Prei­se von mehr als 1.000 Euro sind bei heu­ti­gen Flagg­schiff-Smart­pho­nes kei­ne Sel­ten­heit mehr. Man­ches Gerät kratzt mitt­ler­wei­le sogar an der 2.000-Euro-Marke. Doch du brauchst nicht so viel Geld aus­zu­ge­ben, um ein rich­tig gutes Han­dy zu bekom­men. Schon für weni­ger als 600 Euro bekommst du ver­nünf­ti­ge Hard­ware, eine ordent­li­che Aus­stat­tung und zahl­rei­che nütz­li­che Funk­tio­nen. Hier fin­dest du sie­ben Model­le, die du dir genau­er anschau­en solltest.

Apple iPho­ne SE

Smart­pho­nes von Apple waren noch nie bekannt dafür, güns­tig zu sein. Mit der SE-Rei­he änder­te das Unter­neh­men das aller­dings. Das aktu­el­le Modell ver­eint den klas­si­schen iPho­ne-Look samt Home-But­ton mit moder­ner Tech­nik. Das alles gibt es schon unter 500 Euro. Damit ist das iPho­ne SE eine ernst­zu­neh­men­de Alter­na­ti­ve zu vie­len Android-Smart­pho­nes – und sogar für die eige­nen Top-Model­le. Beim Kauf kannst du zwi­schen den Far­ben Weiß, Schwarz und „(PRODUCT)RED“ wählen.

Das von Apple als „Reti­na HD“ bezeich­ne­te Dis­play misst in der Dia­go­na­le 4,7 Zoll (11,94 Zen­ti­me­ter). Die Auf­lö­sung liegt mit 1.334 x 750 Pixel nur auf ein­fa­chem HD-Niveau. Zudem gibt es hier, bedingt durch das klas­si­sche Design, rela­tiv brei­te Rän­der um den Bild­schirm. Hand­lich ist das Gerät den­noch. Wie bereits erwähnt, ist moder­ne Hard­ware ver­baut. Im iPho­ne SE kommt der glei­che Chip zum Ein­sat wie im deut­lich teu­re­ren iPho­ne 11. Damit bie­tet das Smart­pho­ne eine hohe Leis­tung. Beim Spei­cher ste­hen 64 GB, 128 GB und 256 GB zur Wahl. Erwei­ter­bar ist er nicht.

Auf der Rück­sei­te ist nur eine Lin­se ange­bracht. Die Haupt­ka­me­ra löst mit 12 Mega­pi­xeln auf und bie­tet die von Apple bekann­te Ver­bes­se­rung der Bil­der per Soft­ware sowie 4K-Video­auf­nah­men. An der Front sitzt eine Kame­ra mit 7 MP Auf­lö­sung für Sel­fies. Im Ver­gleich zu den „gro­ßen“ iPho­nes musst du hier auf Face ID ver­zich­ten, also auf das Ent­sper­ren des Geräts mit dei­nem Gesicht. Statt­des­sen ist ein Fin­ger­ab­druck­sen­sor (Touch ID) im Home-But­ton integriert.

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Sam­sung Gala­xy A71

Wäh­rend die S- und Note-Rei­hen von Sam­sung eher im Pre­mi­um-Seg­ment ange­sie­delt sind, schafft das Unter­neh­men mit der A‑Reihe eine deut­lich güns­ti­ge­re Alter­na­ti­ve. Ein­ge­ord­net sind hier alle Ein­stei­ger- und Mit­tel­klas­se-Smart­pho­nes. Dazu gehört auch das Gala­xy A71. Erhält­lich ist das in den Far­ben „Haze Crush Sil­ver, „Prism Crush Black“, „Prism Crush Blue“ und „Prism Crush Sil­ver“ schon für weni­ger als 400 Euro.

Dafür bekommst du ein moder­nes Smart­pho­ne mit einem 6,7 Zoll (16,75 Zen­ti­me­ter) gro­ßen AMO­LED-Dis­play. Die Auf­lö­sung beträgt 2.400 x 1.080 Pixel, wodurch du ein schar­fes und kon­trast­rei­ches Bild erwar­ten kannst. Der ver­bau­te Snap­dra­gon 730 hat acht Ker­ne und genug Power für eine flüs­si­ge Nut­zung in allen Lebens­la­gen. Mit 128 Giga­byte (GB) inter­nem Spei­cher ist zudem genug Platz für aller­lei Apps, Bil­der und Vide­os an Bord. Per microSD-Kar­te kannst du ihn um bis zu 512 GB erweitern.

