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Smarte Sicherheit

Smar­thome-Secu­ri­ty: So schützt du dich vor Hackern

Ein Smarthome ist praktisch, doch du solltest es gut absichern, damit nicht Fremde auf deine Geräte und Daten zugreifen können.

Du öff­nest die Haus­tür per App, regelst unter­wegs die Hei­zung oder wirfst einen Blick auf die Über­wa­chungs­ka­me­ra. Smar­thome-Gerä­te machen den All­tag kom­for­ta­bler, sam­meln aber auch Daten und kom­mu­ni­zie­ren über dein Heim­netz­werk. Unsi­che­re Pass­wör­ter, ver­al­te­te Soft­ware oder falsch gesetz­te Frei­ga­ben kön­nen des­halb zum Risi­ko wer­den. Du brauchst jedoch kein tech­ni­sches Spe­zi­al­wis­sen, um dein ver­netz­tes Zuhau­se bes­ser zu schüt­zen. Wie zei­gen dir, wel­che Gerä­te beson­de­re Auf­merk­sam­keit ver­die­nen, wie du typi­sche Schwach­stel­len schließt und wor­an du einen mög­li­chen Fremd­zu­griff erkennst.

War­um Hacker sich für Smar­tho­mes interessieren

Smar­thome-Gerä­te sind häu­fig dau­er­haft mit dem Inter­net ver­bun­den. Kame­ras, Mikro­fo­ne und Sen­so­ren erfas­sen zudem Infor­ma­tio­nen über dei­nen All­tag. Wenn du die mög­li­chen Angriffs­zie­le und Fol­gen kennst, kannst du sen­si­ble Gerä­te gezielt absi­chern, statt sämt­li­che Kom­po­nen­ten gleich zu behandeln.

Die­se Gerä­te ste­hen beson­ders im Fokus

Prü­fe zuerst Gerä­te, die Auf­nah­men erstel­len, Zugän­ge steu­ern oder per­sön­li­che Daten ver­ar­bei­ten. Dazu zäh­len Über­wa­chungs­ka­me­ras, Video-Tür­klin­geln, smar­te Tür­schlös­ser, Sprach­as­sis­ten­ten und Smart-TVs. Auch eine Netz­werk­fest­plat­te kann sen­si­ble Datei­en ent­hal­ten und benö­tigt des­halb beson­de­ren Schutz.

Eine unzu­rei­chend gesi­cher­te Kame­ra ver­rät im schlimms­ten Fall mehr als den Blick auf den Haus­ein­gang. Auf­nah­men kön­nen zei­gen, wann jemand zu Hau­se ist oder wann eine Woh­nung leer steht. Bei einem Sprach­as­sis­ten­ten sind gespei­cher­te Auf­nah­men, ver­knüpf­te Diens­te und ein­ge­rich­te­te Rou­ti­nen interessant.

Ob ein Gerät von außen erreich­bar ist, erkennst du meist in der zuge­hö­ri­gen App. Prü­fe dort Funk­tio­nen wie Fern­zu­griff, Gast­zu­gang und Gerä­te­frei­ga­be. Deak­ti­vie­re Zugrif­fe, die du nicht nutzt.

Das kann nach einem erfolg­rei­chen Angriff passieren

Angrei­fer ver­su­chen nicht zwangs­läu­fig, ein Tür­schloss zu öff­nen oder eine Lam­pe zu steu­ern. Häu­fig suchen sie nach Zugangs­da­ten, per­sön­li­chen Infor­ma­tio­nen oder einem Weg in dein Heim­netz­werk. Ein über­nom­me­nes Gerät kann außer­dem Teil eines Bot­net­zes wer­den. Dabei ver­bin­den Kri­mi­nel­le zahl­rei­che fremd­ge­steu­er­te Gerä­te und set­zen sie für wei­te­re Angrif­fe ein.

