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Gadgets

Fahrt in den Urlaub: 6 Gad­gets für lan­ge Rei­sen im Auto

Mit einigen Gadgets ist die Zeit im Auto gleich angenehmer. Eine Kühlbox sorgt beispielsweise dafür, dass die Passagiere immer kalte Getränke haben.

Som­mer, Son­ne, Feri­en­zeit: Die Auto­bah­nen sind wie­der prall gefüllt mit Urlau­bern. Die neh­men teils sehr lan­ge Fahr­ten auf sich, um etwas Ent­span­nung genie­ßen zu kön­nen. Bist du zusam­men mit Freun­den oder Fami­lie unter­wegs, kön­nen dir ein paar Hel­fer die Fahrt ange­neh­mer gestal­ten. So gibt es etwa Mög­lich­kei­ten für etwas Abküh­lung, Enter­tain­ment und mehr Sicher­heit. Wel­che Gad­gets gemeint sind, erfährst du im Folgenden.

Gad­gets für Entertainment

Stun­den über Stun­den im Auto zu ver­brin­gen, ist nicht gera­de span­nend. Zwar zieht die Welt am Fens­ter an einem vor­bei, aber die hat neben der Auto­bahn auch oft nur kar­ge Land­stri­che zu bie­ten. Da ist es gut, wenn sich die Pas­sa­gie­re etwas beschäf­ti­gen kön­nen, wäh­rend die Per­son am Steu­er kon­zen­triert auf den Ver­kehr ach­tet. Ein Smart­pho­ne oder Tablet hast du ver­mut­lich ohne­hin immer dabei. Des­halb hier zwei Gad­gets, die zu den Gerä­ten passen.

Tablet-Hal­te­rung

Mit einem Tablet las­sen sich auch unter­wegs gut Fil­me und Seri­en schau­en. Doch die rich­ti­ge Posi­ti­on bei wenig Platz im Auto zu fin­den, ist nicht ein­fach. Das Gerät die gan­ze Zeit in der Hand zu hal­ten ist auf Dau­er aber natür­lich auch nicht ange­nehm. Abhil­fe schafft hier eine Tablet-Hal­te­rung für das Auto. Die­se bringst du ganz ein­fach an den Kopf­stüt­zen der Vor­der­sit­ze an. Schon gibt es Unter­hal­tung auf Augen­hö­he. Ein wenig kommt da sogar das Gefühl von Inf­light-Enter­tain­ment auf, das du viel­leicht aus dem Flug­zeug kennst.

Vie­le Hal­te­run­gen las­sen sich in der Höhe und Nei­gung ver­stel­len. Damit kannst du sie ganz auf dei­ne Bedürf­nis­se anpas­sen – ein Kind sitzt schließ­lich deut­lich tie­fer als ein gro­ßer Erwach­se­ner. Brauchst du die Hal­te­rung nicht mehr, mon­tierst du sie ein­fach in weni­gen Sekun­den wie­der ab und ver­staust sie bis zur nächs­ten län­ge­ren Rei­se. Je nach Her­stel­ler, Mate­ri­al und Funk­ti­ons­um­fang gibt es die Hal­te­run­gen schon ab rund zehn Euro bis hin zu 100 Euro oder mehr.

Vor­sicht: Nut­ze sol­che Gerä­te und Hal­te­run­gen immer auf eige­ne Gefahr. Bei einem Unfall kann ein Tablet schnell zu einem Pro­jek­til wer­den, dass durch den Innen­raum des Wagens fliegt und Ver­let­zun­gen ver­ur­sa­chen kann. Bei sol­chen Kräf­ten hilft dann oft auch kei­ne Hal­te­rung mehr. Das gilt übri­gens für alle Gegen­stän­de, die sich im Auto befinden.

