Der Winter zeigt uns die kalte Schulter – teils mit starken Minustemperaturen. Da ist es schön, wenn sich ein wenig zusätzliche Wärme in die eigenen vier Wände bringen lässt. Besonders kostengünstig und einfach möglich ist das mit Heizstrahlern. Die arbeiten relativ punktuell und somit auch effizient. Modelle gibt es viele, meist in Turm-Form. Hier findest du die beliebtesten Modelle im Vergleich.
Das erfahrt ihr gleich
- Die beliebtesten Indoor-Heizstrahler in der Übersicht
- Tabelle: Daten der beliebtesten Indoor-Heizstrahler
- Die beliebtesten Indoor-Heizstrahler: Produkte im Detail
- Topseller bei OTTO.de: ICQN IC2300.R
- Platz 2 bei OTTO.de: TroniTechnik KH-064
- Platz 3 bei OTTO.de: Arebos AR-HE-TH1500LS
- Unser Redaktions-Tipp: TK Gruppe Heizlüfter
- Kaufberatung: Auf was du bei Indoor-Heizlüftern achten solltest
- FAQ: Häufige Fragen und Antworten zu Indoor-Heizlüftern
Für unseren Vergleich der beliebtesten Indoor-Heizstrahler schauen wir auf die Topseller aus dem OTTO-Shop. Genauer auf die drei am meisten verkauften Produkte der Kategorie. Außerdem stellen wir einen Redaktions-Tipp vor, den wir aufgrund eigener Erfahrung oder eines besonders niedrigen Preises auswählen. Bevor es in den Vergleich und die Beschreibung der einzelnen Produkte im Detail geht, hier eine kurze Übersicht der Produkte:
- Topseller bei OTTO.de: ICQN IC2300.R
- Platz 2 bei OTTO.de: TroniTechnik KH-064
- Platz 3 bei OTTO.de: Arebos AR-HE-TH1500LS
- Unser Redaktions-Tipp: TK Gruppe Heizstrahler
| ICQN IC2300.R | TroniTechnik KH-064 | Arebos AR-HE-TH1500LS | TK Gruppe Heizstrahler | |
|---|---|---|---|---|
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| Bauweise | Standgerät (Turm) | Standgerät (Turm) | Standgerät (Turm) | Standgerät |
| Leistung | 2.300 Watt | 2.000 Watt | 1.500 Watt | 800 Watt |
| Heizleistung einstellbar | Ja, 4 Stufen | Ja, 2 Stufen | Ja, 2 Stufen | Ja |
| Art der Bedienung | Bedienfeld, Fernbedienung | Bedienfeld, Fernbedienung | Bedienfeld, Fernbedienung (nur Licht) | Bedienfeld |
| Display integriert | Ja | Ja | Nein | Nein |
| Auch für außen geeignet | Ja | Ja | Ja | Nein |
| Abmessungen (H x B X T) | 100 x 34 x 40 cm | unbekannt | 100 x 30 x 30 cm | unbekannt |
| Gewicht | 3,8 kg | unbekannt | 11,0 kg | unbekannt |
| Besonderheiten | Sleep-Timer, Umkippschutz | Kaminfunktion, Timer | Einstellbare LED-Beleuchtung | Tragegriff |
| Sternebewertung bei OTTO.de | 3,8 von 5 | 4,2 von 5 | 4,0 von 5 | 3,6 von 5 |
| Preis (UVP) | 333,90 Euro | 89,99 Euro | 199,90 Euro | 19,99 Euro |
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Der Heizstrahler von ICQN versteht sich als Premium-Gerät. Das zeigt alleine schon die hohe Leistung von bis zu 2.300 Watt, womit der IC2300.R ordentlich Wärme erzeugt. Der ein Meter hohe Turm schafft es, einiges an Fläche zu heizen. Der Hersteller gibt etwa 23 Quadratmeter an, die das Heizgerät aufwärmen kann. Weil es sich um Infrarotwärme handelt, geschieht das praktisch geräuschlos. Somit eignet sich der Heizstrahler sogar für die Nacht, gerade mit dem Sleep-Timer, der auf bis zu 9 Stunden einstellbar ist. Apropos einstellbar: Die Heizleistung ist vierstufig regulierbar – entweder direkt am Gerät oder per Fernbedienung. Damit du auch weißt, welche Stufe gerade eingestellt ist, hat ICQN ein Display angebracht, das die Leistung anzeigt.
