Krü­mel hier, Flu­sen dort – in der Woh­nung sam­melt sich schnell Dreck an. Wem der Besen zu unhy­gie­nisch und der Staub­sauger zu unhand­lich ist, greift zum Akku­be­sen. UPDATED erklärt, was das Gerät kann und für wen es sich eig­net.

Was ist ein Akku­be­sen?

Du hast gera­de erst sau­ber gemacht, schon haben sich wie­der Krü­mel am Ess­platz, Tier­haa­re auf dem Tep­pich und Staub­körn­chen auf den Flie­sen ange­sam­melt. Wem der Dreck ein Dorn im Auge ist, der greift zum Bei­spiel zu Besen, Hand­fe­ger und Schau­fel. Doch damit wird der Staub häu­fig nur unnö­tig auf­ge­wir­belt und wei­ter ver­teilt.

Alter­na­tiv war­tet der Staub­sauger in der Kam­mer auf sei­nen Ein­satz. Aller­dings muss der erst her­vor­ge­holt, ein­ge­steckt und ein­ge­stellt wer­den, bevor er auf Saug-Tour gehen kann.

Leis­tungs­fä­hi­ger als ein Besen und hand­li­cher als ein Staub­sauger ist ein Akku­be­sen. Er sam­melt Schmutz zuver­läs­sig auf, funk­tio­niert ohne Kabel und lässt sich genau­so ein­fach ver­stau­en wie ein nor­ma­ler Besen.

Wie funk­tio­niert ein Akku­be­sen?

Ein Akku­be­sen arbei­tet in der Regel mit einem mehr­tei­li­gen Roll­bürs­ten-Sys­tem. Der Akku bringt jede ein­zel­ne Bürs­te ins Rol­len – sie dre­hen sich sehr schnell und meist in ver­schie­de­ne Rich­tun­gen. Durch die hohe Dreh­zahl ent­steht ein Sog, der den Schmutz anzieht.

Akku­be­sen funk­tio­nie­ren ohne Beu­tel. Staub, Haa­re und ande­rer Schmutz wer­den von den Roll­bürs­ten in einen Behäl­ter im Fuß des Akku­be­sens beför­dert und dort gesam­melt. Die­ser Schmutz­be­häl­ter lässt sich mit weni­gen Hand­grif­fen über dem Müll­ei­mer aus­lee­ren. Wenn der Akku des Besens leer ist, wird er an das mit­ge­lie­fer­te Lade­ge­rät ange­schlos­sen für den nächs­ten Ein­satz wie­der auf­ge­la­den.

Wel­che Vor­tei­le hat ein Akku­be­sen gegen­über einem Staub­sauger?

Du besitzt bereits Staub­sauger, Besen, Kehrschau­fel und Hand­fe­ger und fragst dich, wie­so noch ein wei­te­res Rei­ni­gungs­ge­rät nötig sein soll­te? Ein Akku­be­sen kann die übli­chen Putz­ge­rä­te ergän­zen – oder sogar erset­zen. Er eig­net sich vor allem für die schnel­le und effek­ti­ve Rei­ni­gung zwi­schen­durch.

Unkom­pli­zier­te Hand­ha­bung

Stell dir vor, du erwar­test Gäs­te und hast dich bereits schick gemacht. Dann ent­deckst du plötz­lich lau­ter Krü­mel unter dem Couch­tisch und Kat­zen­haa­re neben dem Kratz­baum. Im Gegen­satz zum Staub­sauger ist der Akku­be­sen schnell zur Hand und ent­fernt den Schmutz ohne gro­ßen Auf­wand. 

