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5 hilf­rei­che Apps für Autofahrer*innen: Par­ken, Buß­geld­rech­ner und mehr

Auch im Auto kann das Smartphone eine große Hilfe sein. Dieser Ratgeber stellt Ihnen einige Apps vor, die Sie bei der Fahrt unterstützen.

Pro­ble­me mit dem Auto tre­ten oft genau dann auf, wenn’s gera­de über­haupt nicht passtDie Park­platz­su­che zieht sich end­los hin, wenn es beson­ders eilig ist, das Dis­play zeigt aus­ge­rech­net am Wochen­en­de unver­ständ­li­che Feh­ler­mel­dun­gen, oder die­ne Mit­fah­ren­den für eine lan­ge Fahrt von Flens­burg nach Mün­chen sagen kurz­fris­tig ab — und du bleibst allein die Ben­zin­kos­ten sit­zen. Das kos­tet Zeit und Ner­ven. Zum Glück gibt es Apps, die in genau sol­chen Momen­ten Abhil­fe schaf­fen. 

War­um Apps beim Auto­fah­ren so prak­tisch sind

Das Smart­phone ersetzt im Auto längst nicht nur das Navi. Vie­le Apps hel­fen heu­te auch bei ganz all­täg­li­chen Fra­gen rund ums Fah­ren, Par­ken und Unter­wegs­sein. Das ist vor allem dann prak­tisch, wenn du spon­tan reagie­ren musst, etwa bei der Park­platz­su­che in einer frem­den Stadt, wenn du spon­tan eine Mit­fahr­ge­le­gen­heit suchst oder eine anbie­ten möch­test 

Gute Apps fürs Auto spa­ren dir Wege, geben Ori­en­tie­rung oder lie­fern nütz­li­che Infor­ma­tio­nen in weni­gen Sekun­den. Wich­tig bleibt dabei, dass du sol­che Anwen­dun­gen nur vor oder nach der Fahrt bedienst. Sicher­heit geht schließ­lich vor. 

„Easy­park“: Park­platz fin­den, Park­ge­büh­ren zah­len — Schnell und bequem

„Easy­Park“ gehört zu den bekann­tes­ten Park-Apps in Euro­pa und wird in vie­len Städ­ten in Deutsch­land unter­stützt. Die App beglei­tet dich beim Par­ken von Anfang bis Ende. Mit der FIND-Funk­ti­on zeigt sie dir, wo die Chan­ce auf freie Plät­ze gege­ben ist, und navi­giert dich dort­hin. Hast du einen Platz gefun­den, star­test du den Park­vor­gang direkt per Smart­phone — ganz ohne Auto­ma­ten. Prak­tisch ist auch die fle­xi­ble Wahl der Park­dau­er: Du kannst die Park­zeit oft von unter­wegs ver­län­gern oder vor­zei­tig been­den, wenn du frü­her zurück am Auto bist. So zahlst dadurch meist nur die tat­säch­lich genutz­te Zeit.  

Die Bedie­nung ist rela­tiv easy: Kenn­zei­chen hin­ter­le­gen, Park­zo­nen-Code oder Stand­ort aus­wäh­len, Park­dau­er mit fest­le­gen und star­ten. Erin­ne­run­gen vor Ablauf hel­fen zusätz­lich, Knöll­chen zu ver­mei­den. Wich­tig ist: Nicht jede Stadt und nicht jede Park­flä­che unter­stützt alle Funk­tio­nen, außer­dem kön­nen Ser­vice­ge­büh­ren anfal­len. Ein Tipp noch zum Schluss: Bevor du „Easy­Park“ nutzt, prü­fe, ob die App am Ziel­ort ver­füg­bar ist – und beach­te die Ser­vice­ge­bühr von bis zu 15 Pro­zent der Park­kos­ten. Wenn Du Easy­Park regel­mä­ßig nutzt, lohnt even­tu­ell ein monat­li­ches Abon­ne­ment für 3,99 €.  

