Insider-Tipps für Hamburg

Ihr seid auf der Suche nach einem ausgefallenen Café, Restaurant oder einfach einem Ort zum Entspannen? Hier findet Ihr interessante Empfehlungen von einigen Hamburger Bloggern.

Der Pau­li­nen­platz

Ilka von Lil­li & Luke emp­fiehlt jun­gen Eltern den Pau­li­nen­platz in St. Pau­li.

„Klar, dass unse­re Lieb­lings­lo­ca­ti­on auch dort ist wo wir woh­nen und zwar in St. Pau­li. Zwi­schen den bun­ten und bekann­ten Stadt­ge­bie­ten St. Pau­li und Stern­schan­ze liegt unser Lieb­lings­spiel­platz, der Pau­li­nen­platz.  Die grü­ne Oase ist „Der“ Treff­punkt für jun­ge Schan­zen­el­tern. Er ist groß und grün, da er mit recht vie­len Bäu­men und Büschen umran­det ist. Unser Sohn liebt den Pau­li­nen­platz-Spiel­platz. Bestimmt weil er ihn schon seit jeher kennt, aber auch weil hier immer was los ist. Im Som­mer sit­zen vie­le klei­ne Krab­bel­ba­bies im Sand­kas­ten und bau­en fröh­lich nuckelnd klei­ne Sand­bur­gen. Für die Grö­ße­ren gibt es Schau­keln, Rut­schen, Holz­häu­ser, eine Seil­bahn, eine Was­ser­pum­pe, Karus­sells und einen hohen Klet­ter­turm, der einem schon Angst machen kann, wenn der jun­ge Nach­wuchs ganz oben sitzt und winkt. Wenn die Was­ser­pum­pe an ist und alle Kin­der sich mit Matsch voll­sau­en, ist es am schöns­ten. Die Eltern sit­zen oder ste­hen ent­spannt, viel­leicht sogar der ein oder ande­re mit einem Bier, her­um und klö­nen. Eine tol­le Atmo­sphä­re, die allen Spaß macht. Wer eine Stär­kung braucht, kann sich gleich gegen­über einen lecke­ren Café Lat­te oder einen klei­nen Snack kau­fen und für die Kin­der gibt es selbst gemach­tes Eis in allen Varia­tio­nen und Far­ben.“

 

Das Karo­vier­tel

Stephanie Benner_hamburgsfinestSte­fa­nie zählt das ange­sag­te Karo­vier­tel zu ihren per­sön­li­chen Hot­spots in Ham­burg.

„Als Ham­burg Blog­ge­rin auf Dau­er­re­cher­che begeg­ne ich unzäh­li­gen Lieb­lings­plät­zen und Hot­spots, aber einen ganz beson­de­ren Reiz hat für mich das Karo­vier­tel, das wie eine Per­le ein biss­chen ver­steckt zwi­schen dem, mir manch­mal etwas zu über­lau­fe­nen, Schan­zen­vier­tel, St.Pauli und der City schlum­mert. Hier schei­nen die Uhren irgend­wie lang­sa­mer zu ticken, und man kann so herr­lich ent­spannt die gan­ze Viel­falt die­ses ehe­ma­li­gen Kra­wall­vier­tels auf sich wir­ken las­sen. Vie­le inter­es­san­te inha­ber­ge­führ­te Läden, in denen man Design „made in Ham­burg“ ent­de­cken kann, tol­le Cafés, Bars, Clubs, Restau­rants, Gale­rien, Second Hand, Bio & Fair Tra­de Läden, die sich freund­schaft­lich anein­an­der­rei­hen. Vor allem im Som­mer erlebt man die­sen beson­de­ren Spi­rit, schein­bar alle ken­nen sich unter­ein­an­der und klö­nen fröh­lich über die Stra­ße hin­weg. Und Mul­ti Kul­ti funk­tio­niert hier wirk­lich! Wahr­schein­lich genau des­halb hat sich hier kürz­lich der legen­dä­re Ham­bur­ger Rap­per Samy Delu­xe mit einem echt coo­len Restau­rant mit Live Musik niedergelassen…Ich sit­ze übri­gens nach einem aus­gie­bi­gen Bum­mel durchs Vier­tel am aller­liebs­ten auf der gro­ßen Trep­pe vor dem Gold­ma­rie Shop und beob­ach­te bei einem lecke­ren Getränk und köst­li­chem Kuchen das bun­te Trei­ben der Markt­stra­ße, die per­fek­te Inspi­ra­ti­on für mein mylovely­ham­burg Blog…!“

 

Das Kai­ser-Fried­rich-Ufer

Wer etwas Ruhe fern­ab des Groß­stadt­tru­bels sucht, soll­te einen Zwi­schen­stopp am Kai­ser-Fried­rich-Ufer ein­le­gen, fin­det Char­lot­te von Ver­lot­tert.

