön­nen bevor­zugt diens­tags und mit­tags das Haus Flachs­land besu­chen. Neben dem Bestau­nen von Hand­pup­pen, Mario­net­ten, Stab-oder Flach­fi­gu­ren auf der Büh­ne des Thea­ters, wer­den zudem Work­shops für Groß und Klein ange­bo­ten, in denen eige­ne Hand­pup­pen in der „Offe­nen Werk­statt“ gebas­telt wer­den kön­nen. Hier kann man sich krea­tiv aus­to­ben und eige­ne Ideen umset­zen.