Kin­der­au­gen wer­den beim Anblick bun­ter PC-Bild­schir­me ganz groß, schließ­lich macht es so viel Spaß durch Com­pu­ter­spie­le neue Wel­ten zu ent­de­cken und span­nen­de Aben­teu­er zu bestehen. Kein Pro­blem, wenn sie alters­ge­recht gestal­tet sind und dosier­te Spiel­zei­ten die Augen nicht eckig wer­den las­sen. Die­se 9 Com­pu­ter­spie­le für Kin­der sind lus­tig, span­nend und unter­stüt­zen spie­le­risch wich­ti­ge Fähig­kei­ten von Kin­dern ver­schie­de­ner Alters­grup­pen.

Com­pu­ter­spie­le für Kin­der von vier bis sechs Jah­ren

Ab dem 4. Lebens­jahr wer­den Kin­der zuneh­mend eigen­stän­di­ger und begin­nen damit, ihre Umwelt inten­siv zu ent­de­cken. Auch Rol­len­spie­le ste­hen jetzt an der Tages­ord­nung. Alters­ge­rech­te Com­pu­ter­spie­le in denen die Klei­nen in Rol­len schlüp­fen und sich in über­schau­ba­ren Wel­ten bewe­gen, sind jetzt genau das Rich­ti­ge, um die natür­li­che Ent­wick­lung zu unter­stüt­zen. Sechs­jäh­ri­ge kön­nen mit klei­nen Denk­spie­len und Rät­seln bereits spie­le­risch auf die Schu­le vor­be­rei­tet wer­den. Ganz beson­ders wich­tig ist in die­sem Alter, dass die noch nied­ri­ge Auf­merk­sam­keits­span­ne nicht über­reizt wird.

1. „Mei­ne For­scher­welt“: Kos­ten­lo­se Online-Mini­spie­le für Nach­wuchs­for­scher

„Nur noch eine Run­de“ – Com­pu­ter­spiel­zei­ten für Kin­der rich­tig dosie­ren

Span­nen­de Rät­sel zu lösen und Städ­te aus­zu­bau­en, kos­tet nicht nur viel Zeit, son­dern ver­langt dem Gehirn und Kör­per klei­ner Kin­der eini­ges ab. Daher ist es wich­tig, fes­te Regeln für die Aus­wahl der Spie­le sowie für Spiel­zeit und Spiel­dau­er zu fin­den, die von bei­den Sei­ten ein­ge­hal­ten wer­den.
Die EU-Initia­ti­ve “klick­safe” emp­fiehlt als Mit­tel gegen vier­ecki­ge Augen fol­gen­de maxi­ma­le Spiel­zei­ten pro Tag:

  • Kin­der zwi­schen vier und sechs Jah­ren: 25–30 Minu­ten.
  • Kin­der zwi­schen sie­ben und zehn Jah­ren: 45 Minu­ten.
  • Kin­der zwi­schen elf und 13 Jah­ren: 60 Minu­ten.

Die Stif­tung “Haus der klei­nen For­scher” bie­tet einen vir­tu­el­len Gar­ten zum For­schen und Ent­de­cken mit zahl­rei­chen kos­ten­lo­sen Mini­spie­len für klei­ne Nach­wuchs­for­scher. Alle Spie­le sind ein­ge­bet­tet in eine mit lie­be­vol­len Ani­ma­tio­nen gestal­te­te Welt, die Kin­dern Phä­no­me­ne aus Mecha­nik und Natur­kun­de spie­le­risch näher­bringt.

  • Spiel­ab­lauf: Im For­scher­gar­ten gibt es viel zu ent­de­cken – Geschich­ten, Rät­sel und Spie­le, die zum Nach­den­ken anre­gen. Mit Klick auf eine Ani­ma­ti­on gelangt das Kind zu den Mini­spie­len. Häu­fig geht es dar­um, Gegen­stän­de rich­tig zu kom­bi­nie­ren.
  • Päd­ago­gisch wert­voll: Die Spie­le för­dern das logi­sche Den­ken und die Kon­zen­tra­ti­ons­fä­hig­keit. Neben­bei lernt das Kind viel über Natur­phä­no­me­ne. Die Mini­spie­le eig­nen sich her­vor­ra­gend für eine kur­ze täg­li­che Spiel­dau­er von 25–30 Minu­ten.
  • Beson­der­heit: Die Sei­te ist über­sicht­lich gestal­tet, nimmt das Kind mit­tels zwei­er Spiel­fi­gu­ren an die Hand und führt es akus­tisch wie gra­fisch durch das Menü. Lese­ver­ständ­nis muss nicht vor­han­den sein.

