Ein wich­ti­ges Bewer­bungs­ge­spräch steht an und der Bart muss ab? Vor dem Som­mer­ur­laub epi­lierst du dir noch schnell dei­ne Bei­ne? Und täg­lich ent­fernst du die Haa­re unter den Ach­seln? Rasie­rer und Epi­lie­rer sor­gen schnell für glat­te Haut. Doch Rück­stän­de wie Sei­fe, Rasier­schaum und Haa­re beein­träch­ti­gen die Funk­ti­on der prak­ti­schen Hel­fer. Damit das Resul­tat makel­los bleibt und du dich bei der nächs­ten Anwen­dung nicht ver­letzt, soll­test du die Gerä­te regel­mä­ßig sau­ber­ma­chen und pfle­gen. Bei UPATED erfährst du, wie du Rasie­rer und Epi­lie­rer rich­tig rei­nigst, des­in­fi­zierst und pflegst.

Rasie­rer rei­ni­gen: So pflegst du Elek­tro- und Nass­ra­sie­rer

Mit einer regel­mä­ßi­gen Rei­ni­gung stellst du sicher, dass dein Rasie­rer auch in Zukunft alle Här­chen erwischt. Zudem ver­hin­dern sau­be­re, schar­fe Klin­gen Haut­ir­ri­ta­tio­nen wie Rasur­brand und Rasier­pi­ckel­chen.

Wie du dei­nen Rasie­rer genau säu­berst, hängt davon ab, ob du einen Elek­tro- oder einen Nass­ra­sie­rer ver­wen­dest. Im Fol­gen­den fin­dest du detail­lier­te Anlei­tun­gen und Tipps für bei­de Model­le. Los geht es mit dem Elek­tro­ge­rät.

Rasier­klin­gen wech­seln: Wie oft?

Beim Elek­tro­ra­sie­rer wer­den Klin­gen­block und Scher­fo­lie alle andert­halb bis zwei Jah­re gewech­selt. Bei eini­gen Elek­tro-Model­len sind die­se zwei Kom­po­nen­ten in einem Bau­teil ver­bun­den, das du als ent­spre­chen­des Ersatz­teil erhältst.

Für den Aus­tausch wird es Zeit, wenn das Ergeb­nis weni­ger gründ­lich aus­fällt und du mehr­mals über eine Stel­le fah­ren musst, um alle Haa­re zu ent­fer­nen. Zusätz­li­che Anzei­chen sind ros­ti­ge Stel­len, ein leich­tes Zie­pen wäh­rend der Rasur und ver­mehr­te Haut­rei­zun­gen. Die Scher­fo­lie soll­test du zudem wech­seln, sobald du Beschä­di­gun­gen erkennst.

Elek­tro­ra­sie­rer rei­ni­gen: So geht’s

Wenn du einen Elek­tro­ra­sie­rer besitzt, soll­test du zur Sicher­heit immer einen Blick in die Gebrauchs­an­wei­sung wer­fen, um Schä­den am Gerät zu ver­hin­dern. Ach­te zudem dar­auf, den Rasie­rer vor der Rei­ni­gung unbe­dingt vom Strom­netz zu tren­nen. Falls dein Rasie­rer über Bat­te­rien ver­fügt, soll­test du die­se ent­fer­nen, bevor du mit dem Rei­ni­gen beginnst.

Wie du den Elek­tro­ra­sie­rer von Rück­stän­den befreist, kommt auf die Funk­ti­ons­wei­se dei­nes Modells an. Fol­gen­de Tipps erleich­tern dir die Rei­ni­gung und Pfle­ge dei­nes Geräts:

  • Scher­fo­lie abneh­men: Für eine gründ­li­che Rei­ni­gung emp­fiehlt es sich, den Rasier­auf­satz des Rasier­ap­pa­rats soweit wie mög­lich aus­ein­an­der­zu­neh­men. Ent­fer­ne nach Mög­lich­keit die Scher­fo­lie, um an die dar­un­ter lie­gen­den Klin­gen zu gelan­gen. Nut­ze eine fei­ne Bürs­te, um Rück­stän­de zu ent­fer­nen, und pus­te oder klop­fe die Scher­fo­lie aus.
  • Auf­fang­be­häl­ter lee­ren: Man­che Model­le ver­fü­gen direkt am Scher­kopf über einen spe­zi­el­len Behäl­ter für die Haar­stop­pel. Klop­fe die­sen Auf­fang­be­häl­ter nach jeder Rasur über dem Wasch­be­cken aus.
  • Mit Was­ser spü­len: Falls dein Rasie­rer es zulässt, kannst du den Scher­kopf unter flie­ßen­dem Was­ser aus­spü­len. Bei Bedarf inten­si­vierst du die Rei­ni­gung mit Flüs­sigs­ei­fe oder einem spe­zi­el­len Scher­kopf­rei­ni­ger. Las­se die­se Mit­tel kurz ein­wir­ken, um hart­nä­cki­ge Ver­schmut­zun­gen zu ent­fer­nen, und ori­en­tie­re dich an den Anwei­sun­gen des Her­stel­lers.
  • Des­in­fi­zie­ren: Die Klin­gen des Elek­tro­ra­sie­rers befreist du mit her­kömm­li­chem Des­in­fek­ti­ons­mit­tel oder Alko­hol von Bak­te­ri­en. Am bes­ten trägst du die Mit­tel mit einem Wat­te­stäb­chen auf die frei­lie­gen­den Tei­le auf.
  • Trock­nen las­sen: Bevor du dei­nen Rasie­rer wie­der zusam­men­baust und ver­staust, soll­test du ihn gut trock­nen las­sen. Das beugt Rost und stump­fen Klin­gen vor.
  • Elek­tro­ra­sie­rer ölen: Damit die Klin­gen nicht an der Scher­fo­lie rei­ben, lohnt es sich, den Elek­tro­ra­sie­rer etwa ein Mal pro Woche zu ölen. Die Pfle­ge ver­län­gert die Lebens­dau­er der Klin­gen.