Das Pro­blem bleibt unter Umstän­den lan­ge unbe­merkt. Die Hei­zung funk­tio­niert wei­ter­hin und die Kame­ra lie­fert noch Bil­der, obwohl im Hin­ter­grund frem­der Daten­ver­kehr statt­fin­det. Ach­te des­halb nicht nur auf Gerä­te­aus­fäl­le, son­dern auch auf unbe­kann­te Anmel­dun­gen, ver­än­der­te Ein­stel­lun­gen und unge­wöhn­li­che Netzwerkaktivitäten.

Die­se Sicher­heits­maß­nah­men soll­test du zuerst umsetzen

Vie­le Angrif­fe nut­zen bekann­te und leicht ver­meid­ba­re Schwach­stel­len. Dazu gehö­ren mehr­fach ver­wen­de­te Pass­wör­ter, unver­än­der­te Her­stel­ler­zu­gän­ge und feh­len­de Updates. Mit den fol­gen­den Grund­la­gen schließt du einen gro­ßen Teil der typi­schen Ein­falls­to­re, ohne tief in die Tech­nik einzusteigen.

Ver­wen­de für jedes Kon­to ein eige­nes Passwort

Ver­gib für jedes Benut­zer­kon­to und jeden Gerä­te­dienst ein eige­nes, lan­ges Pass­wort. Ver­wen­dest du das­sel­be Kenn­wort mehr­fach, gefähr­det ein ein­zi­ges Daten­leck gleich meh­re­re Zugän­ge. Beson­ders kri­tisch sind vor­ein­ge­stell­te Her­stel­ler­pass­wör­ter, die du nach der Ein­rich­tung nicht geän­dert hast.

Ein Pass­wort­ma­na­ger erstellt und spei­chert unter­schied­li­che Kenn­wör­ter. Dadurch musst du dir nur das Haupt­pass­wort des Mana­gers mer­ken. Prü­fe nach dem Spei­chern, ob du dich mit dem neu­en Kenn­wort anmel­den kannst und ob alte Zugangs­da­ten nicht mehr funktionieren.

Akti­vie­re die Zwei-Faktor-Authentifizierung

Schal­te die Zwei-Fak­tor-Authen­ti­fi­zie­rung, kurz 2FA, in allen Smar­thome-Kon­ten ein, die die­se Funk­ti­on anbie­ten. Bei der Anmel­dung benö­tigst du dann neben dem Pass­wort einen wei­te­ren Nach­weis, etwa einen Code aus einer Authenticator-App.

Ein gestoh­le­nes Pass­wort reicht dadurch meist nicht mehr für den Zugriff aus. Ach­te nach der Akti­vie­rung auf Anmel­debenach­rich­ti­gun­gen. Erhältst du einen Code oder eine Frei­ga­be­an­fra­ge, obwohl du dich nicht anmel­den woll­test, leh­ne die Anfra­ge ab und ände­re dein Passwort.

Instal­lie­re Updates zeitnah

Akti­vie­re auto­ma­ti­sche Aktua­li­sie­run­gen für Gerä­te, Apps und Rou­ter, sofern die­se Opti­on ver­füg­bar ist. Updates schlie­ßen bekann­te Sicher­heits­lü­cken und behe­ben häu­fig Feh­ler, die Angreifer*innen aus­nut­zen könnten.

Prü­fe zusätz­lich regel­mä­ßig die Her­stel­ler-App. Ein dau­er­haft ein­ge­blen­de­ter Update-Hin­weis, häu­fi­ge Ver­bin­dungs­ab­brü­che oder eine sehr alte Firm­ware-Ver­si­on spre­chen dafür, dass eine Aktua­li­sie­rung fehlt. Unter­brich wäh­rend eines Updates nicht die Strom­ver­sor­gung und kon­trol­lie­re anschlie­ßend, ob das Gerät wie­der kor­rekt ver­bun­den ist.

