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Moto­ro­la: Nut­zer kön­nen ihr Han­dy selbst reparieren

Das Motorola G5 Plus können Nutzer künftig selbst reparieren.

Moto­ro­la geht neue Wege: Mit einem Repair-Kit kön­nen User der Mar­ke ihr Smart­pho­ne künf­tig selbst repa­rie­ren. Die Sets wer­den zunächst für die Model­le Moto X, Z, G4, G5 und Droid Tur­bo 2 zur Ver­fü­gung gestellt. Dort fin­den Nut­zer Ersatz­tei­le mit Moto­ro­la-Bran­ding, Werk­zeu­ge und Reparatur-Anleitungen.

Wäh­rend Smart­pho­ne-Her­stel­ler in der Regel alles dafür tun, dass ihre Kun­den ein beschä­dig­tes Smart­pho­ne nicht selbst repa­rie­ren kön­nen, son­dern die Gerä­te ent­we­der gegen teu­res Geld vom Her­stel­ler wie­der­her­rich­ten las­sen oder sich gleich ein neu­es Modell zule­gen, geht Moto­ro­la nun einen gänz­lich ande­ren Weg. In Koope­ra­ti­on mit dem Unter­neh­men iFi­xit, das in ers­ter Linie kos­ten­lo­se Repa­ra­tur-Hand­bü­cher anbie­tet, brin­gen die Ame­ri­ka­ner Repair-Kits auf den Markt, die es Nut­zern ermög­li­chen sol­len, ihre Han­dys selbst wie­der in Gang zu brin­gen, wie 9to5Google berichtet.

Neben den pas­sen­den Werk­zeu­gen und Repa­ra­tur­anlei­tun­gen sol­len die Sets auch Ersatz­tei­le mit Moto­ro­la-Bran­ding beinhal­ten. Fin­ger­fer­tig­keit ist aller­dings unum­gäng­lich, denn das Werk­zeug ist wie zu erwar­ten recht klein­tei­lig: Instru­men­te zum Lösen von Schrau­ben sowie klei­ne Spa­tel und Pin­zet­ten zum Anhe­ben von Tei­len und zur Kleberentfernung.

Repair-Kits für der­zeit fünf Moto­ro­la-Model­le verfügbar

Für die neu­es­ten Moto­ro­la-Model­le wer­den zwar noch kei­ne Repair-Kits ange­bo­ten, doch die­se soll­ten ja auch noch eine Wei­le hal­ten. Aber für das Anfang 2017 vor­ge­stell­te Moto­ro­la G5 sind zum Bei­spiel schon Sets für die Hob­by-Werk­statt zu bekom­men. Auch Nut­zer der Model­le Moto X, Z, G4 und Droid Tur­bo 2 kön­nen bereits selbst Hand anle­gen. Die 16 ver­schie­de­nen Repair-Sets kos­ten bei iFi­xit je nach Inhalt und Modell zwi­schen 40 und 200 US-Dol­lar. Sie eig­nen sich in ers­ter Linie, um einen neu­en Akku oder ein neu­es Dis­play einzusetzen.

Neben den Nut­zern, die finan­zi­ell pro­fi­tie­ren kön­nen, dürf­te auch die Umwelt gewin­nen, denn die Mas­se an Elek­tro­schrott wird durch die­se Maß­nah­me zumin­dest ein klei­nes biss­chen zurück­ge­hen. Frag­lich ist, ob der Druck auf die ande­ren Her­stel­ler nun so groß wird, um nach­zie­hen zu müs­sen. Oder ob das Ver­lan­gen, stän­dig das neu­es­te Han­dy besit­zen zu wol­len, am Ende doch siegt.

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