Hat das Hua­wei Mate 20 (Pro) schon längst die Ent­wick­ler­bü­ros und Fer­ti­gungs­hal­len ver­las­sen? Angeb­lich wur­de das kom­men­de Flagg­schiff der Chi­ne­sen auf der lau­fen­den IFA in Ber­lin gesich­tet. Und schon gibt es neu­es Rät­sel­ra­ten um den Fin­ger­ab­druck­sen­sor.

Eigent­lich soll die Öffent­lich­keit erst am 16. Okto­ber einen ers­ten Blick auf das Hua­wei Mate Pro wer­fen. Die­sen Ter­min haben die Chi­ne­sen kürz­lich mit einer Ankün­di­gung via Twit­ter bestä­tigt. Doch ob aus Ver­se­hen oder um die Neu­gier wei­ter anzu­hei­zen: Auf der IFA wur­de das Modell anschei­nend schon jetzt ent­deckt, wenn man den Schnapp­schüs­sen von Mes­se­be­su­chern Glau­ben schen­ken darf, die der spa­ni­sche Blog Tekno­filo ver­öf­fent­licht hat. Ver­mut­lich han­delt es sich dabei um einen Pro­to­typ.

Das wich­tigs­te Indiz, dass es sich wirk­lich um ein Mus­ter­mo­dell des Hua­wei Mate 20 Pro han­deln könn­te, ist die Anord­nung der Kame­ra­lin­sen. Das Flagg­schiff wird mit einer Trip­le-Kame­ra erwar­tet. Die drei Lin­sen sol­len zusam­men mit dem Blitz ein Vier­eck bil­den, zei­gen jüngs­te Ren­der­bil­der. Genau so zeigt sich auch die rück­sei­ti­ge Kame­ra auf dem IFA-Gerät.

Wo steckt der Fin­ger­ab­druck­sen­sor?

Unter dem Kame­ra-Set­up befin­det sich … nichts. Das über­rascht, denn in allen bis­he­ri­gen Leaks, Ren­der­bil­dern und CAD-Model­len war an die­ser Stel­le noch ein Fin­ger­ab­druck­sen­sor ange­bracht. Aus­ge­rech­net der fehlt aber bei dem mut­maß­li­chen Pro­to­typ auf der IFA. Spen­die­ren die Chi­ne­sen also dem Top-Modell ein In-Dis­play-Scan­ner, wie sie ihn bereits im Hua­wei Mate RS Por­sche Edi­ti­on erst­mals ein­ge­setzt haben?

Das ist nicht unbe­dingt sicher, denn das IFA-Pho­ne wird von einer wei­ßen Hül­le geschützt. Es ist zwar unwahr­schein­lich, dass dabei eine Aus­spa­rung für den Fin­ger­ab­druck­sen­sor fehlt, aber ein Rest­zwei­fel bleibt, ob die­ser womög­lich nur ver­deckt ist. Oder aber Hua­wei setzt kom­plett auf eine 3D-Gesichts­er­ken­nung à la Face ID.

Als sicher gilt, dass im Hua­wei Mate 20 Pro – wie auch im Basis­mo­dell – ein Kirin-980-Pro­zes­sor steckt, den Hua­wei am sel­ben Tag offi­zi­ell vor­stel­len will. Mehr erfah­ren wir dann am 16. Okto­ber.