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Smartphones

Smart­pho­nes unter 600 Euro: 9 aktu­el­le Mittelklasse-Handys

Smartphones wie die Geräte aus der Galaxy-A-Reihe von Samsung bieten moderne Technik für einen vergleichsweise niedrigen Preis. Die Abstriche lassen sich meist einfach verschmerzen.

Prei­se von mehr als 1.000 Euro sind bei heu­ti­gen Flagg­schiff-Smart­pho­nes kei­ne Sel­ten­heit mehr. Man­ches Gerät kratzt mitt­ler­wei­le sogar an der 2.000-Euro-Marke. Doch du brauchst nicht so viel Geld aus­zu­ge­ben, um ein rich­tig gutes Han­dy zu bekom­men. Schon für weni­ger als 600 Euro bekommst du ver­nünf­ti­ge Hard­ware, eine ordent­li­che Aus­stat­tung und zahl­rei­che nütz­li­che Funk­tio­nen. Hier fin­dest du 9 Model­le, die du dir genau­er anschau­en solltest.

Sam­sung Gala­xy A53 5G

Auf dem Smart­pho­ne-Markt ist Sam­sung sehr erfolg­reich. So konn­te sich das Unter­neh­men in den ver­gan­ge­nen Jah­ren meist den höchs­ten Markt­an­teil in die­sem Seg­ment sichern – vor Apple. Das schafft die Fir­ma nicht nur durch Flagg­schiff-Model­le wie das Gala­xy S22 Ultra, son­dern vor allem durch die güns­ti­ge­ren Smart­pho­nes. Beson­ders wich­tig ist hier­bei die A‑Serie. Sie bie­tet flot­te Tech­nik sowie man­che Inno­va­ti­on aus der S‑Reihe und den­noch nied­ri­ge Prei­se, wie zum Bei­spiel das im Früh­jahr 2022 erschie­ne­ne Gala­xy A53 5G. Erhält­lich ist es in den Far­ben Schwarz, Blau, Pfir­sich und Weiß.

Das Dis­play fällt mit einer Dia­go­na­le von 6,5 Zoll (16,4 Zen­ti­me­ter) sehr groß aus. Dank Super-AMO­LED-Tech­nik bie­tet es sat­te Far­ben, star­ke Kon­tras­te und mit Full-HD (2.400 x 1.080 Pixel) auch ein schar­fes Bild. Sogar eine Bild­wie­der­hol­ra­te von 120 Hertz unter­stützt der Bild­schirm des A53 5G. Eine Notch stört hier nicht, denn die Kame­ra der Front packt Sam­sung in ein klei­nes Punch­ho­le oben in der Mit­te. Für ordent­lich Power sorgt im A53 5G der Exy­nos 1280 – eine Eigen­ent­wick­lung von Sam­sung. In den Vor­gän­ger­mo­del­len hat­te das süd­ko­rea­ni­sche Unter­neh­men bis­lang immer auf Pro­zes­so­ren von Qual­comm gesetzt. Die acht Ker­ne der neu­en CPU tak­ten mit 2,4 GHz in der Spit­ze. Beim Arbeits­spei­cher war­tet das A53 mit 8 Giga­byte (GB) auf. Der inter­ne Spei­cher beträgt wahl­wei­se 128 oder 256 GB. In bei­den Fäl­len kannst du den Spei­cher zusätz­lich mit einer microSD um bis zu 1 Tera­byte (TB) erweitern.

Bei den Kame­ras dreht Sam­sung ordent­lich auf. Gleich vier Lin­sen sit­zen an der Rück­sei­te. Die Haupt­ka­me­ra löst mit sat­ten 64 Mega­pi­xeln (MP) bei ein­fa­chem Weit­win­kel auf. Dazu gibt es eine Ultra-Weit­win­kel­ka­me­ra mit 12 MP. Die klei­ne­ren Lin­sen sind für Tie­fen­in­for­ma­tio­nen und Makro-Auf­nah­men zustän­dig und kom­men auf je 5 MP. Stark: Hin­ter der Lin­se an der Front sitzt ein Sen­sor mit 32 Megapixeln.

