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Smartphones

Apple star­tet Roll­out für iOS 11, watchOS 4 und tvOS 11

Alle iPhone-Besitzer mit einem Modell ab 5s dürfen sich über iOS 11 und sein neues Control Center freuen.

Apple gibt ab sofort sein neu­es Betriebs­sys­tem iOS 11 zum Down­load frei. Das Update kann auf alle aktu­el­len iPho­nes, iPads und iPods gespielt wer­den. Dar­über hin­aus wird die Apple Watch mit dem zeit­gleich aus­ge­roll­ten watchOS 4 auf den neus­ten Stand gebracht. Apple-TV-Nut­zer kön­nen sich dage­gen auf das neue tvOS 11 freuen.

Als Apple vor einer Woche sei­ne neu­en Flagg­schif­fe, das iPho­ne 8 und die Geburts­tags­va­ri­an­te iPho­ne X, vor­stell­te, gin­gen die neu­en Betriebs­sys­te­me etwas im Jubel unter. Heu­te ist nun end­lich ihr gro­ßer Tag gekom­men: Apple stellt iOS 11, watchOS 4 und tvOS 11 zum Down­load bereit. Auf das neue iOS kön­nen sich alle Besit­zer eines iPho­ne 5s  oder neu­er freu­en. Beim iPad sind es die fol­gen­den Ver­sio­nen: iPad mini 2, iPad Air und iPad Air 2, iPad Pro in den Aus­fer­ti­gun­gen 9,7 und 10,5 Zoll und in der 12,9‑Zoll-Variante ab der ers­ten Genera­ti­on. Beim iPod touch muss es ein Gerät ab der 6. Genera­ti­on sein.

Apple hat für einen rei­bungs­lo­sen Über­gang eine Sup­port-Sei­te ein­ge­rich­tet. Wer das Update auf sein Gerät spie­len möch­te, soll­te sein Apple ID-Pass­wort und – wenn erfor­der­lich – sein Gerä­te-Pass­wort bereit­hal­ten. Alle Daten soll­ten außer­dem vor­her in einem Back­up gespei­chert wer­den. Für den Down­load selbst sind dann noch 2 Giga­byte frei­er Spei­cher­platz, eine Strom­quel­le und eine WLAN-Ver­bin­dung nötig. Wird das Update nicht auto­ma­tisch ange­bo­ten, lässt es sich unter Ein­stel­lun­gen > All­ge­mein > Soft­ware­up­date fin­den und star­ten. Alter­na­tiv kön­nen iPho­ne, iPad oder iPod auch an den Com­pu­ter ange­schlos­sen und mit Hil­fe von iTu­nes auf den neus­ten Stand gebracht wer­den. Ach­tung: Es wird emp­foh­len, ein Back­up vor dem Update zu erstel­len. Die Mög­lich­keit fin­den Sie unter iOS 11 in den Ein­stel­lun­gen Apple-ID, iCloud, iTu­nes & App Store iCloud > iCloud-Back­up > Back­up jetzt erstellen.

32-Bit-Apps gehen durch Update auf iOS 11 verloren

Grund­sätz­lich kann beim Update selbst kaum etwas schief gehen, für den Not­fall las­sen sich die Daten dank des vor­ab getä­tig­ten Back­ups aber wie­der­her­stel­len. Anders sieht das mit eini­gen Apps aus: Das neue Betriebs­sys­tem unter­stützt aus­schließ­lich 64-Bit-Apps. Alle Ent­wick­ler wur­den schon vor gerau­mer Zeit auf die Umstel­lung hin­ge­wie­sen und dazu auf­ge­for­dert, ihre Apps ent­spre­chend anzu­pas­sen. Wer dies nicht getan hat, ver­schwin­det mit iOS 11 von der Bild­flä­che. Nut­zer, die auf eine der ver­al­te­ten Apps ange­wie­sen sind, soll­ten also vom Update abse­hen. Ob die Lieb­lings­app das Update über­le­ben wird oder ob sie ver­al­tet ist, lässt sich unter Ein­stel­lun­gen > All­ge­mein > Info > Apps überprüfen.

watchOS 4 bringt Apple Watch neue Tricks bei

Wäh­rend die Apple Watch 3 erst ab dem 22. Sep­tem­ber aus­ge­lie­fert wird, kön­nen sich Besit­zer der ers­ten und zwei­ten Genera­ti­on der smar­ten Uhr schon jetzt über das Update freu­en. Die­ses bringt neue Zif­fer­blät­ter und zahl­rei­che neue Funk­tio­nen an die Hand­ge­len­ke. Noch nicht mit am Start wird aller­dings Apple Pay Cash sein. Dabei han­delt es sich um eine soge­nann­te Peer-to-Peer-Metho­de, um Geld via Apple iMes­sa­ge zu sen­den. Für deut­sche Nut­zer kein gro­ßer Ver­lust – Apple Pay selbst ist hier­zu­lan­de noch nicht ver­füg­bar. Aller­dings soll es ab die­sem Herbst soweit sein. Ob dann auch die Apple-Pay-Cash-Funk­ti­on mit­ge­lie­fert wird, ist noch nicht bekannt.

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