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Software

Fire­fox Update: So klappt es auf Rech­ner, Tablet und Handy

Damit du sicher im Netz unterwegs bist, sollte dein Firefox-Browser immer aktuell sein. Das geht ganz einfach.

Der Brow­ser Fire­fox von Mozil­la ist ein belieb­tes Tool, um im Inter­net zu sur­fen. Kein Wun­der, ist die Soft­ware doch schnell, sta­bil und immer am Zahn der Zeit. Damit das auch so bleibt, soll­test du natür­lich dar­auf ach­ten, stets die neu­es­te Ver­si­on des Brow­sers zu ver­wen­den. So ste­hen die nicht nur aktu­el­le Funk­tio­nen zur Ver­fü­gung, son­dern du bist auch deut­lich siche­rer im Netz unter­wegs. Hier erfährst du, wie du Fire­fox manu­ell bei Win­dows, macOS, Android und iOS aktua­li­sierst, was dabei zu beach­ten ist und wie du ein Update im Not­fall auch wie­der rück­gän­gig machst.

Auto­ma­ti­sches Update: Fire­fox hält sich selbst auf Stand

Fire­fox aktua­li­siert sich regel­mä­ßig selbst­stän­dig. Das hat Vor- und Nach­tei­le. So gelangt bei der Instal­la­ti­on des Brow­sers auch ein ver­steck­ter Update-Dienst auf dei­nen Com­pu­ter, der jedes Mal auto­ma­tisch star­tet, wenn du den PC ein­schal­test. Im Hin­ter­grund prüft die­ser Dienst dann, ob es eine neue Ver­si­on von Fire­fox gibt. Falls ja, lädt er sie aus dem Inter­net her­un­ter und instal­liert sie ohne wei­te­re Rück­fra­gen, sobald du das nächs­te Mal den Brow­ser startest.

Auf die­se Wei­se kön­nen die Fire­fox-Ent­wick­ler sicher­stel­len, dass ihre in der Regel alle sechs Wochen erschei­nen­den grö­ße­ren Aktua­li­sie­run­gen und die klei­ne­ren, je nach Bedarf ver­öf­fent­lich­ten Sicher­heits-Updates, auch wirk­lich alle Nut­zer errei­chen. Auf der ande­ren Sei­te kann die­ses Vor­ge­hen jedoch dazu füh­ren, dass man­che dei­ner lieb­ge­won­ne­nen Erwei­te­run­gen plötz­lich nicht mehr funk­tio­nie­ren oder dass es zu ande­ren Pro­ble­men beim Sur­fen im Inter­net kommt. Viel­leicht möch­test du die auto­ma­ti­schen Updates des­halb deaktivieren.

Updates in Fire­fox deaktivieren

Das Deak­ti­vie­ren der auto­ma­ti­schen Updates ist zwar nicht emp­feh­lens­wert, aber grund­sätz­lich mög­lich – zumin­dest auf dem Rech­ner. So funk­tio­niert es:

  1. Star­te Fire­fox und kli­cke wie­der rechts oben auf das Sym­bol mit den drei über­ein­an­der­lie­gen­den Stri­chen. Wäh­le aus dem neu­en Menü Ein­stel­lun­gen und dann All­ge­mein aus.
  2. Scrol­le etwas nach unten bis zum Bereich Fire­fox-Updates. Wäh­le dort bei Fire­fox erlau­ben den Punkt Nicht nach Updates suchen (nicht emp­foh­len) aus.

Damit ver­hin­derst du, dass sich Fire­fox wie­der auto­ma­tisch aktua­li­siert und du wie­der die­sel­ben Pro­ble­me wie vor­her bekommst. Auf Dau­er soll­test du aber nicht auf Fire­fox-Updates ver­zich­ten, da damit auch gefähr­li­che Sicher­heits­lü­cken geschlos­sen werden.

Fire­fox-Update: Manu­el­le Aktua­li­sie­rung unter Win­dows und macOS

Um die aktu­el­le Ver­si­on von Fire­fox auf dei­nem Rech­ner mit Win­dows oder macOS zu instal­lie­ren, kannst du den Brow­ser selbst nut­zen. Du musst hier kei­nen Umweg über irgend­ei­nen App-Store neh­men. So funk­tio­niert das Fire­fox-Update Schritt für Schritt:

  1. Öff­ne den Brow­ser auf dei­nem Rechner.
  2. Kli­cke auf die drei Stri­che in der rech­ten obe­ren Ecke, um das Menü zu öffnen.
  3. Suche den Punkt „Ein­stel­lun­gen“ (Zahn­rad-Sym­bol) und kli­cke ihn an.
  4. Scrol­le jetzt etwas nach unten, bis du zu „Fire­fox-Updates“ kommst. Hier ist die aktu­ell instal­lier­te Ver­si­on des Brow­sers angezeigt.
  5. Prü­fe, ob ein Update ver­füg­bar ist, indem du auf die Schalt­flä­che „Nach Updates suchen“ klickst.
  6. Ist eine neue Ver­si­on ver­füg­bar, lässt dich Fire­fox die­se instal­lie­ren. Wenn nicht, steht links neben dem But­ton „Fire­fox ist aktu­ell“ und du musst nichts machen.

Tipp: Klei­ner Short­cut in der Windows-Version

Bei Win­dows kannst du den Vor­gang etwas abkür­zen, indem du die Hil­fe öff­nest und hier nach Updates suchst. So funk­tio­niert es genau:

  1. Star­te Fire­fox auf dei­nem PC.
  2. Kli­cke wie­der auf die drei Stri­che oben rechts, damit sich das Menü öffnet.
  3. Wäh­le hier den Punkt „Hil­fe“ aus.
  4. Kli­cke auf „Über Fire­fox, und der Brow­ser zeigt die aktu­el­le Ver­si­on an, wäh­rend er neben­bei nach Updates sucht. Ist eines ver­füg­bar, kannst du im Anschluss die Aktua­li­sie­rung starten.
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Fire­fox-Update: So ein­fach geht es bei Android und iOS

Bei Smart­pho­ne wirkt der Weg zur Update-Funk­ti­on auf den ers­ten Blick etwas kom­pli­zier­ter. Das liegt dar­an, dass die App nicht ein­fach über eine Ein­stel­lung im Pro­gramm selbst eine Aktua­li­sie­rung anbie­tet. Du musst statt­des­sen einen „Umweg“ über den Goog­le Play Store oder den Apple App Store neh­men. Aller­dings ist der weit­aus weni­ger kom­pli­ziert, als es im ers­ten Moment klingt. Tat­säch­lich ist das Update ganz einfach:

  1. Ver­si­che­re dich zunächst, wel­che Ver­si­on von Fire­fox auf dei­nem Gerät instal­liert ist. Es gibt den Stan­dard-Brow­ser und die abge­speck­te Vari­an­te „Fire­fox Klar“.
  2. Star­te nun den Goog­le Play Store oder den Apple App Store.
  3. In die­sem Punkt unter­schei­det sich die Menü­füh­rung leicht.
    Im Play Store tippst du auf die drei Stri­che bei der Such­leis­te oben und wählst dann „Mei­ne Apps und Spie­le“.
    Im App Store tippst du auf dein Pro­fil.
  4. Hier fin­dest du dann jeweils auch Fire­fox. Ist ein Update ver­füg­bar, steht die App wei­ter oben, und dahin­ter ist eine Schalt­flä­che mit „Aktua­li­sie­ren“ zu sehen. Tippst du dar­auf, beginnt das Update.
  5. Nach eini­gen Sekun­den ist die Aktua­li­sie­rung abge­schlos­sen und Fire­fox auf dem neu­es­ten Stand.

Uner­wünsch­te oder feh­ler­haf­te Fire­fox-Ver­si­on deinstallieren

Die Fire­fox-Ent­wick­ler haben kei­ne Mög­lich­keit vor­ge­se­hen, ein ein­mal ein­ge­spiel­tes Update rück­gän­gig zu machen. Trotz­dem kannst du mit einem Trick ein neu­es Update wie­der los­wer­den – zumin­dest auf dem Rech­ner: Zunächst ent­fernst du die aktu­ell instal­lier­te Ver­si­on des Brow­sers, lädst dann die vor­he­ri­ge Ver­si­on her­un­ter und instal­lierst sie neu. Anschlie­ßend deak­ti­vierst du die auto­ma­ti­schen Updates und kannst dann zum Bei­spiel war­ten, bis dei­ne Lieb­lings­er­wei­te­rung aktua­li­siert wur­de, bevor du wie­der Updates für Fire­fox zulässt. 

Bevor du die nicht mehr kor­rekt funk­tio­nie­ren­de Fire­fox-Ver­si­on ent­fernst, soll­test du noch prü­fen, wel­che Ver­si­on sich der­zeit auf dei­nem Com­pu­ter befindet:

  1. Star­te dazu Fire­fox und kli­cke oben rechts auf das Sym­bol mit den drei über­ein­an­der­lie­gen­den Stri­chen. Kli­cke jetzt auf „Ein­stel­lun­gen“.
  2. Etwas wei­ter unten beim Punkt „Fire­fox-Updates“ siehst du die aktu­el­le Version.