Charlotte von "Verlottert"„Das Kai­ser-Fried­rich-Ufer ist in Ham­burg bekannt, da die Kai­fu Lodge nach ihm benannt wur­de, aber abge­se­hen von dem Fit­ness­stu­dio hat es noch ganz Ande­res zu bie­ten: Hüb­sche klei­ne Grün­flä­chen, ein Spiel­platz und die Mög­lich­keit sei­nen Hund auch mal ohne Lei­ne lau­fen zu las­sen machen die­sen Park näm­lich zu einem tol­len Platz um beson­ders in den Abend­stun­den einen Grill auf­zu­stel­len und sich mal ein paar lecke­re Würst­chen zu gril­len oder auch tags­über ein biss­chen in der Son­ne zu lie­gen. Beson­ders beliebt ist der klei­ne Park natür­lich bei Ham­bur­gern, die rund um Eims­büt­tel woh­nen und so ist es hier auch nie über­füllt. Irgend­wo fin­det man immer noch genug Platz für die eige­ne Decke ohne jedes Wort der Nach­barn mit­hö­ren zu müs­sen. Abge­se­hen von all die­sen Qua­li­tä­ten führt ent­lang des Ise­ka­nals (an wel­chem das Kai­ser-Fried­rich-Ufer liegt) ein hüb­scher Fuß­weg, der die Hohe­luft­brü­cke mit der Chris­tus­kir­che ver­bin­det. Er bie­tet die Mög­lich­keit durch die Natur von Hohe­luft West bis nach Eims­büt­tel zu lau­fen und somit nicht an der Stra­ße ent­lang mar­schie­ren zu müs­sen. Gera­de in den Mor­gen­stun­den ist das beson­ders schön, denn wäh­rend sich die Son­nen­strah­len lang­sam durch die Bäu­me steh­len, hüp­fen hier auf den Wie­sen die Kanin­chen von A nach B. Ein klei­nes Stück­chen Para­dies.“

 

Das O‑ren Ishii

Wer die viet­na­me­si­sche Küche mag, soll­te sich das „O‑ren Ishii“ nicht ent­ge­hen las­sen, fin­det Sascha vom Blog Horst­son.

Sascha von "Horsten"„Mein Lieb­lings­ort in Ham­burg ist – zumin­dest was das Essen betrifft — das klei­ne, fami­li­en­geführ­te Restau­rant „O‑ren Ishii“. Das „O‑ren“ bie­tet her­vor­ra­gen­de authen­ti­sche viet­na­me­si­sche Street­kit­chen. Che­fin Juli­en­ne, unter­stützt von ihren Schwes­tern und Ehe­mann Jan, hat das Zep­ter bes­tens im Griff und koor­di­niert spie­le­risch den all­täg­li­chen Gäs­te-Andrang um die Mit­tags­zeit. Denn das Restau­rant hat nur wochen­tags von 10 bis 18 Uhr geöff­net, und man kann dort alle Mit­tags­pau­sen der Woche ver­brin­gen.
Mon­tags immer wie­der mit Span­nung erwar­tet: die wöchent­lich wech­seln­de Tages­kar­te mit 5 ver­schie­de­nen Gerich­ten (vom viet­na­me­si­schen Sup­pen­topf, über ein vege­ta­ri­sches Gericht, bis zu Huhn und Rind etc.). Die Stan­dart­kar­te bie­tet einen legen­där-gran­dio­sen Glas­nu­del­sa­lat, ent­we­der mit Hühn­chen oder Tofu und sehr lecke­re Som­mer­rol­len (Tipp: die Rol­len mit der Gar­ne­len­fül­lung wer­den mit der aller­bes­ten haus­ge­mach­ten Sweet-Chi­li-Soße ser­viert!) Immer garan­tiert: unge­wöhn­li­che Geschmacks­rich­tun­gen tref­fen auf­ein­an­der und machen jedes Gericht zum ech­ten Süch­tig­ma­cher (z.B. Crê­pes mit Hack- und Gar­ne­len­fül­lung, Süss­kar­tof­fel-Wan Tans auf Reis­nu­del­sa­lat, gefüll­ter Tin­ten­fisch). Gran­di­os: etwa zwei­mal im Jahr kommt die Oma aus der Hei­mat zu Besuch und berei­tet dann jeweils eine Woche gedämpf­te Rei­s­teig­ta­schen, gefüllt mit Hack­fleisch und Mor­cheln mit viet­na­me­si­schen Wurst­strei­fen nach ihrem Geheim­re­zept zu! Ein viet­na­me­si­scher Espres­so mit dick­flüs­si­ger, gesüß­ter Milch darf nach kei­nem Essen feh­len! Bit­te kur­ze War­te­zeit mit­brin­gen, denn Reser­vie­run­gen wären zwar nötig, sind aber nicht mög­lich.“

