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Zoom-Mee­tings erstel­len: Wie es geht und was zu beach­ten ist

Über Zoom erstellst du schnell und unkompliziert digitale Treffen mit kleinen Personengruppen.

Man­ches lässt sich ein­fach schlecht über den Text-Chat bespre­chen. Da hilft es, sich auf einen kur­zen oder gar län­ge­ren Plausch zu tref­fen. Damit das auch ohne per­sön­li­chen Kon­takt funk­tio­niert, gibt es Pro­gram­me für digi­ta­le Mee­tings. Wäh­rend der Lock­down-Pha­sen hat sich hier vor allem „Zoom“ als belieb­te Soft­ware eta­bliert. Damit kannst du sogar in gro­ßen Grup­pen Gesprä­che mit Audio und Video ver­an­stal­ten. Wie genau du ein Zoom-Mee­ting star­test, wie du einem bei­trittst, wel­che Beschrän­kun­gen es gibt und was sonst zu beach­ten ist, erfährst du hier.

Zoom-Mee­ting erstel­len: So ein­fach geht es

Das Erstel­len eines Zoom-Mee­tings ist nicht schwer, besteht aller­dings aus min­des­tens zwei Tei­len. Das gilt nur für die ers­te Nut­zung des Diens­tes. Denn: Du brauchst ein Kon­to bei Zoom, um eige­ne Mee­tings erstel­len zu können.

Zoom-Kon­to regis­trie­ren: So mel­dest du dich beim Dienst an

  1. Gehe zunächst auf die Web­site zoom.us.
  2. Kli­cke hier oben rechts auf die Schalt­flä­che „Kos­ten­lo­se Regis­trie­rung“.
  3. Gib nun dein Geburts­da­tum an und kli­cke anschlie­ßend auf „Fort­fah­ren“.
  4. Jetzt fragt dich Zoom nach einer E‑Mail-Adres­se. Tip­pe die­se ein und gehe auf „Regis­trie­ren“. Alter­na­tiv kannst du dich über den Sin­gle-Sign-On (SSO) dei­nes Unter­neh­mens, ein Goog­le- oder Face­book-Kon­to anmelden.
  5. Das Sys­tem hat nun auto­ma­tisch eine Bestä­ti­gungs-E-Mail geschickt. Suche die­se in dei­nem Post­fach. Soll­test du sie nicht fin­den, dann schaue in dei­nen Spam-Ord­ner oder war­te ein paar Minuten.
  6. Hast du sie erhal­ten, dann kli­cke auf den Link in der Mail, um fortzufahren.
  7. Gib jetzt dei­nen Vor­na­men, Nach­na­men und ein mög­lichst siche­res Kenn­wort ein. Füh­re das reCAP­T­CHA durch und kli­cke unten an, ob du dich im Rah­men einer Bil­dungs­ein­rich­tung (K‑12) regis­trierst oder nicht. Mit „Fort­fah­ren“ geht es zum nächs­ten Schritt.
  8. Kennst du ande­re Per­so­nen, die ein Zoom-Kon­to gebrau­chen könn­ten, gibst du hier deren E‑Mail-Adres­sen ein, um sie ein­zu­la­den. Machst du das, dann füh­re das reCAP­T­CHA durch und kli­cke auf „Ein­la­den“. Alter­na­tiv wäh­le „Die­sen Schritt über­sprin­gen“.
  9. Dein Kon­to ist nun erstellt. Du könn­test sofort ein Test-Mee­ting erstel­len. Kli­cke dazu auf „Mee­ting jetzt star­ten“. Den Link dazu fin­dest du ober­halb der Schaltfläche.

Optio­nal: Lade die Zoom-App herunter

Zoom lässt sich zwar auch im Brow­ser ganz ein­fach nut­zen, aller­dings klappt es über die App noch etwas kom­for­ta­bler und manch­mal auch sta­bi­ler. Zoom bie­tet dir den Down­load beim Star­ten oder Teil­neh­men an dei­nem ers­ten Mee­ting über den Dienst an. Du kannst das Pro­gramm aber auch schon im Vor­feld laden. Die Links dazu fin­dest du hier:

Zoom-Mee­ting erstel­len: In weni­gen Schrit­ten zur Besprechung

  1. Gehe mit dei­nem Brow­ser auf zoom.us.
  2. Kli­cke oben rechts auf „Anmel­den“.
  3. Gib dei­ne E‑Mail-Adres­se und dein Pass­wort ein. Kli­cke anschlie­ßend auf „Anmel­den“. Willst du dich nicht nach jedem Ver­las­sen der Sei­te erneut anmel­den müs­sen, dann set­ze zuvor einen Haken bei „Ange­mel­det blei­ben“.
  4. Fah­re nun mit der Maus über „Ein Mee­ting ver­an­stal­ten“ oben rechts. Du bekommst drei Mög­lich­kei­ten angezeigt:
    Mit aus­ge­schal­te­tem Video:Damit erstellst du ein Mee­ting, bei dem du und alle ande­ren Per­so­nen nur per Audio- und Text-Chat kom­mu­ni­zie­ren können.
    Mit ein­ge­schal­te­tem Video: In die­sem Fall sind Video‑, Audio- und Text-Chat akti­viert. Du und die ande­ren Per­so­nen nut­zen also den vol­len Umfang der Kommunikation.
    Nur Bild­schirm­frei­ga­be: Mit die­ser Opti­on teilst du nur dei­nen Bild­schirm. Das ist etwa gut, wenn du eine Art Live-Stream für das Mee­ting planst.
    Egal für wel­che Metho­de du dich ent­schei­dest, das wei­te­re Vor­ge­hen bleibt gleich.
  5. Hast du auf eine Opti­on geklickt, öff­net sich ein Dia­log­feld im Brow­ser. Wäh­le hier „Zoom.us öff­nen“, um über die App das Mee­ting zu erstel­len. Hast du die nicht instal­liert, dann kli­cke statt­des­sen auf „Mee­ting eröff­nen“ und anschlie­ßend wei­ter unten auf „Mit Ihrem Brow­ser anmel­den“.
  6. In jedem Fall ist das Zoom-Mee­ting erstellt und nutzbar.

Zoom-Mee­ting pla­nen: Ter­min für Video­kon­fe­renz festlegen

Anstatt ein Zoom-Mee­ting ein­fach für sofort zu erstel­len, kannst du auch eines pla­nen. Das ist etwa gut, wenn du beschäf­tig­te Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen dazu ein­lädst, einen wie­der­keh­ren­den Ter­min mit ihnen hast oder eine grö­ße­re Kon­fe­renz planst. So geht es:

  1. Besu­che wie­der zoom.us.
  2. Mel­de dich an und kli­cke anschlie­ßend auf „Mein Kon­to“.
  3. Wäh­le nun oben rechts „Ein Mee­ting pla­nen“.
  4. Gib dem Mee­ting über das Feld „Bezeich­nung“ einen Namen. Tra­ge optio­nal dar­un­ter eine Beschrei­bung ein.
  5. Lege jetzt das Datum und die Uhr­zeit für dein Mee­ting fest. Gib außer­dem an, wel­che Dau­er es haben soll. Über­prü­fe außer­dem die kor­rek­te Zeit­zo­ne. Soll sich die Video­kon­fe­renz regel­mä­ßig wie­der­ho­len, setzt du einen Haken bei „Wie­der­keh­ren­des Mee­ting“ und bestimmst das Intervall.
  6. Gib einen Kenn­code für dei­ne Kon­fe­renz ein oder nut­ze den auto­ma­tisch gene­rier­ten. Akti­vie­re nun bei Bedarf den War­te­raum. Dort sam­meln sich die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer, bevor du sie ins Mee­ting lässt.
  7. Lege fest, wer mit Video teil­neh­men kann und akti­vie­re bei Bedarf eine der wei­te­ren Optionen.
  8. Kli­cke abschlie­ßend auf „Spei­chern“.
  9. Dein Mee­ting ist geplant und taucht unter „Mein Pro­fil“ bei „Mee­tings“ auf.
  10. Wählst du es aus, kannst du den Link zum Mee­ting kopie­ren, es bear­bei­ten, zu dei­nem Kalen­der hin­zu­fü­gen und natür­lich starten.

Zoom-Mee­ting bei­tre­ten: Kei­ne Regis­trie­rung notwendig

Willst du einer Video­kon­fe­renz über Zoom bei­tre­ten, dann ist das sogar noch ein­fa­cher. Du benö­tigst als Teil­neh­me­rin oder Teil­neh­mer näm­lich kein Kon­to beim Dienst. Beson­ders ein­fach ist es, wenn du einem Ein­la­dungs-Link folgst. Dann brauchst du nur auf den Start der App zu war­ten. Gib nun einen Namen ein und las­se Zoom auf dei­ne Web­cam und dein Mikro­fon zugrei­fen. Kli­cke dann auf „Bei­tre­ten“. Schon bist du im Meeting.