Wuss­test du schon? Eini­ge Rasie­rer ver­fü­gen über eine Selbst­rei­ni­gungs­funk­ti­on. Das Rei­ni­gungs­pro­gramm wird auto­ma­tisch aus­ge­wählt und rei­nigt, ölt, pflegt und trock­net den Rasier­ap­pa­rat.

Pas­send dazu

Nass­ra­sie­rer rei­ni­gen: Anlei­tung und Pfle­ge­tipps

Die Rei­ni­gung des Nass­ra­sie­rers ist etwas unkom­pli­zier­ter. Das liegt dar­an, dass kein Strom fließt und die Klin­gen von vorn­her­ein frei­lie­gen. Mit die­sen Tipps sorgt der Rasie­rer auch wei­ter­hin für opti­ma­le Ergeb­nis­se:

  • Vor der Rasur anfeuch­ten: Die Pfle­ge des Nass­ra­sie­rers beginnt schon vor dem ers­ten Zug: Feuch­te die Klin­gen unter lau­fen­dem Was­ser an. So wer­den even­tu­el­le Rück­stän­de von der letz­ten Rasur ent­fernt und die Klin­gen glei­ten bes­ser über die Haut.
  • Klin­gen abspü­len: Damit die Klin­gen scharf blei­ben, soll­test du den Nass­ra­sie­rer nach jedem Zug abspü­len. Nach der Rasur soll­test du den Rasie­rer beson­ders gründ­lich unter flie­ßen­dem Was­ser rei­ni­gen. Fas­se dabei nicht direkt auf die Klin­gen, du könn­test dich ver­let­zen! Um die Zwi­schen­räu­me zu säu­bern, kannst du statt­des­sen bei­spiels­wei­se eine klei­ne, wei­che Bürs­te ver­wen­den oder den Rasie­rer leicht am Wasch­be­cken­rand aus­klop­fen.
  • Trock­nen las­sen: Wenn alles sau­ber ist, soll­test du den Rasie­rer an der Luft trock­nen las­sen, bevor du ihn ver­staust. Ach­te beson­ders dar­auf, dass sich kei­ne Pfüt­zen unter den Klin­gen bil­den. Das beugt Rost und stump­fen Klin­gen vor.
  • Des­in­fi­zie­ren: Wie beim Elek­tro­ge­rät kannst du auch beim Nass­ra­sie­rer ein wenig Alko­hol oder Des­in­fek­ti­ons­mit­tel auf­tra­gen, um Bak­te­ri­en zu ent­fer­nen. Nut­ze am bes­ten ein Wat­te­stäb­chen oder ein Spray. Beim Rei­ben mit einem Tuch besteht auf­grund der schar­fen Klin­gen Ver­let­zungs­ge­fahr.
  • Rasier­klin­gen wech­seln: Tau­sche die Rasier­klin­gen dei­nes Nass­ra­sie­rers regel­mä­ßig aus. Emp­foh­len wird der Wech­sel alle zwei Wochen bezie­hungs­wei­se nach cir­ca zehn Anwen­dun­gen. Nur so erhältst du glat­te Ergeb­nis­se und mini­mierst das Ver­let­zungs­ri­si­ko. Der Wech­sel erfolgt in der Regel unkom­pli­ziert durch ein Klick-Sys­tem.

Tipp: Auch wenn du dei­nen Rasie­rer regel­mä­ßig säu­berst und des­in­fi­zierst, soll­test du ihn nicht mit ande­ren Per­so­nen tei­len. Es besteht Infek­ti­ons­ge­fahr.

