Dei­ne Augen­far­be will auf Fotos ein­fach nicht so schön wir­ken, wie sie in der Rea­li­tät ist, und du möch­test ein biss­chen nach­hel­fen? Oder willst du ein­fach nur wis­sen, wie du mit blau­en, grü­nen oder gar pin­ken Haa­ren aus­se­hen wür­dest? Mit Pho­to­shop kein Pro­blem. UPDATED zeigt dir, wie du mit dem Bild­be­ar­bei­tungs­pro­gramm Haa­re und Augen in weni­gen Schrit­ten färbst. Die Ergeb­nis­se wer­den dich erstau­nen und für jede Men­ge Spaß sor­gen.

Augen­far­be mit Pho­to­shop ändern

Es gibt in Pho­to­shop zwei Mög­lich­kei­ten, die Far­be der Augen anzu­pas­sen. Die ein­fachs­te Metho­de ist das Über­ma­len der Iris mit dem Pin­sel. Die­ser Weg ist beson­ders für Anfän­ger gut geeig­net. Eine zwei­te Metho­de für fort­ge­schrit­te­ne Pho­to­shop-Nut­zer fin­dest du wei­ter unten im Text.

Hin­weis: Alle Anlei­tun­gen bezie­hen sich auf Pho­to­shop CC bzw. Pho­to­shop CS6.

Augen­far­be mit dem Pin­sel ändern

  1. Öff­ne dein Bild in Pho­to­shop, indem du das Foto per Drag-and-drop in das Pho­to­shop-Fens­ter ziehst. Es wird im Ebe­nen­kas­ten unten rechts auto­ma­tisch als Hin­ter­grund bezeich­net.
  2. Kli­cke im Ebe­nen­kas­ten auf das Sym­bol für eine neue Ebe­ne. Es sieht aus wie ein lee­res Blatt Papier mit einer geknick­ten Ecke.Hin­weis: Die neue Ebe­ne wird auto­ma­tisch Ebe­ne 1 genannt. Auf die­ser kannst du nun mit der Bear­bei­tung dei­nes Fotos begin­nen. Das Ori­gi­nal­fo­to behältst du als Hin­ter­grund unver­än­dert bei.
  3. Wäh­le in dei­nem Werk­zeug­kas­ten den Pin­sel aus. Pas­se in der oben auf­pop­pen­den Menü­leis­te die Ein­stel­lun­gen für den Pin­sel an. Wäh­le einen Pin­sel mit wei­chen Kan­ten und set­ze die Här­te auf etwa 60 %, die Deck­kraft vor­erst auf 25 %.
  4. Kli­cke nun in das Farb­feld, das du unten im Werk­zeug­kas­ten siehst. Dar­auf­hin öff­net sich ein Pop-up-Fens­ter. Hier kannst du genau aus­wäh­len, wel­che Far­be dei­ne Augen haben sol­len. Bestä­ti­ge dei­ne Wahl mit OK.
  5. Male mit dei­nem Pin­sel die Regen­bo­gen­haut dei­ner Augen aus. Die Far­be legt sich durch die gerin­ge Deck­kraft zuerst nur leicht über dei­ne Augen. Für einen stär­ke­ren Farb­ef­fekt malst du erneut über die betref­fen­den Stel­len.

Radie­re even­tu­ell mit dem Radier­gum­mi über­flüs­si­ge Far­be weg, die in die Pupil­len oder über den Rand der Augen hin­aus­geht.

Augen­far­be im Mas­kie­rungs­mo­dus ändern

Pho­to­shop-Fort­ge­schrit­te­ne, die mehr Kon­trol­le über die Struk­tur des Fotos behal­ten wol­len, grei­fen für Far­bän­de­run­gen häu­fig zu Mas­ken. Damit las­sen sich bestimm­te Teil­be­rei­che eines Fotos mar­kie­ren und ändern, ohne dass die Pixel dabei Scha­den neh­men.