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Sam­sung Gala­xy M53 5G

Alter­na­tiv zum Gala­xy A53 5G hat Sam­sung das M53 5G im Port­fo­lio. Die bei­den Gala­xy-Smart­pho­nes sind tech­nisch und preis­lich nahe­zu gleich­auf, unter­schei­den sich aber in den Details von­ein­an­der. Wenn du wei­te­re Ein­zel­hei­ten zu den Gala­xy-Seri­en von Sam­sung erfah­ren möch­test, schau mal in die­sen Ratgeber:

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Sam­sung Gala­xy: Ver­gleich der Rei­hen Z, S, A, M & Note 

Das Dis­play des M53 ist mit 6,7 Zoll mini­mal grö­ßer als das des A53 mit 6,5 Zoll. An Tech­no­lo­gie und Auf­lö­sung ändert sich hin­ge­gen nichts. Auch beim M53 5G setzt Sam­sung auf die bewähr­te Super-AMO­LED-Tech­no­lo­gie mit 16 Mil­lio­nen Far­ben. Die Auf­lö­sung liegt bei 1.080 x 2.400 Bild­punk­ten (Full-HD+). Eine maxi­ma­le Bild­wie­der­hol­fre­quenz von 120 Hertz beherrscht auch das M53 5G.

Im Inne­ren sind die Abwei­chun­gen deut­li­cher zu erken­nen: Setzt Sam­sung beim A53 auf den eige­nen Exy­nos als Pro­zes­sor, rech­net beim M53 ein Media­Tek Dimen­si­ty 900. Von sei­nen acht Ker­nen tak­ten zwei Per­for­mance-Ker­ne mit 2,4 GHz, die übri­gen sechs mit jeweils 2 GHz für weni­ger anspruchs­vol­le Auf­ga­ben. Auch bei der Spei­cher­ver­tei­lung fällt das M53 hin­ter das A53 zurück: 6 statt 8 Giga­byte RAM und 128 GB inter­ner Gerä­te­spei­cher sind hier Teil der Aus­stat­tung. Bei Bedarf stockst du die 128 GB um bis zu 1 Tera­byte via microSD-Kar­te auf.

Die Haupt­ka­me­ra des M53 5G löst mit 108 Mega­pi­xel (MP) und einer F/1.8‑Blende auf, dabei fasst die Soft­ware die Moti­ve anschlie­ßend zu detail­rei­chen und platz­spa­ren­den 12-MP-Fotos zusam­men. Der Sen­sor der Ultra-Weit­win­kel­ka­me­ra fasst 8 Mega­pi­xel und eine F/2.2‑Blende. Tie­fen- und Makro­ka­me­ra sind jeweils mit 2 Mega­pi­xel und F/2.4‑Blende aus­ge­stat­tet. Die Kapa­zi­tät des Akkus im Gala­xy M53 5G beläuft sich auf aus­dau­ern­de 5.000 mAh.

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Apple iPho­ne SE (2022)

Smart­pho­nes von Apple waren noch nie bekannt dafür, güns­tig zu sein. Mit der SE-Rei­he änder­te das Unter­neh­men das aller­dings. Das aktu­el­le Modell, erschie­nen im März 2022, ver­eint den klas­si­schen iPho­ne-Look samt Home-But­ton mit moder­ner Tech­nik. Das alles gibt es schon unter 500 Euro. Damit ist das iPho­ne SE eine ernst­zu­neh­men­de Alter­na­ti­ve zu vie­len Android-Smart­pho­nes – und sogar für die eige­nen Top-Model­le. Beim Kauf kannst du zwi­schen den Far­ben Weiß, Schwarz und „(PRODUCT)RED“ wählen.

Das von Apple als „Reti­na HD“ bezeich­ne­te Dis­play misst in der Dia­go­na­le 4,7 Zoll (11,94 Zen­ti­me­ter). Die Auf­lö­sung liegt mit 1.334 x 750 Pixel nur auf ein­fa­chem HD-Niveau. Zudem gibt es hier, bedingt durch das klas­si­sche Design, rela­tiv brei­te Rän­der um den Bild­schirm. Hand­lich ist das Gerät den­noch. Wie bereits erwähnt, ist moder­ne Hard­ware ver­baut. Im iPho­ne SE kommt mit dem A15 Bio­nic der glei­che Chip zum Ein­satz wie im deut­lich teu­re­ren iPho­ne 14. Damit bie­tet das Smart­pho­ne eine hohe Leis­tung. Beim Spei­cher ste­hen 64 GB, 128 GB und 256 GB zur Wahl. Erwei­ter­bar ist er nicht.