Wäh­rend du einen her­kömm­li­chen Staub­sauger erst ein­mal her­an schleppst, ihn even­tu­ell anschließt und das Kabel aus­rollst, ist ein Akku­be­sen sofort start­klar und lässt sich mit einer Hand bedie­nen. Der Start­knopf befin­det sich bei den meis­ten Gerä­ten am Griff am obe­ren Ende des Stiels, eini­ge Akku­be­sen schal­ten sich auto­ma­tisch an, sobald du den Stiel zu dir hin ziehst. Du musst dich nicht bücken und bist in dei­nem Akti­ons­ra­di­us nicht ein­ge­schränkt. Selbst Trep­pen­stu­fen las­sen sich mühe­los keh­ren.

Leicht und kom­pakt

Ein Akku­be­sen ist im Ver­gleich zum Staub­sauger wesent­lich leich­ter. Das gerin­ge Gewicht ver­dankt er vor allem sei­ner kom­pak­ten Bau­wei­se – außer­dem steckt bei Wei­tem nicht so viel Tech­nik in ihm wie in einem Staub­sauger. Dank sei­nes kom­pak­ten For­mats lässt sich ein Akku­be­sen platz­spa­rend auf­be­wah­ren. Man­che Gerä­te neh­men sogar weni­ger Platz weg als ein Reis­stroh­be­sen. Eini­ge müs­sen nicht ein­mal ange­lehnt oder auf­ge­hängt wer­den wie ein nor­ma­ler Besen, son­dern ste­hen von ganz allein. 

Dank der kom­pak­ten Form und des beweg­li­chen Stiels erreicht ein Akku­be­sen auch schwer zugäng­li­che Stel­len. So kannst du bei­spiels­wei­se unter dem Sofa oder zwi­schen Stuhl­bei­nen Schmutz auf­neh­men.

Wann muss ich den Akku­be­sen laden?

Wie lan­ge der Akku eines Akku­be­sens hält, hängt von ver­schie­de­nen Fak­to­ren ab – vor allem von der Grö­ße dei­ner Wohn­räu­me und vom Boden­be­lag. Die meis­ten Akku­be­sen haben bis zu 60 Minu­ten Lauf­zeit, bevor sie wie­der auf­ge­la­den wer­den müs­sen.

Nutzt du den Akku­be­sen haupt­säch­lich für die schnel­le Rei­ni­gung zwi­schen­durch, musst du ihn wahr­schein­lich nicht sehr häu­fig laden. Bei glat­ten Ober­flä­chen wie Par­kett oder Lami­nat hält der Akku län­ger, als wenn du haupt­säch­lich Tep­pi­che rei­nigst.

Kei­ne läs­ti­gen Müll­beu­tel

Nach geta­ner Arbeit ent­leerst du den Staub­fang­be­häl­ter. Man­che Model­le haben eine inte­grier­te Kam­mer, die sich her­aus­zie­hen lässt. Bei ande­ren Akku­be­sen hältst du den Bürs­ten­kopf über den Müll­ei­mer und öff­nest den Staub­be­häl­ter mit­hil­fe eines Druck­knopfs. In jedem Fall musst du kei­ne zusätz­li­chen Beu­tel besor­gen, und du kommst auch nicht mit dem Schmutz in Kon­takt.

Sau­be­re Arbeit auf allen Flä­chen

Ein Akku­be­sen ist für jeden Boden­be­lag geeig­net. Wäh­rend du bei einem Staub­sauger die Tep­pich­bürs­te ein- oder aus­klap­pen musst, wenn sich der Boden­be­lag ändert (zum Bei­spiel von Flie­sen zu Tep­pich), funk­tio­niert ein Akku­be­sen auf allen Unter­grün­den. Mit einem nor­ma­len Besen hast du auf Tep­pi­chen kei­ne Chan­ce – die Bürs­ten des Akku­be­sens hin­ge­gen sind auf Tep­pi­chen sogar beson­ders vor­teil­haft, weil sie auch zwi­schen die Fasern gelan­gen.

