Im Büro steht die Abga­be eines wich­ti­gen Kon­zepts an, das du mit Kol­le­gen erstellt hast. Du willst ihnen vor­her schnell vom Gespräch mit dem Chef erzäh­len. Nach­her schreibst du noch dei­nen Freun­den, mit denen du am Wochen­en­de eine Moun­tain­bike-Tour unter­nimmst. Dafür wollt ihr noch eini­ges orga­ni­sie­ren. Für die Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Kol­le­gen und meh­re­ren Freun­den kannst du Slack nut­zen: Der Instant Mes­sen­ger bringt vie­le Spe­zi­al­funk­tio­nen mit, die den Aus­tausch in Teams erleich­tern. UPDATED erklärt, wie und wo du Slack nutzt und wie du das Tool erwei­tern kannst.

Was ist Slack und für wen ist es sinn­voll?

Slack ist ein Instant Mes­sen­ger wie Whats­App, bringt aber zahl­rei­che Son­der­funk­tio­nen mit. Der Dienst schafft einen zen­tra­len Ort, an dem Men­schen in Grup­pen oder Teams unkom­pli­ziert mit­ein­an­der kom­mu­ni­zie­ren kön­nen – um sich aus­zu­tau­schen oder Auf­ga­ben effek­ti­ver zu erle­di­gen.

Was du mit Slack machen kannst

Der Mes­sen­ger ermög­licht es, Unter­hal­tun­gen über­sicht­lich zu orga­ni­sie­ren. Ein Admi­nis­tra­tor erstellt zunächst einen Workspace, zu dem er ande­re ein­la­den kann.

Die­se Mög­lich­kei­ten hast du in einem Slack-Workspace:

  • Du kannst inner­halb eines Workspace ver­schie­de­ne Chan­nels ein­rich­ten – für Arbeits­grup­pen, bestimm­te Pro­jek­te, einen Kun­den oder ein Pro­dukt. Ein­zel­ne Chan­nels sind wie Chat­räu­me bzw. Grup­pen­chats.
  • Team-Mit­glie­der tre­ten den Chan­nels bei und ver­las­sen sie wie­der. Sie kom­mu­ni­zie­ren mit allen ande­ren in dem Kanal. Der Aus­tausch ist struk­tu­riert und für alle ein­seh­bar.
  • Inner­halb der Kanä­le sind soge­nann­te Threads mög­lich, also Chats zu unter­ge­ord­ne­ten The­men.
  • In den Chan­nels kön­nen Datei­en, Bil­der, Emo­ti­cons und Links geteilt wer­den.
  • Außer­dem sind pri­va­te Chats (Direkt­nach­rich­ten) mit ein­zel­nen Mit­glie­dern oder in Klein­grup­pen mög­lich.
  • Slack lässt sich mit ver­schie­de­nen ande­ren Diens­ten und Apps ver­bin­den. Du brauchst die Anwen­dung nicht zu ver­las­sen, um zum Bei­spiel Datei­en in der Cloud zu spei­chern oder an Ter­mi­ne zu erin­nern – dafür inte­grierst du zum Bei­spiel Drop­box und den Goog­le-Kalen­der.

Klei­ne Teams kön­nen Slack kos­ten­los nut­zen. Es gibt dann ein paar Ein­schrän­kun­gen, etwa die Anzahl der exter­nen Apps, die sich inte­grie­ren las­sen. Für grö­ße­re Grup­pen ist Slack kos­ten­pflich­tig und wird pro Mit­glied abge­rech­net.

Die Vor­tei­le von Slack

  • Bei Slack ist alles gut auf­ge­ho­ben: Alle Chats, Datei­en und Bil­der wer­den gespei­chert und kön­nen mit­hil­fe einer Such­funk­ti­on schnell gefun­den wer­den.
  • Schnel­le Chat-Erstel­lung: Neue Chan­nels las­sen sich mit weni­gen Klicks erstel­len – mit wech­seln­den Mit­glie­dern je nach Bedarf.
  • Über­sicht­li­cher als E‑Mails: Gegen­über der Grup­pen-Kom­mu­ni­ka­ti­on via E‑Mail bringt Slack eini­ge Plus­punk­te mit. Die Gesprä­che erfol­gen in Echt­zeit und sind bes­ser nach­voll­zieh­bar. Du kannst ohne Umschwei­fe auf eine Mes­sa­ge ant­wor­ten, und es ent­ste­hen kei­ne lan­gen E‑Mail-Ket­ten mit über­flüs­si­gen Begrü­ßungs- und Ver­ab­schie­dungs­for­meln. 
  • Umfang­rei­cher als ande­re Instant Mes­sen­ger: Auch gegen­über Sky­pe und Whats­App hat Slack Vor­tei­le. Es bringt mehr Funk­tio­nen für die Zusam­men­ar­beit mit und lässt sich mit exter­nen Diens­ten ver­knüp­fen.