Nun geht es an die – vor­über­ge­hen­de – Deinstal­la­ti­on von Fire­fox. Dei­ne Ein­stel­lun­gen und bis­lang instal­lier­ten Add-ons blei­ben dabei erhalten.

Fire­fox deinstal­lie­ren unter Win­dows 10

  1. Schlie­ße den Brow­ser und kli­cke dann unten links mit der lin­ken Maus­tas­te auf das Start-Sym­bol von zum Bei­spiel Win­dows 10. Kli­cke dann auf das Zahn­rad-Sym­bol, um die Win­dows-Ein­stel­lun­gen zu öff­nen.
  2. Tip­pe in das Such­feld das Wort Soft­ware ein und kli­cke anschlie­ßend auf Pro­gram­me hin­zu­fü­gen oder ent­fer­nen.
  3. Ein neu­es Fens­ter öff­net sich. Scrol­le nach unten bis zum Ein­trag Mozil­la Fire­fox. Kli­cke dar­auf und anschlie­ßend zwei Mal auf Deinstal­lie­ren.
  4. Bestä­ti­ge die Rück­fra­ge der Benut­zer­kon­ten­steue­rung mit Ja.
  5. Ein wei­te­res Fens­ter mit dem Deinstal­la­ti­ons-Assis­ten­ten öff­net sich. Kli­cke in ihm auf Wei­ter und dann auf Deinstal­lie­ren sowie zuletzt auf Fer­tig­stel­len. 

Der Deinstal­la­ti­ons-Assis­tent löscht kei­ne per­sön­li­chen Daten. Alle dei­ne Ein­stel­lun­gen, dei­ne Chro­nik, dei­ne Lese­zei­chen und dei­ne Erwei­te­run­gen blei­ben erhal­ten, sodass sie nach einer Neu­in­stal­la­ti­on des Brow­sers sofort wie­der zur Ver­fü­gung stehen.

Du fin­dest dei­ne per­sön­li­chen Daten in einem ver­steck­ten Ord­ner. Um ihn zu errei­chen, öff­ne ein Fens­ter des Datei-Explo­rers mit der Tas­ten­kom­bi­na­ti­on [Win­dows] + [E]. Gib dann ins Adress­feld die Zei­chen­fol­ge %APPDATA%\Mozilla\ ein, um den Inhalt des ver­steck­ten Ord­ners zu sehen.

Fire­fox deinstal­lie­ren unter macOS

Unter dem Apple-Betriebs­sys­tem macOS ist das Deinstal­lie­ren von Fire­fox noch etwas ein­fa­cher. So funk­tio­niert es im Detail:

  1. Stel­le sicher, dass du auf dei­nem Schreib­tisch bist und kein Pro­gramm aus­ge­wählt ist.
  2. Kli­cke nun in dei­ner Menü­leis­te auf „Gehe zu“ und anschlie­ßend auf „Pro­gram­me“.
  3. Suche hier nach Fire­fox, kli­cke dar­auf, hal­te gedrückt und zie­he den Brow­ser dann auf den Papier­korb.
  4. Ent­lee­re den Papier­korb anschlie­ßend mit einem Rechtsklick dar­auf und der Opti­on „Papier­korb ent­lee­ren, um den Brow­ser voll­stän­dig zu entfernen.

Tipp: Manch­mal genügt es auch schon, wenn du nur die Ein­stel­lun­gen von Fire­fox zurück­zu­setzt, um wie­der einen funk­tio­nie­ren­den Brow­ser zu haben. Wie das geht, hat UPDATED im Rat­ge­ber „Fire­fox zurück­set­zen unter Win­dows 10 und macOS“ detail­liert beschrieben.

Funk­tio­nie­ren­de Fire­fox-Ver­si­on installieren

Nach­dem du die Pro­gramm­da­ten von Fire­fox von dei­nem Com­pu­ter ent­fernt hast, ist es an der Zeit, eine etwas älte­re, aber dafür funk­tio­nie­ren­de Ver­si­on zu instal­lie­ren.

