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Spielekonsolen

Play­Sta­ti­on 6: Leaks, Gerüch­te und mehr zur Sony-Konsole

Produktbild einer PlayStation 5 Pro, die auf der Seite liegt. Daneben steht ein Dualsense-Controller.

Unglaub­lich, aber wahr: Ende des Jah­res wird die Play­Sta­ti­on 5 bereits sechs Jah­re alt. Zwar ist es noch etwas zu früh für Sony, um die Kon­so­le in den Ruhe­stand zu schi­cken, die Nach­fol­ge­rin befin­det sich aber bereits in Ent­wick­lung. Fans war­ten gespannt auf das Gerät, schließ­lich soll es ein grö­ße­rer Gene­ra­ti­ons­sprung wer­den, als das noch zwi­schen PS4 und PS5 der Fall war. Die Gerüch­te­kü­che bro­delt auch schon ordent­lich. Hier fin­dest du alle aktu­el­len Infos zur Play­Sta­ti­on 6. 

Play­Sta­ti­on 5 Pro: Sony ver­schafft sich Zeit 

Bevor die neue Play­Sta­ti­on erscheint, hat Sony noch eine ver­bes­ser­te Vari­an­te der PS5 auf den Markt gebracht. Die teu­re PS5 Pro lie­fert deut­lich mehr Power, wovon vor allem Games pro­fi­tie­ren, die auf Ray­tra­cing-Effek­te set­zen. Dazu lie­fert die Kon­so­le mehr Spei­cher, näm­lich sat­te 2 Tera­byte (TB). Schon bei der Play­Sta­ti­on 4 gab es eine Pro-Ver­si­on mit mehr Leis­tung. Sony geht die­sen Weg erneut, um sich ein wenig Zeit für den Release der Nach­fol­gerin zu schaf­fen. Aktu­el­le Spie­le lau­fen auf der Pro opti­miert flüs­sig in schi­cker Optik, der „Bedarf“ nach einer neu­en Kon­so­le ist für den Moment gedeckt. Das nimmt Druck raus, was am Ende zu einer bes­se­ren PS6 führt. 

Play­Sta­ti­on 6: Ankün­di­gung trotz­dem schon bald?

Wer­fen wir den­noch einen kur­zen Blick auf die Lebens­dau­er jeder ein­zel­nen Play­Sta­ti­on-Kon­so­le bis heu­te, ergibt sich ein gewis­ses Bild: 

  • PS1 bis PS2: 5 Jah­re 
  • PS2 bis PS3: 6 Jah­re 
  • PS3 bis PS4: 7 Jah­re 
  • PS4 bis PS5: 7 Jah­re 

Bis­her dau­er­te es nie län­ger als sie­ben Jah­re, bis eine neue Play­Sta­ti­on erschien. Ende 2026 star­tet die PS5 in ihr sieb­tes Lebens­jahr. Rein theo­re­tisch ist also 2027 ein sehr rea­lis­ti­scher Zeit­punkt für die Vor­stel­lung und Ver­öf­fent­li­chung der Play­Sta­ti­on 6. Kom­men­des Jahr taucht auch immer wie­der in neu auf­kom­men­den Gerüch­ten und Leaks auf. Das wür­de auch wegen der Kon­kur­renz pas­sen, denn Micro­soft peilt offen­bar eben­falls einen Launch 2027 für sei­ne nächs­te Kon­so­le an. 