So sicherst du dein Heim­netz­werk ab

Der Rou­ter ver­bin­det Kame­ras, Lam­pen, Ther­mo­sta­te und wei­te­re Gerä­te mit­ein­an­der. Gelangt ein Angrei­fer über eine schwach geschütz­te Kom­po­nen­te ins Netz­werk, kön­nen auch ande­re Gerä­te betrof­fen sein. Eine siche­re WLAN-Kon­fi­gu­ra­ti­on begrenzt die­ses Risi­ko und erleich­tert dir die Kon­trol­le über alle Verbindungen.

Rich­te ein sepa­ra­tes Netz­werk für Smar­thome-Gerä­te ein

Ver­bin­de Smar­thome-Gerä­te nach Mög­lich­keit mit einem Gast­netz­werk oder einem getrenn­ten IoT-Netz­werk. Dadurch blei­ben Lap­tops, Smart­phones und pri­va­te Datei­en von Kame­ras, Steck­do­sen oder Lam­pen getrennt.

Die Tren­nung ver­hin­dert nicht jeden Angriff, erschwert aber den Wech­sel von einem kom­pro­mit­tier­ten Smar­thome-Gerät zu ande­ren Sys­te­men. Prü­fe nach der Ein­rich­tung, ob alle Gerä­te wei­ter­hin erreich­bar sind und Auto­ma­tio­nen funk­tio­nie­ren. Benö­tigt ein Gerät Zugriff auf eine loka­le Steu­er­zen­tra­le, musst du gege­be­nen­falls eine pas­sen­de Frei­ga­be im Rou­ter einrichten.

Nut­ze eine aktu­el­le WLAN-Verschlüsselung

Wäh­le WPA3, wenn dein Rou­ter und dei­ne Gerä­te die­sen Stan­dard unter­stüt­zen. Nut­ze andern­falls WPA2 mit einem lan­gen, indi­vi­du­el­len WLAN-Pass­wort. Ver­al­te­te oder offe­ne Ver­schlüs­se­lungs­ver­fah­ren gehö­ren nicht in ein Smarthome-Netzwerk.

Nach der Umstel­lung müs­sen sich eini­ge Gerä­te erneut mit dem WLAN ver­bin­den. Erscheint ein älte­res Gerät nicht mehr in der App, unter­stützt es den gewähl­ten Stan­dard mög­li­cher­wei­se nicht. Prü­fe dann, ob der Rou­ter einen siche­ren Kom­pa­ti­bi­li­täts­mo­dus anbie­tet, oder ver­schie­be das Gerät in ein sepa­ra­tes Netzwerk.

Kon­trol­lie­re die ver­bun­de­nen Geräte

Öff­ne regel­mä­ßig die Gerä­te­über­sicht dei­nes Rou­ters. Dort siehst du, wel­che Smart­phones, Com­pu­ter und Smar­thome-Kom­po­nen­ten das Netz­werk nut­zen. Ver­glei­che unbe­kann­te Ein­trä­ge mit den Gerä­ten in dei­nem Haus­halt, bevor du sie sperrst. Eini­ge Pro­duk­te erschei­nen nur mit einer Modell­num­mer oder einer tech­ni­schen Bezeichnung.

Bleibt ein Ein­trag unbe­kannt, tren­ne das Gerät vom Netz­werk und ände­re das WLAN-Pass­wort. Kon­trol­lie­re danach, wel­che Gerä­te sich erneut ver­bin­den. So erkennst du, ob der ver­däch­ti­ge Ein­trag zu dei­nem Haus­halt gehört oder tat­säch­lich unbe­fugt war.

Die­se Sicher­heits­ri­si­ken gera­ten leicht in Vergessenheit

Tech­ni­sche Schutz­maß­nah­men hel­fen nur, wenn du auch Kon­ten, Nach­rich­ten und Frei­ga­ben im Blick behältst. Cyber­kri­mi­nel­le ver­su­chen häu­fig, Zugangs­da­ten durch Täu­schung zu erhal­ten, statt eine kom­pli­zier­te Sicher­heits­lü­cke aus­zu­nut­zen. Die fol­gen­den Kon­trol­len ver­hin­dern, dass alte Berech­ti­gun­gen oder gefälsch­te Hin­wei­se dei­ne Schutz­maß­nah­men umgehen.

