Der geplante Urlaub mit Fre­un­den ist nicht mehr lange hin. Doch noch immer herrscht Unklarheit, wohin es denn nun gehen soll. Dank der Grup­pen­chat-Funk­tion bei What­sApp lassen sich Argu­mente für oder gegen einen Urlaub­sort schnell mit allen Teil­nehmern aus­tauschen und auch eine prompte Abstim­mung ist möglich. Und das ist nur eines von vie­len denkbaren Szenar­ien, bei dem die Organ­i­sa­tion über den beliebten Mes­sen­ger sin­nvoll ist. UPDATED erk­lärt Ihnen, wie der What­sApp Grup­pen­chat funk­tion­iert und welche Funk­tio­nen Sie ken­nen soll­ten.

Wie viele Nachrichten haben Sie schon versendet?

Haben Sie sich schon mal gefragt, wie viele Nachricht­en Sie bei What­sApp bere­its ver­schickt haben? Und ob Sie mehr Nachricht­en versendet oder emp­fan­gen haben? Sollte Sie das inter­essieren, kön­nen Sie diese – ein wenig ver­steck­te – Sta­tis­tik ganz ein­fach abrufen.

Android-User öff­nen auf der Start­seite das Menü über die drei ver­tikalen Punk­te oben rechts und tip­pen sich über die Punk­te >Ein­stel­l­lun­gen> Daten­nutzung> Net­zw­erk-Nutzung auf die Sta­tis­tik­seite, auf der auch alle anderen Zahlen zur Datenüber­tra­gung fest­ge­hal­ten sind.

Für iOS-Nutzer ist der Pfad iden­tisch, nur dass die Ein­stel­lun­gen bere­its über die Start­seite erre­icht wer­den.

WhatsApp Unterhaltung mit mehreren Leuten anlegen

Vielle­icht haben Sie schon mal an einem Grup­pen­chat bei What­sApp teilgenom­men, da Sie ein­er Unter­hal­tung hinzuge­fügt wur­den. Doch Sie kön­nen auch selb­st einen oder mehrere Grup­pen­chats anle­gen. Das funk­tion­iert für Android-User und iOS-User fast iden­tisch.

Anleitung What­sApp Grup­pen­chat anle­gen:

  1. Öff­nen Sie zunächst die Anwen­dung auf Ihrem Smart­phone. Falls Sie What­sApp noch nicht auf dem Handy instal­liert haben, kön­nen Sie das im Google Play Store oder im App Store von Apple machen. Das Herun­ter­laden ist kosten­los.
  2. Tip­pen Sie bei Android nun auf die drei ver­tikal ange­ord­neten Punk­te oben rechts, unter denen sich das Menü ver­birgt. Dort gibt es die Option >Neue Gruppe. Beim iPhone taucht die Funk­tion >Neue Gruppe erstellen gle­ich auf dem Start­bild­schirm, oben rechts, auf.
  3. Wählen Sie diese an und suchen Sie im näch­sten Schritt die Kon­tak­te aus, die Sie in Ihre Gruppe ein­laden wollen. Bis zu 256 Per­so­n­en sind erlaubt. Sie selb­st sind automa­tisch mit im Chat. Haben Sie die Auswahl been­det, bestäti­gen Sie diese.
  4. Nun kön­nen Sie einen Grup­pen­be­tr­e­ff eingeben, wie zum Beispiel “Urlaub­s­pla­nung” und bei Bedarf auch ein Grup­pen­bild hinzufü­gen. Hier bietet What­sApp sog­ar direkt inner­halb der Auswahl eine Suche nach Bildern im Inter­net an. Sie kön­nen natür­lich auch ein gespe­ichertes Bild aus Ihrem Smart­phone auswählen. Jet­zt nur noch das Prozedere über die Bestä­ti­gung abschließen und Sie haben Ihren ersten What­sApp Grup­pen­chat erfol­gre­ich angelegt.