Die kos­ten­lo­sen Mini­spie­le des For­scher­gar­tens sind über die Kin­der-Web­sei­te der Stif­tung “Haus der klei­nen For­scher” erreich­bar.

2. „Mouse­Craft“: Cle­ve­res Puz­zle-Com­pu­ter­spiel für Kin­der

Bei “Mouse­Craft” han­delt es sich um ein Laby­rinth-Spiel, das mit 80 immer schwie­ri­ger wer­den­den Leveln das logi­sche Den­ken för­dert und an einen Mix aus “Lem­mings” und “Tetris” erin­nert. Die­se Kom­bi­na­ti­on hat auch die Jury des Deut­schen Kin­der­soft­ware­prei­ses “Tom­mi” über­zeugt: “Mouse­Craft” beleg­te 2016 in der Rubrik “PC-Spie­le” Platz 1.

  • Spiel­ab­lauf: Beim Denk­trai­ning geht es dar­um, klei­ne Mäu­se in unter­schied­li­chen Leveln sicher durch einen Par­cours vol­ler Hin­der­nis­se und Fal­len zu lei­ten. Damit die Nager sicher an ihr Ziel kom­men, wer­den durch “Zie­hen und Able­gen” Blö­cke unter­schied­li­cher For­men plat­ziert, die den Weg ebnen.
  • Päd­ago­gisch wert­voll: “Mouse­Craft” för­dert logi­sches und räum­li­ches Den­ken sowie das Reak­ti­ons­ver­mö­gen. Wer­den die Level zu ein­fach, kommt mit den Optio­nen “Zeit” und “zeit­li­che Abfol­ge” eine zusätz­li­che Her­aus­for­de­rung hin­zu.
  • Beson­der­heit: Die Spiel­ab­schnit­te kön­nen beschleu­nigt, ange­hal­ten oder rück­wärts gespielt wer­den. Ide­al, um Pro­blem­stel­len zu ana­ly­sie­ren und das Legen der Blö­cke zu über­den­ken.

“Mouse­Craft” ist für Win­dows und Mac als DVD-ROM im Han­del oder als Down­load auf der Spie­le­platt­form Steam erhält­lich.

3. „Max and the Magic Mar­ker“: Krea­ti­ves Jump ‘n’ Run-Com­pu­ter­spiel für Kin­der

“Max and the Magic Mar­ker” über­zeugt als krea­ti­ves Jump ‘n’ Run-Spiel, bei dem das Kind über 15 Aben­teu­er-Level bestehen und immer wie­der um die Ecke den­ken muss. Der Clou: Der Spie­ler kann die zwei­di­men­sio­na­le Spiel­um­ge­bung mit­tels eines vir­tu­el­len magi­schen Stifts maß­geb­lich beein­flus­sen.

  • Spiel­ab­lauf: Max ist ein jun­ger Zeich­ner, der durch einen magi­schen Filz­stift einen selbst­ge­zeich­ne­ten Böse­wicht zum Leben erweckt. Max folgt ihm lau­fend, hüp­fend und zeich­nend durch die Bil­der­welt. Gilt es eine Distanz zu über­win­den, kann er mit dem “Magic Mar­ker” bei­spiels­wei­se eine Brü­cke zeich­nen. Kniff­li­ger sind Rät­sel, wenn phy­si­ka­li­sches Wis­sen wie Wipp- und Hebel­ef­fek­te zu Papier gebracht wer­den müs­sen.
  • Päd­ago­gisch wert­voll: Das Spiel for­dert die Klei­nen auf, um die Ecke zu den­ken und gleich­zei­tig ihrer Krea­ti­vi­tät frei­en Lauf zu las­sen.
  • Beson­der­heit: Die Rät­sel las­sen sich mit unter­schied­li­chen Lösun­gen meis­tern, sodass sich meh­re­re Spie­ler mit ihren Lösungs­an­sät­zen betei­li­gen kön­nen.