Besonders praktisch in Haushalten mit kleinen Kindern oder Tieren ist der integrierte Umkippschutz. Sollte das Gerät mal über die üppige Basis kippen, schaltet es sich blitzschnell automatisch ab, um Schäden zu vermeiden. Durch seine IP20-Zertifizierung ist der IC2300.R zwar auch für den Außenbereich geeignet, sollte dort aber überdacht stehen.
Bei den Kundinnen und Kunden fallen folgende Punkte positiv und negativ auf:
Pro
- Sehr gute Heizleistung
- Gute Verarbeitung
- Einfache Steuerung
- Fernbedienbar
- Umkippschutz
Contra
- Relativ teuer
- Bei Maximalleistung hoher Stromverbrauch
Ebenfalls eher im Premium-Segment zu Hause ist der KH-064 von TroniTechnik. Der Heizlüfter kommt allerdings mit etwas weniger Maximalleistung, die aber mit 2.000 Watt noch immer relativ hoch ist. Einstellbar ist das Gerät auch, allerdings ohne feste Stufen, sondern über eine Temperaturregelung. Die geht von 15 bis 45 Grad. Um die Temperaturen stromsparender zu erreichen, lässt sich der KH-064 auch in einem Eco-Modus mit begrenzter Leistung von 1.400 Watt betreiben. Doch die Heizung alleine macht das Gerät von TroniTechnik nicht aus. Integriert ist nämlich auch noch ein simulierter Flammeneffekt, damit Kamin-Feeling aufkommt. Das soll für mehr Gemütlichkeit sorgen.
Einen Umkippschutz gibt es hier übrigens auch, was für mehr Sicherheit sorgt. Über die Fernbedienung lässt sich das Gerät fernsteuern, ein Display zeigt die Heizleistung an. Und ja, ein Timer ist auch integriert.
Bei den Kundinnen und Kunden fallen folgende Punkte positiv und negativ auf:
Pro
- Sehr gute Heizleistung
- Gute Verarbeitung
- Fernbedienbar
- Kamin-Funktion
- Umkippschutz
Contra
- Wegen Luftheizung etwas lauter
- Auf höchster Stufe relativ hoher Stromverbrauch
Premium scheint sehr beliebt zu sein bei den Kund*innen auf OTTO.de, denn auch der Arebos AR-HE-TH1500LS gehört in dieses Segment. Der Turm-Heizlüfter muss im Vergleich aber mit weniger Leistung auskommen, nämlich nur mit 1.500 Watt maximal. Ordentlich Wärme sollte das Gerät aber dennoch spenden. Und die Infrarot-Leuchtmittel im Arebos haben einen entscheidenden Vorteil, denn sie setzen auf „Low-Glare“-Technik. Sie sorgt dafür, dass das Licht im Betrieb nicht so stark blendet. Licht ist ohnehin ein Thema bei dem Gerät, denn eine einstellbare LED-Beleuchtung sorgt für etwas Atmosphäre, natürlich ist sie dimm- und abschaltbar. Und für etwas Party-Feeling gibt es sogar Lichteffekte.
Der AR-HE-TH1500LS ist durchaus auch für den Außenbereich geeignet. Für mehr Sicherheit ist auch hier ein Kippschutz mit automatischer Abschaltung integriert. Schade: Einen Timer gibt es bei diesem Modell nicht.
Bei den Kundinnen und Kunden fallen folgende Punkte positiv und negativ auf:
Pro
- Gute Heizleistung
- Gute Verarbeitung
- Schicke Lichteffekte
- Umkippschutz
- Blendschutz für Leuchtmittel
Contra
- Kein Display
- Nur Licht fernsteuerbar
- Kein Timer
Unter den beliebtesten Geräten ist zum Glück auch ein etwas günstigeres Modell. Der Heizstrahler der TK Gruppe kostet deutlich weniger als der Rest, leistet aber auch weniger. Mit 800 Watt liegt er deutlich unter den anderen Geräten im Vergleich. Er ist aber auch viel kleiner gebaut und deshalb flexibel einsetzbar. Damit das umso besser klappt, ist in das Gerät ein Tragegriff integriert. Viel mehr gibt es dazu aber auch nicht zu sagen, denn viel einfacher könnte ein Heizlüfter nicht sein. Ein kleines Drehrädchen steuert die Heizkraft, Extras wie ein Timer oder Ähnliches fehlen.
