Sie sit­zen in der Bahn, das iPho­ne in der Hand und das iPad in der Tasche. Jetzt wäre der pas­sen­de Zeit­punkt, drin­gen­de Ange­le­gen­hei­ten zu erle­di­gen. Mit den rich­ti­gen Apps sind Sie auch unter­wegs pro­duk­tiv: Ter­mi­ne che­cken, Auf­ga­ben dele­gie­ren, Prä­sen­ta­tio­nen erstel­len oder eine To-do-Lis­te anle­gen – all das und mehr schaf­fen Sie mit fol­gen­den iOS-Apps.

miCal: Kalen­der-App für alle Fäl­le

Zwar hat iOS mit “Kalen­der” bereits eine eige­ne Ter­min-App vor­in­stal­liert, doch die Funk­tio­nen beschrän­ken sich auf das Nötigs­te. Wer eine fle­xi­ble Ter­min­ver­wal­tung mit vie­len Fea­tures sucht, dürf­te bei “miCal” fün­dig wer­den.

  • Die zen­tra­le Über­sichts­sei­te von “miCal” nennt sich Dash­board und zeigt neben Ter­mi­nen auch das Wet­ter, Erin­ne­run­gen und ein Kalen­der­blatt für den lau­fen­den Monat an – wenn Sie möch­ten. Je nach Gus­to las­sen sich ein­zel­ne Kom­po­nen­ten ein- oder aus­blen­den.
  • Damit Sie stets die Über­sicht behal­ten, bie­tet “miCal” meh­re­re Ansich­ten. So las­sen sich etwa eine Auf­ga­ben­an­sicht, eine Wet­ter­an­sicht oder eine Geburts­tags­an­sicht öff­nen, und zwar jeweils ent­we­der im Hoch- oder im Quer­for­mat.
  • Die Wet­ter­an­sicht infor­miert Sie über Däm­me­rungs­zei­ten, die Vor­her­sa­ge für fünf Tage, Luft­feuch­tig­keit sowie Wind­ge­schwin­dig­kei­ten.
  • Ter­min­ein­trä­ge erstel­len Sie auf Wunsch per Sprach­ein­ga­be.
  • Eine Export­funk­ti­on erlaubt es Ihnen, Daten aus “miCal” etwa als CSV-Datei für die Wei­ter­ver­ar­bei­tung in Excel zu spei­chern.
  • “miCal” unter­stützt auch Kalen­der-Apps von ande­ren Her­stel­lern, dar­un­ter iCloud, Goog­le Kalen­der und Out­look. Ein­trä­ge las­sen sich abglei­chen.
  • “miCal” ist eine Uni­ver­sal-App, das heißt sie läuft sowohl auf dem iPho­ne als auch auf dem iPad.

miCal ist für weni­ge Euro im App Store erhält­lich.

Siri Pro­duk­tiv nut­zen: Die wich­tigs­ten Befeh­le

Mit Siri ist auf iOS-Gerä­ten bereits ein digi­ta­ler Assis­tent vor­in­stal­liert. Eini­ge grund­le­gen­de Auf­ga­ben erle­digt die Soft­ware für Sie, ohne dass Sie eine App her­un­ter­la­den müs­sen. Fol­gen­de Befeh­le ver­steht Siri unter ande­rem (in den ecki­gen Klam­mern sind Bei­spie­le ange­ge­ben):

  • Wann ist mein nächs­ter Ter­min?
  • Mee­ting mit [Tho­mas] um [15 Uhr] in [Ber­lin].
  • Lade [Lisa] zum Ter­min um 15 Uhr ein.
  • Stel­le einen Wecker für [14 Uhr].
  • Erin­ne­re mich: [Tho­mas] anru­fen.
  • Zei­ge mir den schnells­ten Weg [zum Ham­bur­ger Michel]/[zum Rat­haus­markt 1].
  • Wie steht der DAX?
  • Akti­en­kurs von [Mer­ce­des-Benz]

Mehr zur KI-Assis­tenz von Apple erfah­ren Sie in unse­rem Rat­ge­ber “Siri-Befeh­le: So nut­zen Sie den Sprach­as­sis­ten­ten rich­tig”.