Auf der Rück­sei­te ist nur eine Lin­se ange­bracht. Die Haupt­ka­me­ra löst mit 12 Mega­pi­xeln (F/1.8‑Blende) auf und bie­tet die von Apple bekann­te Ver­bes­se­rung der Bil­der per Soft­ware sowie 4K-Video­auf­nah­men. An der Front sitzt eine Kame­ra mit 7 MP Auf­lö­sung (F/2.2‑Blende) für Sel­fies. Im Ver­gleich zu den „gro­ßen“ iPho­nes musst du hier auf Face ID ver­zich­ten, also auf das Ent­sper­ren des Geräts mit dei­nem Gesicht. Statt­des­sen ist ein Fin­ger­ab­druck­sen­sor (Touch ID) im Home-But­ton integriert.

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Sony Xpe­ria 10 IV

Spie­le­kon­so­len, Digi­tal­ka­me­ras und vie­les mehr: Sony ist ein Tech­nik-Mul­ti­ta­lent mit einer brei­ten Aus­wahl an Pro­duk­ten. Dazu gehö­ren auch Smart­pho­nes in meh­re­ren Seg­men­ten. Für die Mit­tel­klas­se ist in ers­ter Linie das im Früh­jahr 2022 erschie­ne­ne Xpe­ria 10 IV zustän­dig. Das bekommst du wahl­wei­se in den Far­ben Schwarz, Weiß, Mint und Laven­del. Eine Beson­der­heit fällt dabei sofort ins Auge, näm­lich das For­mat. In der Brei­te ist das Smart­pho­ne kom­pakt, dafür ist es unge­wöhn­lich lang.

Grund dafür ist das 6‑Zoll-Dis­play im 21:9‑Format. Das kommt so auch bei vie­len Kino­fil­men zum Ein­satz. Schaust du auf einem Sony Xpe­ria 10 III also einen Film, fal­len die schwar­zen Bal­ken weg. Dank OLED-Tech­nik bie­tet das Smart­pho­ne zudem kräf­ti­ge­re Far­ben sowie Kon­tras­te. Bei der Auf­lö­sung gibt es kei­ne Über­ra­schun­gen, denn das Sony löst in erwei­ter­tem Full-HD (2.520 x 1.080 Pixel) auf. Der Snap­dra­gon 695 5G und 6 GB Arbeits­spei­cher machen das Smart­pho­ne zwar nicht beson­ders schnell, dafür ist dank des Chip­sat­zes der flot­te 5G-Funk mit an Bord. Der inter­ne Spei­cher beläuft sich auf 128 GB und ist per microSD auf bis zu 1 Tera­byte erwei­ter­bar. Dank optio­na­ler eSIM kannst du das Xpe­ria 10 IV auch mit zwei SIM-Kar­ten par­al­lel betrei­ben. Wie üblich ver­baut Sony den Fin­ger­ab­druck­sen­sor auch beim Xpe­ria 10 IV seit­lich in der Ein­schalt­tas­te. Außer­dem gehört das Sony-Smart­pho­ne 2022 zu den weni­gen Mit­tel­klas­se-Gerä­ten, die noch über einen 3,5‑mm-Audioanschluss verfügen.

Drei neben­ein­an­der­lie­gen­de Lin­sen sind auf der Rück­sei­te zu zäh­len. Eine davon macht Fotos mit 12 Mega­pi­xeln im ein­fa­chen Weit­win­kel. Hin­ter den bei­den ande­ren Lin­sen steckt jeweils eine Auf­lö­sung von 8 MP. Dabei ist eine für Super­weit­win­kel-Fotos zustän­dig. Die drit­te Lin­se ist ein Tele-Objek­tiv für gerin­gen Zoom. Vide­os kannst du mit dem Sony in bis zu 4K auf­neh­men. An der Front sitzt eine Kame­ra mit eben­falls 8 MP.