Einstellungen des WhatsApp Gruppenchats ändern

Soll­ten Sie im Nach­hinein noch weit­ere Per­so­n­en in den Grup­pen­chat ein­laden, wieder aus­laden oder andere Änderun­gen umset­zen wollen, ist das kein Prob­lem. Unter der Funk­tion >Grup­pen­in­fo, die sich bei Android an erster Stelle im Menü ver­birgt und bei iOS direkt auf dem Titel ersichtlich ist, kön­nen Sie Kon­fig­u­ra­tio­nen vornehmen und neue Mit­glieder ein­laden oder vorhan­dene ent­fer­nen Hier kön­nen Sie auch die Kon­ver­sa­tion für einen Zeitraum Ihrer Wahl auf Stumm zu schal­ten – das bedeutet, dass Sie bei neuen Nachricht­en wed­er durch Vibra­tion noch einen Benachrich­ti­gungston aufgeschreckt wer­den, falls Sie zum Beispiel ungestört arbeit­en wollen.

Unter dem Unter­punkt >Eigene Benachrich­ti­gun­gen kön­nen Sie zudem einen speziellen Benachrich­ti­gungston für jeden What­sApp Grup­pen­chat ein­stellen, dann wis­sen Sie sofort, in welch­er Gruppe es Neuigkeit­en gibt. Sollte der Chat nicht mehr gebraucht wer­den, kön­nen Sie die Gruppe hier auch ver­lassen und die Kon­ver­sa­tion in einem weit­eren Schritt ganz löschen.

Mitglieder in der WhatsApp Gruppe taggen

Im Herb­st 2016 hat­te What­sApp eine neue Funk­tion in Grup­pen­chats einge­führt: das Taggen. Wenn Sie eine oder mehrere spezielle Per­son ansprechen wollen und diese nicht reagieren, kön­nen Sie ein @ vor den Namen set­zen und die Teil­nehmer bekom­men eine Push-Nachricht auf ihr Smart­phone – auch wenn diese die Gruppe eigentlich stumm geschal­tet haben. Bei wichti­gen Fra­gen kann dieses Tool dur­chaus hil­fre­ich sein, um von notorischen Schweigern auch eine Mei­n­ung zu bekom­men.

Übri­gens: Im Gegen­satz zur Zweier-What­sApp-Chats erscheint bei Grup­pen­chats kein zweites Häkchen neben ein­er versende­ten Nachricht. Sie kön­nen aber sehen, wer Ihren Text gele­sen hat. Bei Android tip­pen Sie dafür länger auf die Nachricht, dann erscheint oben eine Leiste mit einem Infor­ma­tion­ssym­bol. Darunter ver­ber­gen sich die Namen. Bei iOS kön­nen Sie Ihre Nachricht ein­fach von rechts nach links zur Seite schieben und schon öffnet sich eine neue Seite mit den Namen der Per­so­n­en, die den Text bere­its gele­sen haben.

Einladung zur WhatsApp Gruppe per Link verschicken

Für Android-User bere­its ver­füg­bar ist das recht neue Fea­ture für öffentliche Grup­pen-Chats. Das bedeutet, dass Sie die Möglichkeit haben, Grup­penein­ladun­gen über einen Link zu versenden. Somit kön­nen auch Per­so­n­en am Grup­pen­chat teil­nehmen , die Sie nicht als Kon­takt einge­spe­ichert haben. Beim Auswählen der Kon­tak­te erscheint ganz oben zunächst die Option >Mit Link zur Gruppe ein­laden. What­sApp erstellt dann einen Link, den poten­tielle Nutzer nur öff­nen müssen, um sich der Gruppe anzuschließen. Dieser kann dann per E-Mail oder auf anderen Wegen geteilt wer­den. Vor allem für die Organ­i­sa­tion von größeren Grup­pen wie Schulk­lassen kann dieses Fea­ture von Vorteil sein.

Hey Folks What’s Up?” – Eine Nachricht für Alle

Eine Ver­ständi­gung, für die Sie früher noch Tele­fon­ket­ten benötigten, ist dank des Grup­pen­chats von What­sApp heute ein Kinder­spiel. Anstatt viele einzelne Nachricht­en zu schreiben, genügt eine einzige, und Sie erre­ichen damit alle Per­so­n­en, die daran inter­essiert sein kön­nten – voraus­ge­set­zt, diese haben den Mes­sen­ger auf ihrem Smart­phone instal­liert. Und Sie brauchen auch nicht zu befürcht­en, dass die Ein­ge­lade­nen durch eine rege Beteili­gung gen­ervt wer­den – wer keine Lust hat, am Grup­pen­chat teilzunehmen, kann sich mit weni­gen Klicks sel­ber wieder abmelden.

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