Mit dem Vivo X23 soll das Schwes­ter­un­ter­neh­men von Oppo und OneP­lus ein neu­es Smart­pho­ne pla­nen. So viel hat­te der unter­neh­mens­ei­ge­ne Sprach­as­sis­tent Jovi kürz­lich ver­ra­ten. Ein chi­ne­si­scher Lea­ker will nun die Specs in Erfah­rung gebracht haben. Angeb­lich mit an Bord: eine 3D-Gesichts­er­ken­nung.

Laut Giz­moChi­na erwar­tet Inter­es­sen­ten dem­nach ein gro­ßes Dis­play mit einer 6,4‑Zoll-Bildschirmdiagonalen. Zwar kom­me das Smart­pho­ne nicht ohne Notch aus, doch hand­le es sich dabei nur um eine klei­ne Ker­be in Trop­fen­form und ähne­le bei­spiels­wei­se dem kürz­lich vor­ge­stell­ten Oppo F9. Neben dem Bild­schirm besit­ze das Vivo X23 mit 3D-Gesichts­er­ken­nung noch ein wei­te­res beson­de­res Merk­mal.

3D-Gesichts­er­ken­nung trotz klei­ner Notch

Das ist nicht all­zu über­ra­schend, stell­te das Unter­neh­men doch Ende Juni eine ent­spre­chen­de Tech­no­lo­gie vor. Time of Flight, kurz: TOF, nennt Vivo den Ansatz. Die Hard­ware sen­det Licht­strah­len aus und misst die Dau­er, die die­se zur Rück­kehr benö­ti­gen. Aus den ermit­tel­ten Daten erstellt ein Algo­rith­mus dann eine drei­di­men­sio­na­le Ober­flä­che.

Das funk­tio­nie­re auf eine Ent­fer­nung von bis zu drei Metern, wes­halb TOF auch Ges­ten­steue­rung erlau­be. Denk­bar ist gar ein Ein­satz des Vivo X23 als hand­li­cher 3D-Scan­ner. Anders als App­les True­Depth-Kame­ra im iPho­ne X benö­tigt TOF offen­bar weni­ger Platz und kommt ohne brei­te Notch aus.

Ers­tes Smart­pho­ne mit 10 GB RAM?

Ein Fin­ger­ab­druck­sen­sor im Dis­play soll eben­falls inte­griert sein. Dabei war­te­te bereits das Vivo X21 mit dem Sicher­heits­fea­ture auf. Im X23 soll nun eine über­ar­bei­te­te Ver­si­on ver­baut sein. Als Herz­stück kom­me ein Snap­dra­gon 670 zum Ein­satz, dem 8 GB RAM zur Sei­te ste­hen.

Ein eige­ner Chip für qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen Sound sei eben­falls Teil der Aus­stat­tung. Gerüch­ten zufol­ge arbei­te Vivo zudem am ers­ten Smart­pho­ne mit 10 GB Arbeits­spei­cher. Viel­leicht ist das schon beim Vivo X23 der Fall. Der Akku las­se sich dank Schnell­la­de­funk­ti­on zeit­spa­rend auf­fül­len, wobei der Lea­ker kei­ne Anga­ben zur Kapa­zi­tät macht. Soll­ten die Anga­ben stim­men, scheint eine offi­zi­el­le Ankün­di­gung wohl nicht mehr all­zu lan­ge auf sich war­ten zu las­sen.