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Power­bank

Die bes­te Unter­hal­tung per Smart­pho­ne und Tablet nützt dir nichts, wenn dir unter­wegs der Saft aus­geht. Der nor­ma­le Lade­ad­ap­ter mit Schu­ko-Ste­cker lässt sich im Auto aber meist nicht anschlie­ßen. Als Alter­na­ti­ve blie­be nur der 12V-Anschluss, wenn das Fahr­zeug so einen hat. Hier sind natür­lich auch spe­zi­el­le Adap­ter not­wen­dig. Ein wei­te­res Pro­blem: Für die Per­so­nen hin­ten reicht das Kabel dann oft nicht. Bes­ser ist, du behilfst dir mit einer Power­bank. Die lie­fert Strom aus einem ein­ge­bau­ten Akku, den du vor dem Auf­bruch noch auf­la­den musst.

Der Vor­teil der Gerä­te liegt auf der Hand, denn mit ihnen bist du nicht an einen Strom­an­schluss gebun­den. Man­che Model­le haben sogar meh­re­re Anschlüs­se, damit etwa zwei Per­so­nen gleich­zei­tig ihre Smart­pho­nes laden. Suchst du dir eine Power­bank mit Solar­pa­nel aus, lädst du unter­wegs sogar ein wenig Solar­strom nach. Die Prei­se rich­ten sich nach Her­stel­ler, Kapa­zi­tät und Aus­stat­tung. Schon ab rund 10 Euro kannst du aber man­ches Modell bekommen.

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Gad­gets für Abkühlung

Der Som­mer-Urlaub treibt die Men­schen beson­ders ans Meer, denn dort gibt es eine ange­neh­me Abküh­lung trotz hoher Tem­pe­ra­tu­ren. Was­ser zum Baden fin­dest du im Auto natür­lich nicht. Des­halb müs­sen sich die Pas­sa­gie­re anders hel­fen. Mit etwas Glück gibt es eine Kli­ma­an­la­ge, die für küh­le Luft sorgt. Doch die ist eben nicht immer da oder viel­leicht sind Per­so­nen mit im Auto, die sie ein­fach nicht gut ver­tra­gen. Mit die­sen Gad­gets bekommst du den­noch etwas Abkühlung.

Ven­ti­la­tor

Eine Alter­na­ti­ve zur Kli­ma­an­la­ge ist im häus­li­chen Bereich der Ven­ti­la­tor. Er ver­än­dert zwar nicht die Tem­pe­ra­tur in den Räu­men, kühlt aber den Kör­per durch einen Luft­zug etwas. Das kann schon rei­chen, um dir ein bes­se­res Gefühl bei Hit­ze zu bie­ten. Den Ven­ti­la­tor mit ins Auto zu neh­men, geht aber natür­lich nicht, dafür sind die Gerä­te zu groß und mit dem fal­schen Anschluss aus­ge­stat­tet. Ver­zich­ten musst du dar­auf den­noch nicht, denn es gibt Model­le für den 12V-Anschluss im Auto.

Die Ven­ti­la­to­ren haben zwar nur klei­ne Rotor­blät­ter, das reicht aber oft schon aus, um dir etwas küh­le Luft um die Nase zu ver­schaf­fen. Das wirkt erfri­schend und ver­hin­dert, dass dir der Schweiß von der Stirn tropft. Die Model­le gibt es mit einem Saug­napf für die Schei­be oder einer Klam­mer, etwa für die Lamel­len der Lüf­tung. Teu­er sind sie auch nicht, denn die Prei­se begin­nen schon ab etwa 15 Euro.

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Sitz-Belüf­tung

Hast du bei beson­ders hohen Tem­pe­ra­tu­ren nicht auch manch­mal das Gefühl, am Auto­sitz zu kle­ben? Damit bist du nicht allein, denn die Luft kann an dei­nem Rücken ein­fach nicht zir­ku­lie­ren. Das führt dazu, dass du schnel­ler schwitzt. Die Fol­ge sind da nicht sel­ten Schweiß­fle­cken am Rücken. Den Sitz etwas schrä­ger zu stel­len und von ihm los­ge­löst zu sit­zen ist aber kei­ne gute Idee, denn das kann bei einem Unfall ein gro­ßes Sicher­heits­ri­si­ko sein. Bes­ser ist es, du denkst über die Anschaf­fung einer Sitz-Belüf­tung nach.

