Wieder einmal verrät der Firmenchef, was seine Firma alles kann. Und wie immer auf seinem Weibo-Account. Xiaomi-Mitgründer Bin Lin postete jüngst ein kleines Video auf dem chinesischen Twitter-Pendant. Darin zu sehen: Angeblich Xiaomis neue 100-Watt-Ladetechnologie, die ein noch unbekanntes Smartphone in nur knapp 17 Minuten voll auflädt.

Er kann es einfach nicht lassen. Bin Lin – manchmal auch Lin Bin geschrieben – prahlt auf Weibo nur allzu gerne mit den Errungenschaften seines Unternehmens Xiaomi. Jüngster Coup soll eine High-Speed-Ladetechnologie sein, die ein bisher unbekanntes Xiaomi-Smartphone in nur 17 Minuten von 0 auf 100 Prozent bringt.

Um die Technologie besonders anschaulich zu promoten, postete Bin Lin ein Video auf Weibo, das den Xiaomi-Sprint mit einer anderen Ladetechnik vergleicht. Und zwar mit keiner geringeren als der 50-Watt-Ladetechnik des Konkurrenten Oppo.

Superschnell-Ladefunktion für Redmi-Modelle?

Pikant an Bin Lins Video: Das Xiaomi-Smartphone besitzt einen 4.000 mAh starken Akku, das Oppo-Modell „nur“ 3.700 mAh Power. Dennoch schafft es das Xiaomi-Phone schneller von Null auf 100 als sein Wettbewerber. Mehr Leistung als die Konkurrenz, die auch noch schneller bereit steht – für einige Interessenten könnte diese Kombi ein ausschlaggebendes Verkaufsargument sein.

Allerdings ist bislang noch nicht geklärt, in welchen Xiaomi-Modellen der sogenannte „Super Charge Turbo“ zum Einsatz kommt. Android Authority vermutet allerdings, dass es sich um einige Redmi-Phones handeln wird.

Turbo nur für China?

Ebenso bleibt offen, ob der „Super Charge Turbo“ jemals die Grenzen des Reichs der Mitte verlassen wird. Erst vor Kurzem verkündete Xiaomi offiziell, dass sein jüngster Smartphone-Coup – das Redmi 7 Pro – exklusiv auf China und Indien beschränkt bleibt.

Ob der Rest der Welt künftig auf noch mehr Redmi-Smartphones verzichten muss, die mit dem „Super Charge Turbo“ aufwarten? Ganz unwahrscheinlich ist dieses Szenario nicht. Wir dürfen gespannt bleiben, was Leaker und Xiaomi-CEO Bin Lin künftig noch an Informationen durchsickern lassen.