Er hat es mal wieder getan: Profi-Leaker und Samsung-Liebhaber Ice Universe liefert neuen Input zu Samsungs künftigem Flaggschiff Galaxy Note9. Und wie es nicht anders hätte sein können, liefert der chinesische Insider erneut bekannt wortkarg ein Bild, das Aufschluss über das Design des Phablets geben soll.

Erst vor Kurzem veröffentlichte Ice Universe ein Foto, das angeblich eine Display-Schutzfolie für das Galaxy Note9 zeigen sollte. Der Leaker zeigte sich enttäuscht über die quasi nicht vorhandenen Unterschiede zum Vorgängermodell Note8. Seitdem legt er fast täglich mit neuen Infos zum Samsung-Phablet nach. Ein Tag ohne Note9 scheint wohl ein verlorener Tag zu sein.

Und so liefert er nun erneut ein Foto zum Samsung-Flaggschiff der Zukunft. Dieses Mal will er einen Bildschirm-Schutz abgebildet haben. Und der zeigt … wieder mal nicht viele Neuerungen.

Dünne Ränder à la S9

Während frühere Leaks mit Vergleichen zum Galaxy Note8 von sich reden machten, bringen Insider nun stärker das derzeitige Flaggschiff Galaxy S9 mit ins Spiel. Wie PhoneArena berichtet, soll das Note9 nämlich das Infinity-Display des S9 erhalten, dabei aber dünnere Display-Ränder und somit eine höhere Bildschirm-Rand-Ratio aufweisen als die bisherige Luxus-Klasse.

In Anbetracht der für Samsung nicht sonderlich zufriedenstellenden Verkaufszahlen des Galaxy S9 könnte das Design in Richtung größeres Display, minimierte Ränder und dabei dünneres Glas für ein insgesamt schlankeres Gerät Hoffnung bedeuten: auf wieder steigenden Umsatz, anhaltende Popularität und Konkurrenzfähigkeit. Denn während Wettbewerber aus China – namentlich: Xiaomi – mittlerweile immer stärker auf den asiatischen Markt drängen, verliert Samsung zusätzlich auch noch Anteile am europäischen Markt an sie – vor allem an Huawei.

Für einen wirklichen Durchbruch sorgen dünnere Ränder allerdings nicht. Hier müsste sich Samsung ebenfalls gegen einen chinesischen Konkurrenten durchsetzen. Vivo erzielt mit seinem Vivo Nex nämlich das bisher größte Display: Satte 91,24 Prozent nimmt dessen Bildschirm auf der Frontseite ein.

Scheint so, als bekämen es die Südkoreaner immer stärker mit ihren Nachbarn zu tun. Bleibt die Hoffnung, dass daraus mehr Inspiration und Innovationsmut entsteht.