Vor­tei­le eines Akku­be­sens im Über­blick

  • gerin­ges Gewicht
  • leich­te Hand­ha­bung ohne Bücken
  • funk­tio­niert kabel­los
  • unein­ge­schränk­ter Akti­ons­ra­di­us
  • erreicht auch schwer zugäng­li­che Stel­len
  • platz­spa­rend zu ver­stau­en
  • ein­setz­bar auf unter­schied­li­chen Boden­be­lä­gen
  • kom­for­ta­ble Schmutz­ent­sor­gung
  • gerin­ge Anschaf­fungs­kos­ten
  • kei­ne zusätz­li­chen Kos­ten für Ein­weg­beu­tel

Akku­be­sen oder Staub­sauger: Für wen eig­net sich wel­ches Gerät?

Um her­aus­zu­fin­den wel­ches Rei­ni­gungs­ge­rät das rich­ti­ge für dich ist, soll­test du dir fol­gen­de Fra­gen stel­len.

Wie oft putzt du?

Du machst am liebs­ten regel­mä­ßig Groß­putz und störst dich nicht dar­an, wenn zwi­schen­durch ein paar Krü­mel her­um­lie­gen? Dann bist du mit einem Staub­sauger gut bedient. Ein Akku­be­sen eig­net sich beson­ders für Leu­te, die immer mal wie­der zwi­schen­durch put­zen und auch die kleins­ten Krü­mel­chen schnell besei­ti­gen wol­len.

Wel­che Boden­be­lä­ge gibt es bei dir?

Wenn dei­ne kom­plet­te Woh­nung mit ein und dem­sel­ben Boden­be­lag aus­ge­stat­tet ist, zum Bei­spiel über­all Flie­sen lie­gen oder haupt­säch­lich Par­kett ver­legt ist, kommst du mit einem Staub­sauger eben­falls gut zurecht. Hast du hin­ge­gen in jedem Zim­mer unter­schied­li­che Boden­be­lä­ge oder Tep­pi­che und Läu­fer auf dem Holz­bo­den ver­teilt, ist ein Akku­be­sen prak­ti­scher. Er rei­nigt sowohl Hart­bö­den als auch Tep­pi­che – und zwar ohne Umstel­lung.

Wie viel Platz und Geld hast du übrig?

Wenn du zu Hau­se nur wenig Stau­raum hast oder nicht viel Geld für ein neu­es Rei­ni­gungs­ge­rät aus­ge­ben willst, ist der Akku­be­sen eine gute Alter­na­ti­ve zum Staub­sauger. Die Akku­be­sen im Otto-Online­shop kos­ten deut­lich weni­ger als 100 Euro.

Hast du Haus­tie­re?

Vor allem wenn du eine Kat­ze oder einen Hund hast, kennst du haa­ri­ge Pro­ble­me nur zu gut: Die fei­nen Tier­haa­re set­zen sich in Tep­pi­chen und auf Fuß­mat­ten fest. Mit einem Besen sam­melst du nur her­um­flie­gen­de Haa­re auf, mit einem Staub­sauger ist das Ent­fer­nen von Tier­haa­ren aus Tep­pi­chen häu­fig ein Kraft­akt. Die Bürs­ten des Akku­be­sens grei­fen die Haa­re mühe­los und ent­fer­nen sie auch aus Tep­pi­chen.

Vol­le Rei­ni­gungs-Power für klei­ne Putz­teu­fel

Ein Akku­be­sen ist – sofern auf­ge­la­den – immer griff- und sofort ein­satz­be­reit. Vor allem für kur­ze Putz­ak­tio­nen zwi­schen­durch ist der kabel­lo­se Akku­be­sen pri­ma geeig­net. Dank sei­ner kom­pak­ten Form lässt er sich platz­spa­rend ver­stau­en. Im Gegen­satz zu einem Staub­sauger benö­tigt ein Akku­be­sen kei­ne Beu­tel und muss nicht für jeden Gebrauch an den Strom ange­schlos­sen wer­den. Wenn du gern häu­fig und dafür kür­zer putzt, ist ein Akku­be­sen für dich wahr­schein­lich bes­ser geeig­net als ein Staub­sauger.

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