Bei den Kundinnen und Kunden fallen folgende Punkte positiv und negativ auf:
Pro
- Kompakte Bauweise
- Integrierter Tragegriff
- Sehr niedriger Preis
Contra
- Vergleichsweise geringe Leistung
- Keine Extras
- Leistung ungenau einstellbar
- Keine Sicherheitsfunktionen
Indoor-Heizlüfter gehören zu den einfachsten Möglichkeiten, einen Raum kurzfristig zusätzlich zu erwärmen. Gerade in der Übergangszeit, in wenig genutzten Räumen oder bei ausgefallener Heizung schaffen sie schnell Wärme, sind aber in Sachen Energieverbrauch und Sicherheit nicht unproblematisch. Als Hauptheizung sind sie deshalb absolut ungeeignet. Doch im Folgenden mehr zu den verschiedenen Aspekten von Heizlüftern.
Funktionsweise und typische Einsatzgebiete
Ein Heizlüfter ist im Kern ein elektrisches Gerät, das Luft über ein Heizelement leitet und erwärmt. Ein Gebläse verteilt diese Warmluft im Raum, weshalb die Temperatur meist deutlich schneller steigt als bei klassischen Heizkörpern oder Konvektoren. Typische Leistungen liegen im Bereich von etwa 1.500 bis 2.000 Watt, was für kleinere bis mittelgroße Räume ausreicht, sofern eine ausreichende Wärmedämmung vorhanden ist.
Eingesetzt werden Indoor-Heizlüfter vor allem als Zusatzheizung, etwa im Homeoffice, im Gästezimmer, im Bad oder in selten genutzten Räumen, die nicht dauerhaft beheizt werden sollen. Auch bei kurzfristigen Situationen wie kalten Abenden, provisorischen Arbeitsräumen oder als Notlösung bei Heizungsstörungen sind sie verbreitet, allerdings mit klaren Grenzen, was die Wirtschaftlichkeit betrifft.
Arten von Indoor-Heizlüftern
Im Handel finden sich im Wesentlichen zwei Bauarten: klassische Heizlüfter mit Draht- oder Rohrheizkörper und Keramik-Heizlüfter. Bei den einfachen Modellen erhitzt ein Drahtwendel oder eine Heizspirale die Luft direkt. Diese Geräte sind oft besonders günstig, können aber vergleichsweise heiß werden und sind etwas lauter.
Keramik-Heizlüfter besitzen stattdessen ein keramisches Heizelement, das als sicherer und langlebiger gilt. Sie erwärmen sich meist nicht ganz so stark an der Oberfläche, haben oft eine feinere Leistungssteuerung und werden häufig als leiser und angenehmer im Betrieb beschrieben, liegen dafür aber preislich etwas höher. Beide Varianten funktionieren nach dem Prinzip der Konvektion, also der Erwärmung der Raumluft, und eignen sich primär für geschlossene Innenräume.
Leistung, Raumgröße und Stromverbrauch
Ein zentraler Punkt bei der Auswahl ist die Heizleistung in Watt. Viele empfehlenswerte Geräte für den Innenraum arbeiten mit etwa 2.000 Watt und können damit bei guter Dämmung Räume bis ungefähr 20 bis 30 Quadratmeter spürbar erwärmen. Für kleinere Räume wie Bäder oder Arbeitszimmer genügt oft auch ein 1.500-Watt-Gerät, das etwas weniger Strom zieht und mit niedrigerer Geräuschentwicklung auskommen kann.
Wichtig ist jedoch: Elektrische Direktheizungen wie Heizlüfter wandeln Strom nahezu eins zu eins in Wärme um, verbrauchen also für eine Kilowattstunde Wärme jeweils eine Kilowattstunde Strom. Das macht sie in der Anschaffung zwar günstig, im laufenden Betrieb aber deutlich teurer als zentrale Heizsysteme wie Gas- oder Wärmepumpenheizungen. Der Einsatz lohnt sich wirtschaftlich also eher für kurze Nutzungszeiten oder gezielte Zonenwärme, nicht als dauerhafte Komplettheizung einer Wohnung.
