Rad­fah­ren ist umwelt­freund­lich und sorgt im All­tag für die nöti­ge Bewe­gung. Für dich ist dein Draht­esel daher dein treu­er Beglei­ter. Aller­dings sind die meis­ten Räder nicht gera­de smart. Nor­ma­le Lich­ter, gewöhn­li­ches Schloss und kei­ne Sen­so­ren: Zeit, auf­zu­rüs­ten! Dank sen­sor­ge­steu­er­tem Front­licht, Radar-Rück­licht, Fahr­rad­com­pu­ter und mehr wird aus dei­nem Stan­dard-Bike schnell ein smar­tes Fahr­rad, mit dem du sicher und kom­for­ta­bel durch die City radelst. UPDATED stellt dir 8 prak­ti­sche Fahr­rad-Gad­gets vor.

Smar­te Fahr­rad­be­leuch­tung von Lupi­ne

Tag­fahr­licht, Abblend­licht, Fern­licht: Das kennst du bis­her nur vom Auto­fah­ren? Der Her­stel­ler Lupi­ne macht die­se Tech­no­lo­gien für dein Fahr­rad ver­füg­bar. Mit der smar­ten Fahr­rad­be­leuch­tung “SL AF” bei­spiels­wei­se radelst du den gan­zen Tag über mit opti­ma­ler Beleuch­tung.

Das Fahr­rad­licht bie­tet vier Leucht­stu­fen:

  • 1,5 Watt Tag­fahr­licht
  • 8 Watt Abblend­licht
  • 16 Watt Abblend­licht
  • 16 Watt Fern­licht

Sobald der Sen­sor Däm­me­rung regis­triert, schal­tet das Tag­fahr­licht auto­ma­tisch um auf Abblend­licht. Die Hel­lig­keits­stu­fe stellst du über die mit­ge­lie­fer­te Blue­tooth-Fern­be­die­nung ein. Das Abblend­licht ist blend­frei. Das heißt, ande­re Ver­kehrs­teil­neh­mer wer­den durch das Fahr­rad­licht nicht geblen­det.

High­light für Off­road-Rad­ler: Das star­ke Fern­licht. Das hel­le Licht akti­vierst du auf Knopf­druck über die mit­ge­lie­fer­te Blue­tooth-Fern­be­die­nung. Vor­sicht: Wie beim Auto­schein­wer­fer erhellt das Fern­licht einen grö­ße­ren Bereich und blen­det ent­ge­gen­kom­men­de Fah­rer. Du soll­test es nur ein­schal­ten, wenn du allein unter­wegs bist. Damit du nicht ver­gisst, das Fern­licht zu deak­ti­vie­ren, falls dir doch mal jemand ent­ge­gen­kommt, leuch­tet ein blau­er Schrift­zug am Lam­pen­kopf, wenn es aktiv ist.

Pas­send dazu

Brems­licht von Lupi­ne

Dass das Auto vor dir bremst, ist klar ersicht­lich: Die Brems­lich­ter leuch­ten auf. Aber wie ist das eigent­lich beim Fahr­rad? Auch für die Rück­be­leuch­tung hat der Her­stel­ler Lupi­ne ein smar­tes Fahr­rad-Gad­get ent­wi­ckelt: das “Rot­licht Max Rück­licht StVZO”.

Das Rück­licht mon­tierst du mit­hil­fe des mit­ge­lie­fer­ten Gum­mi­bands an dei­ner Sat­tel­stüt­ze (22 bis 55 Mil­li­me­ter Durch­mes­ser). Sobald du bremst, gibt der inte­grier­te Ver­zö­ge­rungs­sen­sor das Signal: Auf­leuch­ten, bit­te! Das Rot­licht wird auto­ma­tisch hel­ler und signa­li­siert den Ver­kehrs­teil­neh­mern hin­ter dir, dass du lang­sa­mer wirst.

Die Leucht­dau­er liegt laut Her­stel­ler bei maxi­mal 60 Stun­den. Ist der Akku leer, lädst du ihn per Micro-B-USB-Kabel wie­der auf.

Pas­send dazu

Radar-Rück­licht von Gar­min

Augen im Hin­ter­kopf kön­nen dir smar­te Fahr­rad-Gad­gets zwar nicht ver­pas­sen, aber sie kön­nen sie so gut wie mög­lich erset­zen. Das “Varia RTL 511 Radar­rück­licht Bund­le” von Gar­min zum Bei­spiel kann mehr als ein nor­ma­les Rück­licht: Es leuch­tet nicht nur rot, son­dern ver­fügt auch über eine Radar-Tech­no­lo­gie, die von hin­ten her­an­na­hen­de Fahr­zeu­ge erkennt.

So funktioniert’s: Das smar­te Rück­licht wird an der Sat­tel­stan­ge mon­tiert. Ist ein Auto weni­ger als 140 Meter hin­ter dir, weist dich das Radar dar­auf hin. Das Signal wird an die zuge­hö­ri­ge Dis­play­ein­heit (im Bund­le ent­hal­ten) gesen­det, die du an dei­nem Len­ker mon­tierst.