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Goog­le Pixel 6a

Mit der Pixel-Rei­he bie­tet Goog­le eige­ne Smart­pho­nes an, die per­fekt auf das haus­ei­ge­ne Betriebs­sys­tem Android zuge­schnit­ten sind. Erst im Som­mer 2022 stell­te das Unter­neh­men das neue Mit­tel­klas­se-Gerät Pixel 6a vor. Die­ses bekommst du bereits für rela­tiv klei­nes Geld, denn es ist schon ab rund 459 Euro erhält­lich. Bei den Far­ben zur Wahl ste­hen: Sage (Grün), Chalk (Sil­ber­grau) und Char­co­al (Schwarz).

Das OLED-Dis­play spielt mit sei­ner Auf­lö­sung von 2.400 x 1.080 Pixeln in der glei­chen Liga wie der Bild­schirm des nor­ma­len Goog­le Pixel 6. Aller­dings ist es mit 6,1 Zoll etwas klei­ner als das 6er mit 6,4 Zoll. Wie Apple, wer­tet auch Goog­le die Mit­tel­klas­se inzwi­schen auf, indem sie den glei­chen Sys­tem-on-a-Chip (SoC) wie die aktu­el­len Flagg­schif­fe spen­diert bekom­men. So erle­digt auch im Goog­le Pixel 6a der glei­che Ten­sor-Chip­satz sämt­li­che Berech­nun­gen wie im Pixel 6 Pro.

Das Dual­ka­me­ra-Set­up auf der Rück­sei­te besteht aus einer Weit­win­kel­ka­me­ra mit 12,2‑Megapixel-Auflösung und einer F/1.7‑Blende. Eine opti­sche und elek­tro­ni­sche Bild­sta­bi­li­sie­rung sorgt für ver­wack­lungs­är­me­re Fotos. Dazu gesellt sich eine Ultra-Weit­win­kel­ka­me­ra mit 12 Mega­pi­xel und einer F/2.2‑Blende. Mit einem Sicht­feld von 114 Grad sind Grup­pen­fo­tos und Pan­ora­men kein Pro­blem mehr.

Das Beson­de­re am Pixel 6a: Als Goog­le-eige­nes Smart­pho­ne pro­fi­tiert es beson­ders und als ers­tes von zukünf­ti­gen Android-Updates. Obwohl noch mit Android 12 aus­ge­lie­fert, kannst du das Update auf Android 13 direkt nach der Ein­rich­tung instal­lie­ren. Dar­über hin­aus ver­spricht das Unter­neh­men Pixel-Updates für fünf Jahre.

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Oppo Reno6 5G

Erst im Dezem­ber 2021 mach­te Oppo erneut von sich reden. Denn da prä­sen­tier­te der chi­ne­si­sche Her­stel­ler sein ers­ter Falt­fon. Das Oppo Find N ist, wie das Sam­sung Gala­xy Z Fold3, ein Fold­able und als sol­ches ein ech­ter Hin­gu­cker – bei­de Smart­pho­nes sind auch 2022 wei­ter­hin Exo­ten auf dem Markt. Mit dem Reno6 5G bedient Oppo hin­ge­gen eher klas­si­sche Geschmä­cker, denen neben Funk­tio­na­li­tät auch die Preis­ge­stal­tung wich­tig ist. Denn gegen­über den mehr als 1.000 Euro, die das Find N hier­zu­lan­de kos­ten dürf­te – sofern es über­haupt offi­zi­ell nach Deutsch­land kommt –, kos­tet das Reno6 5G weni­ger als 500 Euro.

Dafür bekommst du ein 6,4 Zoll gro­ßes Smart­pho­ne mit AMO­LED-Dis­play bei einer Auf­lö­sung, die mit 1.080 x 2.400 Pixeln etwas über Full-HD (FHD+) liegt, und einer Bild­wie­der­hol­ra­te von bis zu 90 Hertz. Vor allem High-End-Gerä­te bean­spru­chen die höher als nor­mal (60 Hz) lie­gen­de Bild­wie­der­hol­ra­te ger­ne als exklu­si­ves Fea­ture. Doch auch immer mehr Mit­tel­klas­se-Smart­pho­nes ermög­li­chen inzwi­schen die flüs­si­ge­re Scroll- und Bild­dar­stel­lung – immer vor­aus­ge­setzt, dass App und Inhalt höhe­re Bild­wie­der­hol­fre­quen­zen unter­stüt­zen. Eben­falls eine Sel­ten­heit in dem Preis­seg­ment: der unter dem Dis­play ein­ge­las­se­ne Fingerabdrucksensor.