Epi­lie­rer rei­ni­gen: Dar­auf soll­test du ach­ten

Im Gegen­satz zum Rasie­rer sorgt ein Epi­lie­rer län­ge­re Zeit für glat­te Haut. Fei­ne Pin­zet­ten schnei­den die Haa­re nicht ab, son­dern zie­hen sie aus der Haut her­aus. Für opti­ma­le Ergeb­nis­se und eine hygie­ni­sche Anwen­dung soll­test du auch dei­nen Epi­lie­rer regel­mä­ßig sau­ber­ma­chen. So gehst du vor:

Beach­te: Tren­ne den Epi­lie­rer vor der Rei­ni­gung unbe­dingt vom Strom­netz und ent­fer­ne, wenn mög­lich, die Bat­te­rien. Ins­be­son­de­re Gerä­te für die tro­cke­ne Anwen­dung soll­ten auf kei­nen Fall mit Was­ser in Berüh­rung kom­men.

  • Epi­lie­rer in Ein­zel­tei­le zer­le­gen: Die meis­ten Gerä­te las­sen sich pro­blem­los aus­ein­an­der­neh­men. Wirf bei Bedarf einen Blick in die Bedie­nungs­an­lei­tung dei­nes Epi­lie­rers und ent­fer­ne alle Auf­sät­ze so weit wie mög­lich. So kannst du die Ein­zel­tei­le bes­ser säu­bern.
  • Haa­re ent­fer­nen: Die aus­ge­zupf­ten Haa­re blei­ben häu­fig zwi­schen den Pin­zet­ten und Rol­len des Epi­lie­rers hän­gen. Ent­fer­ne die Här­chen, indem du zum Bei­spiel eine tro­cke­ne Bürs­te ver­wen­dest. Die­se gehört zum Lie­fer­um­fang vie­ler Gerä­te.
  • Mit Was­ser spü­len: Wenn du einen was­ser­fes­ten Epi­lie­rer besitzt, kannst du ihn gege­be­nen­falls auch unter flie­ßen­dem Was­ser abspü­len und mit etwas Rei­ni­gungs­mit­tel behan­deln. Sieh am bes­ten in der Bedie­nungs­an­wei­sung nach, wel­che Ele­men­te für die­se Rei­ni­gungs­me­tho­de geeig­net sind. Stel­le zudem sicher, dass kei­ne Sei­fen­res­te am Gerät zurück­blei­ben.
  • Epi­lie­rer des­in­fi­zie­ren: Befreie dei­nen Epi­lie­rer mit Des­in­fek­ti­ons­mit­tel oder Alko­hol von Bak­te­ri­en. Nut­ze zum Auf­tra­gen am bes­ten ein Wat­te­stäb­chen- oder Pad und ach­te dar­auf, dass kei­ne Flüs­sig­keit in das Gerät ein­dringt.
  • Trock­nen las­sen: Falls du den Epi­lie­rer nass gerei­nigt hast, lässt du ihn an der Luft trock­nen, bevor du ihn wie­der zusam­men­setzt und ver­staust. Das ver­län­gert die Lebens­dau­er des Geräts.

Rasie­rer und Epi­lie­rer rei­ni­gen: Weni­ge Hand­grif­fe sor­gen für opti­ma­le Ergeb­nis­se

Damit du mög­lichst lan­ge Freu­de an dei­nen Haar­ent­fer­nungs­ge­rä­ten hast, soll­test du sie regel­mä­ßig rei­ni­gen und bei Bedarf pfle­gen.

  • Den Elek­tro­ra­sie­rer befreist du zum Bei­spiel mit einer Bürs­te von Bart­stop­peln, eini­ge Model­le spülst du unter flie­ßen­dem Was­ser aus. Ein Trop­fen Öl ver­hin­dert, dass die Klin­gen an der Scher­fo­lie krat­zen.
  • Den Nass­ra­sie­rer spülst du nach jeder Anwen­dung gründ­lich mit Was­ser ab und lässt ihn an der Luft gut trock­nen. Die Klin­gen wech­selst du am bes­ten regel­mä­ßig, um glat­te Ergeb­nis­se zu erhal­ten und Ver­let­zun­gen und Irri­ta­tio­nen zu ver­mei­den.
  • Den Epi­lie­rer zer­legst du für die Rei­ni­gung so gut wie mög­lich in sei­ne Ein­zel­tei­le. Här­chen ent­fernst du mit einer sanf­ten Bürs­te. Mit Was­ser soll­test du nur arbei­ten, wenn der Epi­lie­rer was­ser­fest ist.

Alle Gerä­te soll­test du nach der Rei­ni­gung gut trock­nen las­sen. Zudem kannst du Klin­gen und Co. mit etwas Alko­hol oder Des­in­fek­ti­ons­mit­tel des­in­fi­zie­ren. So wird die nächs­te Anwen­dung beson­ders hygie­nisch.

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