  • Der Punkt auf dem Bild­schirm leuch­tet grün? Alles im grü­nen Bereich, es besteht kei­ne Gefahr.
  • Leuch­tet der Punkt gelb, nähert sich ein ande­rer Ver­kehrs­teil­neh­mer.
  • Rot bedeu­tet wie üblich Gefahr: Das ande­re Fahr­zeug nähert sich schnell.
  • Zusätz­lich warnt dich das Radar-Rück­licht durch ein akus­ti­sches Signal.

Die maxi­ma­le Akku­lauf­zeit liegt laut Gar­min bei 10 Stun­den im Stan­dard-Licht­mo­dus. Danach lädst du das Varia Radar via USB wie­der auf.

Fahr­rad­com­pu­ter von Gar­min

Wie schnell fährst du? Wo ist dei­ne Grup­pe? Und wo bist du eigent­lich? Der Gar­min-Fahr­rad­com­pu­ter “Edge 820 GPS” weiß die Ant­wor­ten. Das smar­te Gad­get fürs Bike ver­eint Per­for­mance-Ana­ly­se, Group-Tracking und Rou­ting-Funk­ti­on. Das Fahr­rad-Navi mon­tierst du an dei­nem Len­ker.

  • Die Dis­play­hel­lig­keit des Touch­screens passt der Com­pu­ter je nach Umge­bungs­licht auto­ma­tisch an.
  • Der inte­grier­te GPS-Emp­fän­ger lie­fert dir Daten zur zurück­ge­leg­ten Distanz, der Dau­er der Rad­tour und dei­ner Geschwin­dig­keit wäh­rend der Fahrt. Der Emp­fän­ger ist zudem mit Glo­nass kom­pa­ti­bel, einem glo­ba­len Satel­li­ten­na­vi­ga­ti­ons­sys­tem aus Russ­land.
  • Eine Fahr­rad­kar­te für Euro­pa ist beim Gar­min-Fahr­rad­com­pu­ter vor­in­stal­liert. Der Com­pu­ter macht Rou­ten­vor­schlä­ge – auch für Rund­tou­ren – und zeigt dir, wo du abbie­gen musst.
  • In Ver­bin­dung mit der Gar­min-Con­nect-App sen­det der Com­pu­ter über dein Smart­pho­ne Messages an Not­fall­kon­tak­te, wenn du stürzt.
  • Ver­bin­dest du den Fahr­rad­com­pu­ter via Blue­tooth mit dei­nem Smart­pho­ne, zeigt er dir ein­ge­hen­de Benach­rich­ti­gun­gen wie Anru­fe und Social-Media-Mit­tei­lun­gen an.
  • Mit der Funk­ti­on “Group Track” (über Gar­min Con­nect auf dem Smart­pho­ne) siehst du, wo die ande­ren Rad­ler dei­ner Grup­pe sind.
  • Zusätz­li­che Sen­so­ren für Herz­fre­quenz, Tritt­fre­quenz und Co. sind über den für Sport­ge­rä­te ver­brei­te­ten Funk­stan­dard ANT+ kom­pa­ti­bel.

Geschwin­dig­keits- und Tritt­fre­quenz-Sen­sor von Gar­min

Du willst Geschwin­dig­keit und Distanz ohne Fahr­rad­com­pu­ter im Blick behal­ten? Mit dem Geschwin­dig­keits- und Tritt­fre­quenz-Sen­sor von Gar­min ist das mög­lich. Die Sen­so­ren klemmst du ein­fach an einer Rad­na­be fest.

  • Die Rad­grö­ße stellst du in der Gar­min-Con­nect-App ein.
  • Gemes­sen wer­den unter ande­rem die Pedal­um­dre­hun­gen pro Minu­te.
  • Die Sen­so­ren kop­pelst du nicht zwin­gend mit einem wei­te­ren Gar­min-Gerät: Sie sind über das Funk­pro­to­koll ANT+ und Blue­tooth Low Ener­gy mit ande­ren Trai­nings-Apps und Fit­ness­ge­rä­ten kom­pa­ti­bel.
  • Die Bat­te­rie­lauf­zeit liegt bei bis zu einem Jahr.

Smart­pho­ne-Cock­pit von COBI.Bike

Im Stra­ßen­ver­kehr leis­tet dir dein Smart­pho­ne gute Diens­te: Mit Goog­le Maps navi­gierst du durch die Stadt, wäh­rend du dei­ne Benach­rich­ti­gun­gen immer im Blick behältst. Gefähr­lich wird es aller­dings, wenn du das Smart­pho­ne beim Rad­fah­ren in der Hand behältst. Eine Lösung des Pro­blems hat Bosch mit Cobi-Bike geschaf­fen: Das intel­li­gen­te Smart­pho­ne-Cock­pit macht aus dei­nem Bike ein smar­tes Rad, mit dem du pro­blem­los durch die City navi­gierst.

