Dem einst so glän­zen­den Toas­ter sind die Wochen und Mona­te in der Küche immer stär­ker anzu­se­hen? Beim Hoch­he­ben ras­selt es ver­däch­tig im Inne­ren? Wer so häu­fig im Ein­satz ist wie Ihr Toas­ter, soll­te regel­mä­ßig gerei­nigt wer­den. UPDATED sagt Ihnen, was Sie dabei beach­ten sollten.

Den Toas­ter innen reinigen

Das Wich­tigs­te vor­weg: Egal, aus wel­chem Grund Sie auf das Inne­re des Toas­ters zugrei­fen, ob Sie die ange­sam­mel­ten Krü­mel und ande­re Rück­stän­de ent­fer­nen wol­len oder die Heiz­stä­be rei­ni­gen, es gilt:

Zie­hen Sie zunächst immer den Stecker!

Auch soll­ten Sie für alle Rei­ni­gungs­schrit­te den Toas­ter zunächst abküh­len las­sen. Das gilt nur dann nicht, wenn Sie Fett­ab­la­ge­run­gen aus dem Inne­ren ent­fer­nen wol­len, etwa, weil Sie statt Brot etwas ande­res dar­in gerös­tet haben, zum Bei­spiel ein für den Toas­ter vor­ge­fer­tig­tes Schnit­zel oder wenn Sie dar­in eine Waf­fel noch ein­mal knusp­rig auf­ge­wärmt haben. Wenn Sie das Gerät vom Netz getrennt haben und es abge­kühlt ist, kön­nen Sie wie folgt vorgehen:

1. Die Krü­mel­schub­la­de aus­lee­ren und reinigen

Die meis­ten Gerä­te besit­zen eine aus­zieh­ba­re Schub­la­de, in der sich Krü­mel und gege­be­nen­falls auch Fett sam­meln kön­nen. Zie­hen Sie die Schub­la­de her­aus und lee­ren Sie sie. Soll­ten ein­zel­ne Res­te kle­ben blei­ben, scha­ben Sie die­se mit einem Küchen­spach­tel vor­sich­tig ab. Für die Rei­ni­gung genügt ein wenig Was­ser mit han­dels­üb­li­chem Spül­mit­tel. Die Krü­mel­schub­la­de kön­nen Sie in aller Regel auch in die Geschirr­spül­ma­schi­ne geben. Im Zwei­fel ver­ge­wis­sern Sie sich in der Gebrauchs­an­wei­sung des Geräts.

So lagern Sie Toast­brot richtig

Toast­brot ist in der unge­öff­ne­ten Packung je nach Her­stel­ler und Sor­te bis zu 30 Tage halt­bar. Nach­dem die Ver­pa­ckung geöff­net wur­de, kann das Brot aller­dings schnell schim­meln. Ist eine Schei­be ange­schim­melt, ent­sor­gen Sie die gesam­te Packung.

Für die rich­ti­ge Lage­rung von Toastbrot:

    • wäh­len Sie einen Brot­kas­ten aus Ton oder Stein­gut, der Feuch­tig­keit auf­neh­men und wie­der ans Brot abge­ben kann.
    • ver­mei­den Sie den Kühl­schrank, des­sen kal­te Tem­pe­ra­tu­ren das Aro­ma des Toast­bro­tes beeinträchtigen.
    • wischen Sie den Brot­kas­ten alle ein bis zwei Wochen mit Essig aus, um Schim­mel­bil­dung zu ver­mei­den, und rei­ben ihn anschlie­ßend mit einem Papier­tuch trocken.
    • frie­ren Sie das Toast­brot alter­na­tiv ein und rös­ten es ohne vor­he­ri­ges Auf­tau­en direkt im Toaster.


2. Die Krü­mel aus dem Inne­ren des Geräts entfernen

Besitzt ihr Gerät kei­ne Krü­mel­schub­la­de, so sam­meln sich die Krü­mel unten im Gerät an. Die­se rascheln, wenn Sie den Toas­ter anhe­ben, und kön­nen einen Brand­ge­ruch ver­ur­sa­chen. Ob mit oder ohne Schub­la­de: Man­che Krü­mel blei­ben auch an den Heiz­stä­ben hän­gen oder fal­len in Rit­ze. So gehen Sie gegen die Rück­stän­de vor:

      1. Legen Sie eini­ge Blät­ter von einer Küchen­rol­le aus, oder hal­ten Sie den Toas­ter über einen gro­ßen Teller.
      2. Dre­hen Sie den Toas­ter um, und schüt­teln Sie die Krü­mel her­aus. Machen Sie krei­sen­de Bewe­gun­gen bezie­hungs­wei­se hal­ten Sie das Gerät immer mal wie­der schief, damit kei­ne Krü­mel an den Heiz­stä­ben hän­gen bleiben.
      3. Ent­sor­gen Sie die auf­ge­fan­ge­nen Krü­mel im Mülleimer.
      4. Bei hart­nä­cki­gen Fäl­len ver­su­chen Sie, die Krü­mel zu lösen, indem Sie mit einem Föhn oder einem Bla­se­balg in den auf­recht ste­hen­den oder lie­gen­den Toas­ter hin­ein­bla­sen und ihn anschlie­ßend aus­schüt­ten. Auch die Ver­wen­dung eines Staub­saugers ist möglich.