Sicherheit: Unverzichtbare Basis
Weil Heizlüfter mit hohen Temperaturen und starker elektrischer Leistung arbeiten, spielt das Thema Sicherheit eine zentrale Rolle. Hersteller und Prüforganisationen empfehlen, beim Kauf auf Prüfsiegel wie das GS-Zeichen („Geprüfte Sicherheit“) oder TÜV-Zertifikate zu achten. Diese Hinweise deuten darauf hin, dass das Gerät grundlegende Standards in Bezug auf elektrische Sicherheit, Isolation und Brandschutz erfüllt.
Ein wichtiges Ausstattungsmerkmal ist der integrierte Überhitzungsschutz, der das Gerät automatisch abschaltet, wenn es zu heiß wird – etwa, weil Luftschlitze verdeckt sind oder das Gebläse blockiert. Ebenfalls sinnvoll ist ein Umkippschutz bei Standgeräten: Wird der Heizlüfter versehentlich umgestoßen, unterbricht ein Sensor sofort die Stromzufuhr. Generell gilt: Heizlüfter sollten niemals in unmittelbarer Nähe von Vorhängen, Möbeln, Decken oder anderen brennbaren Materialien betrieben und nicht zum Trocknen von Wäsche zweckentfremdet werden, da sonst erhöhte Brandgefahr besteht.
Einsatz im Bad und in Feuchträumen
Ein besonderer Bereich sind Bäder und andere Feuchträume. Viele Standard-Heizlüfter verfügen über keinen Spritzwasserschutz und sind daher für den Einsatz in unmittelbarer Nähe von Dusche oder Waschbecken nicht geeignet. Wer ein Gerät im Bad nutzen möchte, sollte auf die passende Schutzklasse (z. B. IP-Schutzart) achten und es so platzieren, dass kein Wasser direkt eindringen kann.
Zudem raten Sicherheitsexpertinnen dazu, Heizgeräte in Feuchträumen nur unter Aufsicht zu verwenden und nach dem Aufheizen wieder auszuschalten. Kinder sollten mit solchen Geräten grundsätzlich nicht unbeaufsichtigt bleiben, da neben Verbrennungsgefahr auch das Risiko eines Stromschlags besteht, etwa wenn Gegenstände in die Lüftungsschlitze gesteckt werden.
Lautstärke und Komfortfunktionen
Viele Heizlüfter arbeiten mit einem Gebläse, das zwangsläufig Geräusche verursacht. Je nach Modell schwankt der Schalldruckpegel deutlich. Testberichte nennen hier Werte um 50 bis knapp 60 Dezibel, vergleichbar mit einem laufenden PC-Lüfter oder leiser Gesprächslautstärke. Wer den Heizlüfter im Schlafzimmer oder im ruhigen Homeoffice nutzen möchte, sollte gezielt nach Geräten mit ausgewiesen leisem Betrieb und mehreren Leistungsstufen suchen, um notfalls auf eine niedrigere, leisere Stufe ausweichen zu können.
Moderne Heizlüfter bieten häufig Komfortfunktionen wie digitale Thermostate, Timer, mehrere Heizstufen, Eco-Modi oder eine Oszillationsfunktion, bei der das Gerät den Luftstrom langsam schwenkt, um den Raum gleichmäßiger zu erwärmen. Auch Fernbedienungen sind verbreitet und erhöhen den Bedienkomfort, besonders wenn der Heizlüfter auf dem Boden steht oder weiter entfernt platziert ist. Solche Extras steigern zwar meist den Preis, machen die tägliche Nutzung aber spürbar angenehmer und effizienter, weil der Heizlüfter nicht länger als nötig läuft.
Wirtschaftlichkeit und sinnvoller Einsatz
Aus energie- und kostentechnischer Sicht werden Heizlüfter von Energieberatungsstellen klar als Not- oder Zusatzlösung eingestuft. Verglichen mit gas- oder fernwärmebasierten Zentralheizungen steigen sowohl die Stromkosten als auch die CO₂-Bilanz, weil für die Erzeugung von Strom in der Regel mehr Primärenergie aufgewendet werden muss. Wer also dauerhaft ganze Wohnungen oder Häuser mit Stromheizungen betreibt, zahlt häufig deutlich mehr als mit einer effizienten Zentralheizung.