 

Katja von "Tikamana"Das Café Tan­ten

Gegen­über der U- und S‑Bahn-Sta­ti­on Stern­schan­ze befin­det sich das klei­ne „Café Tan­ten“, eine der Lieb­lings­lo­ca­ti­ons von Kat­ja, Blog­ge­rin bei Tika­ma­na.

„Ob nach der Shop­ping­tour in der Schan­ze oder nach Fei­er­abend, die Café Tan­ten vor dem Eingang/Ausgang der S‑Bahn Stern­schan­ze, mit­ten in der Son­ne, sind ein Hot­spot für all´ die, die es unkom­pli­ziert mögen. Lie­be­voll deko­rier­te Klapp­ti­sche mit Tul­pen und Tisch­de­cken sowie bun­te Sitz­kis­sen machen den Ort beson­ders. Neben lecke­ren Bäcke­rei­wa­ren, erwar­ten euch Sup­pen, Toasts und Pani­nis, Bio­li­mo­na­den, Kaf­fee­köst­lich­kei­ten und diver­se Tee­sor­ten. Alles was das Herz begehrt, stets “regio­nal, fair und bio”!“

 

Der Ham­bur­ger Fisch­markt

Längst kein Geheim­tipp mehr, trotz­dem hat Jana von Jana-liebt den Ham­bur­ger Fisch­markt ganz oben auf ihrer Hot­spot-Lis­te ste­hen.

Jana-liebt.com_Portrait„In Ham­burg nur einen Lieb­lings­platz zu fin­den ist nicht gera­de ein­fach. Es gibt wahn­sin­nig vie­le schö­ne Ecken, die unter­schied­li­cher nicht sein könn­ten. Ein Platz, der ganz unter­schied­li­che Men­schen anlockt, ist defi­ni­tiv der Fisch­markt. Von Tou­ris­ten, die sich das Trei­ben anschau­en möch­ten, Ein­hei­mi­schen, die gezielt ein­kau­fen oder das Par­ty­volk, wel­ches den Weg früh mor­gens von der Ree­per­bahn auf den Fisch­markt gefun­den hat, ist alles dabei. Das gan­ze ergibt ein ein­zig­ar­ti­ges Flair, wel­ches ich lie­be und wel­ches das frü­he Auf­ste­hen ent­schä­digt. Wann ihr da sein sollt, hängt etwas davon ab, was ihr dort machen wollt. Wollt ihr ein biss­chen schlen­dern und die Stim­mung genie­ßen, emp­feh­le ich euch, gegen 7–8 dort anzu­kom­men. Ihr könnt euch einen Kaf­fee und ein fri­sches Fisch­bröt­chen holen und euch auf die Kai­mau­er set­zen und das Plät­schern der Elbe anhö­ren. Ihr seht die Werf­ten, die Möwen, die einen Fisch ergat­tern wol­len und ihr ent­kommt kurz dem Tru­bel. Die Elbe plät­schert gegen die Mau­ern und die Son­ne taucht den Ham­bur­ger Hafen in ein tol­les und beson­de­res Licht. Wenn ihr euch wie­der ins Getüm­mel stürzt, soll­tet ihr unbe­dingt Halt bei den Markt­schrei­ern machen. Das sind die Män­ner, die aus ihrem Ver­kaufs­stand oder LKW laut­hals ihre Ware anprei­sen und die­se zu guten Kur­sen ver­kau­fen. Ihr habt da nur bedingt Ein­fluss auf die Men­ge und das Sor­ti­ment, aber es bringt Spaß und ihr geht garan­tiert nicht mit lee­ren Hän­den nach Hau­se. Die Markt­schrei­er gibt es übri­gens nicht nur für Fisch, son­dern auch für Scho­ko­la­de, Obst und Gemü­se, sowie Pflan­zen.
Wer genug von den Markt­schrei­ern hat, kann die Außen­be­zir­ke des Ham­bur­ger Fisch­mark­tes erkun­den, denn auch dort gibt es tol­le Sachen zu kau­fen. Von Schals, über T‑Shirts bis hin zu Pflan­zen fin­det ihr garan­tiert einen Stand, wo ihr euch ein Acces­soire oder Andenken gön­nen könnt. Und wenn es euch sehr gut gefal­len hat, dann macht es wie ich und kommt öfter hin. Denn das Flair ist ein­fach unbe­schreib­lich und ganz was Beson­de­res. Es lohnt sich schon für eine gro­ße Tas­se Kaf­fee und einen rie­sen 5‑Euro Strauß Rosen den Weg auf sich zu neh­men. Viel Spaß!”

