Back to the roots: Ähnlich wie damals beim iPhone 4 könnte auch das in diesem Jahr erscheinende iPhone 8 eine Vorder- und Rückseite aus Glas samt Edelstahlrahmen bekommen. Dieser soll aber wesentlich besser verarbeitet sein als beim Modell aus dem Jahr 2010.

Dass Apple beim iPhone 8 auf ein Glasgehäuse setzen könnte, war schon seit Längerem im Gespräch. Das bestätigt nun auch digitimes.com unter Berufung auf einen Zulieferer. Zudem will der Branchendienst wissen, dass auch das Aluminium-Chassis einem Stahlrahmen weichen muss.

Bei der Fertigung des generalüberholten iPhone 8 im Retro-Look soll dann auch nicht der langjährige Partner Foxconn aus China, sondern überraschenderweise das US-Unternehmen Jabil Circuit den Zuschlag erhalten.

iPhone 8 soll neue Maßstäbe setzen

Womit das neue Smartphone-Flaggschiff sonst noch aufwarten kann, wird seit Monaten heftig spekuliert. So deuten viele Indizien darauf hin, dass das Display nahezu randlos sein wird. Der klassische Home-Button soll ausgedient haben und zusammen mit dem Fingerabdrucksensor entweder unter dem Deckglas verschwinden oder ins Display integriert werden.

Zudem könnte das iPhone 8 mit einem gebogenen OLED-Display ausgestattet werden. Die Display-Größe soll sich bei 5,1 oder 5,2 Zoll bewegen und damit zwischen den bisher gängigen Größen von 4,7 (iPhone 7) und 5,5 Zoll (iPhone 7 Plus) liegen. Durch die Glas-Rückseite soll kabelloses und wesentlich schnelleres Laden möglich sein, vielleicht ist sogar gar kein direkter Kontakt mehr nötig.

Auf dem gerade erst zelebrierten zehnjährigen iPhone-Jubiläum hatte Apple-Chef Tim Cook verkündet, mit dem iPhone „gerade erst angefangen“ zu haben. Das dürfte zumindest darauf hindeuten, dass die Amerikaner für das kommende Modell einige Neuerungen in petto haben. Die Markteinführung wird für den Herbst erwartet. Denkbar ist aber auch, dass das iPhone 8 genau zehn Jahre nach der ersten Generation in den Handel kommt: Das ursprüngliche iPhone war erstmals am 29. Juni 2007 in den USA erhältlich.