Base­camp 3: Pro­jekt-Manage­ment per App

Die Ent­wick­ler von “Base­camp” haben ihre App als Alter­na­ti­ve zu E‑Mail-Ver­kehr und Mee­tings kon­zi­piert, um Pro­jekt-Manage­ment über­sicht­li­cher für alle Teil­neh­mer zu gestal­ten. Zu den zen­tra­len Funk­tio­nen gehö­ren:

  • Eine To-do-Lis­te
  • Ein Forum, um etwa Fra­gen zu stel­len, Anwei­sun­gen zu ertei­len oder Vor­schlä­ge zu unter­brei­ten
  • Instant-Messa­ging: Für den kur­zen Dienst­weg steht mit “Ping” ein inte­grier­ter Mes­sen­ger
    bereit, falls Ange­le­gen­hei­ten unter vier Augen bespro­chen wer­den sol­len. Ein eben­falls vor­han­de­ner Team­chat hört auf den Namen “Camp­fire”.
  • Eine Ter­min­über­sicht mit Dead­lines und Co.
  • Geteil­te Doku­men­te
  • Pro­jekt­ta­ge­bü­cher

Alle Betei­lig­ten kön­nen die Ein­trä­ge der ande­ren jeder­zeit ein­se­hen, wobei alle Infor­ma­tio­nen jeweils an ein Pro­jekt geknüpft sind. Betei­lig­te las­sen sich wie­der­um in Teams ein­tei­len, sei es HR, Mar­ke­ting oder eine selbst erstell­te Bezeich­nung.

Besit­zer einer Apple Watch erhal­ten Benach­rich­ti­gun­gen von “Base­camp” wahl­wei­se auch am Hand­ge­lenk ange­zeigt.

“Base­camp” ist nicht iOS-exklu­siv: Die Soft­ware ist für Andro­id-Smart­pho­nes eben­so erhält­lich wie für Mac und PC. Es ist dabei uner­heb­lich, mit wel­cher Ver­si­on Sie auf ein Pro­jekt zugrei­fen.

Die App selbst ist gra­tis im App Store erhält­lich, die Nut­zung kos­tet jedoch einen monat­li­chen Fest­be­trag unab­hän­gig von der Team­grö­ße.

Tri­pIt: Der Flug­pla­ner für Viel­flie­ger

Die eng­lisch­spra­chi­ge Gra­tis-App “Tri­pIt” erstellt Ihnen auto­ma­tisch Rei­se­plä­ne. Dazu ist eine Regis­trie­rung erfor­der­lich.

  • Sie nut­zen die App, indem Sie die Buchungs­be­stä­ti­gung eines Flu­ges oder eines Hotels an die E‑Mail-Adres­se der Ent­wick­ler wei­ter­lei­ten. Die App zeigt Ihnen dann Ihre Daten als Über­sicht an.
  • Alter­na­tiv impor­tiert “Tri­pIt” Rei­se­plä­ne von Gmail, Goog­le Apps, Out­look oder Yahoo! auto­ma­tisch, sodass Sie Buchungs­be­stä­ti­gun­gen nicht manu­ell wei­ter­lei­ten müs­sen.
  • Rei­se­da­ten las­sen sich mit Freun­den tei­len.

“Tri­pIt” steht kos­ten­los im App Store zum Down­load bereit und ist sowohl mit iPho­ne als auch iPad kom­pa­ti­bel. Gegen Bezah­lung einer Jah­res­ge­bühr schal­ten Sie noch wei­te­re Fea­tures frei, zum Bei­spiel:

  • “Tri­pIt Pro” infor­miert Sie über Ver­spä­tun­gen und Co. und sucht Alter­na­tiv-Flü­ge her­aus.
  • Sie kön­nen Sitz­platz-Prä­fe­ren­zen ein­ge­ben und bekom­men eine Benach­rich­ti­gung, wenn ein bes­se­rer Platz frei wird.
  • Die App führt Buch über gesam­mel­te Bonus­punk­te von zahl­rei­chen Flug­ge­sell­schaf­ten.

Key­note: Prä­sen­ta­tio­nen immer zur Hand haben

“Key­note” ist App­les App zum Erstel­len von Prä­sen­ta­tio­nen. Die Soft­ware ist auf iPho­nes und iPads vor­in­stal­liert.

  • Über 30 Vor­la­gen ste­hen zur Aus­wahl, um Ihre Prä­sen­ta­ti­on mit einem pas­sen­den Look zu ver­se­hen. Bild und Text fügen Sie mit weni­gen Hand­grif­fen in die Sli­des ein.
  • Mit Ani­ma­tio­nen las­sen sich Prä­sen­ta­tio­nen in “Key­note” auf­lo­ckern oder bestimm­te Effek­te erzie­len. So wan­dern Sli­des etwa fest­ge­leg­te Pfa­de auf dem Bild­schirm ent­lang oder unsicht­ba­re Lis­ten­punk­te wer­den einer nach dem ande­ren sicht­bar. Ähn­li­ches gilt für Über­gän­ge beim Foli­en­wech­sel, die auf Wunsch bei­spiels­wei­se rotie­rend erfol­gen.
  • “Key­note” erlaubt es zudem, Prä­sen­ta­tio­nen im Team zu erstel­len, egal ob am iPho­ne, Mac oder PC.