 

Susann von "Bootsmann und Tornado"Die Tar­te­rie St. Pau­li

Geheim­tipp und Lieb­lings­lo­ca­ti­on von Susann, Blog­ge­rin von Boots­mann & Tor­na­do, ist die Tar­te­rie in St. Pau­li.

„Die Tar­te­rie in St. Pau­li ist ein lie­be­voll ein­ge­rich­te­tes Restau­rant, in dem man sich sofort wohl fühlt und wo es das leckers­te Essen und den bes­ten Kaf­fee in Ham­burg gibt. Der Inha­ber Fabio Hae­bel zau­bert seit 2011 fan­tas­ti­sche, täg­lich wech­seln­de, Gerich­te auf die Kar­te. Mit sei­ner char­man­ten und lie­be­vol­len Art heißt er sei­ne Gäs­te herz­lich will­kom­men. Wer mag, kann dem Chef über den Tre­sen hin­weg in der klei­nen Küche dabei zuse­hen, wie er die Köst­lich­kei­ten zube­rei­tet. Dabei ist ihm die Her­kunft der Lebens­mit­tel, die er ver­wen­det, sehr wich­tig. Von Früh­stück bis Abend­essen kann man sich hier den Gau­men ver­wöh­nen las­sen. Sehr zu emp­feh­len ist das 3‑Gän­ge-Menu am Abend. Dort wer­den z. B. Muscheln, gebra­te­ne Blut­wurst oder Gal­lo­way-Rind ser­viert. Aber auch tags­über gibt es Lecke­rei­en, wie z.B. Quiches, die ganz fan­tas­tisch schme­cken. Am Wochen­en­de kann man sich lecke­res Früh­stück wie z.B. Cro­que Mon­sieur, Eggs Bene­dict (unbe­dingt pro­bie­ren, sehr lecker!) und French Toast bestel­len. Nicht umsonst ist die Tar­te­rie einer mei­ner Lieb­lings­lä­den in Ham­burg, also auf jeden Fall vor­bei­schau­en und am Bes­ten einen Tisch vor­her reser­vie­ren unter: fabio@tarterie-stpauli.de.“

 

Ham­burg del mar

Das Ham­burg del mar bie­tet Stran­dam­bie­te nach Fei­er­abend. Der Strand­club mit Elb­blick liegt direkt an den Lan­dungs­brü­cken und zählt zu den som­mer­li­chen Hot­spots von Chris­ti­na, Blog­ge­rin bei Temp­t­ing­be­au­tyChristina von "Temptingbauty"