Das PC-Spiel ist als DVD-ROM für Win­dows sowie als Down­load auf der Spie­le­platt­form Steam für Win­dows und Mac erhält­lich. Auf der Web­sei­te des Spiels kann “Max and the Magic Mar­ker” als Demo­ver­si­on aus­pro­biert wer­den.

Com­pu­ter­spie­le für Kin­der von sie­ben bis zehn Jah­ren

Kin­der ab sie­ben Jah­re ent­wi­ckeln ein bes­se­res Ver­ständ­nis für Regeln, Abläu­fe und Kon­zep­te. Klei­ne Erfol­ge sor­gen für die jetzt drin­gend nöti­ge Selbst­be­stä­ti­gung. Außer­dem schau­en die Klei­nen in die­sem Alter ger­ne zu Hel­den auf. Alters­ge­rech­te Com­pu­ter­spie­le, die mit sym­pa­thi­schen Iden­ti­fi­ka­ti­ons­fi­gu­ren zum Aus­pro­bie­ren und Rät­seln auf­for­dern, unter­stüt­zen Vor­stel­lungs­ver­mö­gen, Pio­nier­geist und Pro­blem­lö­se­fä­hig­keit opti­mal.

Das Frust­to­le­ranz-Level bei Kin­dern zwi­schen sie­ben und zehn Jah­ren ist noch sehr nied­rig. Eltern soll­ten also dar­auf ach­ten, dass die Rät­sel die Klei­nen zwar för­dern aber nicht über­for­dern. Toll sind die Spie­le, die nach ein paar Fehl­ver­su­chen klei­ne Denk­an­stö­ße bie­ten.

4. „The Inner World“: Char­man­tes Aben­teu­er Com­pu­ter­spiel für Kids

“The Inner World” ist ein fan­tas­ti­sches Adven­ture-Spiel mit einer char­man­ten Geschich­te und lus­ti­gen Dia­lo­gen. Im Sin­ne eines Aben­teu­ers wer­den inner­halb einer skur­ri­len Welt Rät­sel gelöst. Die Rät­sel sind der Alters­grup­pe von sie­ben bis zehn Jah­ren ange­passt und for­dern ohne zu über­for­dern.

  • Spiel­ab­lauf: Die Haupt­cha­rak­te­re Robert und Lau­ra ver­su­chen ihre Hei­mat “Apo­si­en” vor einer Sauer­stoff­un­ter­ver­sor­gung zu bewah­ren. Der toll­pat­schi­ge Held und sei­ne auf­ge­weck­te Freun­din bestrei­ten dabei Aben­teu­er, lösen Rät­sel und füh­ren Dia­lo­ge. Kind­ge­rech­te Situa­ti­ons­ko­mik und lus­ti­ge Gesprä­che ver­dich­ten die Geschich­te zu einer stim­mi­gen Welt. Eine wei­te­re Auf­lo­cke­rung erfährt das Spiel durch Per­spek­ti­ven­wech­sel der steu­er­ba­ren Figu­ren. Wenn Robert in der Klem­me steckt, löst Lau­ra mit zün­den­den Ideen den Moment der Hilf­lo­sig­keit auf.
  • Päd­ago­gisch wert­voll: Der Spie­ler begibt sich auf die Rei­se mit Robert und Lau­ra. Rät­sel unter­stüt­zen dabei unter­halt­sam die Kom­bi­na­ti­ons- und Pro­blem­lö­se­fä­hig­keit.
  • Beson­der­heit: Die Schwie­rig­keit passt sich wäh­rend des Spiels an die Fähig­kei­ten des Spie­lers an. Nach eini­gen Fehl­ver­su­chen erhält der Spie­ler Denk­an­stö­ße, aber nie Kom­plett­lö­sun­gen.

“The Inner World” ist für Win­dows und Mac als DVD-ROM und als Down­load auf der Spie­le­platt­form Steam erhält­lich.

