Updates kön­nen ein Smart­pho­ne auch nach dem Kauf noch mit neu­en Funk­tio­nen ver­sor­gen. Das gilt auch für Android. Goog­le erwei­tert sein Betriebs­sys­tem mit jedem grö­ße­ren Sprung um zahl­rei­che Extras und Neu­hei­ten. Doch auch ein­fa­che Sicher­heits­up­dates sind wich­tig. Hier erfährst du, wie du an ein Update kommst und wel­che Ver­si­on für dich zur Ver­fü­gung steht.

Android updaten: So bekommst du die aktu­ells­te Version

Um eine neue Android-Ver­si­on her­un­ter­la­den zu kön­nen, brauchst du auf dei­nem Gerät nur ein paar weni­gen Schrit­ten fol­gen. Etwas län­ger kön­nen hin­ge­gen der Down­load und die Instal­la­ti­on dau­ern. Wie lan­ge genau, kommt auf die Grö­ße des Updates an. Beden­ke außer­dem, dass sich dein Gerät dabei meist neu­star­ten muss. So ein­fach klappt es mit dem Update:

  1. Suche das Sym­bol für „Ein­stel­lun­gen“ auf dei­nem Smart­pho­ne und tip­pe darauf.
  2. Wäh­le nun den Punkt „Sys­tem“ aus oder scrol­le, bis du zum Punkt „Soft­ware-Update“ kommst und tip­pe darauf.
  3. Jetzt soll­test du „Her­un­ter­la­den und instal­lie­ren“ sehen. Wenn nicht, tip­pe auf „Erwei­tert“.
  4. Unter „Sys­tem­up­date“ fin­dest du Infor­ma­tio­nen zur aktu­el­len Ver­si­on und einem mög­li­cher­wei­se ver­füg­ba­ren Update.
  5. Steht ein neu­es Betriebs­sys­tem zur Ver­fü­gung, musst du nur der Anlei­tung auf dem Bild­schirm fol­gen, um es zu installieren.
Pas­send dazu

Sicher­heits­up­dates: Noch wich­ti­ger als ein neu­es Betriebssystem

Neue Funk­tio­nen sind natür­lich etwas Tol­les. Wich­ti­ger ist aller­dings, dass dein Android-Smart­pho­ne gut geschützt ist. Sicher­heits­up­dates schlie­ßen Lücken im Sys­tem, durch die das Ein­drin­gen von außen mög­lich sein kann. Ist dein Smart­pho­ne immer auf dem aktu­ells­ten Stand, brauchst du dir über Daten­dieb­stahl und ande­re Angrif­fe also weni­ger Sor­gen machen. Prü­fe des­halb regel­mä­ßig nach, ob für dein Gerät ein Update zur Ver­fü­gung steht.

Sicher­heits­up­date star­ten: So ein­fach geht es

  1. Tip­pe auf dem Bild­schirm das Sym­bol für „Ein­stel­lun­gen“ an.
  2. Wäh­le nun durch Tip­pen den Punkt „Sicher­heit“ aus.
  3. Unter „Sicher­heits­up­date“ bekommst du Infos zur instal­lier­ten Ver­si­on und mög­li­chen Updates.
  4. Fol­ge nun der Anlei­tung auf dem Bildschirm.

Goog­le-Play-Update: Auch hier lohnt sich ein Check

  1. Wäh­le durch Tip­pen auf dem Bild­schirm das Icon für „Ein­stel­lun­gen“ aus.
  2. Gehe nun auf den Punkt „Sicher­heit“.
  3. Tip­pe auf „Goog­le Play-Sys­tem­up­date“, um Infor­ma­tio­nen zur Ver­si­on zu bekom­men und gege­be­nen­falls ein Update durchzuführen.
  4. Fol­ge den Anwei­sun­gen auf dem Smartphone.

Hast du all die­se Schrit­te durch­ge­führt und jeweils die aktu­ells­te Ver­si­on instal­liert, ist dein Smart­pho­ne best­mög­lich geschützt.