Vier Lin­sen fin­dest du auf der Rück­sei­te. Die Haupt­ka­me­ra löst mit 64 Mega­pi­xeln (MP) im ein­fa­chen Weit­win­kel auf. Dazu gibt es noch eine zwei­te Ultra­weit­win­kel-Lin­se mit 12 Mega­pi­xeln. Die drit­te Lin­se sorgt für mehr Tie­fen­schär­fe, und die vier­te Lin­se macht Nah­auf­nah­men mit 5 Mega­pi­xeln. Vide­os nimmst du in bis zu 4K (3.840 x 2.160 Pixel) auf. Die Front­ka­me­ra löst mit 32 MP eben­falls sehr hoch auf. Net­tes Extra: Dank Dual-SIM kannst du zwei Mobil­funk­ver­trä­ge gleich­zei­tig nutzen.

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Sony Xpe­ria 10 II

Spie­le­kon­so­len, Digi­tal­ka­me­ras und vie­les mehr: Sony ist ein Tech­nik-Mul­ti­ta­lent mit einer brei­ten Aus­wahl an Pro­duk­ten. Dazu gehö­ren auch Smart­pho­nes in meh­re­ren Seg­men­ten. Für die Mit­tel­klas­se ist in ers­ter Linie das Xpe­ria 10 II zustän­dig. Das bekommst du schon für weni­ger als 400 Euro – wahl­wei­se in den Far­ben Schwarz und Weiß. Eine Beson­der­heit fällt dabei sofort ins Auge, näm­lich das For­mat. In der Brei­te ist das Smart­pho­ne kom­pakt, dafür ist es unge­wöhn­lich lang.

Grund dafür ist das Dis­play im 21:9‑Format. Das kommt so auch bei vie­len Kino­fil­men zum Ein­satz. Schaust du auf einem Sony Xpe­ria 10 II also einen sol­chen Film, fal­len die schwar­zen Bal­ken oben und unten weg. Dank OLED-Tech­nik bie­tet das Smart­pho­ne zudem kräf­ti­ge­re Far­ben sowie Kon­tras­te. Bei der Auf­lö­sung gibt es kei­ne Über­ra­schun­gen, denn das Sony löst in erwei­ter­tem Full HD (2.520 x 1.080 Pixel) auf. Der Snap­dra­gon 665 ist zwar aus­rei­chend flott, die Kon­kur­renz ist in die­sem Punkt aber zum Teil per­for­man­ter. Der inter­ne Spei­cher ist mit 128 GB groß bemes­sen und per microSD sogar erwei­ter­bar. Auch auf Dual-SIM musst du hier nicht verzichten.

Drei neben­ein­an­der­lie­gen­de Lin­sen sind auf der Rück­sei­te zu zäh­len. Eine davon macht Fotos mit 12 Mega­pi­xeln im ein­fa­chen Weit­win­kel. Hin­ter den bei­den ande­ren Lin­sen steckt jeweils eine Auf­lö­sung von 8 MP. Dabei ist eine für Super­weit­win­kel-Fotos zustän­dig. Die drit­te Lin­se ist ein Tele-Objek­tiv für gerin­gen Zoom. Vide­os kannst du mit dem Sony in bis zu 4K auf­neh­men. An der Front sitzt eine Kame­ra mit eben­falls 8 MP.

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Goog­le Pixel 4a

Mit der Pixel-Rei­he bie­tet Goog­le eige­ne Smart­pho­nes an, die per­fekt auf das haus­ei­ge­ne Betriebs­sys­tem Android zuge­schnit­ten sind. Erst kürz­lich stell­te das Unter­neh­men das neue Top-Gerä­te Pixel 5 vor. Gleich­zei­tig prä­sen­tier­te Goog­le aber auch das Pixel 4a als neue Alter­na­ti­ve für ver­gleichs­wei­se klei­nes Geld. Tat­säch­lich gibt es das Smart­pho­ne schon für weni­ger als 400 Euro. Aus ver­schie­de­nen Far­ben kannst du aber nicht wäh­len, denn das Pixel 4a ist nur in Schwarz erhältlich.