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Pho­to­shop: Arbei­ten mit Mas­ken leicht gemacht

Um eine Augen­far­be im Mas­kie­rungs­mo­dus zu ändern, gehst du so vor:

  1. Zie­he dein Foto per Drag-and-drop in das Pho­to­shop-Fens­ter.
  2. Kopie­re die Hin­ter­grund-Ebe­ne, indem du sie mit rechts anklickst und Ebe­ne dupli­zie­ren aus­wählst. Es wird nun eine neue Ebe­ne mit dem Namen Hin­ter­grund Kopie erstellt.
  3. Wäh­le anschlie­ßend im Werk­zeug­kas­ten den Pin­sel aus. In der obe­ren Menü­leis­te stellst du die Här­te auf 50 % und passt die Grö­ße des Werk­zeugs in etwa der Iris an.
  4. Kli­cke jetzt im Werk­zeug­kas­ten auf den But­ton Im Mas­kie­rungs­mo­dus bear­bei­ten (ein wei­ßes Vier­eck mit einem schwar­zen Kreis dar­in) und wäh­le als Vor­der­grund­far­be Schwarz.
  5. Mar­kie­re nun im Foto den Bereich, den du spä­ter ein­fär­ben willst, also die Iris der Augen.
    Tipp: Soll­test du ein­mal übers Ziel hin­aus­schie­ßen und das Augen­weiß oder die Pupil­le mar­kie­ren, wechs­le ein­fach dei­ne Vor­der­grund­far­be zu Weiß. Damit fährst du dann über die zu löschen­den Berei­che, bis nur noch die Regen­bo­gen­haut röt­lich mar­kiert ist.
  6. Hast du dei­ne Aus­wahl getrof­fen, klickst du im Werk­zeug­kas­ten erneut auf das Sym­bol für den Mas­kie­rungs­mo­dus. Du wech­selst so in den Stan­dard­mo­dus und siehst, dass die Iris mit einer gestri­chel­ten Linie mar­kiert bleibt.
  7. Gehe in der obe­ren Menü­leis­te auf Aus­wahl > Aus­wahl umkeh­ren.
  8. Kli­cke im Ebe­nen­kas­ten auf das Sym­bol für Ebe­nen­mas­ke hin­zu­fü­gen (wei­ßer Kreis in grau­em Vier­eck). Dar­auf­hin erscheint in der Vor­schau im Ebe­nen­kas­ten die Mas­ke. Die Iris ist dabei weiß, der Rest der Vor­schau schwarz.
  9. Kli­cke im Ebe­nen­kas­ten unten auf Neue Misch- oder Ein­stel­lungs­ebe­ne erstel­len (der schwarz-wei­ße Kreis) > Farbton/Sättigung. Wäh­le im Pop-up-Fens­ter unten links das Sym­bol für Die­se Kor­rek­tur wirkt sich nur auf die dar­un­ter­lie­gen­de Ebe­ne aus.
  10. Pas­se nun nach Belie­ben den Farb­ton und die Sät­ti­gung an. Du siehst direkt im Bild, wie sich die Augen­far­be ändert. Soll der Effekt noch stär­ker sein, set­ze ein­fach einen Haken bei Fär­ben.

Haa­re mit Pho­to­shop fär­ben

Willst du dir per Pho­to­shop die Haa­re fär­ben, gilt es vor­ab, eini­ge Din­ge zu beach­ten:

  • Je dunk­ler dei­ne Haa­re sind, des­to weni­ger sieht man einen Farb­ef­fekt. Am bes­ten funk­tio­niert die Bear­bei­tung von blon­dem Haar.
  • Wäh­le mög­lichst ein ein­fa­ches Foto mit kla­rem farb­li­chen Unter­schied zwi­schen Haa­ren und Hin­ter­grund. Am bes­ten eig­nen sich Por­trät­fo­tos mit wei­ßem, grau­em oder schwar­zem Hin­ter­grund.
  • Erwar­te kei­ne Pro­fi-Ergeb­nis­se. Ein­zel­ne Haa­re zu fär­ben oder frei­zu­stel­len, ist eine sehr zeit­auf­wän­di­ge und müh­se­li­ge Arbeit, daher wird die fol­gen­de Anlei­tung ver­ein­facht dar­ge­stellt.