„Wer braucht nicht auch ab und an Mal einen klei­nen Kurz­ur­laub? Wenn es also dar­um geht dem All­tag kurz zu ent­flie­hen und die See­le bau­meln zu las­sen ist für mich immer das Was­ser ein beson­de­rer Platz um abzu­schal­ten. Doch wie soll das so ein­fach gehen, wenn man mit­ten in der City wohnt? Der Beach­club Ham­burg del Mar ist für mich mei­ne Erho­lungs­oa­se Num­mer Eins. Neben chil­li­ger Club­mu­sik, Sand und Cock­tails hat man noch einen zusätz­li­chen, beson­de­ren und wun­der­schö­nen Aus­blick über den Ham­bur­ger Hafen und die Elbe. Wer nicht mit dem Auto kom­men möch­te, lässt sich ganz bequem mit der Bahn bis kurz vor die Beach­club-Haus­tü­ren fah­ren und auch wie­der abho­len. Egal zu wel­cher Stun­de man kommt hat man nicht nur eine gro­ße Aus­wahl an Geträn­ken, auch für das leib­li­che Wohl ist gesorgt. Von Piz­za über Fin­ger­food kann man es sich dort rich­tig gut gehen las­sen. Für mich zählt daher nach Fei­er­abend: San­da­len aus, Füße in den Sand und ab in eine der gemüt­li­chen Club­lie­gen. So lässt es sich auch an hei­ßen Tagen mit küh­len Geträn­ken, guten Freun­den und läs­si­ger Musik aus­hal­ten.  Wer also einen Kurz­ur­laub braucht, für den ist das Ham­burg del Mar rich­tig.“

 

Spiel­platz in der Hafen­Ci­ty

Wer mit Kin­dern in Ham­burg unter­wegs ist, soll­te defi­nitv den Spiel­platz in der Hafen­Ci­ty besu­chen, fin­det Nina von Mau­se­kin­der.

Nina von "Mausekinder"„Mein abso­lu­ter Lieb­lings­ort mit Kind ist der Spiel­platz in der Hafen­ci­ty. Die Lage in der ist hier Pro­gramm: wo auf der Elbe die gro­ßen Kreuz­fahrt­schif­fe ein- und aus­lau­fen, gibt es auch für einen Spiel­platz kein pas­sen­de­res The­ma, als die See­fahrt. Und so ist der gan­ze Spiel­platz ein ein­zi­ges gro­ßes See-Aben­teu­er: Pira­ten­schif­fe, eine ein­sa­me Insel mit Pal­men, viel Sand und natür­lich Was­ser. Das Schöns­te ist, dass für Kin­der aller Alters­klas­sen das Pas­sen­de dabei ist. Der Spiel­platz besteht aus drei Tei­len: einer gro­ßen Pal­men-Klet­ter­land­schaft mit Rut­sche für die grö­ße­ren Kin­der, einem rie­si­gen Sand­kas­ten mit einem Boots­wrack zum klet­tern, Schau­kel­boot und Was­ser­ka­nä­len für die Klei­nen und einem Laby­rinth aus Wei­den­bäum­chen für alle. Außer­dem gibt es ver­steckt im Boden ein­ge­las­sen ein Tram­po­lin, das immer sehr beliebt ist. Die größ­te Beson­der­heit ist jedoch der Bade­teich. Hier kön­nen die Kin­der nach Her­zens­lust plan­schen, sich mit fest mon­tier­ten Was­ser­pis­to­len nass sprit­zen oder die Kanä­le nut­zen, um Boo­te schwim­men zu las­sen oder Stau­däm­me zu bau­en.
Aber nicht nur für die Kin­der ist gesorgt, auch für Eltern gibt es einen wirk­li­chen Anreiz den Spiel­platz zu besu­chen: am Wochen­en­de ist ein klei­ner fahr­ba­rer Laden vor Ort, in dem man Kaf­fee in allen Varia­tio­nen kau­fen kann, außer­dem kal­te Geträn­ke und Kakao. Ein Ort also für die gan­ze Fami­lie!“

Wei­te­re Tipps für die Klei­nen fin­det Ihr in unse­rem Fami­len-Rat­ge­ber.

 

Markus von "Hardcrafted Hamburg"Das Café Less Poli­ti­cal 

Mar­kus von Hard­craf­ted Ham­burg schaut regel­mä­ßig im Café Less Poli­ti­cal in der Stern­schan­ze vor­bei. Ein Muss für jeden Kaf­fee­lieb­ha­ber wie er fin­det.