Das OLED-Dis­play spielt mit sei­ner Auf­lö­sung von 2.340 x 1.080 Pixeln in der glei­chen Liga wie die Panee­le im A71 und OnePlus 8T. Aller­dings ist es mit 5,8 Zoll (14,8 Zen­ti­me­ter) etwas klei­ner. Unter der Hau­be arbei­tet ein Snap­dra­gon 730G, der im Ver­gleich zum Stan­dard-730 mit zusätz­li­chen Fea­tures für Gamer auf­war­tet. Der inter­ne Spei­cher beträgt 128 GB und lässt sich, ähn­lich wie beim iPho­ne SE, nicht erweitern.

Eine Lin­se muss bei der Kame­ra im Goog­le Pixel 4a rei­chen. Sie löst mit 12,2 MP auf. Auch hier sorgt Soft­ware für eine Ver­bes­se­rung der Bil­der. Weit­win­kel-Auf­nah­men sind aller­dings nicht mög­lich. Im teu­re­ren Pixel 5 ist dafür schließ­lich eine zwei­te Lin­se ver­baut. Die Front­ka­me­ra foto­gra­fiert mit 8 MP und bie­tet einen rela­tiv gro­ßen Erfas­sungs­win­kel für Sel­fies. Einer der gro­ßen Vor­tei­le bei allen Pixel-Smart­pho­nes: Du bekommst immer die neu­es­te Android-Ver­si­on direkt nach Release. Bei ande­ren Her­stel­lern kann das zum Teil Wochen oder gar Mona­te dauern.

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Xiao­mi Mi 10T Pro

Lan­ge Zeit galt Xiao­mi als Geheim­tipp für Smart­pho­nes. Die Gerä­te der chi­ne­si­schen Mar­ke waren im euro­päi­schen Raum aber schwer zu bekom­men. Mitt­ler­wei­le kannst du sie auch hier recht ein­fach erwer­ben. Mit dem Xiao­mi Mi 10T Pro gibt es sogar ein Flagg­schiff-Smart­pho­ne für unter 600 Euro. Erhält­lich ist das Gerät in den Far­ben „Cos­mic Black“ und „Lunar Siver“.

Beim Dis­play macht Xiao­mi wohl die größ­ten Abstri­che, aber auch nur, was die Tech­no­lo­gie angeht. Statt OLED oder AMOLED kommt hier ein ein­fa­ches LCD-Dis­play zum Ein­satz. Das löst mit 2.440 x 1.080 Pixeln auf und liegt somit den­noch auf dem Niveau der Android-Kon­kur­renz. Mit einer Dia­go­na­le von 6,67 Zoll (16,9 Zen­ti­me­ter) ist es zudem ähn­lich groß. Eine Beson­der­heit gibt es aber den­noch: Die Bild­wie­der­hol­ra­te von 144 Hertz ist sogar schnel­ler als beim OnePlus 8T. Wie beim Chi­na-Kon­kur­ren­ten sorgt auch hier ein Snap­dra­gon 865 mit acht Ker­nen für aus­rei­chend Leis­tung und Anbin­dung ans 5G-Netz. Der inter­ne Spei­cher beträgt 128 GB, ist also groß­zü­gig bemes­sen. Erwei­ter­bar ist er aber nicht.

Geht es um Fotos, packt auch Xiao­mi gleich meh­re­re Lin­sen auf die Rück­sei­te. Ganz oben thront die Haupt­ka­me­ra mit sat­ten 108 Mega­pi­xeln und leich­tem Weit­win­kel, die sogar 8K-Vide­os (7.680 x 4.320 Pixel) auf­nimmt. Für Pan­ora­men ist eine Ultra­weit­win­kel-Lin­se mit 13 MP mit an Bord. Dazu gibt es eine Makro­lin­se mit 5 MP. Auch an der Front geizt Xiao­mi nicht mit Mega­pi­xeln. Sel­fies nimmst du hier mit 20 Mega­pi­xeln auf. Wei­te­re Beson­der­hei­ten beim Mi 10 T Pro: Der mit 5.000 Mil­li­am­pere­stun­den sehr gro­ße Akku und die Dual-SIM-Funktionalität.

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Hua­wei P40 Lite 5G

Die von den USA ver­häng­ten Sank­tio­nen haben das Unter­neh­men Hua­wei hart getrof­fen. Dadurch ist es der chi­ne­si­schen Mar­ke nicht mög­lich, mit Goog­le zusam­men­zu­ar­bei­ten. Die Fol­ge: Aktu­el­le Gerä­te müs­sen ohne Goog­le-Diens­te aus­kom­men. Es ent­fällt also in ers­ter Linie der Goog­le Play Store mit­samt sei­ner sehr umfang­rei­chen Aus­wahl an Apps. Mit einer ange­pass­ten Ober­flä­che und einem eige­nen Store ver­sucht Hua­wei die­ses Man­ko zu umge­hen. Die Smart­pho­nes sind den­noch ordent­li­che Gerä­te, wie auch das P40 Lite 5G beweist. Zu kau­fen gibt es das in „Crush Green“, „Mid­ni­ght Black“ und „Space Sil­ver“ für weni­ger als 400 Euro.