„Ampi­do“: Stell­plät­ze und pri­va­te Park­plät­ze finden 

Wäh­rend „Easy­park“ dich zu öffent­li­chen Park­zo­nen und Park­häu­sern navi­giert, setzt „Ampi­do“ auch auf pri­va­te Stell­plät­ze, Ein­fahr­ten oder Flä­chen, die zeit­wei­se frei sind – Plät­ze, die du ohne die App kaum fin­den wür­dest. Soll­te bei­spiels­wei­se jemand sei­nen Stell­platz tags­über nicht nut­zen, kannst du ihn über die App in man­chen Fäl­len buchen. Das kann beson­ders in dicht besie­del­ten Vier­teln hilf­reich sein, in denen öffent­li­che Park­plät­ze knapp sind.  So ent­steht eine zusätz­li­che Mög­lich­keit neben Park­häu­sern und öffent­li­chen Park­flä­chen. Gera­de bei Ver­an­stal­tun­gen, oder in Wohn­ge­bie­ten kann das hilf­reich sein. 

Die App zeigt dir ver­füg­ba­re Plät­ze, meist mit Preis, Zeit­raum und Lage. Das schafft mehr Pla­nungs­si­cher­heit schon vor der Ankunft. Wich­tig ist aller­dings ein rea­lis­ti­scher Blick: Sol­che Ange­bo­te hän­gen stark vom Ort ab. In gro­ßen Städ­ten oder bestimm­ten Regio­nen kann die Aus­wahl deut­lich bes­ser sein als in klei­ne­ren Städ­ten oder im Rand­ge­biet. Damit ist „Ampi­do“ eher eine Ergän­zung für die Park­platz­su­che. 

„Bla­B­la­Car“: Fahr­ten tei­len, Kos­ten senken

Das Prin­zip von „Bla­B­la­Car“ ist ein­fach: Wer freie Plät­ze im Auto hat, kann eine Fahrt bei Bla­B­la­Car ein­stel­len. Mit­fah­ren­de buchen einen Platz und betei­li­gen sich an den Kos­ten. Das ist vor allem auf län­ge­ren Stre­cken prak­tisch, etwa zwi­schen Städ­ten, auf Wochen­end­fahr­ten oder bei regel­mä­ßi­gen Pen­del­rou­ten. Wenn du ohne­hin fährst, las­sen sich Sprit- und Rei­se­kos­ten tei­len.  

Ein wei­te­rer Plus­punkt: Bei „Bla­B­la­Car“ fin­dest du oft auch kurz­fris­tig ein Ange­bot. Bewer­tun­gen und Pro­fi­le der Anbie­ter sor­gen dabei für Trans­pa­renz. Damit ist das Modell für vie­le All­tags­si­tua­tio­nen eine sinn­vol­le Ergän­zung zu Bahn, Fern­bus oder eige­nem Auto — vor allem für län­ge­re Distan­zen oder bei regel­mä­ßi­gen Ver­bin­dun­gen. 

„OBD-Fusi­on“: Ein­fach Feh­ler­codes che­cken und Daten auslesen 

In dei­nem Auto leuch­tet eine Warn­leuch­te?  Kei­ne Panik: OBD-Fusi­on hilft dir, dein Auto bes­ser zu ver­ste­hen. Die App macht aus dei­nem Smart­phone einen prak­ti­schen Dia­gno­se­hel­fer fürs Auto. Alles, was du dazu brauchst — neben der App — ist ein klei­ner, rela­tiv güns­ti­ger Blue­tooth-Adap­ter, ein soge­nann­ter ELM327-Adap­ter. Den Adap­ter steckst du in die Dia­gno­se­buch­se dei­nes Autos, die du meist im Fuß­raum vor dem Fah­rer­sitz fin­dest. Danach ver­bin­det sich die App via Blue­tooth und zeigt dir wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen an, die sonst nur die Werk­statt sieht. 