Für wen ist Slack sinn­voll?

Slack eig­net sich vor allem für die Arbeit in Teams. Am Arbeits­platz kann der Dienst zum Bei­spiel zur inter­nen Kom­mu­ni­ka­ti­on ver­wen­det wer­den: Kol­le­gen tau­schen sich dar­über zu ver­schie­de­nen Pro­jek­ten und The­men aus. Chan­nels kön­nen auch gemein­sam mit Kun­den oder Agen­tu­ren betrie­ben wer­den, um schnell wich­ti­ge Fra­gen zu klä­ren.

Du kannst Slack auch in pri­va­ten Arbeits­grup­pen oder im Ver­ein ver­wen­den, um Auf­ga­ben zu ver­tei­len, Ver­an­stal­tun­gen zu bespre­chen oder Aktio­nen zu pla­nen.

So nutzt du Slack auf der Apple Watch

Auch auf der Apple Watch kannst du Slack nut­zen. Bis Anfang 2018 gab es eine eigen­stän­di­ge App für die Smart­watch. Inzwi­schen kannst du die wich­tigs­ten Funk­tio­nen über die nor­ma­le Slack-App für iOS nut­zen, wenn dein iPho­ne mit der Apple Watch gekop­pelt ist. Dann wirst du zum Bei­spiel über die smar­te Uhr benach­rich­tigt, wenn ein Team­mit­glied dir eine Nach­richt geschrie­ben hat. Du kannst auf Messa­ges über die Uhr reagie­ren und ant­wor­ten. Die Vor­aus­set­zung: Du akti­vierst in der Slack-App auf dei­nem iPho­ne oder iPad die Push-Benach­rich­ti­gun­gen für die Apple Watch.

So ver­wen­dest du Slack auf ver­schie­de­nen Gerä­ten

Slack kannst du fle­xi­bel nut­zen: in jedem Brow­ser, über ein sepa­ra­tes Pro­gramm für Macs, Win­dows- oder Linux-Rech­ner und über Andro­id- und iOS-Apps. Alle Unter­hal­tun­gen wer­den auf den ver­schie­de­nen End­ge­rä­ten syn­chro­ni­siert, sodass du stets auf dem neu­es­ten Stand bist. Die Grund­funk­tio­nen von Slack sind über­all gleich: Du kannst bei­spiels­wei­se dei­nen Sta­tus ändern, weil du in einem Mee­ting oder krank bist. Trotz­dem gibt es Unter­schie­de zwi­schen den ver­schie­de­nen Platt­for­men:

Slack als Pro­gramm für den Com­pu­ter

Du kannst Slack auf Com­pu­tern mit Win­dows, macOS und Linux instal­lie­ren. Das Pro­gramm besitzt eine über­sicht­li­che Benut­zer­ober­flä­che: In der lin­ken Rand­spal­te siehst du, was gera­de geöff­net ist – wel­cher Workspace sowie wel­cher Chan­nel oder Thread. Du kannst Direkt­nach­richt ver­schi­cken oder Chan­nels anle­gen bzw. bei­tre­ten. Über einen Klick auf dei­nen Namen ganz oben links kannst du dei­ne Account-Infor­ma­tio­nen anpas­sen und wei­te­re Ein­stel­lun­gen vor­neh­men.

Im gro­ßen Arbeits­be­reich rechts siehst du die jeweils offe­ne Unter­hal­tung. Ganz oben rechts fin­dest du die Such­leis­te. Nutzt du Slack als eigen­stän­di­ges Pro­gramm, bekommst du eine Benach­rich­ti­gung dei­nes Betriebs­sys­tems, sobald etwas Neu­es pas­siert ist – zum Bei­spiel, wenn ein Team­mit­glied dir eine Nach­richt geschrie­ben hat.

Der Vor­teil, wenn du Slack als Pro­gramm ver­wen­dest: Du führst dei­ne Arbeits-Chats in einem eige­nen Tool und brauchst nicht extra ein Brow­ser-Fens­ter zu öff­nen.

Slack im Brow­ser

Du kannst Slack auch über jeden Brow­ser nut­zen. Mel­de dich dazu ein­fach auf der Slack-Web­sei­te in dei­nem Workspace an.