Leis­tung: Viel Power und erstaun­lich viel Arbeits­spei­cher vermutet 

Klar ist: Die PS6 muss bei der Leis­tung (deut­lich) über der PS5 Pro lie­gen, damit Sony über­haupt eine neue Kon­so­le recht­fer­ti­gen kann. Dafür arbei­tet das Unter­neh­men erneut mit AMD zusam­men. Unter dem Code­na­men „Ori­on“ ent­steht gera­de ein maß­ge­schnei­der­ter Chip­satz für die Kon­so­le. Der soll auf der Zen-6-Archi­tek­tur basie­ren, die künf­tig auch in Ryzen-Pro­zes­so­ren zum Ein­satz kommt. Wirk­lich hand­fes­te Infor­ma­tio­nen dazu gibt es aber bis­her kaum. Inter­es­sant ist, dass Sony AMD wohl in die haus­ei­ge­ne 3D-Cache-Tech­nik inte­grie­ren will, die in eige­nen Pro­zes­so­ren zum Ein­satz kommt. Dazu gehö­ren etwa der weit ver­brei­te­te Ryzen 7 5800X3D oder der neue­re Ryzen 7 9800X3D. Bereits hier hat sich die Tech­nik bezahlt gemacht, denn sie sorgt für bes­se­re Gam­ing-Leis­tung in PCs. 

Die Gra­fik­ein­heit soll hin­ge­gen auf der RDNA-5-Archi­tek­tur basie­ren. Ers­te Kar­ten damit für den PC sol­len gegen Mit­te 2027 erschei­nen. In der PS6 soll die Leis­tung grob mit einer aktu­el­len Nvi­dia RTX 5080 ver­gleich­bar sein. Rela­tiv sicher ist, dass die GPU erwei­ter­te KI-Funk­tio­nen bie­ten wer­den. Genau das hat AMD bereits in Chip­sät­zen ange­fan­gen. Gemein­sam mit Sony will sich das Unter­neh­men ohne­hin auf die Tech­nik und deren Ein­satz im Gam­ing-Bereich kon­zen­trie­ren, was die The­se unter­stützt. Doch auch hier gilt: Wie genau das aus­se­hen soll oder kann, steht noch in den Ster­nen. 

Jüngs­te Gerüch­te spre­chen hin­ge­gen eher über den Arbeits­spei­cher und die Spei­cher-Band­brei­te. Laut dem Insi­der „Kepler_L2“ könn­te die Kon­so­le sat­te 30 GB davon haben, die sich CPU und GPU tei­len. Sony könn­te den Spei­cher in zehn 3 GB-Stacks sta­peln. Und es soll auch ordent­lich Geschwin­dig­keit dahin­ter sein: bis zu 640 GB/s über ein 160-bit-Inter­face. 

Hand­held: Mehr als nur ein Companion 

Wäh­rend Nin­ten­do mit der Switch 2 Kon­so­le und Hand­held in einem Gerät ver­eint und Micro­soft ein­fach Namen und Soft­ware für Dritt­her­stel­ler „Xbox“-Handhelds lie­fert, geht Sony wohl einen Mit­tel­weg. Angeb­lich kommt pas­send zur sta­tio­nä­ren PS6-Kon­so­le ein Hand­held, der auch eigen­stän­dig funk­tio­niert. Kein Com­pa­n­ion-Device wie das PS Por­tal, son­dern eher eine Art Nach­fol­ger für die PS Vita. Das hät­te eini­ge Vor­tei­le, etwa ver­ein­fach­tes und ver­bes­ser­tes Strea­ming von der Kon­so­le, die Mög­lich­keit das Gerät als Con­trol­ler für die PS6 zu ver­wen­den und natür­lich die Frei­heit, auch unter­wegs Spie­le zu spie­len, ganz ohne Kon­so­le. 

Der Code­na­me soll wohl „Canis“ lau­ten, im Inne­ren des Hand­helds könn­te ein Chip­satz ste­cken, der eben­falls auf der RDNA-5-GPU-Archi­tek­tur basiert und die, für Mobil­ge­rä­te opti­mier­te, Zen-6c-Archi­tek­tur nutzt. Bei einer TDP von 15 Watt soll das für etwa die Hälf­te der Power einer PS5 rei­chen. Gera­de rund um einen Hand­held ist aber noch Vor­sicht gebo­ten, denn es ist viel Spe­ku­la­ti­on dabei. 