Mit Pho­to­shop Haut glät­ten

Nicht nur Augen und Haa­re kannst du per Pho­to­shop ver­schö­nern. Auch die Haut kann mit dem Pro­gramm gerei­nigt und geglät­tet wer­den. Wich­tigs­ter Hel­fer ist hier­bei der Kopier­stem­pel. Sobald du die­sen im Werk­zeug­kas­ten aus­ge­wählt hast, suchst du ein gesun­des und schö­nes Stück Haut, drückst die alt-Tas­te und klickst gleich­zei­tig mit der Maus auf die Haut. Nun bewegst du die Maus über die Haut­un­rein­hei­ten oder Fal­ten und klickst auf sie. Das kopier­te, gesun­de Haut­are­al wird dar­über­ge­legt und leicht ange­passt, damit es mit der umlie­gen­den Haut­par­tie ver­schmilzt. Kli­cke ein­fach so oft, bis du mit der Kor­rek­tur zufrie­den bist.

Hast du ein geeig­ne­tes Bild gefun­den, kann das Haa­re­fär­ben los­ge­hen:

  1. Zie­he dein Foto per Drag-and-drop in das Pho­to­shop-Fens­ter. Lass das Foto unver­än­dert als Hin­ter­grund im Ebe­nen­kas­ten lie­gen.
  2. Kli­cke im Ebe­nen­kas­ten auf die Ein­stel­lun­gen (der schwarz-wei­ße Kreis) und gehe zu Farbton/Sättigung.
  3. Zie­he den Reg­ler bei Farb­ton nach rechts oder links, bis sich dein gewünsch­tes Farb­er­geb­nis ein­stellt. Pas­se gege­be­nen­falls die Sät­ti­gung auf die­sel­be Wei­se an.
    Hin­weis: Jetzt ver­än­dert sich das gesam­te Bild farb­lich – das soll auch vor­erst so sein.
  4. Kli­cke im Ebe­nen­kas­ten auf das wei­ße Vor­schau­fens­ter bei Farbton/Sättigung 1, um die­se Ebe­ne aus­zu­wäh­len.
  5. Gehe anschlie­ßend in das Farb­feld im Werk­zeug­kas­ten und wäh­le als Vor­der­grund­far­be Schwarz. Wäh­le das Füll­werk­zeug aus und kli­cke in dein Foto hin­ein.
  6. Dein Foto erscheint nun wie­der wie das Ori­gi­nal. Wäh­le im Werk­zeug­kas­ten einen wei­chen Pin­sel (Här­te 50 %) und set­ze als Vor­der­grund­far­be Weiß ein.
  7. Male nun vor­sich­tig über die Haa­re auf dem Foto. Sie wer­den in dem Ton ein­ge­färbt, den du vor­ab in Punkt 3 fest­ge­legt hast.
    Tipp: Malst du aus Ver­se­hen dane­ben und erwischst etwa dein Gesicht, stellst du ein­fach die Vor­der­grund­far­be auf Schwarz und fährst vor­sich­tig über die zu kor­ri­gie­ren­den Stel­len.

Kei­ne Farb­tu­be, kei­ne Kon­takt­lin­sen – ein­fach nur Pho­to­shop

Eine klei­ne Ver­än­de­rung dann und wann ist gut und schön. Aber eine ande­re Augen- oder Haar­far­be ist nicht mal eben so drin. Pho­to­shop schafft hier schnell und unkom­pli­ziert Abhil­fe. Mit ein paar Klicks las­sen sich fan­ta­sie­vol­le Effek­te zau­bern und Haa­re und Augen in alle mög­li­chen Far­ben tau­chen. Die Bear­bei­tung kann zart dei­ne natür­li­che Optik unter­strei­chen oder gewollt ver­frem­dend wir­ken. Lass dei­ner Krea­ti­vi­tät ein­fach frei­en Lauf.

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