Slack hat im Brow­ser die­sel­ben Grund­funk­tio­nen wie in der App für den Com­pu­ter und ist genau­so auf­ge­baut. Benach­rich­ti­gun­gen über neu ein­ge­gan­ge­ne Nach­rich­ten erfol­gen über den Brow­ser, den du dafür teil­wei­se erst auto­ri­sie­ren musst.

Der Vor­teil, wenn du Slack im Brow­ser ver­wen­dest: Du brauchst kein zusätz­li­ches Pro­gramm zu instal­lie­ren. Wenn du ohne­hin ein Brow­ser-Fens­ter offen hast, nutzt du Slack ein­fach in einem Tab.

Slack als App für Mobil­ge­rä­te

In den mobi­len Apps für Andro­id und iOS kannst du wie auf dem Desk­top oder im Brow­ser Unter­hal­tun­gen füh­ren, Datei­en sen­den und Apps ver­knüp­fen. Die Bedien­ober­flä­che kon­zen­triert sich auf die Chats. Infos zu Chan­nels oder Mit­glie­dern und die Mög­lich­keit zum Anpas­sen des eige­nen Sta­tus blen­dest du bei Bedarf ein. Die Suche erreichst du über die Lupe am obe­ren Bild­schirm­rand. In den mobi­len Apps feh­len ein paar Extras des Desk­top-Pro­gramms: Du kannst dir bei­spiels­wei­se nicht alle unge­le­se­nen Nach­rich­ten auf ein­mal anzei­gen las­sen.

Der Vor­teil, wenn du Slack in mobi­len Apps ver­wen­dest: Du hast Slack auch unter­wegs dabei und kannst jeder­zeit mit dei­nem Team kom­mu­ni­zie­ren.  

Mit die­sen Apps erwei­terst du Slack

Kalen­der, Drop­box, Goog­le Dri­ve: Du kannst Slack mit einer Viel­zahl von Apps ver­knüp­fen. Die­se kannst du dann direkt im Mes­sen­ger nut­zen – egal, ob mobil, im Brow­ser oder als Desk­top-Pro­gramm. Die­se Anwen­dun­gen sind beson­ders hilf­reich:

  • Goog­le- oder Out­look-Kalen­der: Damit greifst du auf Ter­mi­ne zu und ver­schickst Erin­ne­run­gen.
  • Zoom: Die App ermög­licht Video­kon­fe­ren­zen in der Cloud. Ist sie inte­griert, star­test du einen Video-Anruf direkt aus Slack.
  • Drop­box, Goog­le Dri­ve und ande­re Cloud-Diens­te: Die Team­mit­glie­der kön­nen Datei­en auf den vir­tu­el­len Fest­plat­ten able­gen. Mit­hil­fe von Goog­le Dri­ve kön­nen außer­dem alle gemein­sam an Doku­men­ten in Goog­le Docs, Prä­sen­ta­tio­nen und Tabel­len arbei­ten.
  • Asa­na oder Work­ast: Mit den Auf­ga­ben­pla­nern erstellt das Team Tasks, die ver­teilt wer­den kön­nen.
  • Simp­le Poll: Du kannst dein Team an Umfra­gen teil­neh­men las­sen.
  • Twit­ter: Du teilst inter­es­san­te Tweets direkt in Chan­nels. 

Slack erleich­tert die Zusam­men­ar­beit in Teams

Der Instant Mes­sen­ger Slack ist für die Kom­mu­ni­ka­ti­on in Teams oder Grup­pen gemacht. Die Mit­glie­der tau­schen sich aus und sen­den sich zum Bei­spiel Datei­en zu. Die Unter­hal­tun­gen sind unmit­tel­ba­rer und über­sicht­li­cher als per E‑Mail. Alle Teil­neh­mer gehö­ren einem Workspace an, der in ver­schie­de­ne Chan­nels und Threads unter­teilt wer­den kann. Die Unter­hal­tun­gen in Chan­nels kann jedes Chan­nel-Mit­glied sehen. Es ist aber auch mög­lich, pri­vat zu chat­ten. Slack kannst du im Brow­ser, als Desk­top-Pro­gramm sowie auf Smart­pho­nes und Tablets ver­wen­den. Außer­dem ver­knüpfst du exter­ne Anwen­dun­gen wie Kalen­der, Cloud-Spei­cher oder Auf­ga­ben­pla­ner mit Slack und nutzt sie direkt in der App.

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