Erken­ne Phis­hing-Nach­rich­ten angeb­li­cher Hersteller

Öff­ne Sicher­heits­mel­dun­gen nicht vor­schnell über einen Link in einer E‑Mail oder SMS. Ein typi­scher Betrugs­ver­such behaup­tet bei­spiels­wei­se, dei­ne Kame­ra wer­de gesperrt, wenn du nicht sofort ein Update instal­lierst oder dei­ne Zugangs­da­ten bestätigst.

Öff­ne statt­des­sen die bekann­te Her­stel­ler-App oder gib die offi­zi­el­le Inter­net­adres­se selbst im Brow­ser ein. Fin­dest du dort kei­nen ent­spre­chen­den Hin­weis, han­delt es sich mög­li­cher­wei­se um Phis­hing. Wei­te­re Warn­si­gna­le sind unge­wöhn­li­che Absen­der­adres­sen, uner­war­te­te Datei­an­hän­ge und künst­li­cher Zeitdruck.

Ent­fer­ne nicht mehr benö­tig­te Freigaben

Kon­trol­lie­re in den Apps regel­mä­ßig, wer Kame­ras anse­hen, Türen öff­nen oder Auto­ma­tio­nen ändern darf. Nach einem Umzug, dem Ende einer Wohn­ge­mein­schaft oder einem Gerä­te­wech­sel blei­ben Zugän­ge leicht bestehen.

Ent­fer­ne Kon­ten, die nie­mand mehr benö­tigt, statt nur das gemein­sa­me Pass­wort zu ändern. Prü­fe danach, ob in der Benut­zer­ver­wal­tung aus­schließ­lich aktu­el­le Mit­glie­der dei­nes Haus­halts erschei­nen. Berück­sich­ti­ge auch ver­bun­de­ne Sprach­as­sis­ten­ten und exter­ne Diens­te, denen du frü­her Zugriff erteilt hast.

Begren­ze Kame­ras, Mikro­fo­ne und Sprachsteuerung

Deak­ti­vie­re Kame­ras und Mikro­fo­ne dort, wo du sie nicht brauchst. Prü­fe bei Sprach­as­sis­ten­ten außer­dem gespei­cher­te Auf­nah­men, Sprach­käu­fe, ver­bun­de­ne Diens­te und Rou­ti­nen. Eine Rou­ti­ne, die Türen, Kame­ras oder Alarm­funk­tio­nen beein­flusst, benö­tigt beson­ders restrik­ti­ve Zugriffsrechte.

Tes­te nach einer Ände­rung, ob die gewünsch­ten Sprach­be­feh­le und Auto­ma­tio­nen wei­ter­hin funk­tio­nie­ren. Reagiert ein Gerät nicht mehr, akti­vie­re nicht sofort sämt­li­che Berech­ti­gun­gen. Suche statt­des­sen gezielt nach der Funk­ti­on, die für den gewünsch­ten Ablauf erfor­der­lich ist.

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Gerä­te ohne Updates wer­den zum Sicherheitsrisiko

Ein Gerät kann tech­nisch ein­wand­frei funk­tio­nie­ren und trotz­dem unsi­cher sein. Stellt der Her­stel­ler die Unter­stüt­zung ein, blei­ben neu ent­deck­te Schwach­stel­len mög­li­cher­wei­se offen. Wenn du den Soft­ware-Sup­port regel­mä­ßig prüfst, erkennst du recht­zei­tig, wann ein Aus­tausch sinn­voll wird.