Sinnvoll kann der Einsatz sein, wenn nur einzelne Räume zeitweise erwärmt werden sollen, zum Beispiel ein Arbeitszimmer, das sonst kühl bleibt, oder ein Gästezimmer, das nur gelegentlich genutzt wird. Ebenfalls praktikabel ist der kurzfristige Einsatz, etwa um einen Raum vor dem Duschen oder vor dem Schlafengehen gezielt anzuwärmen. Wer den Stromverbrauch im Blick behalten möchte, kann sich an Faustregeln orientieren: Ein 2.000-Watt-Heizlüfter verursacht pro Stunde nahezu 2 Kilowattstunden Stromverbrauch, was sich – je nach Tarif – schnell summieren kann.
Preisbereiche und Marken
Heizlüfter sind in der Anschaffung vergleichsweise günstig. Einfache Modelle beginnen bereits im Bereich von etwa 20 bis 30 Euro, während hochwertigere Keramik-Heizlüfter mit mehr Komfortfunktionen meist zwischen etwa 50 und 100 Euro liegen. Spezialisierte Geräte, etwa für den Semi-Profibereich oder mit besonders leiser Technik, können darüber hinausgehen, richten sich aber eher an besondere Einsatzzwecke.
In Tests und Vergleichen werden regelmäßig Marken wie Dreo, Güde, Trotec, Einhell oder diverse Handelsmarken großer Elektronikhändler genannt. Gute Geräte zeichnen sich durch eine stabile Verarbeitung, zuverlässige Thermostate, klare Sicherheitsfeatures und einen vertretbaren Geräuschpegel aus. No-Name-Modelle können im Einzelfall funktionieren, jedoch fehlt hier mitunter eine transparente Dokumentation zur Sicherheit oder ein verlässlicher Kundendienst.
Vorteile von Indoor-Heizlüftern
- Schnelle Wärmeentwicklung: Heizlüfter bringen innerhalb weniger Minuten spürbare Wärme in den Raum, weil das Gebläse die warme Luft direkt verteilt. Oder Infrarotwärme direkt wirkt.
- Flexibler Einsatz: Die Geräte lassen sich leicht von Raum zu Raum tragen und können genau dort genutzt werden, wo gerade zusätzliche Wärme gebraucht wird.
- Geringe Anschaffungskosten: Im Vergleich zu stationären Heizsystemen sind Heizlüfter in der Anschaffung relativ günstig.
- Einfache Bedienung: Meist reichen ein Ein-/Ausschalter und ein Drehregler für Temperatur oder Heizstufe, sodass die Nutzung sehr unkompliziert ist.
- Ideal als Zusatzheizung: Sie eignen sich gut, um einzelne Räume kurzfristig zu unterstützen, etwa Homeoffice, Gästezimmer oder Bad vor dem Duschen.
- Kompakte Bauweise: Viele Modelle sind klein und leicht, brauchen wenig Stellfläche und lassen sich problemlos verstauen.
- Punktuelle Zonenwärme: Mit passender Ausrichtung kann gezielt der Aufenthaltsbereich erwärmt werden, ohne den ganzen Raum aufzuheizen.
Nachteile von Indoor-Heizlüfter
- Hoher Stromverbrauch: Als elektrische Direktheizung wandeln sie Strom eins zu eins in Wärme um, was bei häufiger oder längerer Nutzung teuer werden kann.
- Ungeeignet als Dauerheizung: Für das dauerhafte Beheizen von Wohnungen oder Häusern sind sie wirtschaftlich und ökologisch meist keine sinnvolle Lösung.
- Erhöhte Brandgefahr: Falsche Aufstellung, zu geringe Abstände zu Textilien oder verdeckte Luftschlitze können zu Überhitzung und Brandrisiken führen.
- Geräuschentwicklung: Das Gebläse erzeugt hörbare Laufgeräusche, die in ruhigen Umgebungen wie Schlafzimmer oder Büro als störend empfunden werden können.
- Trockene Raumluft: Die intensive Warmluft kann die Luftfeuchtigkeit reduzieren, was Schleimhäute und Haut zusätzlich belasten kann.
- Begrenzte Raumgröße: Kleinere Geräte schaffen nur kleine bis maximal mittelgroße Räume. In großen, schlecht gedämmten Räumen ist die Wirkung begrenzt.
- Vorsicht in Feuchträumen: Ohne geeignete Schutzklasse und richtige Platzierung ist der Einsatz im Bad kritisch, weil Spritzwasser und hohe Luftfeuchtigkeit zu Risiken führen können.
