Immer mehr Her­stel­ler wol­len falt­ba­re Smart­pho­nes auf den Markt brin­gen. Auch LG will auf die­sen Zug auf­sprin­gen – das zei­gen Patent­zeich­nun­gen.

Gleich meh­re­re Vari­an­ten eines falt­ba­ren Smart­pho­nes aus dem Hau­se LG sind auf den Patent­skiz­zen zu sehen, die unter ande­rem Giz­chi­na vor­lie­gen. Das dar­auf zu sehen­de Gerät erin­nert ein wenig an das Hua­wei Mate X: Es fal­tet sein Dis­play an der Außen­sei­te des Geräts her­um und lässt an der Sei­te einen Rah­men aus, in dem die Kame­ra liegt. Die hat laut Zeich­nung min­des­tens drei Lin­sen oder Sen­so­ren:

Falt­ba­re Smart­pho­nes sind erst seit Kur­zem auf dem Markt und hat­ten mit dem Sam­sung Gala­xy Fold zunächst einen recht schwie­ri­gen Start. Die Tech­no­lo­gie war offen­bar noch nicht ganz reif für das rich­ti­ge Leben mit sei­nen Ver­schleiß­erschei­nun­gen und all­täg­li­chen Her­aus­for­de­run­gen wie etwa Schmutz in der Tasche. Da sich bei Sam­sungs Ver­si­on das Falt-Dis­play nach innen schließt, waren Staub- und Sand­kör­ner eine gro­ße Gefahr für den Bild­schirm.

Das Dis­play außen

LG löst das Pro­blem anschei­nend genau wie Hua­wei: Das Dis­play liegt außen. So klemmt schon ein­mal kein Dreck dazwi­schen, wenn das Smart­pho­ne gefal­tet wird. Der Nach­teil ist aller­dings, dass ein Smart­pho­ne mit umlau­fen­dem Dis­play zwangs­wei­se immer auf sel­bi­gem lie­gen wird. Auch ist noch unklar, ob das Falt-Smart­pho­ne über eine sepa­ra­te Front­ka­me­ra ver­fü­gen wird oder ob die Sen­so­ren im Sei­ten­rah­men sowohl für Sel­fies als auch für regu­lä­re Fotos da sein wer­den.

Bereits im Mai 2019 hat das Unter­neh­men die Designs in Den Haag zum Patent ange­mel­det – offi­zi­ell ver­öf­fent­licht wur­den sie nun am 29. Novem­ber. Es ist alles ande­re als sicher, dass der Kon­zern auf die­se Patent­skiz­zen auch tat­säch­lich rea­le Pro­duk­te fol­gen lässt. Aller­dings ist LG als Dis­play-Ent­wick­ler in der Welt­spit­ze und hat bei­spiels­wei­se schon vor Jah­ren TV-Dis­plays aus falt­ba­rer Folie vor­ge­stellt. Das tech­ni­sche Know-how soll­te also durch­aus vor­han­den sein.