Prü­fe den Update-Sta­tus älte­rer Geräte

Öff­ne die Her­stel­ler-App oder die Sup­port­sei­te und ver­glei­che die instal­lier­te Firm­ware mit der ange­bo­te­nen Ver­si­on. Feh­len über lan­ge Zeit neue Ver­sio­nen, beweist das allein noch kein Sup­port­en­de. Eine feh­len­de Pro­dukt­sei­te, ein offi­zi­el­ler Hin­weis zum Sup­port­en­de oder nicht mehr erreich­ba­rer Kun­den­dienst sind deut­li­che­re Warnzeichen.

Ach­te bereits beim Kauf dar­auf, ob der Her­stel­ler Anga­ben zur Update-Ver­sor­gung macht. Ein nied­ri­ger Preis gleicht feh­len­de Sicher­heits­up­dates beson­ders bei Kame­ras, Tür­schlös­sern und Video-Tür­klin­geln nicht aus.

Tau­sche beson­ders sen­si­ble Alt­ge­rä­te recht­zei­tig aus

Erset­ze ein nicht mehr unter­stütz­tes Gerät zuerst dort, wo ein Angriff erheb­li­che Fol­gen hät­te. Eine alte Kame­ra ver­ar­bei­tet sen­si­ble­re Infor­ma­tio­nen als eine ein­fa­che Lam­pe. Ein ver­netz­tes Tür­schloss benö­tigt eben­falls mehr Auf­merk­sam­keit als ein Tem­pe­ra­tur­sen­sor ohne direk­ten Internetzugang.

Bis zum Aus­tausch kannst du einen nicht benö­tig­ten Fern­zu­griff deak­ti­vie­ren oder das Gerät vom Inter­net tren­nen. Funk­tio­niert es aus­schließ­lich lokal wei­ter, sinkt die Angriffs­flä­che. Die­se Über­gangs­lö­sung ersetzt jedoch kei­ne Sicherheitsupdates.

Das bedeu­tet Mat­ter für die Smarthome-Sicherheit

Beim Kauf neu­er Smar­thome-Gerä­te stößt du häu­fig auf Mat­ter. Der her­stel­ler­über­grei­fen­de Stan­dard erleich­tert die Zusam­men­ar­beit kom­pa­ti­bler Pro­duk­te. Für die Sicher­heit schafft Mat­ter eine moder­ne Grund­la­ge, nimmt dir die Pfle­ge von Kon­ten, Gerä­ten und Updates aber nicht ab.

Ver­ste­he Mat­ter als Stan­dard, nicht als Marke

Mat­ter ist kei­ne Gerä­te­mar­ke. Der Stan­dard soll dafür sor­gen, dass kom­pa­ti­ble Smar­thome-Pro­duk­te ver­schie­de­ner Her­stel­ler mit­ein­an­der kom­mu­ni­zie­ren. Das Mat­ter-Logo auf der Ver­pa­ckung weist auf eine ent­spre­chen­de Zer­ti­fi­zie­rung hin, sagt aber nichts über die lang­fris­ti­ge Update-Ver­sor­gung eines kon­kre­ten Pro­dukts aus.

Prü­fe des­halb zusätz­lich, wel­che Platt­for­men und Funk­tio­nen das Gerät unter­stützt. Funk­tio­niert eine gewünsch­te Auto­ma­ti­sie­rung nach der Ein­rich­tung nicht, kann die Funk­ti­on trotz Mat­ter-Unter­stüt­zung auf dei­ner Platt­form fehlen.

Ver­las­se dich nicht allein auf das Matter-Logo

Rich­te auch ein Mat­ter-Gerät mit einem indi­vi­du­el­len Pass­wort ein, schüt­ze das zuge­hö­ri­ge Benut­zer­kon­to und instal­lie­re Updates. Der Stan­dard ver­hin­dert weder gestoh­le­ne Kon­to­da­ten noch ver­se­hent­lich erteil­te Freigaben.

Erfolg­reich abge­si­chert ist das Gerät erst, wenn nur berech­tig­te Per­so­nen dar­auf zugrei­fen, die Soft­ware aktu­ell ist und kei­ne unnö­ti­gen Ver­knüp­fun­gen bestehen. Mat­ter ergänzt die­se Maß­nah­men, ersetzt sie aber nicht.