3. Ver­schmut­zun­gen im Inne­ren des Toas­ters entfernen

Wenn Sie Rück­stän­de oder Fett aus dem Inne­ren des Toas­ters ent­fer­nen oder die Heiz­stä­be rei­ni­gen wol­len, beach­ten Sie die fol­gen­den Hinweise:

      • Bau­en Sie das Gerät nicht auseinander.
      • Lesen Sie in der Bedie­nungs­an­lei­tung, ob Ihr Gerät über spe­zi­el­le Vor­rich­tun­gen für die Rei­ni­gung des Innen­raums ver­fügt, etwa ent­spre­chen­de Sei­ten­klap­pen, Knöp­fe oder Funktionen.
      • Benut­zen Sie einen lan­gen Back­pin­sel oder eine Zahn­bürs­te, um die Innen­sei­ten zu rei­ni­gen. Gehen Sie behut­sam vor, um die Heiz­stä­be nicht zu beschädigen.
      • Bei Fett­ab­la­ge­run­gen las­sen Sie das Gerät nicht abküh­len bezie­hungs­wei­se hei­zen es zuvor noch ein­mal kurz auf (danach wie­der den Ste­cker zie­hen!). Benut­zen Sie dann nach einer Minu­te War­te­zeit einen lan­gen Stab oder eine Zahn­bürs­te, die Sie mit einem Lap­pen umwi­ckelt haben.
      • Ver­wen­den Sie kei­ne spit­zen Gegen­stän­de, Mes­ser oder Ähnliches.

Ach­ten Sie dar­auf, dass kei­ne Feuch­tig­keit ins Inne­re des Geräts gelangt. Soll­ten den­noch ein­mal Kei­me bezie­hungs­wei­se Bak­te­ri­en in das Gerät gelan­gen, brau­chen Sie sich kei­ne Sor­gen zu machen: Die Tem­pe­ra­tu­ren sind dort so hoch, dass die­se spä­tes­tens beim nächs­ten Röst­vor­gang abge­tö­tet werden.

Knä­cke­brot: Vor­sicht, Feuergefahr!

In einem Toas­ter kön­nen Sie so ziem­lich jede Brot­sor­te rös­ten, vom klas­si­schen Toast über Grau­brot bis zum ker­ni­gen Schwarz­brot. Eine Brot­sor­te aber ist tabu: Knä­cke­brot. Der schwe­di­sche Klas­si­ker gehört auf kei­nen Fall in den Toas­ter! Denn Knä­cke­brot ist der­art tro­cken, dass es anfan­gen kann zu bren­nen – und der Toas­ter wäre ruiniert. 

Die Außen­sei­te des Toas­ters reinigen

Die Ober­flä­che eines Toas­ters brau­chen Sie in der Regel nur regel­mä­ßig mit einem feuch­ten Küchen­tuch abzu­wi­schen, damit der Glanz bezie­hungs­wei­se das sau­be­re Äuße­re erhal­ten blei­ben. Wich­tig ist, dass Sie die Ober­flä­che nach dem Rei­ni­gen mit einem tro­cke­nen Küchen- oder Mikro­fa­ser­tuch gründ­lich polieren.

Bei grö­ße­ren Ver­schmut­zun­gen oder ein­ge­brann­ten Ver­krus­tun­gen hel­fen spe­zi­el­le Mikro­fa­ser-Rei­ni­gungs­tü­cher, die Sie im Fach­han­del erhal­ten. Die­se kom­men ohne Rei­ni­gungs­mit­tel aus, da sie mit ihrer beson­de­ren Web­art und der mikro­sko­pi­schen Struk­tur bei leich­tem Rei­ben den Schmutz entfernen.

Je nach Mate­ri­al der Toas­ter-Ober­flä­che kom­men auch noch ande­re Mit­tel infrage:

      • Toas­ter mit einem Gehäu­se aus Kunst­stoff bekom­men Sie bei sehr star­ker Ver­schmut­zung auch mit einem soge­nann­ten Schmutz­ra­die­rer oder einem spe­zi­el­len Kunst­stoff­rei­ni­ger wie­der sau­ber. Für den Kunst­stoff­rei­ni­ger ver­wen­den Sie ein sepa­ra­tes Tuch, um die ver­schie­de­nen Rei­ni­gungs­mit­tel nicht zu ver­mi­schen. Beach­ten Sie auch die Rei­ni­gungs­hin­wei­se in der Betriebs­an­lei­tung. Ver­mei­den Sie den Ein­satz von Scheu­er­milch, da sie die Ober­flä­che angrei­fen könnte.
      • Für ver­schmutz­te Gerä­te mit Edel­stahl­ge­häu­se kön­nen Sie auch ein fett­lö­sen­des Spül­mit­tel, Rei­ni­gungs­milch oder spe­zi­el­len Edel­stahl­rei­ni­ger verwenden.
        Mehr Infor­ma­tio­nen fin­den Sie in unse­rem Ratgeber
        7 Tipps: Edel­stahl rei­ni­gen & pfle­gen mit ein­fa­chen Mitteln

Regel­mä­ßi­ge Pfle­ge lässt den Toas­ter strahlen

Die Pfle­ge eines Toas­ters ist im Ver­gleich zu ande­ren Küchen­ge­rä­ten recht ein­fach. Sofern Sie nur Brot dar­in rös­ten, kann das Inne­re kaum ver­schmut­zen. Ledig­lich ein paar Krü­mel gehen man­chem Benut­zer auf die Ner­ven und rie­chen mög­li­cher­wei­se ver­brannt. Die­se las­sen sich aber durch ein paar simp­le Maß­nah­men schnell wie­der ent­fer­nen. Wer doch ein­mal das Inne­re rei­ni­gen will, dem genü­gen zum Bei­spiel eine Zahn­bürs­te und ein Lappen.

Am deut­lichs­ten wird die regel­mä­ßi­ge Rei­ni­gung an der Außen­flä­che. Die­ser soll­ten Sie beson­de­re Auf­merk­sam­keit schen­ken, schließ­lich steht der Toas­ter oft mit­ten auf der Küchen­zei­le und dort macht er rich­tig gepflegt die bes­te Figur.

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