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Der gro­ße Vor­teil für Einsteiger*innen: Die App hat eine kla­re, unkom­pli­zier­te Benut­zungs­ober­flä­che. So kann „OBD-Fusi­on“ kann dir ganz ein­fach hel­fen, Feh­ler­codes aus­zu­le­sen, die die Ursa­che der Warn­leuch­te erklä­ren, die Motor­kon­troll­leuch­te nach einer Repa­ra­tur zurück­zu­set­zen und Live-Daten wie Motor­tem­pe­ra­tur oder Dreh­zahl im Blick zu behal­ten — ohne gro­ßes Exper­ten­wis­sen.  

Gut zu wis­sen: Die App ist ein wert­vol­les Werk­zeug für eine ers­te Ein­schät­zung und für neu­gie­ri­ge Autobesitzer*innen und sie ist per­fekt für dich, wenn du ohne gro­ßen Auf­wand ver­ste­hen möch­test, was dein Auto dir mit­tei­len will – beson­ders bei unkla­ren Warn­leuch­ten oder als Vor­be­rei­tung für den Gebraucht­wa­gen­kauf. Bei erns­ten Pro­ble­men, beson­ders mit Sicher­heits­sys­te­men wie Brem­sen oder Air­bags, ersetzt sie kei­nen Werk­statt­be­such. 

Buß­geld­rech­ner: Stra­fen schnell einschätzen

Ein Zet­tel am Auto oder ein Blitz auf der Land­stra­ße sorgt oft erst ein­mal für Unsi­cher­heit. Wie teu­er wird das? Droht ein Punkt in Flens­burg? Genau bei die­sen Fra­gen hilft die App „Buß­geld­rech­ner“. Die Anwen­dung erkennt über 200 Ver­stö­ße und ord­net pas­sen­de Sank­tio­nen zu. 

Prak­tisch ist vor allem, dass du nicht lan­ge suchen musst. Statt dich durch Tabel­len oder unüber­sicht­li­che Ein­trä­ge zu kli­cken, kannst du dei­nen Fall gezielt aus­wäh­len. Das Ergeb­nis fällt dadurch deut­lich greif­ba­rer aus. Auch aktu­el­le Buß­geld­ka­ta­lo­ge und wei­te­re Infor­ma­tio­nen rund um Ver­kehrs­ver­stö­ße sind in der App ein­ge­bun­den. Die App ersetzt zwar kei­ne Rechts­be­ra­tung, gibt dir aber eine ers­te Ori­en­tie­rung.  

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Digi­tal unter­wegs – mehr Kom­fort im Straßenverkehr 

Mit die­sen fünf Apps sparst du im All­tag Zeit, Geld und Ner­ven. Die Park­platz­su­che wird ein­fa­cher, eben­so der Kauf von Park­ti­ckets. Außer­dem hast du Park­re­geln sowie Kos­ten bes­ser im Blick und kannst — ganz im Sin­ne der Nach­hal­tig­keit — Fahr­ten und Fahrt­kos­ten mit ande­ren tei­len. Und wenn du Fahr­zeug­da­ten und Feh­ler­mel­dun­gen aus­liest, erkennst du schon, was mit dei­nem Auto los ist, bevor du in die Werk­statt fährst. So hast du nicht nur mehr Kon­trol­le wenn du unter­wegs bist, son­dern auch wich­ti­ge Infos rund um dein Fahr­zeug schnel­ler zur Hand. 

Am Ende geht es aber nicht dar­um, mög­lichst vie­le Apps zu nut­zen, son­dern die pas­sen­den für dei­nen All­tag zu fin­den. Schon ein oder zwei gut gewähl­te Apps kön­nen dafür sor­gen, dass du ent­spann­ter ankommst und das Auto­fah­ren ins­ge­samt weni­ger stres­sig wird. Pro­bie­re die Apps ein­fach aus und fin­de Schritt für Schritt her­aus, wel­che dir im All­tag am meis­ten wei­ter­hilft – so wird dein Smart­phone zu einem ech­ten Beglei­ter auf der Stra­ße. 

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