„Das Café Less Poli­ci­tal hier bei uns in der Stern­schan­ze steht aktu­ell ganz weit oben auf unse­rer Lieb­lings­ort­lis­te. Ent­spann­te Atmo­sphä­re, nicht über­füllt, tol­les Publi­kum, Wlan und natür­lich bes­ten Kaf­fee. Ob Fil­ter­kaf­fee, Ame­ri­ca­no oder White Flat — die Jungs von Less Poli­ti­cal haben es drauf. Wir sind ger­ne da, vie­le unse­rer Arti­kel ent­ste­hen hier und die neus­ten Pro­dukt­ideen für Hard­craf­ted Ham­burg kom­men uns in den Sinn.“

 

Das Caram­ba Espe­cial

Als Por­tu­gie­sen mit viel Tem­pe­ra­ment bezeich­net Artur von food­blas­ter das Restau­rant Caram­ba Espe­cial, das man im Ham­bur­ger Por­tu­gie­sen­vier­tel antref­fen kann.

Artur von "foodblaster"„Die Per­le Ham­burg birgt für Freun­de des Kuli­na­ri­schen eine gan­ze Men­ge. Ganz gleich, ob chi­ne­sisch, tür­kisch, pol­nisch oder indisch – Ham­burgs Restau­rant­sze­ne kennt kei­ne Gren­zen. Ein Lokal möch­ten wir hier­mit beson­ders her­vor­he­ben. In der Han­se­stadt gibt es das soge­nann­te Por­tu­gie­sen­vier­tel, in wel­chem einem das Was­ser im Mun­de zusam­men­läuft. Und genau dort befin­det sich auch das „Caram­ba Espe­cial“ – ein Restau­rant der beson­de­ren Art, eins mit rich­tig viel Feu­er – mit Carrrram­ba!
Bei Fran­co, so heißt der Besit­zer des „Caram­ba Espe­cial“, wird nichts dem Zufall über­las­sen. Hier trifft man auf eine offe­ne Küche, den fri­sches­ten Fisch und eine Menü­kar­te, die eigent­lich kei­ne ist. Es essen näm­lich alle Gäs­te das­sel­be – drei bis vier Gän­ge von bes­ter Qua­li­tät. Zur Wahl ste­hen vor­der­grün­dig unter­schied­li­che Fisch­spe­zia­li­tä­ten, die direkt vom Kut­ter kom­men. Es wird ger­ne auch mal exo­ti­scher Fisch ser­viert. Wer kein Freund von Mee­res­be­woh­nern ist, greift zum Fleisch. Davon gibt es bei die Fran­co eben­falls mehr als genug. Rind wie in Por­tu­gal zube­rei­tet. Als Beglei­tung dient ein ver­sier­ter Gitar­rist, flot­te Kell­ner mit Haus­schnaps und natür­lich Fran­co selbst, der immer für einen locke­ren Spruch zu haben ist. Wir möch­ten an die­ser Stel­le nicht zu viel ver­ra­ten, nur eins: Ein Abend im „Caram­ba Espe­cial“ macht Spaß und Lust auf mehr. Food Blas­ter ver­gibt hier 5 von 5 Ster­nen!“

 

Das Ate­lier F

Die Blog­ge­rin Emma von EmmaB­rwn hat das Ate­lier F nahe Jung­fern­stieg für sich ent­deckt.

Emma von "EmmaBrwn"„Einer der abso­lu­ten Hot­spots in Ham­burg ist defi­ni­tiv das fran­zö­sisch, ame­ri­ka­nisch ange­hauch­te Restau­rant Ate­lier F in der Innen­stadt von Ham­burg. Nach einer gelun­ge­nen Shop­ping­tour ist es per­fekt um zu ent­span­nen. Wer auf coo­les Ambi­en­te in einer wirk­lich fabel­haf­ten Gegend hofft, ist hier mehr als an der rich­ti­gen Adres­se. Als ich das ers­te mal das Restau­rant besucht habe, war ich total beein­druckt. Der Stil ist ganz nach mei­nem Geschmack. Man wird wirk­lich immer freund­lich emp­fan­gen. Die sepa­ra­ten Ecken, wel­che man mit einer Gar­di­ne zuzie­hen kann, sind wirk­lich eine per­fek­te Lösung, die ich noch nie in einem ande­ren Restau­rant gese­hen habe. Man ist unter sich und hat in Ruhe Zeit um zu essen und sich zu unter­hal­ten. Die Favo­ri­ten auf der Spei­se­kar­te sind für mich die Bur­ger. Ich kann wirk­lich nie genug Bur­ger essen. Dazu bestel­le ich mir oft­mals Pom­mes Fri­tes, die unheim­lich lecker sind, oder eine Ofen­kar­tof­fel mit Sour Cream. Wer kein Fan von Bur­gern ist, kann sich auch mit lecke­ren Pas­ta­ge­rich­ten den Gau­men schmei­cheln las­sen. Leu­te, das kann ich euch wirk­lich nur emp­feh­len! Im Som­mer sind die Limo­na­den nicht nur lecker, son­dern auch die per­fek­te Erfri­schung. Ein Besuch hat das Restau­rant auf jeden Fall ver­dient. Das Preis-Leis­tungs­ver­hält­nis ist mehr als fair.“