8 Giga­byte Arbeits­spei­cher und 128 GB inter­ner Spei­cher sind hier im Preis inbe­grif­fen. Erwei­tern lässt sich letz­te­rer aller­dings nicht, dafür gibt es Dual-SIM-Unter­stüt­zung. Soll­ten dir die 4.300 mAh des Akkus mal nicht aus­rei­chen, schafft das Reno6 dank Schnell­la­de­funk­ti­on mit 65 Watt bis zu 25 Pro­zent in fünf Minuten.

Das Oppo Reno6 5G kommt mit drei Objek­ti­ven auf der Rück­sei­te, von denen du zwei aktiv benut­zen kannst: Die Haupt­ka­me­ra löst mit 64 Mega­pi­xel auf, bie­tet eine f/1.7‑Blende und ein Sicht­feld von 81 Grad. Das Ultra-weit­win­kel-Objek­tiv knipst mit acht MP bei einer f/2.2‑Blende und 120-Grad-Sicht­feld. Die Makro­ka­me­ra mit zwei Mega­pi­xel dient ledig­lich der Unter­stüt­zung bei Nah­auf­nah­men. Sel­fies foto­gra­fiert das Reno6 mit 32 MP (f/2.4, 85 Grad). 

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Honor 50

Auch Honor hat erst Anfang Janu­ar 2022 sein ers­tes Fold­able-Smart­pho­ne vor­ge­stellt. Doch auch hier gilt das Glei­che wie für das Oppo Find N: Für Deutsch­land gibt es bis­lang kei­nen Ver­kaufs­start. Was du hin­ge­gen pro­blem­los hier­zu­lan­de kau­fen kannst, ist das Honor 50. Das muss sich in die­ser Lis­te aber kei­nes­falls vor den Mit­be­wer­bern ver­ste­cken. Denn auch im Honor 50 ste­cken erstaun­lich vie­le Pro-Argumente.

Über 6,57 Zoll erstreckt sich das OLED-Dis­play, das eben­falls in FHD+ auf­löst (1.080 x 2.340 Pixel) und sogar über eine 120-Hz-Aktua­li­sie­rungs­ra­te ver­fügt. Wie beim Sam­sung Gala­xy A52S ver­rich­tet auch hier ein Qual­comm Snap­dra­gon 778G sein Tag­werk. Unter­stützt wird er dabei wahl­wei­se von 6 Giga­byte RAM und 128 GB Flash­spei­cher oder 8 GB RAM und 256 GB Flash, mit denen du dich jeweils arran­gie­ren musst. Der zwei­te Kar­ten­steck­platz ist auch hier aus­schließ­lich einer wei­te­ren SIM-Kar­te vorbehalten.

In der Theo­rie lädt das Honor 50 sei­nen Akku (4.300 mAh) mit bis zu 66 Watt. Aller­dings setzt das den Ein­satz des sepa­rat erhält­li­chen Super­Char­ge-Kabels und ‑Netz­teils vor­aus. Damit soll das Smart­pho­ne in knapp 45 Minu­ten wie­der voll­ge­la­den sein.

Gan­ze 108 Mega­pi­xel stellt dir Honor an die Sei­te, damit dei­ne digi­ta­len Moment­auf­nah­men auf jeden Fall zur Gel­tung kom­men. Neben dem Haupt­ob­jek­tiv hat die inzwi­schen eman­zi­pier­te Hua­wei-Toch­ter noch drei wei­te­re auf der Rück­sei­te ver­baut: eine Weit­win­kel­ka­me­ra (acht MP) sowie ein Bokeh- und Makro­ob­jek­tiv mit jeweils zwei Mega­pi­xel. Auf der Vor­der­sei­te sitzt die Front­ka­me­ra (32 MP), die auto­ma­tisch das Sicht­feld anpasst. Bei Sel­fies beschränkt sich die Kame­ra auf 72 Grad, kom­men wei­te­re Per­so­nen dazu, öff­net sie das Sicht­feld selbst­stän­dig auf 90 Grad. Schö­ne Idee: Bei Vide­os kannst du wäh­rend der lau­fen­den Auf­nah­me zwi­schen Front- und Rück­ka­me­ra hin- und her­wech­seln oder bei Bedarf sogar bei­de gleich­zei­tig nut­zen. Auch eine Par­al­lel­auf­nah­me der Haupt- und Weit­win­kel­ka­me­ra sind möglich.