Con­trol­ler: Nach­fol­ger des Dual­sen­se ohne Knöpfe? 

Bereits in der Ver­gan­gen­heit hat Sony mit alter­na­ti­ven Ein­ga­be­me­tho­den expe­ri­men­tiert. Bei der PS2 gab es bei­spiels­wei­se die Kame­ra „Eye­Toy“, die erlaub­te, Spie­le mit Kör­per­be­we­gun­gen zu steu­ern. Spä­ter folg­ten dann direkt in die Game­pads inte­grier­te Nei­gungs- und Touch-Steue­run­gen. Bei der PS6 könn­te Sony das noch einen Schritt wei­ter­trei­ben. Das Unter­neh­men mel­de­te ein Patent an, das einen Con­trol­ler ohne klas­si­sche Tas­ten zeigt. Statt­des­sen sind Touch­screens ver­baut, die gera­de benö­tig­te Steu­er­ele­men­te anzei­gen. Das wür­de die Mög­lich­keit bie­ten, dass sich der Con­trol­ler an prak­tisch jedes Spiel indi­vi­du­ell anpas­sen kann. Ob die­ses Kon­zept aber wirk­lich in einem Dual­sen­se-Nach­fol­ger steckt oder ein­fach nur eine zusätz­li­che Mög­lich­keit der Steue­rung wird, bleibt abzu­war­ten. 

Phy­si­sche Medi­en: Sony bleibt ihnen wohl treu 

Eine gro­ße Fra­ge ist, ob auch die PS6 wie­der ein Lauf­werk haben oder voll­ends auf digi­ta­le Inhal­te set­zen wird. Hier gibt es zwar kei­ne Garan­tie, aller­dings hat der Ex-Play­Sta­ti­on-Mana­ger Shawn Lay­den hier bereits eine Ein­schät­zung gege­ben. Laut ihm wird Sony auch wei­ter­hin ein Lauf­werk für die Kon­so­le anbie­ten. Sehr wahr­schein­lich ist aber, dass dies ähn­lich wie bei der PS5 lau­fen wird – ent­we­der als Ver­si­on gegen Auf­preis oder sogar als Zube­hör, dass du nach­träg­lich kau­fen musst. 

Preis: Eher PS5-Pro- als PS5-Niveau 

In den ver­gan­ge­nen Jah­ren haben wir immer wie­der Preis­er­hö­hun­gen für Kon­so­len und ihre Diens­te gese­hen. Die­ser Trend dürf­te sich fort­set­zen, zumal die Spei­cher­kri­se durch den wach­sen­den Bedarf für KI-Anwen­dun­gen nicht so schnell vor­bei sein dürf­te. Zuletzt hat das auch Steam zu spü­ren bekom­men und des­halb den Launch der Steam Machi­ne ver­scho­ben. Sony dürf­te stark dar­an inter­es­siert sein, den Preis nicht über 1.000 Euro rut­schen zu las­sen. Zu hoch ist die Wahr­schein­lich­keit, dass dadurch vie­le Men­schen eben kei­ne neue Kon­so­le kau­fen. Den­noch ist wohl mit deut­lich höhe­ren Kos­ten für das Gerät zu rech­nen, als das noch bei der aktu­el­len Gene­ra­ti­on der Fall ist. Die PS6 kos­tet also wohl eher so viel wie eine PS5 Pro. 

Gerüch­te und Leaks sind mit Vor­sicht zu genießen 

Wich­tig bei all den oben genann­ten Infor­ma­tio­nen ist: Es han­delt sich um Gerüch­te und ver­meint­li­che Leaks. Wie viel Wahr­heit dar­in steckt, bleibt abzu­war­ten. Fast täg­lich kön­nen sich die Infor­ma­tio­nen ändern, was noch lan­ge so bleibt. Klar­heit schafft erst die offi­zi­el­le Ankün­di­gung der Kon­so­le. Wann die­se statt­fin­det, ist noch nicht abzu­se­hen. 

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