 

Kuch­nia

Für Tim vom Blog How to Ham­burg — City­gui­de hat die Han­se­stadt kuli­na­risch Eini­ges zu bie­ten. Zu einem sei­ner Lieb­lings­re­stau­rants gehört die “Kuch­nia” mit­ten auf dem Kiez.

howtohamburg_tim„Homo­ki­nos neben der Heils­ar­mee, Tech­no­club neben Gitar­ren­ge­schäft und der angren­zen­de Trans­ves­ti­ten­strich in der Schmuck­stra­ße, in des­sen Kel­ler­ge­wöl­ben Chi­ne­si­sche Ein­wan­de­rer in den 20er Jah­ren des letz­ten Jahr­hun­derts angeb­lich Opi­um­höh­len betrie­ben haben (was nie bewie­sen wur­de): In der Tal­stra­ße mit­ten auf dem Kiez geht es seit jeher unkon­ven­tio­nel­ler zu, als anders­wo. Und genau dar­um ist es die per­fek­te Adres­se für das Restau­rant Kuch­nia, die “Ost­eu­ro­päi­sche Küche und Wod­ka­bar”. Denn herz­haf­te Haus­manns­kost mit pol­ni­scher Hand­schrift ist zumin­dest im hohen Nor­den nicht gera­de all­täg­lich. Egal was ich dort bis­her geges­sen habe, alles war lecker. Pie­ro­gi, Bli­ni, Bigos, Pel­me­ni (eine Art Tor­tel­li­ni), ja sogar das selbst­ge­ba­cke­ne Brot mit Küm­mel mag ich, obwohl ich Küm­mel gar nicht mag. Zu der gut sor­tier­ten Stan­dard­kar­te gibt es auch eine wech­seln­de Abend­kar­te. Abends soll­te man zur Sicher­heit reser­vie­ren. Denn das Kuch­nia ist nicht beson­ders groß, aber dafür sind die geka­chel­ten Räum­lich­kei­ten, ein­ge­rich­tet irgend­wo zwi­schen Mini­ma­lis­mus und Kitsch, sehr beliebt und belebt. Das liegt nicht nur an der guten Küche, son­dern auch am fröh­li­chen Per­so­nal. Ob es um die pas­sen­de Wod­ka­be­ra­tung zum Abschluss geht, oder die Über­re­dungs­kunst, als Des­sert mal Vogel­bee­ren­eis zu pro­bie­ren — die Leu­te im Kuch­nia machen das Erleb­nis per­fekt.”

 

Public Cof­fee Roas­ters

Wenn es um Kaf­fee geht, zählt das „Public Cof­fee Roas­ters“ zu Tims abso­lu­ten Hot­spots.

Ein Besuch bei den Public Coffee Roasters.

Ein Besuch bei den Public Cof­fee Roas­ters.

„Auf der Suche nach einem lecke­ren Kaf­fee für mei­nen neu gekauf­ten Hand­fil­ter gelang­te ich zu den Public Cof­fee Roas­ters. Das klei­ne Geschäft in der krea­ti­ven Wex­stra­ße ist nicht nur Café, son­dern auch eige­ne Rös­te­rei und hat sich voll und ganz der Third Wave Cof­fee Kunst ver­schrie­ben. Ganz ohne eli­tä­res Geha­be, dafür mit viel Fach­wis­sen und Geduld, wird einem alles Mög­li­che erklärt. In mei­nem Fall die geeig­ne­te Boh­ne für einen kräf­ti­gen aber geschmack­lich run­den Kaf­fee.