So erkennst du einen mög­li­chen Fremdzugriff

Ein kom­pro­mit­tier­tes Gerät fällt nicht immer durch einen voll­stän­di­gen Aus­fall auf. Häu­fig zei­gen sich zunächst klei­ne Ver­än­de­run­gen bei Ein­stel­lun­gen, Kon­ten oder Daten­ver­kehr. Wenn du die­se Warn­si­gna­le rich­tig ein­ord­nest, kannst du reagie­ren, bevor wei­te­re Gerä­te betrof­fen sind.

Ach­te auf Ver­än­de­run­gen bei Gerä­ten und Konten

Prü­fe uner­war­te­te Bewe­gun­gen einer Kame­ra, ver­än­der­te Rou­ti­nen, neue Benut­zer­kon­ten und unbe­kann­te Anmel­de­hin­wei­se. Auch deak­ti­vier­te Sicher­heits­funk­tio­nen oder ein plötz­lich geän­der­tes Pass­wort ver­die­nen Aufmerksamkeit.

Ein ein­zel­ner Ver­bin­dungs­feh­ler ist noch kein Beweis für einen Angriff. Tre­ten meh­re­re Auf­fäl­lig­kei­ten gleich­zei­tig auf, kon­trol­lie­re die Kon­to­ak­ti­vi­tä­ten und die Gerä­te­über­sicht im Rou­ter. Doku­men­tie­re ver­däch­ti­ge Ein­trä­ge mit einem Screen­shot, bevor du Ein­stel­lun­gen zurücksetzt.

Hal­te dich an die rich­ti­ge Reihenfolge

Tren­ne das ver­däch­ti­ge Gerät zuerst vom Netz­werk. Ände­re danach das Pass­wort des zuge­hö­ri­gen Kon­tos über ein ver­trau­ens­wür­di­ges Gerät und mel­de unbe­kann­te Sit­zun­gen ab. Instal­lie­re vor­han­de­ne Updates und kon­trol­lie­re Frei­ga­ben sowie ver­knüpf­te Dienste.

Bleibt das Ver­hal­ten auf­fäl­lig, set­ze das Gerät auf die Werks­ein­stel­lun­gen zurück und rich­te es mit neu­en Zugangs­da­ten ein. Ände­re zusätz­lich das WLAN-Pass­wort, wenn ein unbe­kann­tes Gerät Zugriff auf dein Netz­werk hat­te. Funk­tio­niert das Pro­dukt anschlie­ßend nicht zuver­läs­sig, wen­de dich an den Her­stel­ler oder erset­ze es.

Mit fes­ten Rou­ti­nen bleibt dein Smar­thome sicherer

Ein Smar­thome eig­net sich auch für Haus­hal­te ohne umfas­sen­de Tech­nik­kennt­nis­se, solan­ge du eini­ge Sicher­heits­rou­ti­nen ein­hältst. Eige­ne Pass­wör­ter, 2FA, aktu­el­le Soft­ware und ein getrenn­tes Netz­werk schlie­ßen vie­le typi­sche Ein­falls­to­re. Bei Kame­ras, Tür­schlös­sern und Sprach­as­sis­ten­ten lohnt sich eine häu­fi­ge­re Kon­trol­le, weil die­se Gerä­te sen­si­ble Daten oder Zugän­ge verwalten.

Abso­lu­te Sicher­heit bie­tet weder ein bestimm­ter Her­stel­ler noch ein Stan­dard wie Mat­ter. Prü­fe des­halb alle paar Mona­te die ver­bun­de­nen Gerä­te, Benut­zer­rech­te und ver­füg­ba­ren Updates. So behältst du die Kon­trol­le über dein ver­netz­tes Zuhau­se, ohne auf prak­ti­sche Auto­ma­tio­nen ver­zich­ten zu müssen.

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