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OnePlus Nord 2 5G

Das chi­ne­si­sche Unter­neh­men bezeich­net sei­ne Gerä­te ger­ne als „Flagg­schiff-Kil­ler“. Tat­säch­lich traf das frü­her auch noch auf die Haupt­rei­he zu, die heu­te zwar noch leis­tungs­stark ist, aller­dings preis­lich inzwi­schen auf dem Niveau von Apple und Sam­sung ran­giert. Das OnePlus Nord 2 ist hin­ge­gen ein Gerät für die deut­lich güns­ti­ge­re Mit­tel­klas­se. Es ist ab rund 400 Euro in den Far­ben Blau und Grau zu haben. Mit den Pre­mi­um-Smart­pho­nes kann es zwar nicht mit­hal­ten, hat aber den­noch viel Tech­nik für die­sen Preis zu bieten.

Wie es sich für ein moder­nes Han­dy gehört, ist das Dis­play mit 6,43 Zoll (16,3 Zen­ti­me­ter) recht groß. Ähn­lich wie die ande­ren Gerä­te in die­ser Lis­te, löst es mit erwei­ter­tem Full-HD auf. Beim OnePlus Nord 2 bedeu­tet das 2.400 x 1.080 Pixel, weil das Sei­ten­ver­hält­nis 20:9 beträgt. Flu­id-AMO­LED-Tech­nik soll für kräf­ti­ge Far­ben und star­ke Kon­tras­te sor­gen. Die Bild­wie­der­hol­ra­te liegt mit 90 Hz zwar über vie­len Kon­kur­renz-Gerä­ten, kommt aller­dings nicht an die 120 Hz des Poco F3 her­an. Statt auf einen Chip­satz von Qual­comm zu set­zen, steckt im OnePlus Nord 2 ein Media­Tek 1200-AI. Der lie­fert hohe Geschwin­dig­kei­ten und künst­li­che Intel­li­genz, etwa zum Nach­be­ar­bei­ten von Fotos. Beim Arbeits­spei­cher ste­hen 8 oder 12 GB bereit. Gekop­pelt sind die Optio­nen an den inter­nen Spei­cher, den es wahl­wei­se in 128 GB oder 256 GB gibt. Das Plus an RAM und ROM kos­tet jedoch rund 100 Euro Auf­preis. 5G-Funk gibt es in bei­den Varianten.

Zwei gro­ße und eine klei­ne Lin­se fin­den sich an der Rück­sei­te. Die Haupt­ka­me­ra mit Weit­win­kel kommt auf eine Auf­lö­sung von 50 Mega­pi­xeln und stammt von Sony. Bei der Ultra­weit­win­kel-Kame­ra ste­hen immer­hin 8 MP zur Ver­fü­gung. Dazu gibt es ein Mono-Objek­tiv, das mit sei­nen 2 MP aller­dings nur unter­stüt­zend arbei­tet. An der Front fin­det sich wie­der eine Sony-Kame­ra, die Bil­der mit 32 Mega­pi­xeln auf­nimmt. Unter­ge­bracht ist sie in einem Punch­ho­le oben links im Dis­play. Übri­gens: Das OnePlus Nord 2 5G lässt sich mit zwei Num­mern betrei­ben (Dual-SIM).

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Not­hing Pho­ne (1)

Neu in der Run­de ist das Not­hing Pho­ne (1). Das Mit­tel­klas­se-Smart­pho­ne ist erst im Juli 2022 in den Han­del gegan­gen und stellt eine Art Bewäh­rungs­pro­be dar. Denn es ist das ers­te eige­ne Smart­pho­ne von Carl Pei, seit­dem er sei­ne alte Fir­ma OnePlus ver­las­sen hat. Mit dem Not­hing Pho­ne (1) möch­te Pei zurück zu den Anfän­gen von OnePlus, als es nur ein Gerät gab, das Top-Aus­stat­tung zu einem bezahl­ba­ren Preis bot.