Alter­na­tiv gehst du auf die Web­site von Zoom und klickst auf „Einem Mee­ting bei­tre­ten“. Nun benö­tigst du die Mee­ting-ID, wel­che dir die Erstel­le­rin oder der Erstel­ler des Mee­tings mit­tei­len kann. In der Regel ist das eine elf­stel­li­ge Zah­len­fol­ge. Gib die­se ein und kli­cke auf „Bei­tre­ten“. Ist die App instal­liert, dann öff­net sie sich nun. Gib einen Namen ein, mit dem du teil­neh­men möch­test. Nun fragt dich Zoom nach einem Mee­ting­code. Auch den holst du dir von der Erstel­le­rin oder dem Erstel­ler. Gib ihn ein und kli­cke wie­der auf „Bei­tre­ten“. Schon bist du im Meeting.

Hast du die App nicht instal­liert und willst sie auch nicht nut­zen, dann ist das Vor­ge­hen ähn­lich. Wäh­le hier nach dem Klick auf den Ein­la­dungs­link oder nach dem Bei­tritt über eine Mee­ting-ID „Mee­ting eröff­nen“ und danach wei­ter unten „Mit Ihrem Brow­ser anmel­den“. Die rest­li­chen Schrit­te lau­fen wie oben beschrie­ben ab.

Ein­schrän­kun­gen: Begren­zung von Teilnehmer*innen und Zeit

Zoom ver­steht sich als Dienst für den pro­fes­sio­nel­len Ein­satz in Unter­neh­men und Bil­dungs­ein­rich­tun­gen. Aller­dings hast du eben auch die Mög­lich­keit, kos­ten­los eine Kon­fe­renz zu erstel­len, zu pla­nen und natür­lich teil­zu­neh­men. Das funk­tio­niert aber nur mit bis zu 100 Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mern. Außer­dem darf ein Mee­ting nicht län­ger als 40 Minu­ten dau­ern. Setzt du dich nur mit einer wei­te­ren Per­son zusam­men, ist das Zeit­li­mit auf 24 Stun­den gesetzt. Reicht dir all das nicht, kannst du dich für eine Lizenz ent­schei­den. Die­se gibt es:

  • Zoom Pro:bis zu 100 Teilnehmer*innen bei maxi­mal 30 Stun­den Video­kon­fe­renz am Stück, Cloud-Auf­zeich­nung (1 GB) und mehr für 13,99 Euro pro Monat und Lizenz oder 139,90 Euro pro Jahr und Lizenz.
  • Zoom Busi­ness:bis zu 300 Teilnehmer*innen bei maxi­mal 30 Stun­den Video­kon­fe­renz am Stück, Cloud-Auf­zeich­nung (1 GB) und mehr für 18,99 Euro pro Monat und Lizenz oder 189,90 Euro pro Jahr und Lizenz.
  • Zoom Enter­pri­se:bis zu 500 Teilnehmer*innen bei maxi­mal 30 Stun­den Video­kon­fe­renz am Stück, Cloud-Auf­zeich­nung (unbe­grenzt) und mehr für 18,99 Euro pro Monat und Lizenz oder 223,20 Euro pro Jahr und Lizenz.
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Zoom-Mee­ting erstel­len: Unkom­pli­ziert und für klei­ne Grup­pen kostenlos

Mit Zoom erstellst du ganz ein­fach eine Kon­fe­renz für Kol­le­gin­nen, Kol­le­gen, Fami­lie und Freun­de. Lädst du nicht mehr als 100 Per­so­nen ein und rei­chen dir 40 Minu­ten, dann geht das sogar kos­ten­los. Das Erstel­len und Teil­neh­men ist jeweils sehr ein­fach gelöst. Reicht dir der kos­ten­lo­se Umfang nicht, dann wird es schnell rela­tiv teu­er. Für Unter­neh­men und Bil­dungs­ein­rich­tun­gen ist das weni­ger ein Pro­blem als für Pri­vat­per­so­nen. Sind dei­ne Ansprü­che an die Teilnehmer*innenzahl also höher, dann schaue dich lie­ber nach Alter­na­ti­ven zu Zoom um.

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