5. „Shift Hap­pens“: Team­work-Spaß für zwei

Bei “Shift Hap­pens” han­delt es sich um ein far­ben­fro­hes Jump ‘n’ Run-Spiel, das die Geschick­lich­keit von zwei Spie­lern kind­ge­recht her­aus­for­dert. Denn um vor­an­zu­kom­men, muss das Kör­per­vo­lu­men geän­dert wer­den.

  • Spiel­ab­lauf: Die bei­den Spie­ler steu­ern die Figu­ren Bis­mo und Plom, die sich durch zahl­rei­che Level bewe­gen und Aben­teu­er bestehen. Das Beson­de­re ist: Die Freun­de ändern im rich­ti­gen Moment ihre Gestalt und arbei­ten immer zusam­men. Um durch tie­fes Was­ser zu waten, machen sich die bei­den schwer, bei engen Gas­sen heißt es: Bäu­che ein­zie­hen. Es ist Team­work gefragt.
  • Päd­ago­gisch wert­voll: Das Spiel stärkt das Team­work zwi­schen den Spie­lern.
  • Beson­der­heit: Das Spiel kann auch allei­ne gespielt wer­den, indem ein Spie­ler abwech­selnd eine der Spiel­fi­gu­ren steu­ert.

“Shift Hap­pens” ist aus­schließ­lich für Win­dows als Down­load auf der Spie­le­platt­form Steam erhält­lich.

6. „Mine­craft“: Die krea­ti­ve Lego­kis­te für den PC

“Mine­craft” ist eine Sen­sa­ti­on. Es besitzt weder vor­ge­ge­be­ne Spiel­zie­le noch eine Geschich­te, son­dern funk­tio­niert nach dem Lego-Prin­zip: Aus der Ver­bin­dung ein­fa­cher, wür­fel­för­mi­ger Blö­cke ent­ste­hen Din­ge und Wel­ten, die so ein­zig­ar­tig sind wie die Kin­der selbst.

Ach­tung: Da bei die­ser Art eines Open World-Spiels das Zeit­ge­fühl beson­ders schnell ver­lo­ren geht, soll­ten Erwach­se­ne die Spiel­zeit im Blick behal­ten.

  • Spiel­ab­lauf: Der Spie­ler bewegt sich völ­lig frei in einer gra­fisch ein­fach gehal­te­nen Welt, die aus Blö­cken besteht. Er erkun­det die Umge­bung, sam­melt Res­sour­cen, kämpft gegen Mons­ter und ver­ar­bei­tet die Blö­cke zu eige­nen Gebäu­den und Gegen­stän­den, die zu Werk­zeug, Rüs­tun­gen und Waf­fen kom­bi­niert wer­den kön­nen.
  • Päd­ago­gisch wert­voll: “Mine­craft” ist her­vor­ra­gend geeig­net, um räum­li­ches Vor­stel­lungs­ver­mö­gen, Krea­ti­vi­tät und Pio­nier­geist zu för­dern.
  • Beson­der­heit: Die Mons­ter von “Mine­craft” besit­zen dank der ein­fa­chen Gra­fik kei­nen Gru­sel­fak­tor.

“Mine­craft” ist aus­schließ­lich als Down­load für Win­dows und Mac erhält­lich.

Com­pu­ter­spie­le für Kin­der von elf bis 13 Jah­ren

Nun beginnt die Vor­pu­ber­tät. In die­sem Cha­os der Gefüh­le flüch­ten sich Kin­der zuneh­mend in Musik, Bücher, Fil­me und Com­pu­ter­spie­le, um vor der ver­wir­ren­den Rea­li­tät zu flüch­ten und Iden­ti­fi­ka­ti­ons­fi­gu­ren zu fin­den. Das ist völ­lig und nor­mal und kein Pro­blem, solan­ge sich die Her­an­wach­sen­den nicht nur berie­seln las­sen.