Wenn du die Details hin­ter dem Not­hing Pho­ne (1) genau­er erfah­ren möch­test, fin­dest du hier, wonach du suchst:

Wei­te­re Informationen 
Not­hing Pho­ne (1): Das neue Smart­pho­ne von Carl Pei 

Die Spe­zi­fi­ka­tio­nen des Smart­pho­nes lesen sich ent­spre­chend ähn­lich zu den übri­gen Gerä­ten hier in der Lis­te. Vor­der­sei­tig erstreckt sich ein OLED-Dis­play über 6,55 Zoll mit einer Auf­lö­sung von 1.080 x 2.400 Pixel. Neben einer Unter­stüt­zung für HDR10+ bie­tet das Not­hing Pho­ne (1) eine Bild­wie­der­hol­ra­te von bis zu 120 Hertz.

Die Rück­sei­te ist das Beson­de­re des Not­hing Pho­ne (1), denn sie ist weit­ge­hend trans­pa­rent. Dadurch kannst du ein­zel­ne Bau­tei­le deut­lich erken­nen, aller­dings hat Carl Pei sich ein wei­te­res Fea­ture ein­fal­len las­sen: Mit dem soge­nann­ten Glyph-Inter­face beschreibt Not­hing eine Anord­nung von LEDs, die sich über Rück­sei­te ver­teilt erstre­cken. Je nach gewähl­tem Klin­gel­ton leuch­ten die­se LEDs in unter­schied­li­chen Mus­tern auf. Das sieht vor allem im Dun­keln cool aus. Die Licht­schau soll aber nicht bloß Spie­le­rei sein, son­dern sich auch über ande­re Apps gezielt ansteu­ern las­sen. So wäre es zum Bei­spiel denk­bar, dass dein Not­hing Pho­ne (1) anders blinkt, wenn du eine Whats­App-Nach­richt bekommst oder noch­mals anders, wenn dich ein bestimm­ter Kon­takt anruft – im Grun­de beherrscht das Not­hing Pho­ne (1) somit eine Art Morse-Signal.

Eben­falls auf der Rück­sei­te zu fin­den sind die bei­den Kame­ras. Die Haupt­ka­me­ra schießt Fotos mit 50 Mega­pi­xeln und einer F/1.9‑Blende. Die Ultra-Weit­win­kel­ka­me­ra lich­tet Bil­der eben­falls mit 50 MP ab, lässt mit einer F/2.2‑Blende aber etwas weni­ger Licht durch. Dafür erfasst sie mit 114 Grad Sicht­feld wesent­lich mehr Motiv. Die Front­ka­me­ra begnügt sich der­weil mit 16 MP und einer F/2.5‑Blende.

Not­hing ver­zich­tet beim Pho­ne (1) auf den aktu­ell schnells­ten Pro­zes­sor von Qual­comm, den Snap­dra­gon 8 Gen 1. Um den Preis unter 500 Euro zu hal­ten, kommt statt­des­sen der Snap­dra­gon 778G+ zum Ein­satz, der mit acht Ker­nen läuft und mit bis zu 2,5 GHz tak­tet. Beim Spei­cher hast du die Wahl zwi­schen 8 Giga­byte RAM und ent­we­der 128 oder 256 GB inter­nem Spei­cher. Alter­na­tiv ist das Not­hing Pho­ne (1) auch mit 12 GB RAM und 256 GB Flash­spei­cher erhält­lich. Den Fin­ger­ab­druck­sen­sor hat Not­hing in das Dis­play inte­griert. Der 4.500 mAh star­ke Akku lässt sich kabel­los mit bis zu 15 Watt auf­la­den und erlaubt sogar, ande­re Gerä­te, wie zum Bei­spiel Kopf­hö­rer, über die Rück­sei­te des Smart­pho­nes mit Strom zu ver­sor­gen. Das Not­hing Pho­ne (1) wird mit Android 12 aus­ge­lie­fert. Ein Update auf Android 13 soll frühs­tens Anfang 2023 erfolgen.

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