Auto­ma­ti­sche Updates: Das Smart­pho­ne aktua­li­siert sich selbst

Obwohl sich eine manu­el­le Über­prü­fung auf Updates lohnt, ist die­se meist nicht zwin­gend not­wen­dig. Grund­sätz­lich hat Goog­le sein Betriebs­sys­tem so kon­fi­gu­riert, dass es sich selbst aktua­li­siert. Das geschieht in der Regel recht unauf­fäl­lig im Hin­ter­grund. Sobald du mit einem WLAN ver­bun­den bist, prüft das Smart­pho­ne die Ver­füg­bar­keit einer neu­en Android-Ver­si­on und von Sicher­heits-Updates. Ste­hen die­se bereit, lädt das Gerät sie her­un­ter. Die­ses Vor­ge­hen nennt sich auch „Over-the-Air-Update“. Vor der Instal­la­ti­on erhältst du aber eine Benach­rich­ti­gung. Dein Smart­pho­ne star­tet sich also nicht von selbst ein­fach neu.

Mög­li­che Pro­ble­me: Das kann ein Update verhindern

Nicht immer funk­tio­niert ein Update ohne auf­tau­chen­de Feh­ler. Meist las­sen sich die­se aber ganz ein­fach behe­ben, sodass du den Vor­gang fort­set­zen kannst. Ein häu­fi­ger auf­tau­chen­des Pro­blem ist feh­len­der Spei­cher­platz. Für den Down­load und die Instal­la­ti­on muss eine gewis­se Men­ge davon zur Ver­fü­gung ste­hen. Ist das nicht der Fall, bricht der Vor­gang ab. Deinstal­lierst du ein paar Apps oder löscht Bil­der und Vide­os, kann das bereits aus­rei­chend sein. Eine Alter­na­ti­ve ist die Anschaf­fung einer Spei­cher­kar­te – wenn dein Smart­pho­ne einen Ein­schub dafür hat. Dar­auf kannst du dann Daten aus­la­gern und Sys­tem­spei­cher freigeben.

Eben­falls häu­fi­ger vor­kom­men kann der Abbruch der Inter­net­ver­bin­dung. Das ist etwa der Fall, wenn du wäh­rend eines Updates den WLAN-Bereich ver­lässt oder dein Inter­net zeit­wei­se nicht funk­tio­niert. In die­sem Fall star­tet das Update ent­we­der auto­ma­tisch neu, wenn du wie­der mit dem Netz ver­bun­den bist oder du schiebst den Vor­gang manu­ell über die obi­ge Anlei­tung an. Soll­ten hin­ge­gen Feh­ler auf­tau­chen, die du nicht zuord­nen kannst, fin­dest du über die Goog­le-Suche meist genaue­re Infor­ma­tio­nen und Lösungs­an­sät­ze dazu.

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Android 11: Die­se Smart­pho­nes bekom­men es

Bei Android-Han­dys läuft das Ausspie­len von Updates etwas anders als etwa bei Apple. Nicht jedes Smart­pho­ne bekommt auto­ma­tisch die neu­es­te Ver­si­on. Viel­mehr kommt es auf die Mar­ke und das jewei­li­ge Modell an. Im Fol­gen­den des­halb eine Aus­wahl an Gerä­ten, die das kürz­lich ver­öf­fent­lich­te Android 11 per Update aktu­ell oder in naher Zukunft bezie­hen können:

 

  • Alle Goog­le-Smart­pho­nes ab dem Pixel 2
  • Sam­sung Gala­xy A50, A51, A70, A71 und A80
  • Sam­sung Gala­xy Fold2, Note-10-Rei­he und S‑Reihe ab S10
  • Alle OnePlus-Smart­pho­nes ab OnePlus 7
  • Sony Xpe­ria 1, 5 und 10
  • Alle Nokia-Model­le ab Ende 2018
  • Moto­ro­la One Action, G Pro und One Vision
  • Aktu­el­le­re Model­le der Rei­hen Mi, Mi Note, Red­mi, Black Shark und POCO

 

Natür­lich sind auch für wei­te­re Smart­pho­nes Updates zu erwar­ten. Bei LG dürf­ten etwa das V60 ThinQ 5G und das Vel­vet das neue Betriebs­sys­tem bekom­men. Auch auf Gerä­ten von Asus, Vivo und mehr soll­te es bald zur Ver­fü­gung stehen.

Etwas kom­pli­zier­ter ist es bei Hua­wei. Weil das Unter­neh­men wegen Sank­tio­nen der USA nicht mit Goog­le zusam­men­ar­bei­ten darf, gestal­tet sich auch das Aus­rol­len von Android 11 schwie­rig. Im Zuge einer spä­te­ren Aktua­li­sie­rung der eige­nen Ober­flä­che könn­te es aber auch hier Ein­zug hal­ten. Dann aller­dings ohne Anbin­dung an Google-Services.

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