Beson­ders geeig­net sind nun Com­pu­ter­spie­le mit sym­pa­thi­schen Haupt­cha­rak­te­ren in denen sich die Kin­der wie­der­fin­den. Und auch anspruchs­vol­le Simu­la­tio­nen ste­hen jetzt hoch im Kurs. Sie sind bes­tens geeig­net, um mit viel Krea­ti­vi­tät Wel­ten nach eige­nen Vor­stel­lun­gen zu erschaf­fen. Schö­ner päd­ago­gi­scher Neben­ef­fekt für Eltern und Kin­der: Die­se Wel­ten funk­tio­nie­ren nur, wenn rea­li­täts­ge­treue Regeln ein­ge­hal­ten wer­den.

7. „The Whis­pe­red World“: Gra­fik-Aben­teu­er mit Iden­ti­fi­ka­ti­ons­fi­gur

“The Whis­pe­red World” ist ein mär­chen­haf­tes Gra­fik-Adven­ture, das mit einer lie­be­voll hand­ge­zeich­ne­ten Spiel­welt und einer fes­seln­den Geschich­te begeis­tert. Doch dem Mär­chen­land droht die Apo­ka­lyp­se. Nur der sym­pa­thi­sche Held ver­mag es, die­ses Schick­sal abzu­wen­den. Zwi­schen­se­quen­zen ani­mier­ter Zei­chen­trick­fil­me ver­dich­ten das Spiel zum stim­mungs­vol­len Gesamt­erleb­nis.

  • Spiel­ab­lauf: Der Spie­ler schlüpft in die Rol­le des zwölf­jäh­ri­gen Clowns Sad­wick, der nicht nur mit den Pro­ble­men eines Jun­gen, son­dern auch mit dem dro­hen­den Welt­un­ter­gang zu kämp­fen hat. Um die­ses Aben­teu­er zu meis­tern, muss er durch das gen­re­ty­pi­sche Sam­meln und Kom­bi­nie­ren von Gegen­stän­den Rät­sel lösen. Gleich­zei­tig trifft Sand­wick vie­le lie­be­voll dar­ge­stell­te Figu­ren, deren Ver­trau­en er gewin­nen muss, um Hil­fe zu erhal­ten.
  • Päd­ago­gisch wert­voll: Der Held Sad­wick, der sich auf der Iden­ti­täts­fin­dung eines Zwölf­jäh­ri­gen befin­det, bie­tet eine glaub­haf­te Iden­ti­fi­ka­ti­ons­fi­gur. Die Rät­sel und Dia­lo­ge sind eine tol­le Übung für Kon­zen­tra­ti­on und Logik.
  • Beson­der­heit: Die Rät­sel sind mit­un­ter sehr kniff­lig und nicht alle für Adven­ture-Ein­stei­ger geeig­net. Das Lösen schwe­rer Kopf­nüs­se macht gemein­sam mit Freun­den, Geschwis­tern oder den Eltern umso mehr Spaß.

“The Whis­pe­red World Spe­cial Edi­ti­on” ist für Win­dows und Mac sowohl als DVD-ROM als auch als Steam-Down­load erhält­lich.

8. „Sim­Ci­ty“: Der Simu­la­ti­ons-Klas­si­ker für Kin­der

“Sim­Ci­ty” lädt im Modell­bau-Cha­rak­ter den Spie­ler ein, mit Krea­ti­vi­tät und Frei­heit sei­ne per­sön­li­che Vor­stel­lung der Traum­stadt zu ver­wirk­li­chen. Aller­dings muss die Infra­struk­tur stim­men. Der Spie­ler wird auf­ge­for­dert, kom­ple­xe Pla­nungs­stra­te­gien zu ent­wi­ckeln, damit die sich stän­dig ver­än­dern­de Stadt funk­tio­niert.