  1. Star­te dazu einen ande­ren Brow­ser, zum Bei­spiel Micro­soft Edge oder Safa­ri, und öff­ne den FTP-Ser­ver der Mozil­la Foun­da­ti­on. Die Abkür­zung FTP steht für „File Trans­fer Pro­to­col“. Ein FTP-Ser­ver wird zum Able­gen von Datei­en ver­wen­det, die ande­re Nut­zer dann aus dem Inter­net her­un­ter­la­den können.
  2. Auf dem oben ver­link­ten FTP-Ser­ver fin­det sich eine sehr lan­ge Lis­te mit allen bis­her ver­öf­fent­lich­ten Fire­fox-Ver­sio­nen. Scrol­le bis fast ganz nach unten, bis du die gewünsch­te Ver­si­on gefun­den hast. Wenn du zum Bei­spiel die Fire­fox-Ver­si­on 63 auf dei­nem Com­pu­ter instal­liert hat­test, dann kli­cke auf die vor­he­ri­ge Ver­si­on 62.
  3. Es öff­net sich ein wei­te­res Ver­zeich­nis, in wel­chem du dein Betriebs­sys­tem aus­wäh­len kannst. Kli­cke für die meis­ten aktu­el­len Win­dows-Sys­te­me auf den Link win64. So erhältst du eine Ver­si­on für ein Win­dows-Sys­tem mit 64 Bit. Für macOS lie­gen die Ver­sio­nen im Ord­ner  mac.
  4. Nun siehst du eine umfang­rei­che Lis­te mit den ver­schie­de­nen Sprach­ver­sio­nen. Die deutsch­spra­chi­ge Ver­si­on fin­dest du hin­ter dem Link de. Kli­cke dar­auf, um zum gewünsch­ten Down­load zu gelan­gen. Kli­cke nun auf den Link mit der aus­führ­ba­ren EXE- oder DMG-Datei und danach auf Spei­chern. Sobald der Down­load abge­schlos­sen ist, kli­cke auf Aus­füh­ren, um Fire­fox wie­der auf dei­nem Rech­ner zu installieren.

Nun hast du wie­der eine frü­he­re Ver­si­on von Fire­fox auf dei­nem Rech­ner und das stö­ren­de Update rück­gän­gig gemacht. Jetzt gibt es nur einen ein­zi­gen Schritt, den du noch durch­füh­ren soll­test.

Tipp für Win­dows: Falls du dir nicht sicher bist, wel­che Win­dows-Ver­si­on du hast, drü­cke die Tas­ten­kom­bi­na­ti­on [Win­dows] + [Pau­se]. Das Betriebs­sys­tem steht unter „Win­dows-Edi­ti­on“, die Bit-Ver­si­on etwas wei­ter unten hin­ter „Sys­tem­typ“.

Updates in Fire­fox deaktivieren

Zum Abschluss soll­test du noch ver­hin­dern, dass sich Fire­fox inner­halb kur­zer Zeit wie­der selbst aktua­li­siert, da der inte­grier­te Update-Dienst ja wie­der auto­ma­tisch aktiv ist.

  1. Star­te dazu Fire­fox und kli­cke wie­der rechts oben auf das Sym­bol mit den drei über­ein­an­der­lie­gen­den Stri­chen. Wäh­le aus dem neu­en Menü Ein­stel­lun­gen und dann All­ge­mein aus.
  2. Scrol­le etwas nach unten bis zum Bereich Fire­fox-Updates. Wäh­le dort bei Fire­fox erlau­ben den Punkt Nicht nach Updates suchen (nicht emp­foh­len) aus.

Damit ver­hin­derst du, dass sich Fire­fox wie­der auto­ma­tisch aktua­li­siert und du wie­der die­sel­ben Pro­ble­me wie vor­her bekommst. Auf Dau­er soll­test du aber nicht auf Fire­fox-Updates ver­zich­ten, da damit auch gefähr­li­che Sicher­heits­lü­cken geschlos­sen werden.

Zurück zur vor­he­ri­gen Firefox-Version

Nor­ma­ler­wei­se las­sen sich ein­mal ein­ge­spiel­te Fire­fox-Updates nicht wie­der rück­gän­gig machen. Die­ser Rat­ge­ber hat jedoch detail­liert gezeigt, wie du trotz­dem wie­der zu einer vor­he­ri­gen Ver­si­on von Fire­fox zurück­keh­ren und zugleich ver­hin­dern kannst, dass sich der Brow­ser danach wie­der selbst­tä­tig aktua­li­siert. Der Zeit­auf­wand für die dabei beschrie­be­nen Schrit­te, die auch von PC- und Mac-Lai­en leicht durch­ge­führt wer­den kön­nen, beläuft sich auf ins­ge­samt weni­ger als 15 Minuten.

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