Die Hal­te­rung Cobi-Bike-Hub mon­tierst du in der Mit­te dei­nes Fahr­rad­len­kers. Damit du wäh­rend der Fahrt nicht auf dem Dis­play tip­pen musst, plat­zierst du einen Dau­men­con­trol­ler zwi­schen Griff und Gang­schal­tung. Am Con­trol­ler ist eine Klin­gel­tas­te mon­tiert: Auf Knopf­druck ertönt ein Signal, das der ech­ten Fahr­rad­klin­gel nach­emp­fun­den ist. Die Smart­pho­ne-Hal­te­rung “Uni­ver­sal Mount” ist für vie­le gän­gi­ge Smart­pho­ne-Model­le geeig­net. Die Uni­ver­sal­hal­te­rung befes­tigst du mit zwei Schrau­ben am Hub.

  • Das Dash­board der zuge­hö­ri­gen Cobi-App gibt dir einen Über­blick über Geschwin­dig­keit, Stre­cke, Wet­ter und mehr.
  • Mit­hil­fe der sechs Tas­ten des Dau­men­con­trol­lers navi­gierst du durch das Menü und star­test zum Bei­spiel Musik­ti­tel und Pod­casts von Apps wie Spo­ti­fy.
  • Zudem kannst du Anru­fe star­ten oder anneh­men.
  • Damit dei­nem Smart­pho­ne nicht der Saft aus­geht, lädt Cobi es wäh­rend der Fahrt auf.
  • Fea­ture gegen Fahr­rad­die­be: In der Cobi-App kannst du die Alarm­funk­ti­on akti­vie­ren. Wird dein Fahr­rad ver­däch­tig bewegt, geht der Alarm los. Stei­gen­de Laut­stär­ke und Licht­si­gna­le sol­len Die­be ver­trei­ben.

Smar­ter Fahr­rad­helm von Livall

Beleuch­tung am Fahr­rad ist Pflicht. Aber was wäre, wenn dein Fahr­rad­helm nicht nur dei­nen Kopf schüt­zen wür­de, son­dern zusätz­lich auf dich auf­merk­sam machen könn­te? Smar­te Fahr­rad­hel­me erle­di­gen das mit inte­grier­ter LED-Beleuch­tung.

Das Modell „BH60SE“ von Livall zum Bei­spiel hat auf der Rück­sei­te meh­re­re LEDs, die ent­we­der wie ein Rück­licht leuch­ten oder auf Knopf­druck blin­ken, wenn du abbie­gen möch­test.

  • Zusätz­li­ches Fea­ture: Via Blue­tooth kop­pelst du den Helm mit dei­nem Smart­pho­ne.
  • Mit dem inte­grier­ten Head­set erhältst du zum Bei­spiel Navi­ga­ti­ons­an­sa­gen direkt in den Helm.
  • Zudem tele­fo­nierst du, ohne den Len­ker los­las­sen zu müs­sen. Zur Steue­rung nutzt du die am Len­ker mon­tier­te Fern­be­die­nung.

Dieb­stahl­si­che­rung: Smar­te Fahr­rad­schlös­ser

Kein läs­ti­ges Schlüs­sel­su­chen mehr und ein Alarm, der Fahr­rad­die­be in die Flucht schlägt: Zu den smar­ten Fahr­rad-Gad­gets zäh­len auch smar­te Fahr­rad­schlös­ser. Das kön­nen sie:

  • Vie­le smar­te Fahr­rad­schlös­ser ent­rie­gelst du mit­hil­fe dei­nes Smart­pho­nes. Die Ver­bin­dung erfolgt über Blue­tooth oder NFC. Einen phy­si­schen Schlüs­sel brauchst du nicht mehr.
  • Regis­trie­ren die Schlös­ser ver­däch­ti­ge Bewe­gun­gen, lösen sie auto­ma­tisch einen Alarm aus. Bei eini­gen Model­len erhältst du zudem eine Push-Benach­rich­ti­gung auf das gekop­pel­te Smart­pho­ne, sobald das Schloss ver­däch­ti­ge Bewe­gun­gen regis­triert.
  • Wo hast du noch mal geparkt? Via GPS ortest du bei eini­gen Her­stel­lern dein Fahr­rad.

Wie genau smar­te Fahr­rad­schlös­ser funk­tio­nie­ren und wel­che Model­le es gibt, erfährst du im UPDATED-Rat­ge­ber Smar­tes Fahr­rad­schloss: Elek­tro­ni­sche Dieb­stahl­si­che­rung für dein Rad.

Smar­tes Fahr­rad? Mit die­sen Gad­gets nach­rüs­ten

Zwar gehö­ren smar­te Funk­tio­nen nur bei den wenigs­ten Fahr­rä­dern zur Grund­aus­stat­tung. Mit ein paar Gad­gets machst du aus dei­nem Stan­dard-Bike aber schnell ein smar­tes Rad. Intel­li­gen­te Beleuch­tung sorgt für mehr Sicher­heit im Stra­ßen­ver­kehr, wäh­rend du mit Bord­com­pu­ter und Smart­pho­ne-Cock­pit immer weißt, wo es lang­geht. Smar­te Fahr­rad­hel­me und ‑schlös­ser schüt­zen dich und dein Rad zusätz­lich.

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