Bit­coins in der Hosen­ta­sche: Mit dem Safe‑T mini stellt Archos eine Hard­ware-Wal­let für Kryp­towäh­run­gen vor. Der Her­stel­ler legt dabei beson­de­res Augen­merk auf Sicher­heits­fea­tures, damit Hacker kein leich­tes Spiel haben.

So erfol­gen Kryp­to-Trans­ak­tio­nen über das Safe‑T mini auch off­line. Über ein Dis­play behält der Nut­zer alle Details im Blick, bevor er die Frei­ga­be für das Sen­den und Emp­fan­gen über phy­si­ka­li­sche But­tons vor­nimmt. Die dafür nöti­gen Sicher­heits­schlüs­sel gene­riert die Kryp­to-Wal­let eben­falls off­line. Via USB-Kabel ver­bin­det sich das Safe‑T mini mit PCs und mobi­len Gerä­ten, wobei das Gad­get zunächst die Ein­rich­tung einer 4- bis 9‑stelligen PIN erfor­dert. Eine Back­up-Funk­ti­on ver­spricht zusätz­li­che Sicher­heit für den Ernst­fall. Bei Ver­lust oder Defekt der Hard­ware lässt sich ein Reco­very Seed Key für die Wie­der­her­stel­lung der Daten nut­zen.

Die Hard­ware-Details des Archos Safe‑T mini im Über­blick:

- CPU: 120 MHz ARM Pro­zes­sor Cor­tex-M3
— LCD: OLED 128 x 64 p
— Grö­ße: 58 mm x 7,8 mm
— Ver­bin­dung: Micro USB HID 2.0
— Kom­pa­ti­bel zu Goog­le Andro­id, Linux, Mac OS X und Micro­soft Win­dows. iOS-Unter­stüt­zung ist offen­bar nicht gege­ben

Vie­le Kryp­towäh­run­gen wer­den unter­stützt

Das Safe‑T mini dient nicht nur als Geld­bör­se für Bit­coins, son­dern bewahrt auch Bit­coin Cash, Dash sowie Lite­coin und Zcash auf. In Zukunft sol­len aber noch wei­te­re Kryp­towäh­run­gen unter­stützt wer­den. Denk­bar ist etwa die Kod­ak­Coin des japa­ni­schen Kame­ra­her­stel­lers, mach­ten die bei­den Unter­neh­men doch bereits in der Ver­gan­gen­heit mit einem Tablet gemein­sa­me Sache. In Sachen Soft­ware ist das Gerät kom­pa­ti­bel mit Elec­trum, Ethe­re­um, GreenAddress/Greenbits, MyCryp­to und Myce­li­um.

Der Markt­start des Archos Safe‑T mini ist für Juni 2018 geplant, wann genau, bleibt offen. Der Preis ist mit 49,99 Euro ange­ge­ben. Besu­cher dem dies­jäh­ri­gen MWC in Bar­ce­lo­na haben auf der Mes­se die Gele­gen­heit, die Hard­ware schon vor­ab in Augen­schein zu neh­men. Sie beginnt am 26. Febru­ar. Dort zeigt Archos unter ande­rem auch einen All-In-One-PC, der im Wesent­li­chen aus einem Moni­tor besteht und dabei ohne klo­bi­gen Stand­fuß aus­kommt.