Mit einer Dia­go­na­le von 6,5 Zoll (16,51 Zen­ti­me­ter), einer Auf­lö­sung von 2.400 x 1.080 Pixel und ein­fa­cher LCD-Tech­nik lässt sich das Dis­play am ehes­ten mit dem des Xiao­mi Mi 10T Pro ver­glei­chen. Als Pro­zes­sor kommt der flot­te Kirin 820 mit acht Ker­nen von Hua­wei selbst zum Ein­satz. Der bie­tet nicht nur 5G-Funk, son­dern ist auch etwas schnel­ler als der Chip im Hau­wei P40 Lite ohne 5G. Der inter­ne Spei­cher fällt mit 128 GB zwar schon ordent­lich groß aus, lässt sich aber sogar um bis zu 256 GB erwei­tern. Dafür kannst du aber kei­ne microSD ver­wen­den, son­dern benö­tigst eine „Nano Memo­ry Card“ von Hua­wei.

Vie­le Lin­sen gibt es auch hier. In die­sem Fall sind es wie­der vier Stück, die jeweils eine bestimm­te Auf­ga­be haben. Die Haupt­ka­me­ra nimmt Fotos mit gerin­gem Weit­win­kel und 64 Mega­pi­xeln auf. Die Ultra­weit­win­kel-Lin­se hat hin­ge­gen nur noch 8 MP zu bie­ten. Die Makro-Lin­se mit 2 Mega­pi­xel ist ver­nach­läs­sig­bar, die vier­te Lin­se ist nur für den Tief­en­ef­fekt zustän­dig. Vide­os nimmt das Hua­wei nur in Full HD (1.920 x 1.080 Pixel) auf. Die Front­ka­me­ra schießt Fotos mit 16 Mega­pi­xeln. Dank Dual-SIM kannst du auch hier zwei Num­mern gleich­zei­tig nutzen.

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Sam­sung Gala­xy Note 10 Lite

Die Note-Rei­he von Sam­sung zeich­net in ers­ter Linie eine Beson­der­heit aus: ihr Stift. Mit die­sem kannst du jeder­zeit hand­ge­schrie­be­ne Noti­zen anfer­ti­gen, Bil­der malen oder ein­fach nur punkt­ge­nau dein Smart­pho­ne steu­ern. Auch beim Gala­xy Note 10 Lite ist die­ser „S Pen“ mit dabei. Kau­fen kannst du das Gerät schon für weni­ger als 600 Euro in den Far­ben „Aura Black“, „Aura Glow“ und „Aura Red“.

Damit die Bedie­nung mit dem Stift auch sinn­voll ist, braucht es ein gro­ßes Dis­play. Dafür ver­baut Sam­sung ein Exem­plar mit 6,7 Zoll (17,03 Zen­ti­me­ter) und AMO­LED-Tech­nik für stär­ke­re Far­ben und Kon­tras­te. Die Auf­lö­sung beträgt 2.400 x 1.080 Pixel. Die Bil­der bringt ein haus­ei­ge­ner Chip­satz auf das Dis­play. Der hört auf den Namen Exy­nos 9810, hat acht Ker­ne und kommt ohne 5G-Mobil­funk aus. Der inter­ne Spei­cher ist mit 128 GB durch­aus groß, du kannst ihn aber per microSD um bis zu 1 Tera­byte (TB) erweitern.

Ein Blick auf die Rück­sei­te offen­bart drei Lin­sen. Die lösen jeweils mit 12 Mega­pi­xeln auf, erfas­sen aber sehr unter­schied­li­che Bild­aus­schnit­te. Eine Lin­se foto­gra­fiert mit ein­fa­chem Weit­win­kel, eine mit Ultra­weit­win­kel und eine als Tele-Lin­se mit zwei­fach opti­schem Zoom. Damit hat das Note 10 Lite sei­ner Kon­kur­renz etwas vor­aus, denn dort fehlt ein Tele-Objek­tiv. Die Front­ka­me­ra bie­tet 32 Mega­pi­xel für Sel­fies. Der Dual-SIM-Betrieb ist auch hier möglich.

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