Ein Heizlüfter ist ein elektrisches Gerät, das Raumluft ansaugt, über ein Heizelement führt und dann als Warmluft wieder in den Raum bläst. Dadurch entsteht sehr schnell ein spürbarer Temperaturanstieg, weil nicht erst Bauteile oder Heizkörper aufgeheizt werden müssen, sondern direkt die Luft erwärmt wird.
Heizlüfter eignen sich vor allem als Zusatzheizung, etwa für kleine Räume, die nur gelegentlich genutzt werden, oder für kurze Aufheizphasen im Bad, Homeoffice oder Gästezimmer. Für den dauerhaften Betrieb als Hauptheizung sind sie wegen Stromverbrauch und Kosten in der Regel keine sinnvolle Lösung, vor allem in größeren oder schlecht gedämmten Räumen.
Der Verbrauch hängt direkt von der Leistung und der Nutzungsdauer ab: Ein Gerät mit 2.000 Watt benötigt pro Stunde rund 2 Kilowattstunden Strom. Bei aktuellen Strompreisen kann das schnell über einen Euro pro Betriebsstunde kosten, weshalb längere tägliche Laufzeiten deutlich auf der Stromrechnung sichtbar werden.
Technisch wandelt ein Heizlüfter Strom fast verlustfrei in Wärme, energetisch ist er also „effizient“, aber Strom ist als Energieträger deutlich teurer als etwa Gas oder Fernwärme. Deshalb gelten Heizlüfter vor allem als wirtschaftlich sinnvoll, wenn sie nur kurzzeitig und punktuell eingesetzt werden, etwa um einen Raum schnell anzuwärmen.
Viele Geräte sind technisch für längeren Betrieb geeignet, sollten aber aus Sicherheits- und Kostengründen nicht stundenlang durchlaufen, wenn es nicht zwingend nötig ist. Sinnvoll ist es, sie nur so lange einzuschalten, bis der Raum die gewünschte Temperatur erreicht hat, und auf Thermostat, Timer oder eine externe Zeitschaltuhr zu setzen.
Die größten Risiken sind Überhitzung und Brandgefahr, etwa wenn Luftschlitze verdeckt sind oder der Heizlüfter zu nah an Textilien, Möbeln oder Vorhängen steht. Hinzu kommen mögliche Stromunfälle bei beschädigten Kabeln und die starke Erwärmung der Ausblaszone, sodass Verbrennungsgefahr besteht, vor allem für Kinder und Haustiere.
Wichtig sind geprüfte Sicherheitssiegel (z. B. GS oder TÜV), ein integrierter Überhitzungsschutz und möglichst ein Kippschutz, der das Gerät beim Umfallen automatisch abschaltet. Außerdem spielen passende Leistung zur Raumgröße, ein einstellbares Thermostat, mehrere Heizstufen und ein akzeptabler Geräuschpegel eine große Rolle im Alltag.
Heizlüfter können im Bad verwendet werden, wenn sie ausdrücklich für Feuchträume zugelassen sind und eine passende Schutzart (z. B. spritzwassergeschützt) besitzen. Sie sollten immer außerhalb von Spritzwasserbereichen aufgestellt und nur unter Aufsicht betrieben werden, um das Risiko von Stromschlag und Brand zu minimieren.
Durch das eingebaute Gebläse entsteht ein hörbarer Geräuschpegel, der je nach Modell von dezentem Rauschen bis zu deutlich wahrnehmbarem Lüftergeräusch reicht. Wer das Gerät im Schlafzimmer oder im ruhigen Büro nutzt, sollte gezielt nach leisen Modellen und nach Geräten mit mehreren Leistungsstufen suchen, um notfalls eine leisere Stufe zu wählen.
Direkt gesundheitsschädlich sind geprüfte Geräte bei korrekter Nutzung nicht, allerdings wirbeln sie durch den Luftstrom Staub auf, was für manche Allergiker unangenehm sein kann. Zudem kann die Luft trockener werden, was Schleimhäute reizt; regelmäßiges Lüften und gegebenenfalls ein Luftbefeuchter können diese Effekte abmildern.
Keramik‑Heizlüfter gelten als etwas sicherer und langlebiger, weil das keramische Heizelement weniger heiß an der Oberfläche wird und die Wärme oft gleichmäßiger abgibt. Sie sind in der Regel teurer als einfache Modelle mit Drahtheizungen, bieten dafür aber häufig leiseren Betrieb, feinere Leistungsstufen und zusätzliche Komfortfunktionen.
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