So nut­zen Sie die Dik­tier­funk­ti­on von iPho­ne und iPad

Die Dik­tier­funk­ti­on Ihres iOS-Geräts zu ver­wen­den, erfor­dert zunächst die Akti­vie­rung des Fea­tures.

  1. Öff­nen Sie Ein­stel­lun­gen>All­ge­mein.
  2. Tip­pen Sie auf den Ein­trag Tas­ta­tur.
  3. Ganz unten befin­det sich der Punkt Dik­tier­funk­ti­on akti­vie­ren. Tip­pen Sie dar­auf, sodass der Schal­ter nach rechts gelegt und grün unter­legt ist.
  4. Die Dik­tier­funk­ti­on lässt sich nun immer dann ein­set­zen, wenn Ihnen die Tas­ta­tur zur Ver­fü­gung steht, und zwar über den Mikro­fon-But­ton links neben der Leer­tas­te. So las­sen sich E‑Mails eben­so dik­tie­ren wie Kurz­nach­rich­ten per iMes­sa­ge oder Whats­App-Chats.

Mind­Node 4: Brain­stor­ming mit dem Smart­pho­ne

“Mind­Node” dient der Auf­zeich­nung Ihrer Ide­en in Form einer Mind­map. Bei einer Mind­map han­delt es sich um eine Art Baum­dia­gramm, das sich in jede belie­bi­ge Rich­tung ver­äs­telt – wie weit es ins Detail geht, ent­schei­den Sie. Auf einem Blatt Papier wür­de das aller­dings schnell unüber­sicht­lich wer­den. Hier kommt “Mind­Node” ins Spiel.

  • Eine Grö­ßen­be­schrän­kung gibt es nicht: Die Arbeits­flä­che in “Mind­Node” ist prak­tisch unend­lich groß.
  • Für mehr Über­sicht las­sen sich Ver­bin­dun­gen farb­lich mar­kie­ren, mit unter­schied­li­chen Schrift­ar­ten ver­se­hen und gan­ze Zwei­ge aus­blen­den. Noti­zen kön­nen Sie auch außer­halb der Ein­trä­ge vor­neh­men.
  • Eine auto­ma­ti­sche Glie­de­rung hilft Ihnen bei der Suche nach bestimm­ten Ide­en in Ihrer Mind­map.
  • Mit einem Fin­ger­tipp erstel­len Sie einen neu­en Ein­trag und ver­bin­den die­sen mit ande­ren Ein­trä­gen.
  • “Mind­Node” ist nicht nur auf Text beschränkt: Fügen Sie Bil­der hin­zu oder nut­zen Sie die Sti­cker-Funk­ti­on der App.
  • Via iCloud haben Sie auch per Inter­net Zugriff auf Ihre “MindNode”-Projekte, sei es vom iPho­ne, iPad oder vom Mac.

Noch nicht die rich­ti­ge App gefun­den? Dann fin­den Sie hier viel­leicht, was Sie suchen.

Wenn Sie unter­wegs sind und drin­gend einen Scan­ner mit Tex­ter­ken­nung benö­ti­gen, dann wer­den Sie womög­lich hier fün­dig.

Um Zeit zu spa­ren, emp­fiehlt sich auch eine App zur Pass­wort-Ver­wal­tung.

Soll­ten Sie drin­gend Doku­men­te vom iPho­ne oder iPad dru­cken wol­len, dann wer­fen Sie einen Blick in die­sen Rat­ge­ber.

Mit Apps auch unter­wegs pro­duk­tiv

Ein iPho­ne oder iPad im Gepäck ersetzt so man­chen Lap­top. Per App mana­gen Sie gan­ze Pro­jek­te, hal­ten Ihre Ide­en fest und behal­ten gleich­zei­tig Ihre Ter­mi­ne und Rei­se­rou­ten im Blick. Pro­fes­sio­nel­le Prä­sen­ta­tio­nen las­sen sich dabei ganz ohne zusätz­li­chen Down­load erstel­len. Und falls es mal schnell gehen soll, steht Siri immer mit Rat und Tat bereit.

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