In man­chen Autos gibt es die­se bereits fest ver­baut in den Sit­zen. Du kannst sie aber auch nach­rüs­ten. Eine etwas dicke­re Auf­la­ge ver­sorgt dei­nen Rücken mit etwas Luft, wodurch es gleich etwas küh­ler ist. Die Befes­ti­gung erfolgt dabei ganz ein­fach an den Kopf­stüt­zen. So ist die Belüf­tung auch schnell wie­der ent­fernt, etwa an kal­ten Tagen oder über den Win­ter. Der not­wen­di­ge Strom kommt vom 12V-Anschluss des Autos. Eine Sitz-Belüf­tung kos­tet rund 20 Euro, ist also auch nicht son­der­lich teuer.

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Kühl­box

Eine Erfri­schung bie­tet nicht nur ein küh­ler Luft­zug, son­dern auch ein küh­les Getränk. Doch die war­me Luft im Auto sorgt dafür, dass mit­ge­nom­me­ne Limo­na­den & Co. viel zu schnell lau­warm sind. So schme­cken sie weni­ger gut und erfri­schen auch nicht. Hast du noch etwas Platz im Fuß­raum, dann nimm doch ein­fach eine Kühl­box mit. Dar­in lagerst du, je nach Kapa­zi­tät, meh­re­re Liter Geträn­ke und hältst sie auch auf lan­gen Fahr­ten schön kühl.

Über den 12V-Anschluss ver­sorgst du die Box mit Strom, damit die Küh­lung dar­in ihre Arbeit ver­rich­ten kann. Man­che Model­le sor­gen so für deut­lich redu­zier­te Tem­pe­ra­tu­ren der gela­ger­ten Waren. Durch die ver­bau­ten Mate­ria­li­en kann eine Kühl­box Geträn­ke aber auch noch län­ge­re Zeit ohne Strom kalt hal­ten. Aller­dings kommt es dann dar­auf an, wie häu­fig du sie öff­nest. Zur Sicher­heit kannst du die Box zusätz­lich mit Kühlak­kus aus­stat­ten. Eine Kühl­box für das Auto gibt es schon ab rund 100 Euro.

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Gad­get für Sicherheit

Dash­cam

Auf der Stra­ße kann immer etwas pas­sie­ren, selbst bei den kür­zes­ten Stre­cken. Dabei kommt es hof­fent­lich zu kei­nen Per­so­nen­schä­den. Geht es nur um das Auto, ist aber trotz­dem die Schuld­fra­ge zu klä­ren. Das ist nicht immer so ein­fach. Etwas mehr Sicher­heit kann dir hier eine Dash­cam ver­schaf­fen. Sie zeich­net näm­lich im ein­ge­schal­te­ten Zustand stets eine bestimm­te Zeit auf, was vor dir pas­siert. Bei man­chen Model­len gilt das übri­gens auch für den Ver­kehr hin­ter dir. Die­se Loo­ps las­sen sich dann bei Bedarf spei­chern. Mit ihnen kannst du im Not­fall nach­wei­sen, dass du kei­ne Schuld an einem Crash hast.

So sparst du dir nicht nur Ner­ven, son­dern im Ide­al­fall auch Geld – manch­mal viel­leicht auch nur in Form einer dro­hen­den Hoch­stu­fung in der Ver­si­che­rungs­klas­se. Gera­de im Aus­land ist das eine gro­ße Hil­fe, wenn es dir etwa nur schwer mög­lich ist, den Unfall­her­gang ver­nünf­tig zu schil­dern. Aller­dings soll­test du immer die jeweils gül­ti­gen Bestim­mun­gen für sol­che Mit­schnit­te beach­ten. Jedes Land hat hier schließ­lich eige­ne Rege­lun­gen. Dash­cams gibt es als ein­zel­ne Gerä­te zum Anbrin­gen an der Schei­be oder sogar in den Rück­spie­gel inte­griert. Die Preis­span­ne reicht von unter 100 bis zu meh­re­ren hun­dert Euro.

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