  • Spiel­ab­lauf: Der Spie­ler über­nimmt die Rol­le des Bür­ger­meis­ters, der sich als visio­nä­rer Stadt­pla­ner beweist. Er ent­schei­det, wo Wohn- und Indus­trie­ge­bie­te ent­ste­hen, Stra­ßen ent­lang­füh­ren und wo Poli­zei- und Feu­er­wehr­wa­chen nötig sind. Erwei­te­run­gen, wel­che die Stadt­ge­bie­te opti­mie­ren, erhö­hen die Kom­ple­xi­tät des Spiels. Die stän­di­gen Anfor­de­run­gen der Bür­ger sowie sechs unter­schied­li­che Kata­stro­phen hal­ten den Bür­ger­meis­ter auf Trab.
  • Päd­ago­gisch wert­voll: Bei “Sim­Ci­ty” gilt es, cle­ve­re Pla­nungs­stra­te­gien zu ent­wi­ckeln und Zusam­men­hän­ge zu begrei­fen– denn jede Hand­lung hat Fol­gen.

Beson­der­heit: Der Modus mit meh­re­ren Städ­ten ermög­licht es, allein oder mit Freun­den zwi­schen Städ­ten hin und her zu rei­sen und Res­sour­cen aus­zu­tau­schen.

“Sim­Ci­ty” ist für Win­dows und Mac als DVD-ROM erhält­lich und kann auf der Spie­le­platt­form Steam her­un­ter­ge­la­den wer­den.

9. „Anno 2205“: Futu­ris­ti­sches Stra­te­gie­spiel für klei­ne Tak­ti­ker

“Anno 2205” hat kein gerin­ge­res Ziel als die Besied­lung des Mon­des. Damit die Mis­si­on gelingt, sind Tak­tik, vor­aus­schau­en­des Den­ken und ein Ver­ständ­nis wirt­schaft­li­cher Zusam­men­hän­ge gefragt.

  • Spiel­ab­lauf: Bevor der Mond besie­delt wer­den kann, muss der Spie­ler, Lei­ter eines fik­ti­ven Unter­neh­mens, bestimm­te Vor­aus­set­zun­gen schaf­fen. Ein­ge­bet­tet in eine stim­mungs­vol­le Gra­fik müs­sen eine ertrag­rei­che Wirt­schaft und eine funk­tio­nie­ren­de Infra­struk­tur auf­ge­baut wer­den. Ist die eige­ne Bevöl­ke­rung zufrie­den und sind genü­gend finan­zi­el­le Mit­tel vor­han­den, kön­nen zunächst ein Eis­pla­net und dann der Mond besie­delt wer­den. Dass sich die Bau­vor­aus­set­zun­gen der Pla­ne­ten unter­schei­den, erwei­tert “Anno 2205” um eine reiz­vol­le Spiel­va­ri­an­te.
  • Päd­ago­gisch wert­voll: Das kom­ple­xe Spiel punk­tet mit rea­li­täts­ge­treu­er Abbil­dung öko­no­mi­scher Vor­gän­ge und ver­mit­telt spie­le­risch rea­lis­ti­sches Wis­sen über wirt­schaft­li­che Zusam­men­hän­ge.
  • Beson­der­heit: Der Drang, die nächs­te Zivi­li­sa­ti­ons­stu­fe zu errei­chen, ist bei “Anno 2205” sehr groß aber auch zeit­in­ten­siv. Eltern soll­ten daher die Spiel­zei­ten beson­ders im Blick haben.

“Anno 2205” ist als DVD-ROM oder Down­load über die Spie­le­platt­form Steam für Win­dows erhält­lich.

Wel­che Com­pu­ter­spie­le sind für Kin­der­gar­ten­kin­der geeig­net?

Opti­ma­ler­wei­se ver­bin­den Com­pu­ter­spie­le Spaß mit Lern­ef­fek­ten. Sol­che Titel ver­die­nen sich das Prä­di­kat “päd­ago­gisch wert­voll”. Was für Kin­de­roh­ren wenig attrak­tiv klingt, kann wich­ti­ge Fähig­kei­ten unter­stüt­zen und sogar beim nächs­ten Test in der Schu­le hilf­reich sein. Und wenn es bei einer Eins in Phy­sik freu­de­strah­lend heißt “Das wuss­te ich aus Sim City”, darf am Wochen­en­de auch eine Extrarun­de Com­pu­ter spie­len drin sein.

Wei­te­re kind­ge­rech­te Spie­le für Smart­pho­ne und Tablet fin­dest du in unse­rem Rat­ge­ber Apps für Kin­der – die­se 10 Apps machen schlau & Spaß.

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