Die Wahl fällt auf den Pana­ma Eli­da Esta­te. Die­se Kaf­fee­boh­ne kommt von einem klei­nen Bau­ern, der pro Sai­son nicht mehr als 8 Säcke welt­weit davon in Umlauf brin­gen kann. Die Public Roas­ters besit­zen stol­ze 2 Säcke der aktu­el­len Char­ge, die sie hier für nach­voll­zieh­ba­re 5,10 EUR pro Känn­chen auf­brü­hen. Geschmack­lich wur­de ich nicht ent­täuscht: Wald­beer­aro­men in der Nase, scho­ko­la­dig auf der Zun­ge — wie ver­spro­chen. Für mich per­sön­lich aber doch noch zu fruch­tig. Die wohl net­tes­te Baris­ta der Welt mein­te dar­auf­hin, ich sol­le mal eine Espress­oboh­ne als Fil­ter­kaf­fee auf­gie­ßen. Weil sie die Sor­te (First Love Espres­so) selbst noch nicht auf die­se Wei­se pro­biert hat, wur­de ich von ihr auf ein Känn­chen ein­ge­la­den. Toll! Toll auch der Geschmack, denn die Rich­tung trifft nun schon eher mei­ne Vor­stel­lung. Ent­schei­den konn­te ich mich dann aber doch noch nicht. Dafür steht für mich fest, dass ich schnellst­mög­lich wie­der­kom­me, um die ande­ren Sor­ten zu pro­bie­ren.

Wärms­te Emp­feh­lung für die­sen fröh­li­chen Ort der Kaf­fee­kom­pe­tenz. Hier stimmt auch rund um den Kaf­fee der Rest: die gemüt­lich-moder­ne Ein­rich­tung, der Apfel­ku­chen und die brei­te Aus­wahl an Cof­fee­ta­ble Mags. Auch wenn man die­se kaum braucht, denn das Span­nends­te dort ist der Kaf­fee selbst.”

 

Brach­manns Gale­ron

Als drit­ten Anlauf­punkt nennt Tim das “Brach­manns Gale­ron” — ein Ort für alle Lieb­ha­ber der bür­ger­li­chen Haus­manns­kost:

© howtohamburg.com/ Schwäbische Spezialitäten im Brachmanns Galeron.

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„Was bit­te ist ein Gale­ron? Eine Mischung aus Gale­rie und Restau­rant, wie ich gelernt habe. Im Gast­raum hän­gen eini­ge Bil­der und in der Whis­key­bar im Kel­ler fin­den regel­mä­ßig Aus­stel­lun­gen und klei­ne Kon­zer­te statt. Vor­bei­schau­en lohnt sich also prak­tisch immer. In rus­ti­ka­lem, etwas hip­ste­res­kem Chic gibt es hier ganz raf­fi­nier­te, schwä­bisch ange­hauch­te Haus­mann­kost. Die Kar­te ist klein aber fein und wech­selt wöchent­lich. Käse­spätz­le habe ich bis­her aber immer dar­auf gefun­den. Die­se Käse­spätz­le mit geschmor­ten Zwie­beln und Par­me­san­de­ko­ra­ti­on sind auch ein­fach unschlag­bar. Kunst gibt’s also nicht nur im Kel­ler, son­dern vor allem in der Küche. Die Zuta­ten sind vor­nehm­lich aus der Regi­on, die Wei­ne kom­men schon mal von etwas wei­ter weg. Als Nicht-Schwa­be und Nicht-Koch­pro­fi liest sich die Kar­te ab und an etwas kryp­tisch. Doch die gut gelaun­ten und fach­kun­di­gen Men­schen aus dem Ser­vice hel­fen ger­ne wei­ter und über­set­zen und bera­ten wo sie nur kön­nen.

Es ist die beson­de­re Mischung aus Küche, Ker­zen­schein und Kunst, die das Brach­manns Gale­ron für mich aus­zeich­net und hei­me­li­ge Atmo­sphä­re nicht weit von der Ree­per­bahn ver­brei­tet. So ist auch hier die Reser­vie­rung emp­foh­len, denn die 55 Plät­ze sind ger­ne mal besetzt.”